Neue Ampel für die Friedensstraße

An der Kreuzung Friedens- und Fritz-Reuter-Straße soll die Ampel entstehen.

An der Kreuzung Friedens- und Fritz-Reuter-Straße soll die Ampel entstehen.

Ab Montag wird auf der Fritz-Reuter-Straße eine Ampel errichtet. Wie die Stadtverwaltung heute mitteilt, soll damit der Komfort und Sicherheit für ein- und aussteigende Fahrgäste der Straßenbahnlinie 13 erhöht werden.

Geplant ist, dass die Bauarbeiten bis zum Freitag, 28. September abgeschlossen werden. Während des Baus wird auf dem Fußweg gegraben und die Ampel aufgestellt. Rad- und Fußweg werden immer mal wieder für kurze Zeit gesperrt.

Für den Bau zuständig ist die Firma Nitzsche aus Möglenz, die Ampel errichtet die Dresdner Verkehrstechnik GmbH. Insgesamt kostet das Projekt rund 56.000 Euro, das wird finanziert aus dem Budget des Straßen- und Tiefbauamtes. Darin enthalten sind Planungskosten in Höhe von 11.500 Euro, Tiefbaukosten von 12.000 Euro und Ausrüstungskosten von 32.500 Euro.

Die Forderung nach einer Ampel an der Stelle gibt es schon seit Jahren. Vor allem Eltern aus dem Scheunenhofviertel, die ihre Kinder in die Schule am Hechtpark schicken, wünschen sich den sicheren Übergang.

linie

22 Kommentare zu “Neue Ampel für die Friedensstraße

  1. Schlimm
    14. September 2018 at 19:21

    150m vor der Kreuzung eine Kreuzung bauen.. Warum nicht?

  2. Zackbäm
    14. September 2018 at 22:45

    Jaaa.. und wieder mal ne neue Ampel. Juhu…

    Dresden wird so richtig mit Ampeln zugeschissen (sorry für den Ausdruck, Anton).

    Diese drei neuen Ampeln in Löbtau im Umfeld der Jet-Tankstelle sind genau so sinnlos.

    Kann mal jemand fähiges der Stadt Dresden das Funktionsprinzip von Zebrastreifen und Kreisverkehren erklären? Es kann doch echt nicht sein, das irgendwelche norddeutschen Kuhdörfer mehr Zebrastreifen als Dresden haben.

    Als Radfahrer, der sich an rote Ampeln hält, regt mich das nur auf, wenn ich aller 100 m immer wieder aufs neue an einer roten Ampel anhalten und bei grün immer wieder erneut antreten darf… ist doch Dreck sowas.

    Und dann wundern sich die Leute, warum man durch die ampelfreien Fußgängerzonen fährt.

  3. Peter
    15. September 2018 at 04:43

    @Schlimm:
    Japp. Sie ist an der Stelle sogar sehr sinnvoll. Daneben gleich die StraBa-Haltestelle; aus südlicher Richtung Richtung Hansa-Straße bzw. aus nördlicher Richtung kommend Richtung Neustadt ist die Querung für Radfahrer auch nicht besonders angenehm.

    Und final: Schulweg. Keine Ahung wie 1a-mustergültig als Kind du warst, aber die 300 Meter hättest du dir sicherlich trotzdem geknickt.

    Den Hinweis ˋerst Denkorgan bemühen, dann ins Interweb kübel‘ kann ich mir grad nicht verkneifen :-)

    Beste Grüße
    Peter

  4. Stephan
    15. September 2018 at 08:07

    Endlich eine weitere Ampel. Schließlich gibt es dort kaum welche.

  5. Elternteil
    15. September 2018 at 18:59

    Wir danken im Namen aller Schulkinder und deren besorgten Eltern. Lauft/Radelt Ihr die Strecke mal, dann wisst Ihr, was ich meine… Super, wir freuen uns. Nach all den Jahren… endlich!!!

  6. nepumuk
    15. September 2018 at 20:59

    Die kurz gehaltene Presseinfo der Stadt, welche hier wiedergegeben wird, besagt eher, daß da zwar beidseitig, aber doch je Fahrtrichtung nur eine temporäre Rotampel für den Tram-Halt zugebaut wird. Damit ist noch keine sichere Querung für Bedürftige erreicht, zumal je nur eine Fahrbahn Rotschatten hat und die andere mit Tempo50+X weiterfährt. Wissen die Elternteile mehr oder freuen sie sich zu früh?

