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Putz-Aktion am Alaunplatz

Ortsamstsleiter André Barth mit Reinigungsaktivisten
Ortsamstsleiter André Barth mit Reinigungsaktivisten
Mit viel Tamtam und jeder Menge Westen in wunderbarem Stadtreinigungs-Orange und Prominenten aus Wirtschaft und Verwaltung wurde heute um 11 Uhr der Dresdner Frühjahrsputz eingeläutet. Diese Gemeinschaftsaktion von Stadtverwaltung, Stadtreinigung und City Management startete erstmals auf dem Alaunplatz. Möglicherweise ist das ein Zeichen dafür, dass die Verschmutzung des Platzes seitens der Stadtverwaltung ernst genommen wird.

Die Putzaktion heute entbeerte nicht einer gewissen Komik und erinnerte an den großen Patrick-Schreiber-Alaunplatz-Putz von 2009. Denn wiedereinmal wurde der Platz schon vorher gereinigt. Diesmal engagierten sich gewisse Neustadt-Lobbyisten. Der Regen am gestrigen Abend hat dies sicher erleichtert. Außerdem war zum Frühjahrsputz auch der Verein der Vietnamesen in Dresden eingeladen. Aber irgendwo hat es mit der Vermittlung der Startzeit nicht so recht geklappt, denn die Vietnamesen waren schon um 9 Uhr da. Das Ergebnis dieser vereinten Bemühungen: beim Eintreffen der Prominenten war der sonst so schmuddlige Platz blitzeblank sauber.

Dennoch wurden Mülltüten und Westen verteilt, zwei Blechtrommler der Gruppe „tschakka“ zeigten, dass man auch aus Mülltonnen Musik herausholen kann und Bratwürste warteten auf ihren Einsatz. Die Sammler fanden dann auf der Wiese vor allem noch jede Menge Kronkorken und Zigaretten-Stummel.

Die bunt beklebten Mülltonnen werden offenbar sehr gut gefunden, jetzt müssen sie nur noch häufiger geleert werden.
Die bunt beklebten Mülltonnen werden offenbar sehr gut gefunden, jetzt müssen sie nur noch häufiger geleert werden.

Angekündigte Müllschlacht blieb aus

Per Facebook hatten Leute aus dem Umkreis des Asonets (bzw. Neustadt-Lobby) eine Veranstaltung eingestellt, die unter anderem dazu aufrief, die Promis mit Scheiße einzuseifen. Der Text wurde inzwischen entfernt. Wie Kenner der Szene aber schon gestern vermuteten, wurde aus diesem Protest nichts. Das wird vermutlich an der nachtschlafenden Zeit der Putzaktion gelegen haben.

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31 Ergänzungen

  1. DAS WAR BISHER DAS PEINLICHSTE WAS ICH JE ERLEBT HABE! DA TREFFEN SICH EIN PAAR Y-PROMIS BEKOMMEN NEUE ARBEITSKLEIDUNG UND WERKZEUG IN DIE HAND GEDRÜCKT. 4 LEUTE HALTEN ANSPRACHEN UND DANN WERDEN GRUPPEN EINGETEILT => DAS IST WIE IM KINDERGARTEN ! UND DA SICH DIE Y-PROMIS NICHT SCHON KANNTEN WURDEN NOCH NAMENSSCHILDER VERTEILT. ABER DER HIT IST DAS DIE ALLE ÜBER EIN SAUBEREN PLATZ GEGANGEN SIND UND MÜLL GESUCHT HABEN DEN DIE VIETNAMESEN SCHON LÄNGST AUFGELESEN HABEN. DER GIPFEL WAR ALS SICH NOCH VOR BEGINN DER AKTION EINIGE PROMIS VOR DEN VON DEN VIETNAMESEN GEFÜLLTEN SÄCKEN FÜR DIE PRESSE HINSTELLTEN UND DIESE ALS IHRE BEUTE HOCHHIELTEN. WIE WÄRE DEN EINE KURZFRISTIGE PLANÄNDERUNG GEWESEN HERR BARTH/THIEL UND HOFFINGER? (EINE GRUPPE SÄUBERT DIE GÖRLITZERSTR. DIE NÄCHSTE DIE ALAUNSTRAßE UND DIE NÄCHSTE “ DIE KÖNIGSBRÜCKERSTR. => WÄRE WOHL SINNVOLLER GEWESEN ALS SINNLOS ÜBERN PLATZ ZULAUFEN.9

