Rudolf Rocks Vol. 2

Das Straßenfest im Hecht „Rudolf Rocks“ ging gestern in die zweite Runde. Vom Nachmittag bis in die Nacht hinein feierten Anwohner und Besucher auf der Rudolf-, Fritz-Hofmann- und Ottostraße.

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Als ich am Nachmittag (das erste mal) beim Rudolf Rocks vorbeischaue, kommt mir das Festival etwas menschenleer vor. Auch die geringe Anzahl der Stände verwundert mich. Nach dem Hechtfest am vergangenen Wochenende hatte ich etwas mehr erwartet. Doch dann merke ich, dass die abgespecktere Variante eines Straßenfests auch was für sich hat.

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Anstatt wildem Gedränge herrscht gemütliches Gewusel. An mancher Ecke vermengt sich Raggae mit Rock und Techno, an anderer Stelle geben die kleinsten Anwohner ihre musikalischen Künste zum besten. Als ich Kohldampf bekomme, schaue ich, was es an Fressalien gibt. Ich entdecke den Stand zweier Rudolfs und probiere mich durch deren französische Quiche, arabischen Bulgur-Salat und türkischen Aufstriche mit Fladenbrot (alles selbstgemacht!). Ein paar Meter weiter genieße ich zum Dessert eine Zimtschnecke, die um einiges besser schmeckt als die Ikea-Schnecke. Als Dank geb‘ ich der Bäckerin einen kleinen Obolus. Auch in diesem Jahr galt bei Rudolf Rocks das Prinzip der freiwilligen Spende.

Politische Botschaft

Neben Musik und Kuchen, geht es beim Rudolf Rocks vor allem aber um die politische Botschaft. Wie auch letztes Jahr, wurde das Straßenfest vom Verein Milan e.V. organisiert. Getreu dem Vereins-Gedanken, soll Rudolf Rocks ein Fest des friedlichen Miteinanders sein, wo Diskriminierung, egal aus welchem Grund, keinen Platz hat.

Am Rande des Festes wurde auf der Lößnitzstraße ein Haus besetzt. Mehr Infos dazu hier.

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1 Kommentar zu “Rudolf Rocks Vol. 2

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