Pegida-Kurzbesuch

Am Albertplatz trafen die Pegida-Anhänger auf eine protestierende Menge. Die Polizei sicherte beide Demonstrationen ab.
Am Albertplatz trafen die Pegida-Anhänger auf eine protestierende Menge. Die Polizei sicherte beide Demonstrationen ab. Foto: Adventurerooms
Die Pegida-Kundgebung und auch die insgesamt vier angemeldeten Gegenveranstaltungen blieben weitestgehend friedlich. Das meldete am Abend die Dresdner Polizei. Vom Bahnhof Neustadt waren die Pegidisten zum Albertplatz gelaufen, mussten sich dort lautstarken Protest anhören, um anschließend über die Innere Neustadt wieder zurück zum Bahnhof zu ziehen. Dort war die Versammlung gegen 20 Uhr beendet.

In einer Straßenbahn der Linie 13 stellte die Polizei etwa 70 Personen fest, die teilweise vermummt offensichtlich in Richtung der Versammlung des Pegida Fördervereins e.V. unterwegs waren. Die Beamten stoppten sie und stellten die Identitäten fest. Da sich einige der Personen der Maßnahme widersetzten, machte sich der Einsatz von Pfefferspray notwendig.


An der islam- und regierungsfeindlichen Pegida-Demonstration haben nach Angaben der Forschungsgruppe „durchgezählt“ zwischen 2.000 und 2.500 Personen teilgenommen. An den Gegendemonstrationen haben sich etwa 1.900 bis 2.200 Personen beteiligt, meldet „durchgezählt“.

Gegendemonstranten am Alberplatz
Gegendemonstranten am Alberplatz – Foto: Laura Catoni

Größten Zulauf der Gegenveranstaltungen hatte die Versammlung der „Gepida“, die um 18 Uhr am Albertplatz startete. „Lautstark und friedlich“, so die Polizei, brachten sie ihren Protest gegen Pegida zum Ausdruck. Im Anschluss formierte sich hier ein Demozug, der über die Alaun-, Louisen- und Hansastraße bis zum Bahnhof Neustadt führte. Dort gab es noch einmal Protest gegen Pegida. Auch diese Versammlung endete gegen 20 Uhr.


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Die Polizei war mit rund 500 Beamten im Einsatz.

Gegendemonstranten am Alberplatz
Gegendemonstranten am Alberplatz – Foto: Laura Catoni

Rund 2000 Demonstranten waren dem Aufruf von "Gepida" gefolgt und protestierten am Albertplatz gegen Pegida.
Rund 2000 Demonstranten waren dem Aufruf von „Gepida“ gefolgt und protestierten am Albertplatz gegen Pegida. Foto: Adventurerooms

77 Kommentare zu “Pegida-Kurzbesuch

  1. Ich bin froh, dass so viele Leute zum Gegenprotest kommen konnten. Für mich ist eine Teilnahme so gut wie nie möglich! Moralisch bin ich dabei!

  2. Die Pegidioten winkten noch hämisch herüber und fühlten sich im Recht. Vielleicht hätte niemand von den Gegendemonstranten ein Wort sagen sollen, sondern alle starren den Mopp nur betreten an und schütteln mit dem Kopf. Aber sowas ist natürlich schwer zu organisieren und durchzuführen.

  3. Ach Thomas. Du redest also von Idioten. Und von Mob(pp). Du redest davon, dass sie hämisch gewinkt haben, während Du sicherlich gebrüllt (und hoffentlich nichts geworfen) hast. Auch davon, dass die sich im Recht fühlen würden. Was Rückschlüsse darauf zulässt, dass Du Dich im Recht fühlst. Beweise dafür: Fehlanzeige. Da tun sich Abgründe auf.

    Um also bei Deiner Sprachregelung zu bleiben, müsste man von Pegidioten und Antipegidioten reden. (Auch wenn Dein selbstüberschätzendes, arrogantes Selbstbild dies sicherlich nicht zulässt.) Vielleicht regt Dich das zum Nachdenken an und motiviert Dich, etwas zur Steigerung Deiner Intelligenz zu tun.

  4. Mir ist und war noch nie klar, wogegen Sie demonstrieren. Ich habe bereits mehrere Demonstraten auf den Pegida-Gegendemos gefragt, was ihr Anliegen sei. Es kommt immer „Für Toleranz“, „Für Weltoffenheit“ usw. Plattitüden ohne Ende.
    Die Pegidianer prangern das realitätsferne und machtgeile deutsche politische System an, fordern direkte Demokratie und die Bekämpfung von Asylmissbrauch. Wie kann man dagegen sein? Oder haben Sie sich einfach nur noch nie damit auseinandergesetzt, wogegen Sie demonstrieren?
    Und *Thomas: ist „Pegidioten“ Ihre Art, Toleranz zu zeigen?

  5. @Sev: Das halte ich für totalen Quark. Wer sich auf eine Demonstration begibt, hat sich bewusst dafür entschieden, auch mit seinem Gesicht für eine Sache einzustehen. Wenn man nicht erkannt werden will, sollte man sich von Demonstrationen oder Aufzügen fernhalten.

  6. @Kerstin: Vielleicht hast Du Dich aber auch noch nicht mit Pegida und ihren Rednern auseinandergesetzt, gestern zum Beispiel sprach Martin Sellner, Vertreter der Identitären Bewegung Österreichs. Also wenn das für Dich einer ist, der sich nur gegen Asylmissbrauch einsetzt und nur das machtgeile deutsche politische System anprangert, dann kann ich Dir leider auch nicht helfen.

  7. Liebe Kerstin, da bist du wohl der Rhetorik der besorgten Spaziergänger aufgesessen: sie rufen eben nicht Meinungsfreiheit, sondern „Lügenpresse“, nicht Menschenrechte, sondern „Ausländer raus“ und nicht direkte Demokratie, sondern „Merkel muss weg“ und zum Personal hat sich Anton schon geäußert.

  8. Ich gehe Montags spazieren:

    BILD heute : “ „Während wir da standen, hörte ich einen Nordafrikaner ‚Hallöchen‘ sagen und sah wie er meine Freundin von hinten umarmte und ihre Brust betatschte“, so Cesare (Monteur): „Ich riss seine Hand weg, schubste den Kerl zur Seite. Plötzlich spürte ich einen Faustschlag im Gesicht, dann noch einen auf den Hinterkopf.“ Als Cesare P. zu Boden ging, traten fünf bis sechs Männer auf ihn ein.“

    noch Fragen ?

  9. @Karsten: Bis auf den Mob(pp) fühle ich mich allerdings im Recht, und das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern z.B. mit fehlender Distanzierung der PEGIDA-Organisatoren zur angebotenen „Hilfestellung“ – Stichwort „Wir holen die Neustadt!“ von noch weiter rechts außen.
    Bei PEGIDA marschieren Leute mit, die, würden sie mal richtig miteinander reden, sehr schnell merken, dass sie sich gar nichts zu sagen haben und sich nicht leiden können.
    Beispiel: Rechte und Rentner – Rechte wollen Randale, Rentner wollen ihre Ruhe!
    Beispiel: Mittelstand und ALG2-Empfänger: Die einen wollen weniger Abgaben, die anderen mehr Einahmen
    Was sie eint, ist nur Angst und Hass! Und deshalb stand ich gestern auf der anderen Seite, und ich habe nichts geschrien oder geworfen, sondern einfach nur Angst um die Zukunft Deutschlands gehabt!

  10. @Jenner: Eine hätte ich da noch. Du gehst also montags spazieren, weil Du Bild liest?

    Übrigens musst Du uns hier keine Geschichten aus Düsseldorf auftischen. Gewalt, und sogar ganz ohne Nordafrikaner, gibt es auch in der Neustadt. Siehe heute Morgen.

  11. Armseliges Wurstblatt, armselige Neustadt und armselige nicht-arbeitende-„Gegen“demonstanten…
    Durchschnittsalter 19, täglich bekifft, den Allerwertesten wischt Mutti noch ab. Und so jemand will gestandenen Leuten erzählen, wie sie gefälligst zu denken haben.
    Ich werde lachen, wenn die jenigen dann bei mir betteln kommen,weil in 5 Jahren kein Essen mehr in der Suppenküche für sie übrig ist. Aber Hauptsache man kann sagen „ich war bei GEPIDA und habe erfolgreich Bierflaschen auf Menschen geworfen“. Applaus!