  2. Nein @Anton aber ich wollte das es die Y-Promis auch hören das Sie nicht angekommen sind mit Ihrer Aktion deswegen das GESCHREI :-)

  3. Die Aktion mit mehr pressegerechtem Hände schütteln als aktivem Anpacken war in der Tat eher peinlich. Ich habe heute für eine Nachfolgeaktion vorgeschlagen, sie wenn es sich lohnt – also am Sonntag nachmittag bei schönem Wetter am besten mit MDR-TV-Unterstützung durchzuführen. Denn die Lösung für die Müllprobleme des Platzes sind IMHO nicht häufigere SRD-Reinigungszyklen, sondern ein Umdenken der Besucher, sprich das Mitnehmen von Müll und Hundedreck. Und wer weiß, vielleicht lässt sich der eine oder andere potentielle Müllliegenlasser ja doch von einem Y-Prominenten und/oder einer laufenden Kamera beeinflussen!

  4. Auch doof: Die Kottütenspender wurden bei der Aktion heute offenbar gar nicht beachtet – ich lief heute mittag von einem leeren Spender zum anderen.

  5. Viel schlimmer ist, dass es so viele Menschen gibt, die ihren Müll einfach liegen lassen. Es kann doch nicht zu viel verlangt sein, dass man die Sachen, die man mitbringt auch wieder mit zurück nimmt! Und dann wird geschrien, es gäbe zu wenige Müllkörbe etc. Das kann es doch nicht sein. Wie wäre es einfach mal mit Müllvermeidung und für den Rest hat jeder zu Hause eine Mülltonne. Wer Müll liegen lässt, der müsste mit Müllsammeln etc. bestraft werden. Aber da ist ja gleich das nächste Problem: Es wird ja nicht mehr kontrolliert.

  6. Müll gesammelt wurde überraschenderweise auch Ecke Frühlingstraße-Ecke Bischofsweg.
    Wo wurden denn die Vietnemesen angeheuert???

    Tip des Tages: — Diese Putzaktion sollte doch eher am späten Nachmittag bis zum Abend durchgezogen werden- wenn die Müllverursacher dort herum sitzen! ;-)

  7. So, jetzt mal an alle die, die hier am lautesten rumkrakelen. Macht mal halblang! Wo wart Ihr denn? Die Aktion wurde natürlich öffentlichkeitswirksam inszeniert. Sicher, na und? Es war aber auch jeder Neustädter „eingeladen“ um mit zu helfen. Wenige waren allerdings da. Bevor man hier „Alarm schlägt“ sollte man sich erst einmal mit der Idee der Initiatoren beschäftigen. Da geht es nicht in erster Linie um unsere Neustadt und unseren Alaunpark.
    Völlig wurscht, mit und neben wem man da Scherben, Kronenkorken, Papier, Grillrest… aufgelesen hat. Die, die hier immer am lautesten „Saubere Neustadt“ schreien, sollten dies doch bitte mal denen gegenüber tun, die ihren Unrat liegen lassen.
    Ich lebe seit nunmehr 14 Jahren hier und bin mit Leib und Seele Neustädter. Ich habe im Alaunpark gegrillt, Bier getrungen, gespielt… und sicher in den Jahren auch mal was liegen lassen. Aber wenn ich jetzt mit meinem Kind im Park unterwegs bin und sie Kippen und Scherben aufliest und kurz davor ist, sich diese in den Mund zu stecken, ist der Spaß vorbei.
    Also Sigrun und Co.: Sch…egal dass nichts in Euren Köpfen angekommen ist. Ich hatte nach 2 Stunden reichlich Scherben, Kippen, Draht und Hundekotbeuteln aufsammeln ein gutes Gefühl. Auch allen anderen gegenüber die geholfen haben!