    Nen Tram-Rotschatten ist auch noch keine vollwertige Kreuzungssignalisierung, das fällt eher nicht so ins Gewicht. Bedenkt man die Elternintention der Schulwege, bin ich nicht sicher, ob die Friedensstraße die vorrangige Wegewahl ist. Zur Hechtparkschule von Süden her sowie auch zur künftigen Grundschule am Drewagareal von Norden her, ist doch die Conrad-Helgoland bzw. Conrad-Bischofsplatz konfliktfreier und ruhiger. Sollte eine vollwertige Kreuzungsampel kommen, was ich nicht glaube, dann werden auch Einige (größere Kinder) merken, daß man an der Helgoland- und Joh-Meyer-Querung nicht warten muß, und folglich die Ampel meiden.

    Ich vermute, daß nun keine Fußgängerampel kommt. Mit dem grundhaften Ausbau des Bischofsweges wird es bis ca. zum Jahr 2047 auch eine echte neue Querungsampel am Lord-Bischofsplatz geben.
    Bis dahin leg‘ ich mich noch mal kurz wieder hin.

  7. Schlimm
    15. September 2018 at 22:37

    Ne reine Rot Ampel für die Straßenbahn wäre ja völlig ok, da muss ohnehin angehalten werden.

    Eine weitere Fußgängerampel ist überflüssig an der Stelle, weil es bereits in unmittelbare Nähe eine Ampel gibt. Auf der Seite Richtung Pieschen sind es von der Haltestelle nur 100m zur bestehenden Ampel, wenn man in der Bahn vorn aussteigt sogar weniger. Zur neuen Ampel wären es dann aber auch 50m.

    @Anton
    Weißt du, was es mit der temporären Ampel Lößnitzstraße/Dammweg auf sich hat? Die kommt hoffentlich bald wieder weg.

  8. Ein Ampellicht aufgegangen
    15. September 2018 at 22:50

    Die vielen neuen Ampeln haben doch einen Sinn: Du sollst auf die Öffentliche umsteigen vom Auto aber auch als Radfahrer…. Die DVB will doch Geld verdienen und kommt an jeder roten Ampel gut vorbei.
    Ich werde weiterhin nicht an sinnlosen Ampeln anhalten und mich blöde stehen… bin doch kein Autofahrer!!!!

  9. Eule
    16. September 2018 at 09:07

    Als langjähriger Anwohner muss ich feststellen, das sich seit Inbetriebnahme der WS-Brücke das Verkehrsaufkommen auf der Fritz-Reuter-Str. leider sehr stark erhöht hat. Ich würde mir daher von der Stadt Maßnahmen wünschen, die das Verkehrsaufkommen in diesem dicht besiedelten Gebiet grundsätzlich reduzieren statt die Auswüchse fehlgeiteter Verkehrsplanung mit Ampeln zu korrigieren.

    Keine Ahnung ob ich das noch erleben werde, aber man kann nur hoffen, dass die Sanierung von Köni und Stauffenbergallee hier Entlastung bringen.
    Weitere Maßnahmen wären 30er Zone zwischen Köni und Hansastr., Anwohnerparken (Nichtanwohner sollen zahlen und generell erhöhte Kontrolldichte auf Falschparker, die dann auch Sinn machen würde) beidseits der Fritz-Reuter-Str., Sanierung von Friedens-, Conrad- u. Helgolandstr.

  10. Stephan
    16. September 2018 at 20:21

    Naja die friedenstraße ist ja Top instand gesetzt worden.

  11. Stephan
    16. September 2018 at 20:26

    Diese Straßen haben aber auch Vorteile.Man verfällt relativ selten in den berüchtigten sekundenschlaf.

  12. Randhecht
    16. September 2018 at 21:10

    @Eule: Ich bin ebenfalls langjähriger Anwohner und kann die von dir erwähnte Erhöhung des Verkehrsaufkommens nicht nachvollziehen.
    Anwohnerparken wünsche ich mir eigentlich nur 2 mal in Jahr, zur BRN und zum Hechtfest, ansonsten findet man, mit ein wenig Sucherei eigentlich immer einen Parkplatz, die Schliessung des Hotels an der Ecke Reuter-/Friedensstraße hat sich da positiv bemerkbar gemacht.

  13. Hans
    17. September 2018 at 17:03

    ich wohne dort und halte eine Ampel schon für sinnvoll. Vor allem in Richtung Neustadt: Dort beginnt dann ab Friedensstraße eine Parkspur auf der rechten Seite. Trotzdem versuchen es Autofahrer immer wieder, die Straßenbahn nach dem Türenschließen noch zu überholen. Habe schon 2x Seitenspiegel fliegen sehen!

  14. 17. September 2018 at 17:05

    Hm, der Montag ist ja noch lang. Aber heute Nachmittag war von nem Baustart noch nichts zu sehen.