  12. @maria: Du bist nicht auf dem Laufenden. Es wurde nicht mit Bierflaschen geworfen, sondern mit Muttern (also diese Teile, die normalerweise auf Schrauben gedreht werden). Zwar gibt es dazu keine Erkenntnisse der Polizei, aber die wird ohnehin von Mutti Angela bezahlt und kann nicht mehr objektiv die Lage beurteilen. Die klaren Beweise für die Wurfgeschosse finden sich auf der Pegida-Facebook-Site (die einzige Internetseite der Welt, die übrigens vollumfänglich der Wahrheitsfindung dient).

    *es könnte sein, dass dieser Kommentar Spuren von Ironie beinhaltet

    Ernsthafter Nachtrag: maria, möglicherweise hältst Du Dich künftig dann doch an die Regel: „Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich!“ – Danke!

  13. Hallo Maria

    gerade jetzt ist das Essen in der Suppenküche alle! Darf ich jetzt zu dir kommen und dein Lächeln sehen? Über die Sache mit dem Allerwertesten reden wir dann noch mal.

  14. @ Anton, ich habe die Flaschen selber fliegen sehen. 2 sind neben mir auf dem Boden zu Bruch gegangen. Achtung: diese Zeilen enthalten die unangenehme Wahrheit und keine Ironie.

    ***entfernt***

  15. Liebe maria, Links zu rechtspopulistischen Zeitunge oder Zeitschriften (wie in Deinem Fall der Jungen Freiheit) lasse ich nicht zu.

    Und wegen der fliegenden Flaschen hast Du hoffentlich Anzeige bei der Polizei erstattet, ansonsten kannst Du hier anonym natürlich eine Menge behaupten.

    Gruß, Anton

  16. Fakt ist, dass ich immer in beiden Demonstrationszügen unterwegs bin, um mir eine unabhängige Meinung zu bilden. Fakt ist, dass die Medien einseitig und meinungsbildend berichten. Fakt ist, dass Agressionen, so wie ich das selbst erlebt habe, ausschließlich von den stinkefingerzeigenden, meist vermummten Gestalten der Nicht-Pegidianer ausgehen. Fakt ist, dass ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Pegidisten einen Hochschulabschluss haben, sofern man Interesse an wissenschaftlich erhobenen Daten überhaupt hat. Deshalb finde ich den Begriff „Pegidioten“ irgendwie nicht zutreffend. Ich fühle mich weder links noch rechts und kann nichts Schlechtes an den konkreten Forderungen von Pegida erkennen, kann aber nicht eruieren, was das Anliegen der „Nicht-Pegidianer“ ist. Sie sind hier doch alle politisch engagiert. Kann mir jemand mal konkret sagen, wogegen „Nicht-Pegida“ demonstriert? Die pauschale Ablehnung einer Bewegung wegen der einen oder anderen Meinungsäußerung, die man selbst vielleicht nicht vertritt oder wegen eines einsamen Nazis, der evtl. auch mal mitspaziert, ist für mich nicht vertretbar. Man unterstützt als vernünftiger Gegendemonstrant ja auch nicht die gewaltbereiten, Gegenstände-werfenden Mitdemonstranten der eigenen Reihen – oder?

  17. @maria … aus ihrer Sicht ist es wohl so gewesen, nur obs deshalb auch wahrer wird … meine Nachbarin ist Lehrerin, 33, geht jeden Morgen gegen 7.00 Uhr aus dem Haus und war bei den Gegendemonstranten … allerdings gefällt mir die Stelle mit 19 Jahre alt und täglich bekifft, schon ganz gut. Wo sie recht hat, hat sie recht ;)

  18. Herr Launer, offensichtlich haben Sie ein Problem mit anderen sachlichen Meinungen. Schade. Dann bleibt es wohl auch im Rahmen dieser Artikelkommentare beim Pöbeln.

    Der Zusammenhang zwischen dem Vertrauen in einen Erfahrungsbericht und der Anzeigeerstattung bei der Polizei ist mir nicht klar. Hat der von „maria“ angegebene Vorfall nicht stattgefunden, weil er nicht von ihr angezeigt wurde?

    Ich verstehe die Gedankenwelt der „Pegida-Gegner“ einfach nicht.

    Ich werde mich jetzt verabschieden. Für einen solchen Unsinn fehlt mir dann doch die Zeit.

  19. … also die Diagnose steht: Wahn – „bezeichnet ich-syntone, unkorrigierbare Fehlwahrnehmungen und/oder Fehlbeurteilungen der Wirklichkeit, die unabhängig von persönlichen Erfahrungen auftreten können und an der auch angesichts von gegenteiligen Beweisen mit absoluter subjektiver Gewissheit festgehalten wird.“
    Nun bleibt nur die Frage nach der Therapie und den Heil-ungschancen…

  20. Hallo Kerstin, will Dir dennoch antworten, auch wenn Du vermutlich weg bist. „maria“ meldet sich hier immer zu Wort, wenn es darum geht, Ausländern oder Anti-Pegida-Demonstranten Dinge zu unterstellen. Schon merkwürdig was dieser „Frau“ so alles passiert. Daher hab ich nachgefragt, ob sie die Flaschenwürfe angezeigt hat, weil die Polizei von solchen Vorfällen eben gar nichts berichtet hat.

  21. Hallo Kerstin,

    erstens Medien berichten nicht meinungsbildend. Die Meinungsbildung findet immer im Kopf des Rezipienten statt.

    „Fakt ist, dass Agressionen, so wie ich das selbst erlebt habe, ausschließlich von den stinkefingerzeigenden, meist vermummten Gestalten der Nicht-Pegidianer ausgehen.“

    Ich bin ganz bei Dir, dass die Sprüche und Rufe nicht nett sind, ich möchte auch nicht ausschließen, dass aus den Reihen der Gegendemonstranten auch Gewalt ausgeht. Aber, dass was von Pegida keine Aggression ausgehen soll, halte ich für eine Unterstellung. Wie hat Frau Festerling gesagt … „Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würden sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern prügeln!“

    Zugegeben, andere Pegida-Redner sind in ihrer Wortwahl nicht ganz so rüpelhaft, aber wenn die Menge brüllt: „Widerstand“ und „Merkel muss weg!“ dann hört sich das für mich zumindest schon sehr aggressiv an.

    Ich kann Dir nicht erklären, was die einzelnen Gepida-Teilnehmer dazu bewegt, gegen Pegida zu demonstrieren. Aber im großen und ganzen geht es darum, den fremdenfeindlichen Charakter dieser Bewegung anzuprangern.

    Und wenn Du den nicht siehst, liegst Du mit Deiner Selbsteinschätzung: „Ich fühle mich weder links noch rechts“ leider komplett falsch.

  22. :-) Lach. Das ist ja nun gemein. Da hat der Anton doch zu nem anderen Thema noch einen weiteren Kommentar mit dekadenalten Information zu nicht mehr existierenden Gebäuden, die ich tatsächlich nicht wusste, freigeschaltet und seinen Eigenen schnell noch mal nachträglich abgeändert, um dann die Kommentarfunktion zu schließen. Nun stehe ich als Aktivist ziemlich bedröppelt da. :-) Dabei wurde ich doch nur dabei erwischt, wie ich mir die Kernkompetenz vieler „Aktivisten“ zueigen machte. :-)
    Und die geht so:
    Von nüscht ne Ahnung und daher auch nicht von Fakten und Tatsachen irritiert. Womit man weiterhin unbehindert den Traum träumen kann, alles besser zu wissen als all die „Dummen“. Woraus dann die erhabene gesellschaftliche Aufgabe entsteht, andere dazu zu zwingen, ihre Aufgaben „richtig“ zu erledigen, anstatt selber was zu tun. Labern, Schreien und Fordern reicht dann.

    Ich denke, Kerstin, dass Du damit eine Antwort auf Dein Rätsel bekommen hast. (Auch wenn ich mich der Tonart von „maria“ nicht unbedingt anschließen würde.)

  23. Es ist schon erstaunlich, @Karsten, wie gut Du den Eindruck beschreiben kannst, den Du auf andere machst. Scheint Dir ja aber zu gefallen.

  24. „Fakt ist, dass die Medien einseitig und meinungsbildend berichten.“ sagt Kerstin

    Wer bitte ist „die Medien“?
    Ist Dir klar, was für einen Blödsinn Du da behauptest?
    Ist Dir klar, wie groß und vielfältig der Bereich der MEDIEN ist? Ließt Du jeden Tag alle Tageszeitungen und wöchentlich alle Wochenmagazine, dazu die Presse, die monatlich und vierteljährlich erscheint? Sitzt Du täglich in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek, um Dir ein heterogenes Bild über die erscheinenden, hunderten Druckerzeugnisse der Medienlandschaft zu bilden?