  8. Schön, dass Ihr alle meckert. Wir waren auch vor Ort. Ja, mit unseren Kids, und ja, in Westen. Haben zwei Stunden am Stück Dreck eingesammelt… Also, zu sagen, dass der Park sauber war – ne, das ist gelogen. Ach so, es lagen keine von Weitem sichtbare Sachen rum – na, dann ist es sauber, oder wie ist Eure Logik? Es hätte noch viel mehr Leute bedurft… Kippen, Kronkurken, En mass Plastetüten, alte Zeitungen,…

    Aber ne, statt dessen wurde sich über die Aktion lustig gemacht und 2. als eine Art Protest (?) in der Nacht zum Sonntag alles wieder zugemüllt. Ach toll, dass man sich auf die große Gruppe des Neustädter Kindergartens so gut verlassen kann. Getreu dem Motto „Kommt, wir machen was Wildes, was „die da oben“ so richtig ärgert und müllen nachts alles wieder zu“ oder so.

    Herzlichen Glückwunsch, mal sehen, wie ich das meinen Steppkes das morgen auf dem Weg zur Kita erkläre.

    Und ja, die Aktion benötigt so einen provozierenden Namen und irgendwelche Leute, die kein Mensch kennt, die meinen, die wären berühmt in der Stadt. Denn so wird auf die gesamte Putzaktion an vielen Orten der Stadt hingewiesen… Oder hättet Ihr sonst davon erfahren, wenn wir nur einfach so vor uns hingesammelt hätten? Denke nein… Deshalb auch die Westen….

    Danke auch an die ganz Cleveren, die sich genau auf die „Putzstecke“ meines Knirpses setzten, um zu picknicken… Sehr rücksichtsvoll. Und liebe Grüße auch an die Frauen vom Grünflächenamt, die, statt die Grünanlagen des Parks zu pflegen,montags immer den Dreck aus dem Park räumen dürfen…

    Ach ja, ich bin gerne Neustädter ; ) Alle Erwartungen werden immer so schön erfüllt. Habe mich schon auf die vielen Kommentare gefreut, als ich Dich hab rumspringen sehen,mit Deiner Knipse, Anton – und schwups, da sind sie.

  9. Lieber Sören, bitte keine falschen Unterstellungen: Ich bin nicht rumgesprungen. Die Art und Weise, in der ich mich über den Platz bewegt habe, kann man wohl eher als schleichen bezeichnen. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass ich auch zwei (2!) Hände voll Kippen und Kronkorken eingesammelt habe. Dafür eine Warnweste anzuziehen, hielt ich jedoch für übertrieben.

  10. Hm, verstehe die Aufregung nicht. Wir waren durch Zufall da, haben mitgemacht, viel eingesammelt (klar, war für die Kinder besonders spannend) – und beschlossen, im Sommer doch woanders hinzugehen – so schmutzig, wie der Park ist… Barfuß – no way… Schade um das Kleinod…

  11. Ich bin dafür das die Stadtereinigung den Park ein Jahr lang bestreikt und nicht mehr säubert. Sollt ihr doch an euren eigenem Müll ersticken.

  12. ich habe jedenfalls keine Einladung zur Putzaktion gesehen oder gelesen- erst am Sa direkt zum Mittag in einer Werbezeitung (DAWO)!

  13. es bleibt dabei – beim leidlichen Thema:
    1. zu wenig und zu kleine Mülleimer. dass sieht man ja gut an dem einen Foto – wo alles schön zum Mülleimer gebracht wird- der aber schon voll ist.