    @nepumuk: Du könntest Recht haben, dass das gar keine Querungsampel, sondern eine Haltestellenampel wird. So klar geht das aus der knappen Pressemitteilung nicht hervor.

  15. statler & waldorf
    17. September 2018 at 17:47

    @Hans

    Toller Beitrag. Was hat das mir der Ampel zu tun ? Schon mal überlegt, warum Strassenbahnen vor Engstellen rechts blinken ?

  16. Uhu
    17. September 2018 at 21:29

    @ Eule:
    die einzig sinnvolle Maßnahme, die mir hier einfällt, ist, das Dresden endlich mal fahrradfreundlicher wird und mehr Leute ermuntert werden, sich auf zwei Rädern fortzubewegen.
    Dann ginge das Verkehrsaufkommen tatsächlich zurück, da bin ich mir sicher.

    Wer das noch so sieht, sollte mal beim aktuellen ADFC-Fahrradklima-Test mitmachen.

  17. Eule
    17. September 2018 at 22:12

    @Randhecht
    Unsere Wahrnehmung hinsichtlich Verkehrsaufkommen mag sich unterscheiden. Aber ich denke wir sind uns in der Forderung nach einer grundsätzlichen Reduzierung des Autoverkehrs auf der F-R-Str. einig.
    Nach 19:00 ist die Parkplatzsituation regelmäßig mies. Davor findet man was. Es geht aber auch darum, dass die Neuse-Touristen nicht mit dem Auto in die Neustadt fahren sondern den ÖPNV oder das Fahrrad nehmen. Dazu neigen sie eher, wenn es etwas kostet (den Anwohnern den Parkplatz wegzunehmen).

    @Uhu
    Die Förderung des Radverkehrs ist sicherlich ein Ansatz, das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Aus meiner Sicht auch ein sehr effektiver, da vergleichsweise kostengünstig (in der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung allemal) und positiv einwirkend auf Gesundheit und Wohlbefinden des Volkskörpers ;) Aber der Radverkehr muss sinnvoll eingebettet sein in eine vernünftige Verkehrspolitik, deren wesentliche Aufgabe es ist, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Stadtbewohner, die Verkehrströme entsprechend zu lenken. Belastungen der Stadtbewohner sind dabei zu minimieren. Hierzu gehört dann auch alternative Verkehrsmittel entsprechend zu fördern. Nur muss das eben politisch gewollt sein. Kostenfreier oder zumindest sehr preiswerter ÖPNV wäre da zB eine Möglichkeit.

  18. nepumuk
    18. September 2018 at 08:23

    Glücklicherweise klärt das Sächs. Tageblatt endlich auf, worum es sich ampel-di-pampel handelt.
    https://www.sz-online.de/nachrichten/neue-ampel-4015345.html
    (zwar 4 Tage zu spät, dafür aber autor-anonym, witzig die Quelle: „SZ“)

    Bemerkenswert die Planungskosten, puhh.. 11500 Euro. Die Verwaltung macht ja nüscht selbst, die sitzt nur zum Betreuen (v.a. ihrer Kaffeemaschine) da. Müßte eigentlich schon von den DVB-Planern schaffbar sein, das ist doch Minutensache für die, ok, bissel Leitungsabklärung Untergrund usw., Material liegt vielleicht schon aufm Hof (Masten, Lichtpunkt etc.). Das ham die (behaupte ich) in ca. drei Zeitstunden planerisch abgeklärt. Aber weils so schön ist, kann man noch ’ne pfeff’rige Rechnung einreichen. Wer wann was plant(e), sollte in der Zeitung stehen, und nicht die völlig unmaßgeblichen ausführenden Dorffirmen, welche für ihr wirkliches Gebuckel auch nur so viel wie die „Planung“ bekommen. Der Planungs-Rubel rollt dann später als Mittelstands-Blechle über z.B. die Reuterstraße und steht zum Feierabend stolz vorm ebenso erarbeiteten Wohneigentum.
    Wenn man bedenkt, was bei STA und DVB so alles auf deren Werkhöfen gelagert und gehortet wird, sind 32500 Euro Materialkosten natürlich auch ganz lustig. Man will ja auch mal was Neues dort hinlegen.

    wichtiger ist noch:
    Jede Grundschule hat einen eigenen Schulwegeplan. Was sagt dieser denn für die Querungen aus bzw. welche Empfehlungen gibts? An diese Routen sieht sich die Stadt sicherlich gebunden, wenns um Schulwegsicherheit geht. Ich weiß nicht, ob manche Eltern Wege durch den Hansapark bevorzugen, außerdem sprach man sich bei der Bischofsplatzplanung m.E. für eine LSA-Verschiebung doch wieder zum Jetzt-Standort Ecke Rudi-Leonhard aus, was dann auch so von den Planern „wohlwollend zur Prüfung berücksichtigt“ wurde.