    Welche „Medien“ konsumierst Du denn so?

    Ich bin sehr gespannt auf Deine Antwort!

  25. achja, höflicherweise ging ich davon aus, das Kerstin Medien liest, muss ja gar nicht sein. Man kann sie ja auch hören oder sehen..tja, unzählige Medien gibts da. Ich wüsste gar nicht wo man da zuerst anfängt Kerstins Behauptung zu widerlegen, das alle Medien „einseitig und meinungsbildend“ berichten.
    Eine Schier unmögliche Behauptung.
    Ich wette Kerstin ließt nur eine Zeitung und glaubt jetzt, das sind schon „die Medien“ :D

  26. „…oder wegen eines einsamen Nazis…“

    Das ist wohl die Dresdner Variante von „Auf dem rechten Auge blind.“
    Und Kerstin, falls deine Beiträge Satire sein sollen, dann lass es lieber, dies bekommen Titanic, Postillion und Die Partei besser hin.

  27. Volle Zustimmung, Marcus. Wenn sich die Aktion tatsächlich so zugetragen hat, ist das ’ne riesige Sauerei.

    Die SZ berichtete auch darüber, aber hinter der Bezahlschranke.

  28. Hallo Slyvia,

    ich habe ja nun nicht zu einer dubiosen Seite verlinkt, sondern zu den DNN. Ich mag das Blatt nicht aber eine bessere Quelle für lokale Nachrichten ist mir nicht bekannt.

    Auch gehe ich davon aus, dass die Zeitung mit der Polizei in der Rubrik „Polizeiticker“ zusammen arbeitet.

    Meine Intention war auch nicht, eine der demonstrierenden Seiten zu diffamieren.
    Gewalt finde ich aber auf beiden Seiten nicht akzeptabel!

  29. @ nike:

    „Wer bitte ist „die Medien“?“ Du hast Recht, das war sehr unkonkret … ich meine die Massenmedien. Die detaillierte Aufschlüsselung, welche Du verlangst, müsste dem dem wissenschaftlichen Anspruch einer umfangreichen Feldforschung genügen. Von daher habe ich mich eines verallgemeinernden Begriffes bedient, den jeder versteht (… ich meine natürlich – fast jeder).

    Ich konsumiere die Medien, die es mir erlauben in meiner wenigen Freizeit (gehe arbeiten) etwas über die aktuelle Situation im Land zu erfahren. Ja, ich habe auch mal Zeitung gelesen, habe aber keine Zeit mehr dafür bzw. habe ich das regionale Schundblatt, dessen Vertreter jetzt wieder überall vor den Baumärkten nach Kunden betteln, abbestellt. So viel Toilettenpapier brauche ich dann auch nicht. Ich zappe durch die Nachrichten und andere Sendungen der öffentlichen und privaten Sender und vergleiche hier Dargestelltes mit tatsächlich vor Ort Erlebtem.
    Ich höre Radio auf dem Weg zur Arbeit und dort Musik und Nachrichten. Die Auswahl erfolgt nach dem Zufallsprinzip … welcher Sender schafft es hinter welchem Berg, meine Autoantenne zu erreichen bzw. welcher Sender schafft es nach Erreichen meiner Autoantenne, mich frohgelaunt als Konsumenten zu fesseln ohne mich mit nervtötenden Opa-Unger-Gags und aufgesetzten Gute-Laune-Dialogen zu nerven.
    Berichte werden nicht wertneutral widergegeben, sondern meinungsbildend redigiert.

    Ich brauche nicht „täglich in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek sitzen, um mir ein heterogenes Bild über die erscheinenden Druckerzeugnisse der Medienlandschaft zu bilden“, da dies die breite Masse der Bevölkerung, auf die meinungsbildend Einfluss genommen wird, auch nicht tut. Hier gibt es keinen Ursache-Wirkungszusammenhang. Aber wer die Zeit hat … bitteschön, man fühlt sich danach sicher akademisch und intellektuell gestärkt. Man könnte dadurch sogar noch etwas Rüstzeug bekommen, was die Rechtschreibfähigkeiten betrifft.

    @ rudi: Deine Aussage unterstellt, dass sich „Nazis“ auf den Pegida-Demos befinden. Woran erkennt man eigentlich einen Nazi in einem DEMO-Aufzug? Wahrscheinlich nur an einer öffentlichen plakativen rechtsradikalen Äußerung oder an seinem Erscheinungsbild, das eine intensive Gesinnung zum Ausdruck bringt? Mir sind solche Leute dort nicht begegnet aber es kann auch daran liegen, dass man zwischen 2.000 – 10.000 nicht alles überblicken kann.

    @ Herr Launer: „Widerstand“ und „Merkel muss weg“ – Sie wollen doch nicht ernsthaft behaupten, dass hier die Agressivität über der Klarheit der Botschaft steht.

    An die Allgemeinheit hier:

    Das Transparent „Eure Mauern reißen wir ein, Stück für Stück, Stein für Stein“ finde ich ganz nett (siehe Bild oben im Artikel), kann aber auch hier die Botschaft nicht eindeutig identifizieren.“ Wahrscheinlich „Grenzen und Mauern in den Köpfen etc.“?!? Das würde unterstellen, dass Pegida-Anhänger nicht weiterdenken als bis zu einer bestimmten Grenze. Ich würde behaupten das Gegenteil ist der Fall. Sicherlich kann man bei einer Gruppe von mehreren Tausend Personen nicht von „dem“ Pegidianer sprechen. Man denkt hier weiter und in die Zukunft. Viele Forderungen sind nicht „politisch korrekt“ aber mit rationalem Sachverstand absolut nachvollziehbar. Dass ich selbst von einem ca. 70-jährigem Gegendemonstranten mit einem Gesichtsabstand von 20 cm als „Nazi“ angebrüllt wurde, wobei er natürlich altersbedingt, den Speichelfluss nicht mehr so ganz unter Kontrolle hatte, empfinde ich eher als einen beschränkenden Zustand im Kopf. Ich empfinde es als hohl und borniert, nicht den sachlichen argumentativen Austausch zu suchen, sondern verbal aufeinander einzudreschen. Eine neutrale Diskussion über die verschiedenen Thematiken (diktatorische Auswüchse des Staates, Flüchtlingspolitik, etc.) war von Anfang an nicht möglich.

    Mit dem Begriff „Nazi“ kann ich allgemein nicht viel anfangen. Er ist so verallgemeinernd, wird lediglich als Abwertung und zur Stigmatisierung von Personen oder Personengruppen gebraucht und trifft in seiner Anwendungsbreite nicht mehr die vormalige Begriffsdefinition, Anhänger des Nationalsozialismus zu sein.

    Die fehlende Möglichkeit einer sachlichen Diskussion führt m.E. leider auch dazu, dass sich bei uns in Deutschland einbringende und gut integrierte Zuwanderer Voruteilen ausgesetzt sehen, die sie so nicht erfahren müssten, hätte die Politik sofort mit Offenheit, Sachlichkeit und ohne Vorverurteilung von „Systemgegnern“ auf die Probleme reagiert hätte.

  30. Hallo Kerstin, wenn Sie mich so konsequent Siezen, dann soll es wohl so sein.

    Herrlich, wie Sie immer nur auf Teilaspekte der Diskussion eingehen. Das festerlingsche Mistgabel-Zitat ist Ihnen keine Erwiderung wert, dass ein Redner der Identitären Bewegung bei Pegida spricht, auch nicht.

    Und ja, bei den Pegida-Demonstrationen, die ich erlebt habe, stand die Aggressivität über der Klarheit der Botschaft. Denn „Widerstand“ wird da ständig und zum Teil völlig unreflektiert gerufen. Sogar dann, wenn die Redner ihre Zuhörer zu Straftaten motivieren wollen.

    Ich komme mit Ihrer Behauptung „Berichte werden nicht wertneutral widergegeben, sondern meinungsbildend redigiert“ immer noch nicht zurecht.

    Was ist denn Ihrer Ansicht nach „wertneutral“?

    Vielleicht mal ein Beispiel dazu.
    Ein Reporter einer Zeitung war am Montag unterwegs hat sich die Pegida-Demo angeguckt, hat sich die Gegendemo angesehen, stand dazwischen neben der Polizei. Alles Gesehene fasst er zusammen. Soweit ich das einschätzen kann, geschieht das in den Dresdner Medien ziemlich neutral.