    2. Außerdem braucht die Neustadt mit ihrer Dichte an Bevölkerung mehr Grünes und Wiesen und Freiraum!!!

    Die Stadtverwaltung sollte auch nicht so stur denken- und erst ab Mai mehr Mülleimer aufstellen—- nur weil es der Plan vom letzten Jahr so war = es muss auf die Wetterlage – zeitigeres Frühjahr eingegangen werden!!! und jetzt schon die Müllcontainer aufstellen!
    :-(

  14. Das Problem ist doch nicht, dass die Menschen ihren Müll nicht beseitigen wollen. Wer oft im Park ist, für den ist das eigentliche Problem unübersehbar: Die Mülleimer sind völlig überfüllt, es fehlt einfach an Möglichkeiten, den Müll (auch den von anderen) vor Ort zu entsorgen.

    Die kurze Zeit, in der Müllcontainer im Park standen, war der Park gleich viel sauberer. Was fehlt ist ein schlüssiges Konzept der Stadt mit Müllcontainern und Mülltütenspendern: http://www.neustadtpiraten.de/piraten-kritisieren-muellkonzept-im-alaunpark/

  15. @Sören: Wenn der Park am Sonntag wirklich durch eine Protestaktion wieder zugemüllt war, haben manche Leute wohl den Knall noch nicht gehört. Aber ist doch auch schön wenn man mal wieder ‚dagegen‘ war, wogegen auch immer.

    @Anni: Es sind IMHO nicht zu wenig und zu kleine Mülleimer. Die Unterflurcontainer sind meistens noch nicht voll, höchstens die Öffnungen durch Pizzakartons verstopft. Aber viele Leute auf dem Platz sind offensichtlich zu bequem erstens da hin zu laufen, und/oder die verstopfenden Kartons durchzudrücken. Stattdessen stellt man den Müll halt direkt neben den Aufkleber „Daneben ist daneben“

    Es bleibt dabei: Wenn jeder Anwesende halbwegs mitdenkt, beispielsweise seinen Pizzakarton zerkleinert – oder noch besser zuhause ins Altpapier/Biomüll – entsorgt, Kronkorken nicht achtlos ins Gras wirft, Glasscherben aufklaubt, Hundekacke mitnimmt, keine Einweggrills oder Matratzen abfackelt (alles schon dagewesen) usw., dann wäre allen geholfen.
    Die gerechtfertigte Forderung nach Freiraum/-heit in der Neustadt bedeutet IMHO nämlich nicht Entbindung von Verantwortung.
    Lustigerweise scheinen im Falle des Alaunplatzes aber gerade die nach mehr Verantwortung durch die Stadtverwaltung/-reinigung zu schreien, die sich sonst jedwede Einmischung durch die Staatsgewalt verbitten. (Nebenbemekung: ‚verbieten‘ erzielt hier mehr Google hits)

  16. @Ans: Und was ist jetzt an dieser Kritik ein schlüssiges Konzept?
    Spätestens bis zum 1. Mai werden die fünf großen 1.100 Liter-Rollcontainer wieder aufgestellt. Außerdem sind zehn kleine geplant, die über den Platz verteilt werden. Sicher hätte das schon eher passieren können, aber wenn ich mir den Wetterbericht für die kommenden Tage so ansehe, dann werden die vielleicht noch gar nicht gebraucht.

  17. Mein Vorschlag: Die Wiese (und alle Grünflächen ringsrum) durchgrubbern, Erde durchsieben, plan machen, Wiese druff – schön machen – und dann je einen qm als Patenschaft an Dresdner vergeben… Jeder kann alles nutzen, aber Dresden kümmert sich selber… Ich würd ein Fleckl nehmen ;-)

