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Diakonissenkirche: Gregorianische Messe

Am Sonn­abend fin­det in der Dia­ko­nis­sen­haus­kir­che eine Gre­go­ria­ni­sche Messe statt.

Der Lit­ur­gi­sche Sing­kreis Jena und die Cho­ral­schola der Hoch­schule für Kir­chen­mu­sik Dres­den ge­stal­ten den Got­tes­dienst un­ter der Lei­tung von Kir­chen­mu­si­ker Ste­phan Selt­mann, der seit Ja­nuar 2018 als Kan­tor der Dia­ko­nis­sen­an­stalt Dres­den tä­tig ist. Pfar­rer Frank Blie­se­ner aus Zwi­ckau ist der Lit­urg, ge­fei­ert wird ein Abend­mahls­got­tes­dienst im evan­ge­lisch-lu­the­ri­schen Ver­ständ­nis mit Gre­go­ria­ni­schem Cho­ral. Der Ein­tritt ist frei.

Kirchenmusiker Stephan Seltmann an der Schuke Orgel
Kir­chen­mu­si­ker Ste­phan Selt­mann an der Schuke Orgel
Der Gre­go­ria­ni­sche Cho­ral, ein­stim­mi­ger Ge­sang ohne In­stru­men­tal­be­glei­tung, ist selbst in nor­ma­len Mes­sen der rö­misch-ka­tho­li­schen Kir­che nur noch sel­ten zu hö­ren, eine Aus­nahme bil­den Klös­ter. Ste­phan Selt­mann, Kan­tor der Dia­ko­nis­sen­an­stalt Dres­den und Lehr­be­auf­trag­ter für Gre­go­ria­nik an der Hoch­schule für Kir­chen­mu­sik in Dres­den er­läu­tert: "Der gre­go­ria­ni­sche Ge­sang er­lebt ein ste­tig wach­sen­des In­ter­esse, seit Mitte des 20. Jahr­hun­derts der Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis der Rhyth­mus­zei­chen, der Neu­men, ge­fun­den wurde." Die Wis­sen­schaft dazu sei noch recht jung, aber die Er­for­schung ge­winnt an Fahrt.

Der gre­go­ria­ni­sche Cho­ral, be­nannt nach Papst Gre­gor I. (ver­stor­ben 604), ist die äl­teste schrift­lich über­lie­ferte Mu­sik des Abend­lan­des. "Diese Mu­sik im Raum der Kir­che wäh­rend ei­nes Got­tes­diens­tes zu hö­ren, ist ein be­son­de­res Er­leb­nis", ver­si­chert Selt­mann, der seit Ja­nuar neuer Kan­tor der Dia­ko­nis­sen­an­stalt an der Schuke-Or­gel in der Dia­ko­nis­sen­haus­kir­che ist.

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Gregorianische Messe in der Diakonissenhauskirche

  • Sonn­abend, 3. März, 18 Uhr, Bautz­ner Straße 70, 01099 Dres­den, der Ein­tritt ist frei
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4 Ergänzungen

  1. Ein klein­li­cher und ein hilf­rei­cher Hin­weis: eine "Messe" ist im­mer ka­tho­lisch. Trotz­dem kön­nen na­tür­lich in ei­nem evan­ge­li­schen "Got­tes­dienst" gre­go­ria­ni­sche Cho­räle ge­sun­gen wer­den. Das wird dann aber trotz­dem keine Messe.
    Und: in der (ka­tho­li­schen) St. Mar­tin-Kir­che er­klingt auch hin- und wie­der Gre­go­ria­nik in der Messe.
    Am 2. Juni gibt es dort auch ei­nen "Tag der Greo­go­ria­nik", zu dem in­ter­es­sierte Ein­stei­ger zum Mit­sin­gen herz­lich ein­ge­la­den sind.

  2. @Urs: wenn ich das rich­tig ver­stan­den habe ist die "Hei­lige Messe" ka­tho­lisch, al­ler­dings wer­den auch in der evan­ge­li­schen Kir­che auf­ge­führte Mu­sik­stü­cke als "Messe" bezeichnet.

  3. "Ein klein­li­cher und ein hilf­rei­cher Hin­weis: eine „Messe“ ist im­mer katholisch."

    Nu klar, sag das mal den Leipzigern

  4. @Anton: Ich war tat­säch­lich im Un­recht. Das mit der mu­si­ka­li­schen Messe war mir klar. Aber ich dachte, dass die evang­li­sche Lit­ur­gie nie "Messe" heißt. Da lag ich aber falsch. Auch wenn es Wi­ki­pe­dia an­ders er­klärt und der der Sprach­ge­brauch meist an­ders ist.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Messe

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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