    Nun hat der Pegida-Demonstrant aber nur die eine Seite erlebt, nämlich, dass er von jungen Leuten angepöbelt wurde.

    Der Gepida-Demonstrant fühlte sich vielleicht zu Unrecht von der Polizei zurück gehalten.

    Und der einzelne Polizist ist von allen Seiten nur noch genervt.

    Keiner der drei Beteiligten wird seinen Standpunkt am nächsten Tag im Zeitungsbericht nachvollziehen können.

    Mit „meinungsbildend redigiert“ kann ich nun gar nichts anfangen. Meinen Sie damit, dass in der Zeitung Meinungen vorgegeben werden? Oder das einseitig berichtet wird und man sich daher nur einseitig eine Meinung bilden kann?

    Zum Begriff „Nazi“ vielleicht so viel. Ich bin mir sicher, dass allen Beteiligten klar ist, dass es hier nicht um noch lebende Nationalsozialisten geht. Vielmehr werden mit unter diesem Begriff Anhänger rechtsextremer Parteien und Ideologien zusammengefasst.

    Im letzten Absatz führen Sie dann eine Schuldumkehr herbei. Nein, liebe Kerstin, es ist nicht so, dass Zuwanderer Probleme haben, weil Pegida als fremdenfeindliche Vereinigung bezeichnet wird. Zuwanderer sind Vorurteilen ausgesetzt, weil diese Leute, die bei Pegida mitdemonstrieren, solche Vorurteile in ihren Köpfen haben.

  31. Hallo Herr Launer,

    ich würde auch Marcus oder Nike Siezen, wenn da ein Nachname stehen würde. Nehmen Sie es als Kompliment.

    Dass die Formulierung „Verjagen mit Mistgabeln aus den Parlamenten“ ein sprachliches Bild ist, sollte jedem klar sein und wurde von den Akteuren auch so noch einmal klargestellt. Sicherlich wird keiner seine Mistgabel (die meisten dürften zu Hause keine haben) in die Hand nehmen und die Parlamente physisch stürmen. Die meisten schaffen es wegen Bluthochdruck ja nicht mal, ne Runde um den Block zu joggen.

    Ich bleibe dabei. Der Ruf nach „Widerstand“ ist keine aggressive Handlung, sondern eine Verlautbarung, sich gegen vorhandene Missstände zu wehren bzw. sich dagegen zu stemmen. Auch wenn einzelne Redner Aussagen treffen, die von einem Teil der Pegidianer nicht geteilt werden (das äußerte sich u.a. im Ausbuhen von Akif Pirincci), ist es nicht legitim, die Gesamtheit der Bewegung zu verunglimpfen oder Forderungen pauschal als nicht berechtigt abzuwehren bzw. die Teilnehmer als rechtsradikal zu bezeichnen.

    Meinungsbildend sind z.B. solche Formulierungen, dass Pegida nicht demonstriert sondern „einen Aufmarsch“ durchzieht, während Gegendemonstranten „ihre Stimme gegen Intoleranz erheben“. Da wird „ein Reporter“ angegriffen und verschwiegen, dass die Teilnehmerin 5 x ein Interview abgelehnt hat und den Bedränger letzendlich von sich weggestoßen hat, da sie sich belästigt fühlte. Da wird von „Rattenfängern“ und den ja dann wahrscheinlich zugehörigen Ratten gesprochen, ebenso von Mob und weitere sprachliche Entgleisungen erspare ich mir mal. Das abwertende Sprachbild und die Kriminalisierung für die eine und die Abmilderung von Anmaßungen auf der anderen Seite waren eindeutig und nachvollziehbar nachvollziehbar. Sicher hat jeder Mensch mit eigenen Wertvorstellungen und politischen Zielen einen anderen Blick auf ein und dieselbe Sache. Die mediale Verfremdung der Realität mit dem Ziel eine bestimmte Meinung zu bilden, hatte und hat aber eine andere Qualität.

    Zum Begriff Nazi muss ich leider sagen, dass die ständigen verbalen i.d.R. unbegründeten Attacken … ich stelle mir gerade vor, dass der Rollstuhlfahrer im Pegida-Demonstrationszug ein Nazi ist … den Begriff entwertet haben. Nazi ist heute kaum ein Schimpfwort mehr und das haben wir der Anwendungsvielfalt zu verdanken.

    Was machen wir jetzt z.B. mit dem Pegidianer, der Hochschulingenieur ist, zusammen mit ausländischen Studenten studiert und so manche Party gefeiert hat, sein bester Kumpel ist ein Vietnamese, er verreist gern und interessiert sich für fremde Kulturen und Lebensarten und taucht dort ein, er hat kein Problem mit Ausländern, die sich integrieren und in ihrer Anzahl nicht die Macht haben, das vorherrschende Gesellschafts- und Wertesystem ins Wanken zu bringen, der jedoch etwas dagegen hat, dass Menschenmassen mit völlig anderem (kranken) Frauenbild, Wertesystem und Gewaltpotenzial allein durch ihre Anzahl einen nachhaltig negativen Einfluss auf sein Leben, seine Kultur und sein Land haben. Ist er rechtsradikal, weil er will, dass das Geld, das in der „Flüchtlings“industrie versenkt wird (gern auch mal mit dem Hinweis auf neu geschaffene Arbeitsplätze), lieber in die Sanierung der Schule seiner Tochter investiert wird, weil er will, dass seine Tochter in einer freiheitlichen, geschlechtsbezogen gleichberechtigten Welt groß wird, weil es naheliegt, dass Gewaltpotenzial und Probleme der islamischen Gesellschaften nach Deutschland importiert wird? Ist er rechtsradikal, wenn er feststellt, dass ungebildete Menschenmassen, die mehr Fürsorge brauchen (verlangen) als sie zurückgeben können, ungehindert in sein Land kommen und er dafür aufkommen muss? Ist es rechtens zu verlangen, dass man sich selbst aufopfert, um den Erwartungen immigrierender Menschenmassen zu entsprechen, immer den Finger in der „historischen-Schuld-Wunde“? Ist es nicht legitim zu sagen „bis hier und nicht weiter“, weil ich selbst Schaden nehme?

    Ich finde die Forderungen der Gegendemonstranten nach Toleranz, Hilfe und Unterstützung für (tatsächlich) Verfolgte im Sinne der Asylgesetzgebung, Mitgefühl und die Ablehnung von Gewalt und Attacken gegen Ausländer völlig richtig. Ich denke, damit liegt die Gegendemonstrantenseite auf einer Wellenlänge mit vielen Pegidianern. Das würde man feststellen, wenn beide Seiten miteinander in einen ehrlichen Dialog treten würden.

    Da gehen Leute seit Jahren auf die Straße und das in Massen, da sie keine Adresse mehr haben, an die sie ihre Forderungen richten können; sie werden verleumdet, diffamiert und verhöhnt „Stichwort Pegidioten s.o.“. Warum wundert man sich bei den zuständigen Stellen dann, dass sich die Menschen immer mehr radikalisieren? Wie soll sich dieser eklatante Bevölkerungsanteil (Pegida ist ja nur ein kleiner ausdauender, zäher Teil davon) Gehör verschaffen? Irgendwann wird ein wütender Sturm daraus.

    Ich hatte mal eine Studie von Herrn Patzelt auf dem Tisch „Wer läuft bei Pegida mit“ und muss aus meinen Erfahrungen sagen, dass ich diese neutralen Angaben vollends stützen kann. Dass hier eine wissenschaftliche Erhebung eruiert, dass die Masse „absolut normale und durchschnittliche Leute“ sind, hat vielen, die ein anderes vorgefertigtes Bild * Stichwort Rattenfänger* haben, nicht geschmeckt. Ich empfehle Ihnen das Dokument. Es wird sich penetrant gegen die erhobenen Daten gewehrt, um ein einfaches Feindbild aufrecht erhalten zu können.

    Ihr letzter Absatz verfehlt leider völlig meine Aussage.

  32. Hallo Kerstin, ich bin auf dem Sprung, daher nur kurz.

    Rechtsradikal ist es zum Beispiel in dem Zusammenhang von Menschenmassen zu sprechen. Deutschland hat im vergangenen Jahr rund 1 Million Menschen aufgenommen. Also nur etwas mehr als 1 Prozent der Bevölkerung. Durch die Bezeichnung Masse suggerieren Sie eine Überforderung des Staates. Die kann ich beim besten Willen nicht erkennen.