  18. Und was ist das für eine Lösung oder schlüssiges Konzept, einfach immer mehr Mülltonnen zu fordern? Wenn man nicht lernt, Müll zu vermeiden und ordentlich seinen Müll wegzuräumen helfen auch nicht umso mehr Mülltonnen. Wie gesagt: Was man mitbringt kann man doch genauso gut auch wieder mit nach Hause nehmen. Und für den Rest sollten die Müllkörbe reichen. Es ist doch schön, dass es überhaupt welche gibt. Fahrt z.B. mal nach Österreich. Dort ist man immer (zumindest in den Regionen wo ich bis jetzt war) gezwungen, seinen Müll wieder mit nach Hause zu nehmen. Öffentliche Müllkörbe sind da eine Rarität. Funktioniert aber irgendwie auch – ich habe zumindest keinen rumliegenden Müll gesehen. Hier sind eindeutig Kontrollen und erzieherische Maßnahmen seitens der Ordnungshüter nötig.

  19. Also, wenn ich mir den von Ans verlinkten Kommentar ansehe geht mir die Hutschnur hoch: „Viele Menschen erzeugen viel Müll – das ist eine Tatsache und kein Problem.“ Doch, das IST ein Problem, wenn z.B. viele, sehr viele Menschen zu Silvester am Elbufer stehen und allesamt ihre abgebrannten Raketen, Abschußrampen/zerdepperten Flasche und ausgetrunkenen Becher/Gläser vor Ort, ähm, deponieren. Dieser Müllflut auf buchstäblich breiter Front ist auch nicht mit „vermehrter Reinigung“ beizukommen, wovon man sich auch jetzt – im April! – macherorts an der Elbe noch überzeugen kann. Das Umdenken muß IMHO in den Köpfen der Müllverursacher – von der Umverpackungsindustrie bis zum Wegwerfkonsumenten – stattfinden, und nicht bei den Müllbeseitigern!

  20. Danke Bobby! Mehr ist dazu nicht zu sagen.
    Bis auf eine Kleinigkeit vielleicht: Stadtreinigung und Stadtverwaltung sind sich ja auch nicht unbedingt grün in den Belangen. Die einen würden und könnten, müssen aber saubere Straßen noch sauberer reinigen. So wurde es nämlich beschlossen!
    @Anni – Auch wenn die Mülleimer zu klein und überfüllt sein sollten, kann es nicht die Konsequenz sein, seinen Müll einfach auf der Wiese liegen zu lassen. Leuchtet ein, oder?
    Und nun zu mehr Freiraum, Wiesen und Grünes: Bist Du schon mal über die Alaunparkgrenze drüber hinaus spaziert? Grünes und Freiraum in der Heide wohin das Auge blickt. Und solltes Du Dich in die andere Richtung verirren stehst Du in 10 Minuten an der Elbe und kannst nach rechts und links Elbwiesen freiräumen. Du kannst es Dir sogar darauf gemütlich machen. So viel grüne Freiheit haben wir nämlich vor unserer Neustadt-Haustür! Unfassbar, nicht?

  21. @Ans: Achso, und nur weil der Mülleimer voll ist lässt du deinen Scheiß einfach liegen?
    Was hindert dich daran deinen Müll den du in den Park getragen hast wieder mitzunehmen und bei dir zuhause zu entsorgen?
    Ist ja sooooo unzumutbar schwierig.

  22. die Einkehr zur Heide- Prisnitzgrund ist Naturschutzgebiet = und da wird sich wegen der hohen Frequentierung- schon die vielen freilaufenden und kackenden Hund+ Hundehaufen und die Prisnitz ist auch nicht mehr unbedingt Scherbe-frei!!!
    Der Wald sollte auch den Wald-Tieren gehören- wo sollen sie noch hin , wenn da die gröllenden und grillenden Neustadjünger abends und nachts einfallen!

    Da muss man schon ein bisschen weiterdenken.

    Es wird Zeit das der Alaunpark erweitert wird- auch dann mit Mülltonnen.
    Es sind einfach zu wenig Grünflächen und Parks in der Neustadt vorhanden- drum soll der Alaunpark ja auch unbedingt erweitert werden!
    Die ,,Grünfläche“ am Bischofsplatz ist da ja auch kaum zur Erholung nutzbar: weil direkt an der lauten Straße und ohne hohes Grün als Rückzug! wer will da sitzen?