    Gegen eine Voll-LSA am Friedenseck sprechen m.E. auch die Richtlinien – der Abstand ist einfach zu gering, würde ich mal einschätzen. Daher wird die Stadt hier nur nen Tram-Rot anbauen. Die Pressemeldung der Stadt ist eine amtliche Information, welche immer stimmen muß. Da steht nichts von Fußgängerampel, das wäre im Falle so erwähnt worden. Es ist auch nichts zu Klärungen mit der Schule / den Elternteilen erwähnt, sowas wäre bei ner Fußgängerampel eigentlich vorab geprüft worden. Also Fazit: Nix-Ampel, dafür weiterhin wildes Getrampel.

  19. Randhecht
    18. September 2018 at 12:08

    Wenn die Stadt wirklich was für die Verkehrssicherheit tun will, dann sollte sie die Ampelschaltung an der Kreuzung Reuter-/Hansastraße anpassen, damit sich nachmittags der Verkehr nicht mehr bis zum Bischofsplatz zurückstaut.
    Denn das führt zu wilden Überhol- und Abbiegemanövern, weil die Leute dann versuchen über die Helgoland- und Conradstraße zur Hansastraße zu gelangen.

  20. jan
    20. September 2018 at 13:07

    Bis heute ist nix von einem Baustart zu sehen…Ich wohne direkt dort

  21. nepumuk
    21. September 2018 at 19:46

    Also die Mitarbeit läßt hier doch sehr zu wünschen übrig. Die Schulwegpläne sind, wie ich zufällig mitbekam, doch über den Themenstadtplan abrufbar.
    Dabei zeigt sich, daß der südliche Hecht seltsamerweise komplett ohne Berücksichtigung verblieb – es gab also dort keinen Bedarf an Schulwegempfehlung, heißt das. Die Wegeempfehlungen zum und vom nördlichen Hecht, wo sich ja die 30.GS befindet, münden auf den Bischofsplatz und queren dort folglich.
    https://www.dresden.de/media/extappl/schulen/schulwegeplaene//GS_030.pdf
    Warum ist dem so? Gibt es keine eingeschulten Kinder aus dem südlichen Hecht, sodann auch keine betroffenen ‚Elternteile‘? Wenn doch, warum gabs keine Hinweise derer, welche sicher eingearbeitet worden wären?
    Andererseits mutet dieser Schulwegplan seltsam an (weiß nicht wie die anderen ausschauen), betrachtet er schlicht nur das umgebende eigene Stadtviertel und endet sofort (außer Hechtstraße Richtung Nordwest). Kommt kein Kind z.B. aus Richtung Volvograd/Tannengorbitz, wie es so schön genannt wird?
    Der gültige Schulwegplan der 30.GS zeigt damit keinen aktuellen Bedarf an weiterführenden Wegeempfehlungen, verweist also auch nicht auf Querungsbedarfe an kritischen Stellen. Vielleicht ist das so gewollt und wird begrenzt vom sog. „Grundschulbezirk“ (?), nee, scheint nicht so, denn an z.B. der 102.GS in Johannstadt ist der Schulwegeplan deutlich umfassender: https://www.dresden.de/media/extappl/schulen/schulwegeplaene//GS_102.pdf

    Alles klar?

  22. E-Haller
    22. September 2018 at 22:28

    Eine StraBa-Ampel macht da auch in Richtung Hansastraße Sinn: da donnert immer mal wieder ein Kfz durch, wenn die Bahn hält. Das hat m.E. aber auch etwas damit zu tun, dass es kaum noch Haltestellen ohne entsprechende Anlagen gibt.

    Was das Anwonhnerparken angeht: da gab es doch vor Jahren mal eine Veranstaltung zu. Wenn ich mich dunkel erinnere, war die Kernaussage: der Großteil der Nachfrage kommt von den Anwohnern selbst, Anwohnerparken würde deshalb kaum was bringen. Die Entwicklung der letzten Jahre, Brach(/)parkflächen zuzubauen und damit das Angebot (bei Steigerung der Nachfrage) zu verringern, dürfte wohl kaum hilfeich sein. Der Garagenkomplex Friedensstraße dient da ja als topaktuelles Beispiel…

    Und leider ist das Kfz-lose oder zumindest -arme Wohnen ein Wunschtraum…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

linie