    Rechtsradikal ist es, zu unterstellen dass mit den Flüchtlingen Gewaltpotenzial und Problem islamischer Gesellschaften nach Deutschland importiert werden. Die übergroße Mehrheit aller hier neu angekommenen sind friedlich.

    Rechtsradikal ist es, pauschal diesen „Menschenmassen“ zu unterstellen, dass sie ungebildet sind.

    Ziemlich weit rechts ist es, von „seinem Land“ zu sprechen, rechtspopulistisch ist es auf die „historische Schuld-Wunde“ und deren Missbrauch zu verweisen.

    Ich gestehe gern zu, dass die Pegida-Bewegung nicht homogen ist, dass dort vermutlich auch Leute mitlaufen, die einerseits rechtspopulistischen Hetzern zujubeln, andererseits vielleicht auch vietnamesische Freunde haben. Aber nein, diese Menschen haben sich nicht radikalisiert. Sie haben nur jetzt ein Forum gefunden, in dem sie ihre rechte Gesinnung ausleben können.

    Die Erhebungen von Prof. Patzelt sind mir bekannt, Sie wissen aber sicher auch, dass er als der Konservativste der vier wichtigen Wissenschaftler neben Hans Vorländer, Dieter Rucht und Franz Walter gilt, das zum Einen und dass er natürlich nur die Interviews auswerten konnte, der Demo-Teilnehmer, die mit seinen Studenten sprechen. Soviel zum Thema Neutralität. Möglicherweise haben Sie sich durch das Studium dieser vielleicht doch nicht ganz so neutralen Studie eine falsche Meinung gebildet. Vielleicht traf diese Studie aber eben auch ihre Meinung, die Sie vielleicht schon vorher hatten.

  33. Hallo Kerstin, es geht gar nicht darum, das du hier eine wissenschaftl. Arbeit
    ablieferst, es ist viel einfacher. Es geht darum, das man keine haltlosen Behauptungen von sich gibt, sondern ganz bewußt Aussagen macht, die man begründen kann und für die man einstehen kann.
    Es ist übrigens Deine eigene Schuld wenn Du Massenmedien konsumierst, niemand zwingt Dich zur einseitigen Informationsaufnahme aus der Boulevardpresse. Es gibt viel guten Qualitätsjournalismus, es gibt qualitätvolle Nachrichtensender. Es ist wichtig, in unserer Demokratie ein gewisses Maß an Medienkompetenz zu erwerben. Was Dir und uns allen guttun würde, einfach mal in eine Bibliothek gehen und eine (oder mehrere verschiedene) überregionale Tageszeitung(en) lesen, den Horizont erweitern, sich anhand mehrerer Artikel zu einem Thema eine Meinung bilden. Ich mach das auch, das ist toll! :)

  34. Zum hier diskutierten Thema Medien …
    vor vielen Jahren gab es einen Wettlauf zwischen Helmut Kohl und Erich Honecker. Am nächsten Tag war in der DDR Presse zu lesen … „während E.Honecker einen guten zweiten Platz belegte, wurde H.Kohl Vorletzter.“ Gelegentlich beschleicht mich leider das Gefühl, dass die Grundaussage des Witzes wieder Aktuell ist.
    So sehr ich Sie schätze Anton (ehrlich), trifft das leider auch gelegentlich auf Ihre Pegida – Beiträge zu. Bitte nicht übel nehmen.

    Hallo Kerstin,
    vielen Dank für Ihre sachlichen und gut überlegten besonnenen Beiträge. Bewundernswert Ihre Ausdauer und Nervenstärke.

  35. @nike: Ich finde Ihren Beitrag ziemlich arrogant und überheblich. Sie tun so, als hätten Sie die Medienkompetenz und schauen von oben auf andere herab. Dabei haben Sie sich gar nicht ernsthaft mit Kerstins Aussage befasst (oder können/wollen diese nicht verstehen?). Es geht doch darum, dass Ottonormalbürger ein Bild von Welt vorgesetzt bekommt, was nur sehr bedingt mit der Wahrheit übereinstimmt. Was wirklich Wahrheit ist – da blickt doch kaum noch einer richtig durch – und für ausgiebige Recherche fehlt einem meist die Zeit. Und viele Medien recherchieren ja auch nicht mehr richtig, schreiben voneinander ab, bringen nur das, was ihnen von Nutzen ist (bzw. lassen das weg, was ihnen schaden könnte), … – aber gutgläubige (oder/und einfache Menschen) merken das nicht einmal. Doch es gibt eben immer mehr, die es merken, dass da was falsch läuft – die aber nicht in der Lage sind (sei es aus zeitlichen Gründen, intellektuell oder oder oder), das zu überprüfen. Diese Menschen schreien eben dann auch mal „Lügenpresse“. Aber so wie ich Sie verstehe, sind Sie der Meinung, dass alles normal läuft und die Medien gute Arbeit machen? Ok, Sie lesen besondere Medien, gute Medien, informieren sich vielseitig …?? Und trotzdem ist für Sie alles in Ordnung? Dann freuen Sie sich daran, aber urteilen Sie nicht über andere Menschen von oben herab.

  36. @nickibude: Es spricht weder für Sachlichkeit noch für Überlegtheit, wenn man ein Blatt wir die SZ (oder die DNN) als Schundblatt bezeichnet, wie „Kerstin“ es tut, wenn man, wie sie, von „Toilettenpapier“ spricht, Ja, es stört sie eben, dass die SZ noch Journalisten beschäftigt, die gut recherchieren und als erste Herrn Bachmanns Vorstrafenregister thematisiert haben (der diffamierende Stil Kerstins widerspricht im übrigen auch der Hausordnung, Anton Launer).
    Insgesamt haben Kerstins Beiträge hier die Tendenz „Ich male mir die Welt (sprich Pegida), wie sie mir gefällt“, aber sie ist eben nicht so. Rassistische Hetzreden gibt es dort jede Woche, Plakate mit Nazi-Sprache dazu (Lügenpresse, Volksverräter). Ich finde es widerlich, wenn jemand solch eine Verrohung der politischen Kultur, wie wir sie seit 2 Jahren erleiden müssen, schönredet. Sachlich ist das jedenfalls nicht.

  37. Hallo Nickibude, Sie haben wohl nicht erfasst, das ein Blog für gewöhnlich die Aussage des Blog Betreibers trägt. Vielleicht merken Sie sich das jetzt einfach und verstehen, das man seine Nachrichteninformationen aus mehr als einem Nachrichtenkanal beziehen sollte.

    Im Übrigen ist es erschreckend, wie oft Menschen zwischen einer sachlichen Äusserung und einer Behauptung nicht unterscheiden können. Tja, Bildung geht uns alle an.

    und allerübrigens muss ich den Hut ziehen vor der Contenance, die Anton Launer hat, das hier alles zu schreiben, zu lesen, zu beantworten..mein Gott..ich hoffe Du hast noch ein paar Kollegen! :)

  38. Ich kann mich „nickibude“ nur anschließen. Herr Launer ist nicht wirklich objektiv bei diesem Thema. Das ist eigentlich auch nicht mal ein Vorwurf, denn ich weiß nicht, ob man bei diesem Thema denn überhaupt 100%ig objektiv sein kann. Die Interpretation der Ereignisse und Veränderungen basiert immer auf der eigenen Grundeinstellung, was auch völlig in Ordnung so ist, denke ich.
    Mich nervt es allerdings, wenn man dann so tut, als sei man objektiv und neutral in der Berichterstattung.
    Es wäre doch ein leichtes einfach zuzugeben, dass man diese oder jene Grundeinstellung hat. Nichtmal die großen „Qualitätszeitungen“ berichten vollkommen neutral, warum soll es denn dann diese kleine Blogseite?

    Etwas mehr Ehrlichkeit würde der Betrachtung gut tun.

  39. @Stefan, Nike und Nickibude: Mein Anspruch ist schon eine möglichst objektive Berichterstattung.

    Das dies schwierig ist, ist mir bewusst und wird mit jedem Besuch einer Pegida-Veranstaltung schwieriger.

