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Ruanda-Memory

Ruanda-Memory im Societaetstheater
Ruanda-Memory im Societaetstheater
Morgen feiert im Societaetstheater das Stück „Ruanda-Memory“ Premiere. Das Stück bezieht sich auf den Völkermord vor zwanzig Jahren. In dem afrikanischen Land töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit und moderate Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligten oder sich aktiv dagegen einsetzten.

Mit dem Theater-Projekt Ruanda-Memory wollen die Organisatoren um Sabine Köhler Heiki Ikkola Fragen aufwerfen.

Ein Radio, eine Machete, ein Faxgerät, ein Mobiltelefon, eine Identity-Card, ein Wellblech, ein Fußball, ein Blauhelm und eine Flasche Primus-Bier werden zu Berichterstattern, zu Handlungsträgern und Zeugen.

Was als Memory-Spiel beginnt, verspinnt sich zu einer berührenden Geschichte von Menschen, Menschlichkeit und dem Scheitern internationaler Politik. Lebensgeschichten, Berichte, biografische Versatzstücke, offizielle Verlautbarungen – hinter den Objekten tauchen jene Menschen auf, die diese Objekte produziert, manipuliert und verwendet haben. Die Performance will das Ruanda von 1994 untersuchen und stellt nicht zuletzt die Frage, was Menschlichkeit ist, und was sie so zerbrechlich macht.

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  • Ruanda-Memory am 26./27. April und am 16./ 17. Mai, jeweils um 20 Uhr im Societaetstheater, An der Dreikönigskirche 1A, Premiere am 25. April, 20 Uhr
  • Das Neustadt-Geflüster verlost zwei Freikarten für die Vorstellung am Sonntag, 27. April, bitte eindeutiges Interesse in der Kommentarspalte bekunden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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7 Kommentare

  1. Hi
    Auf den Völkermord in Ruanda bin ich erst vor kurzem durch den Jahrestag aufmerksam geworden.
    Ich würde mir die Aufführung gerne ansehen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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