    Die Elbauen stehen auch unter Naturschutz- Grillen und so weiter ist da auch nicht erlaubt (außer kostenpflichtige Stellen).

    usw.

  23. @Anni: Hörst du dich manchmal reden bzw. siehst du dich manchmal schreiben? So richtig Sinn ergibt das grad nicht. Parks und Grünflächen sind ja schön und gut – bin ich auch dafür. Aber bisschen realistisch musst du auch bleiben. Du wohnst in einer Stadt. Und für eine Stadt gibt es wirklich schon viele Möglichkeiten, sich an der Natur und an Wiesen etc. zu freuen. Und wieso wird jetzt immer mit Grünflächen und Parks Grillen verbunden? Irgendwie wird das auch ein bisschen zur Krankheit. Und ja: Bloß nichts bezahlen wollen und den Dreck sollen auch die anderen wegräumen. Nee, so wird das nichts. Die Verantwortung liegt bei jedem Einzelnen. Die Verantwortung liegt bei uns, dass die Grünflächen, die wir haben, auch wirklich schön sind und zum Verweilen einladen. Und das hat wirklich nichts mit mehr Mülltonnen zu tun – aber das wurde hier ja schon mehrfach im Detail ausgeführt. Also bitte: Auch ein bisschen den Kopf benutzen.

  24. Radler @: das war mein Kommentar zum Kommentar von Frank! Verstehst du es jetzt besser???

    siehst du dich manchmal schreiben?

    wir sind nun nicht mal in Österreich auf dem Land- sondern in der engen Dresdner Innenstadt speziell in der hoch-frequentierten Neustadt mit viel Party und Feier-zulauf…..

    :-)

  25. @anni: Das hatte ich schon verstanden, dass du Frank geantwortet hattest. Deswegen werden mir deine Gedankengänge trotzdem nicht viel klarer. Wo sollen denn die ganzen Parks und Grünflächen entstehen? Irgendwo muss man ja dann Platz schaffen bzw. wegnehmen (Häuser wegreißen, Wald roden, …???). Da hast du völlig Recht: Wir sind nicht auf dem Land. Und das mit der Party und Feier: Man ist auch nicht allein auf der Welt. Wenn man sich im öffentlichen Raum aufhält, sollte man schon gegenseitig Rücksicht nehmen. Da kann man erstens nicht so feiern und Party machen, als wäre man alleine und zweitens muss man den Platz danach wieder in einem ordentlich saubern Zustand hinterlassen. Grünflächen und Parks dienen in erster Linie der Erholung – nicht der wilden Party oder dem dauernden Grillen. Und haben die Leute kein Zuhause? Hinterhof? … Und gibt es nicht genügend Partylocation?
    Und was die Hunde betrifft: Für meinen Geschmack gibt es viel zu viele davon. Eine Stadt ist nur bedingt geeignet für Hunde u.ä. Tiere. Ich wäre sehr für begrenzende Maßnahmen – auch im Sinne der Tiere (z.B. Anschaffen eines Hundes nur, wenn man einen eigenen Garten/Wiese/Hof in Größe xx m² hat oder Hundesteuer erhöhen oder …).

  26. Also das viele Leute viel Müll machen, finde ich auch. Und das es bei vielen Leuten, mehr Leute gibt die Ihren Müll (aus welchen Gründen auch immer) liegenlassen, ist auch klar. Und wenn erst einmal Müll daliegt, fällt es Menschen offenbar leichter seinen Müll ebenfalls dazuzulegen. Offenbar eine Aufgabe für die Sozialpsychologie, Stichwort: Phänomen Massenveranstaltung.

    Und ansonsten klar, mehr Mülltonen, regelmäßig leeren, ans Gewissen appellieren, … und bitte keine Übergeneralisierungen.

    Und immer dran denken: Das Leben ist sehr sehr geil.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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