  40. Hallo Frau Kerstin,
    Haben sie sich denn schon einmal mit der Person ihres Führers beschäftigt, der sie jeden Montag bei ihren Spaziergängen führt?
    Ich würde jedenfalls nicht im Umfeld eines solchen Herren auftreten wollen. Aber die Berichte über Drogendelikte, Flucht ins Ausland, volksverhetzende Äußerungen etc. beruhen nur auf Übertreibungen der Systemgesteuerten Lügenkresse.
    Und der Anton holt sich sicher jeden Montag seine großzügige staatsalimentierung bei der Sparkasse ab.

  41. Radler, kann schon sein das ich arrogant werden könnte, wenn jemand unreflektierten Blödsinn redet. Ich bin auch nur ein Mensch.

  42. Rechtsradikal ist es zum Beispiel in dem Zusammenhang von Menschenmassen zu sprechen. Deutschland hat im vergangenen Jahr rund 1 Million Menschen aufgenommen. Also nur etwas mehr als 1 Prozent der Bevölkerung. Durch die Bezeichnung Masse suggerieren Sie eine Überforderung des Staates. Die kann ich beim besten Willen nicht erkennen.

    Das ist genau die Milchmädchenrechnung, die dieser Komiker im Fernsehen aufgemacht hat. Einwanderer die letzten Jahre? Fehlanzeige. Die nächsten Jahre zu erwartende Einwanderer? Auch kein Thema. Familiennachzug? Gibt es auch nicht. Ab wann darf man denn von Menschenmassen sprechen, ohne sich als Rechtsradikaler bezeichnen lassen zu müssen?

    Rechtsradikal ist es, zu unterstellen dass mit den Flüchtlingen Gewaltpotenzial und Problem islamischer Gesellschaften nach Deutschland importiert werden. Die übergroße Mehrheit aller hier neu angekommenen sind friedlich.

    Wir importieren uns also keine Probleme?

    Von 231 christlichen Flüchtlingen, die ihre Erlebnisse schilderten, berichteten 204 von religiös motivierter Verfolgung durch muslimische Mitbewohner. Knapp die Hälfte beklagte sich (zugleich oder zusätzlich) über Verfolgung durch muslimisches Wachpersonal.
    […]
    Danach befragt, welche Maßnahmen sie sich zu ihrem Schutz wünschten, antworteten die Betroffenen vor allem, sie wollten getrennt von Muslimen untergebracht werden.

    http://www.zeit.de/2016/21/gewalt-fluechtlinge-hasskriminalitaet-asylrecht

    Rechtsradikal ist es, pauschal diesen „Menschenmassen“ zu unterstellen, dass sie ungebildet sind.

    Und linksradikal ist es, diese Leute pauschal als Fachkräfte zu beschreiben, obwohl man sich zum damaligen Zeitpunkt auf keinerlei Erhebungen berufen konnte. So, wie es aussieht, haben die sog. Rechtsradikalen aber die besseren Karten:

    „Zwei Drittel können kaum lesen und schreiben“

    http://www.zeit.de/2015/47/integration-fluechtlinge-schule-bildung-herausforderung

  43. @Lenbach: typisch populistisch ist übrigens Studien zu zitieren ohne zu erwähnen, wer sie in Auftrag gegeben hat und dass sie nicht repräsentativ ist.

    Herrlich herablassend ist es, eine Aussage ins Lächerliche zu ziehen, nur weil sie auch von einem Komiker geäußert wurde.

    Auch der von Dir zitierte Wissenschaftler gibt im Interview zu, dass man noch keine belegbaren Zahlen hat. Er redet von Wahrscheinlichkeiten, die Du hier geschickt ausblendest.

    Niemand hat davon gesprochen, dass alle Flüchtlinge Fachkräfte sind, niemand hat davon gesprochen, dass eine Integration einfach wird, aber warum sollten wir das denn nicht schaffen?

  44. Hallo Radler,
    wenn es arrogant ist, andere darum zu bitten, statt Behauptungen, begründete oder begründbare Aussagen, zu machen, hinter denen Sie stehen können, tja, dann bin ich wohl arrogant. Schlimm solche Menschen, die andere Menschen zwingen zu argumentieren..ganz übel sowas.

  45. Zunächst mal auch meine Anerkennung für Kerstin für ihre bewunderswerten Diskussionsbeiträge.
    Ich für meinen Teil bin da irgendwie schon lange drüber hinaus. In meinem Bekannten- und Freundeskreis gibt es natürlich auch linksradikal eingestellte Leute. Das sind (also beschränkt auf die, die ich zu meinen Bekannten oder Freunden zähle) durchaus nette Menschen. Aber politische Diskussionen führe ich mit denen nicht mehr. Bei denen kombiniert sich grundsätzlich Meinungsstärke mit Faktenschwäche, gewürzt mit Selbstüberschätzung, Ignoranz und Arroganz. Man verliert einfach nur die Nerven bei solchen Diskussionen, bei denen dem Gegenüber einfach das Grundlagenwissen fehlt.
    Aber ich sehe das gnädig und demokratisch. Ein jeder, der schon mal aus Kindheit, Schule oder Studium in die erwachsene Realität gefallen ist, wird das nachvollziehen können. Es ist ungefähr so, als ob sich der Lehrmeister ständig vom Lehrling bepöbeln und belehren lassen muss, dass er zu allem zu blöde wäre. Oder die Eltern ständig vom Säugling belehrt würden, wie sie zu füttern und zu windeln hätten. Solche Diskussionen sind einfach nur absurd und ergebnislos, abgesehen von ruinierten Nerven.
    Nun ja, und dass der Anton eher linksradikal eingestellt ist und linkspopulistischen Thesen anhängt, konnte man ja schon lange beobachten.

    Auch stimme ich Lenbach zu. „Ab wann darf man von Menschenmassen reden?“. 1 Million sind ungefähr 2x komplett Dresden, ein Klacks ist das nicht. Wer da von Menschenmassen redet, wäre laut Anton rechtsradikal. Wer dann bei ein paar tausend Leuten auf der BRN von Menschenmassen redet, was ist denn dann der???
    Seltsame Definition, seltsames Faktenwissen, seltsames Weltbild. Vielleicht wäre es ratsam, noch mal genauer nachzudenken und Faktenwissen hinzuzulernen, Herr Launer. ;-)

  46. @Anton: „…Niemand hat davon gesprochen, dass alle Flüchtlinge Fachkräfte sind…“ Naja, sehr interessante These – ich habe das irgendwie anders in Erinnerung (zum Suchen fehlt mir gerade die Zeit).
    „…niemand hat davon gesprochen, dass eine Integration einfach wird, aber warum sollten wir das denn nicht schaffen?“ Man schafft nur was, was man anpackt und wozu man einen Plan hat – Integration wurde schon die letzten Jahrzehnte verschlafen (man sehe sich nur einige Viertel z.B. in Köln an) und ich sehe nicht wirklich einen Plan. Es gibt irgendwann einen Punkt, wo man es nicht mehr schaffen kann. Aber wenn man sein Land, seine Kultur, seine … (ist ja alles rechtsradikal, wenn man so denkt – laut dir) nicht liebt und sich lieber in das Fremde integriert, dann sieht man hier auch kein Problem. Will man aber wirklich alles, was da kommt? Fliehen die Menschen nicht gerade auch vor Problemen, die man dann hier nicht auch haben möchte? Ihre Flucht wäre somit für die Katz. Klar kann man sagen, die die Fliehen bringen die Probleme nicht mit – diese These/Hoffnung/??? halte ich aber für sehr gewagt (zumal, wenn sie hier dann in ein Vakuum fallen [gelassen werden]).

  47. Hallo Karsten, Dein Kommentar ist in sich so abstrus, dass man ihn eigentlich unkommentiert stehen lassen müsste, dennoch möchte ich auf den Aspekt „Menschenmassen“ eingehen. Danke, dass Du den Vergleich mit der BRN anbringst.

    Zur Feier unserer Republik tummelten sich hier auf den Straßen an den drei Tagen ca. 100.000 Menschen bei etwa hoch 18.000 Einwohnern. Ja, darunter kann man Menschenmassen verstehen. Das ist das fünffache der Einwohnerzahl. Zum Vergleich: Migranten nach Deutschland in den vergangenen zehn Jahren rund fünf Prozent. Vielleicht wäre es an Dir Fakten nicht nur zu sammeln, sondern sie auch korrekt einzuordnen.

    Rechtsextremisten bzw. Rechtspopulisten nutzen gern die Bezeichnungen „Menschenmasse“ oder „Flüchtlingsflut“ um eine drohende Gefahr der Ankommenden aufzubauen, die es so gar nicht gibt.

  48. @Radler: Ich sehe durchaus, dass das Problem angepackt wird, dass es Pläne gibt. Nicht zuletzt das kürzlich verabschiedete Integrationspaket der Bundesregierung. Bezüglich des ersten Punktes, such ruhig. Außer in Pegida- oder AfD-Reden wirst Du das nämlich so nicht finden. In den Reden der SPD-Politiker, die meines Erachtens zuerst von benötigten Fachkräften sprachen, hieß es stets, dass solche auch unter den Flüchtlingen dabei sein können.

    Was ist denn Dein Land, Deine Kultur … Wir leben hier in Sachsen, einst bevölkert von Slawen, die durch die Germanen vertrieben wurden, die dann wiederum christianisiert wurden. Die Kultur, auf die wir hier in Dresden so stolz sind, ist seit Jahrhunderten beeinflusst aus aller Welt, hat selbst den Sozialismus überstanden und entwickelt sich immer noch weiter. Das was Du also liebst (ich übrigens auch), ist schon multikulti.

    „Will man aber wirklich alles, was da kommt?“ Lass Dir diese Frage nochmal auf der Zunge zergehen, dann merkst Du vielleicht, wie abfällig Du von Menschen sprichst.

  49. @Anton: Sorry, diese Frage ist mehrdeutig zu verstehen – das wollte ich so nicht: mit „alles was da kommt“ meinte ich nicht die Menschen sondern u.a. den kulturellen Hintergrund aus dem sie kommen.

  50. Mein lieber Anton, Du machst ja -wie zu erwarten- genau das, was ich oben beschrieb. :-)

    Als Erstes kommt natürlich die Frage nach dem vorhandenen Faktenwissen, um es denn überhaupt anwenden zu können. Als Zweites, sofern vorhanden, die Bereitschaft es auch anwenden zu wollen. Werden die ersten beiden Fragen mit „nein“ beantwortet, kommt Drittens: Relativieren, Winden, Drehen und Schwindeln was das Zeug hält.
    Also relativieren wir mal weiter: 1 Millionen Menschen sind ca. 1,25% in einem Jahr und nicht 5% in 10 Jahren??? Und wenn 1 Millionen Menschen bezogen auf Deutschland (seine Einwohnerzahl, seine Grundfläche, seine Wasser-, Energie- und Nahrungsmittelressourcen, seinen Arbeitsmarkt, seine Sozialsysteme,…) „Peanuts“ sind, dann sind sie bezogen auf den gesamten arabischen Raum gleich „Null“? Folglich kann es ja dort gar nicht so schlimm sein? Damit stellt sich die ernsthafte Frage, welche „Flucht“gründe bestehen sollen? Und nun?

    Mir ist natürlich klar, dass alles eine Frage der persönlichen Perspektive und der Eigeninteressen ist. Man wird Unterschiede feststellen, je nach dem, ob Leute auf der Seite der Gesellschaftsträger oder auf der Seite der Laberer und Gesellschaftsausnutzer stehen. Allerdings ist es schon etwas gewagt, um nicht zu sagen abstrus, allein aus der Benutzung von Worten darauf schließen zu wollen, ob jemand Rechtsaußen/Nazi oder Linksaußen/Kommunist ist. Das Lustige daran wird sein zu beobachten, was die nächsten verzeifelten Wortneukreationen sein werden, damit die Kommunisten ja keine bösen Naziworte wie „Menschenmassen“ oder „Flüchtlingsflut“ benutzen müssen, wenn sie aber de facto das Gleiche beschreiben wollen. :-)

  51. Nun Karsten, Meines Erachtens drehst Du Dir die Fakten doch, wie Du sie brauchst. 2015 waren es ca. 1 Million Flüchtlinge, und in den neun Jahren zuvor? 2014 gab 200.000 Asylanträge in den Jahren davor deutlich weniger, daher sind die 5 Prozent in den vergangenen zehn Jahren wahrscheinlich schon zu hoch angesetzt. Aber es ist immer wieder schön zu lesen, wie Du Dich in Deinen Kommentaren selbst entlarvst.

  52. @Anton: Richtig und genau das ist das Problem an dieser und vieler Diskussionen. Man kann Dinge manchmal anderes verstehen als das, was damit gemeint war. Etliche Dinge haben mehrere Bedeutungen und im Eifer des Gefechts (oder weil man vielleicht Dinge nicht so gut beschreiben kann) kommt dann manchmal noch eine unglückliche Formulierung dazu. Was ich oft vermisse ist das Wollen, den anderen verstehen zu wollen und wenn etwas unklar ist, eben noch einmal nachzufragen, ob man das jetzt richtig verstanden hat oder wie es gemeint war. Aber nein, man verfestigt seine Vorurteile, verurteilt den anderen, macht ihn runter, verunglimpft ihn, stellt ihn in eine Ecke (rechts oder links oder wo auch immer), …
    Ich finde, wenn man in meinem Kommentar die Sätze vor und nach der doppeldeutigen Frage mit liest – also den Zusammenhang betrachtet – dann war es eigentlich schon eindeutig. Man kann es aber auch bewusst falsch verstehen wollen. Oder ist man schon so festgefahren in seinem Standpunkt, dass man es gar nicht mehr merkt?

  53. Ach Anton. :-) Und hat sich denn 2014 oder in den Jahren zuvor irgendwer aufgeregt? Gab es offene Grenzen? Gab es ne „Flüchtlingskrise“ oder die Auferstehung von was auch immer? :-)

    Ich werde diese Weisheit in Zukunft immer anwenden. Wenn mir zum Beispiel ein Kind vors Auto läuft, werde ich mich daran erinnern, dass mir in der gesamten letzten Stunde auch kein Kind vors Auto gelaufen ist. Somit läuft mir mittelwertig immer noch kein Kind vor’s Auto. Ergo kein Grund zur Panik, kein Grund irgendwas zu tun. Hoffentlich hab ich dann Dich neben mir sitzen, denn Du würdest mir sicher nochmals eindringlich bestätigen, dass die Straße frei ist. :-)

    Ach Anton. Ich drehe, Du drehst. Ich entlarve, Du entlarvst. Und wie ich bereits schon schrieb: man dreht sich im Kreis. So ist das halt. Prost. :-)

  54. Meine Güte, Rechtspopulisten nutzen auch mal das Wort „Migrant“ oder „Gefahr“. Es soll sogar schon vorgekommen sein, dass Rechtspopulisten das Wort „Wort“ und „und“ benutzt haben. Sorry Anton, in meinen Augen ist das absolut krümelkackerisch und sinnloser Mist, auf dem Thema rumzureiten..

    BTW: Ein jeder kann gern mal in DaF-Schulen (Deutsch als Fremdsprache) unterrichten. Dort kann man feststellen, dass es 2 Seiten der Integrationswilligen gibt: Syrer – zu einem großen Teil willig und fleißig; Maghreb-Angehörige – zu einem großen Teil unwillig, nicht fähig und mit einem perversen Frauenbild gesegnet. Insofern kann man nicht sagen, es gäbe keine Probleme/Gefahren der Einwanderung – doch, die gibt es. Genauso kann man natürlich nicht sagen, dass per se alle Flüchtlinge Gefährder sind.. Bin ich jetzt ein Nazi oder Rechtspopulist, Anton?

  55. Hallo Herr Launer,

    erst einmal meinen Dank an Sie, dass Sie weiterhin den Gesprächsfaden aufrechterhalten, obwohl Sie die Kommentarfunktion auch schließen könnten.
    Auf Ihre Punkte, was rechtsradikal ist „Lenbach“ schon eingegangen. Auch wenn nicht alle Aussagen durch statistisch komplett abgesicherte Datenlagen (… und wichtig … dem Interpretationsvermögen) belegt werden können, so bleiben die Gegenredner doch in eklatanter Weise den Gegen“beweis“ schuldig. Können Sie mir darlegen, warum man die Migrationsanwerber als „gebildet“ bzw. nicht als „ungebildet“ bezeichnen soll? Gibt es einen ähnlichen Bildungsstandard wie in Deutschland unter den einwandernden Menschen? Ich denke nicht, aber ich lasse mich durch stichhaltige Argumente gern eines Besseren belehren. Dieser Punkt ist nur symptomatisch für die einzelnen hier veröffentlichten Merkmale einer rechtsradikalen Einstellung.
    Ist die Ablehnung der eklatanten Einflussnahme fremder Kulturen in einem kurzen Zeitraum auf die bekannte soziale Umgebung falsch, weil die Grundlage Sachsens in einer christianisierte slawenvertreibende Germanenschaft vor Jahrhunderten liegt? Da gibt es in der Begriffsdefinition von „Multi-Kulti“ anscheinend unterschiedliche Auffassungen.
    Herrn Patzelts Ausführungen und Arbeiten machen auf mich durchaus einen seriösen Eindruck und bedienen wissenschaftlichen Anspruch. Ich selbst habe einen Fragebogen ausgefüllt und konnte z.B. in den Fragestellungen keine suggestive Einflussnahme sondern reine Faktenerhebung erkennen. Nun sagen Sie, dass es bestimmte Meinungen über Herrn Patzelt gibt. Was genau sind die Vorwürfe, die man Herrn Patzelt macht und inwiefern leitet sich daraus ein Fehler in seinen Arbeiten und Aussagen ab? Gibt es Zweifel an der Erhebungsmethodik oder an der Sauberkeit der Verarbeitung der erhobenen Daten? Ich würde mich hier über Informationen von Ihnen freuen.

    Hallo Nickibude,
    Ausdauer ist eine meiner Spezialitäten ;-). Als nervenaufreibend empfinde ich das nicht. Was die Beitragsschreiber sich für ein Bild von mir als Person machen, ist schon interessant.

    Hallo Andreas,
    da haben wir wohl einen Reporter ausgemacht? Sie können mir gern erläutern, warum jemand, der mit dem Gesetz in Konflikt geraden ist und dafür bestraft wurde, seine Überzeugungen nicht im Rahmen einer politischen Bewegung ausleben können soll. Es stimmt auch etwas mit Ihrem Selbstbild nicht, wenn Sie die „Verrohung der politischen Kultur“ (Ihre Aussage-nicht meine) als widerlich bezeichnen, die Denunziation von Menschen (von Ihnen als „Recherche“ bezeichnet), die in das Blickfeld der öffentlichen Wahrnehmung gelangen, jedoch nicht.

    Ich habe oft genug mit der Presse und dem redaktionellem Weg von Realität zu Niedergeschriebenem zu tun gehabt.

    Jomei,
    schöner Nick. Aber das ist leider schon alles, was an Ihrem Beitrag Aufmerksamkeit verdient.

    Hallo Karsten,
    ja, auch ich habe liebe Kollegen, die sehr radikal sind und sich einer offenen Diskussion nicht stellen. Ich finde es auch überhaupt nicht schlimm, wenn man keine Zahlen und Statistiken parat hat (Stichwort „Faktenwissen“), so wie viele Politiker vor öffentlichen Diskussionen mit „genug Futter“ versehen werden, um den erwarteten Schlagabtausch souverän bestreiten zu können. Ich finde es ehrlicher, sich des menschlichen Sachverstandes und dem Versuch der rationalen Einschätzung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen zu bedienen. Dass „nike“ meine Beiträge offensichtlich nicht versteht, kann ich nicht ändern. „Radler“s gut analysierten Erkenntnissen habe ich dabei nichts zuzufügen.

  56. Mag ja sein, dass in der arabischen Welt weit mehr Menschen leben als hier in DE. Glücklicherweise haben wir hier aber keinen Bürgerkrieg, keine machtgeilen Diktatoren, die jedwedes freie Leben unterdrücken und natürlich auch keine Scheichs denen das Elend der Nachbarn am Arsch vorbei geht. Ja natürlich wäre es besser wenn die Menschen nicht durch die halbe Welt fliehen müssten um ihr leben zu erhalten. Aber die Bedingungen dort sind nun mal leider so unmenschlich, dass es derzeit keinen anderen Weg gibt.

    Und deshalb kotzt mich diese pegidische Scheinheiligkeit auch so an. „Wir verteidigen die christlich abendländischen Werte“. Was für ein Scheiß. Wenn wir von christlichen Werten reden, dann in erster Linie von Nächstenliebe, Barmherzigkeit, … kurzum MENSCHLICHKEIT.

    Aber die scheint hier wie dort einfach abhanden gekommen zu sein.

  57. Hallo Kerstin, zur ersten Frage, es geht darum, Pauschal-Urteile und Verallgemeinerungen zu vermeiden. Denn dieses ist ein wesentliches Merkmal des Rassismus.

    Ihre zweite Frage ist eine Suggestiv-Frage. „Ist die Ablehnung der eklatanten Einflussnahme fremder Kulturen in einem kurzen Zeitraum auf die bekannte soziale Umgebung falsch…?“ Diese baut die Angst vor Überfremdung auf, ein hervorragendes rechtspopulistisches Beispiel.

    Wie ich weiter oben bereits dargelegt habe, ist unsere Kultur schon seit Jahrhunderten von äußeren Einflüssen geprägt. Das wird seit ca. 500 Jahren kontinuierlich immer stärker.

    Da ist der Zuzug von Migranten ein vergleichsweise geringer Einfluss auf eine Veränderung der Kultur.

    Bzgl. Patzelt, ja es gibt Kritik, bzw. haben andere Wissenschaftler bei ähnlichen Datensätzen ganz andere Schlüsse gezogen. Mir fehlt die Zeit, Ihnen diese Arbeiten jetzt heraus zu suchen.

  58. Ist die Ablehnung der eklatanten Einflussnahme fremder Kulturen in einem kurzen Zeitraum auf die bekannte soziale Umgebung falsch, weil die Grundlage Sachsens in einer christianisierte slawenvertreibende Germanenschaft vor Jahrhunderten liegt?

    Prust! ROFL! Den Satz versteht Karsten nie! (Wird aber gleich so tun, als ob.)
    Ansonsten ja, weil es sie nicht gibt.

  59. @Peter Macheli: Ich als sozialer Menschenfreund verzichte regelmäßig darauf, Dich für Deine geistigen Zustände auszulachen. Könntest Du im Gegenzug auf Dein dämliches Rumgepöbel verzichten?

    Wenn Dir nichts als Dünnpfiff einfällt, dann unterhalte Dich mit Deinem Klo. Aber danach vergiss nicht: spülen, lüften und Hände waschen!

  60. Zum Glück habe ich keinen Kaffee hier, muss schon wieder prusten, @Sozialer Karsten-„Leute, ich sags Euch offen und ehrlich: In solchen Fällen sind die Autofahrer die EINZIGEN, denen ich als Beteiligte keinen Unfall mit schwerwiegenden Folgen wünsche!“-Menschenfreund! ;-D

  61. „..des menschlichen Sachverstandes und dem Versuch der rationalen Einschätzung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen zu bedienen. Dass „nike“ meine Beiträge offensichtlich nicht versteht, kann ich nicht ändern. „Radler“s gut analysierten Erkenntnissen habe ich dabei nichts zuzufügen.“ sagt Kerstin.

    Was für ein Geschwurbel, man Kerstin du bist echt ne Rakete.

    Da kann ich echt nicht mithalten, ich bin einfach zu blöd. :)

  62. Mach dich nicht selbst lächerlich, Peter.. entweder möchtest du konstruktiv mitdiskutieren oder nicht..

  63. @Frl. Kerstin,

    Geschrieben von Ihnen am 25.Mai 2016:

    Zitat: „Ich werde mich jetzt verabschieden. Für einen solchen Unsinn fehlt mir dann doch die Zeit.“

    Soviel zu Ihrer Glaubwürdigkeit…….

  64. Hallo nike,

    schön, dass Du erkannst hast, worin Dein Problem liegt. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
    Der Gang in Deine Lieblingsbibliothek wird Dir da wahrscheinlich aber auch nicht mehr helfen. Außer eine Aneinanderreihung von sinnentleerten Füllworten hast Du in diesem Kommentarlauf nichts beizutragen gehabt.
    Das ist der Stoff, aus dem Pegida-Gegendemos gemacht sind. Ich danke Euch. Meine Eingangsfrage ist damit beantwortet.

    Alles Gute für alle Anwesenden … wir sehen uns ;-)

  65. Hallo Insider,

    ich entschuldige mich dafür, dass ich mich doch genötigt sah, auf bestimmte Kommentare zu reagieren. Ich denke, die Glaubwürdigkeit eines Menschen bemisst sich an anderen Dingen. Aber wenn man sonst nichts zu bemängeln hat, dann gönne ich die Ergebnisse der Exploration.

  66. Schlusswort: Ich werde die Kommentarspalte jetzt schließen und jeden, der der Meinung ist, man könne über das Thema sinnvoll diskutieren, auf diese Seite hier verweisen.

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