Jüdische Musik- und Theaterwoche

Am Sonntag beginnt die 17. Jüdische Musik- und Theaterwoche. In diesem Jahr wollen die Veranstalter um die neue Festivalleiterin Valentina Marcenaro einen Blick über die Grenze nach Polen und Tschechien werfen. Im Rahmen des Festivals werden mehr als 30 Veranstaltungen an die verschiedenen Spielorten aufgeführt. Mit Konzerten, Inszenierungen, Filmen, Vorträgen, Kursen, Führungen etc. widmet sich das Festival der Geschichte und dem Lebensbild der Juden in der Mitte Europas. Historische Verflechtungen zu Sachsen werden thematisiert, doch vor allem schauen die Macher auf aktuelle Tendenzen und Beziehungen.

Auf drei Veranstaltungen möchte ich besonders hinweisen. Das ganze Programm gibt es auf der Website des Festivals.

Am 24. Oktober gibt es im Kleinen Haus „Ein Stück über Mutter und Vaterland“ – dieses Stück des polnischen Regisseurs wird zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt. Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit der Autorin Bożena Keff statt.

Am 26. Oktober wird im Societaetstheater das Stück „Marathon“ aufgeführt. Aharona Israel inszeniert das Leben als einen endlosen Lauf – mittels der einfachen und folgerichtigen Bewegung des Laufens, deren unmittelbare und kraftvolle Körperlichkeit die Empathie der Zuschauer weckt.

Klezmafour - Foto: PR/Andrzej Olechnowski
Klezmafour – Foto: PR/Andrzej Olechnowski
Am 17. Oktober wird die Scheune zur Klezmer-Stube. Die polnische Band Klezmafour spielt auf. Die Veranstalter schreiben: Hinter Klezmafour versteckt sich eine Explosion an Energie und Dynamik, wie man sie in diesem Genre lange suchen muss. Trotz der klassischen Instrumente (Klarinette, Geige, Akkordeon, Bass, Schlagzeug), vermitteln ihre Auftritte eine derartige Hochspannung, wie man sie normalerweise nur auf Rockkonzerten erlebt.“ Und ein Quartett sind sie auch nicht, sondern zu fünft. In Polen sind sie schon die absoluten Shooting Stars und füllen große Hallen – bei uns gehen sie noch als Geheimtipp durch. Hörprobe.


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  • Für das Konzert in der Scheune verlost das Neustadt-Geflüster zweimal zwei Freikarten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, bitte hier in der Kommentarspalte eindeutiges Interesse bekunden.

12 Kommentare zu “Jüdische Musik- und Theaterwoche

  1. Ich hätte sooo gern einmal Freikarten für das Konzert-bei meinem letzten Besuch in Polen hab ich sie leider leider verpasst und mich ganz grün geärgert… Bitteeeeeeee…

  2. Ich kannte die Band noch nicht und bin nach dem Genuss der Hörprobe maximal begeistert! Die Freikarten wären absolut wunderbar, auch aus Weiterbildungsgründen – als „Zerrwanst“-Bändigerin würde ich dem Akkordeonspieler gern mal auf die Finger schauen.

  3. Hallo!
    Ich freue mich sehr, dass Klezmafour Euch so gefällt!
    Ich finde sie auch Spitze! Kleines Tipp: falls ihr kein Glück habt
    und keine Karte gewinnt, kommt zu unserem VVK ins Festivalbüro.
    – Bautzner Str. 20, Mo. bis Do 12 bis 18.00 Uhr.
    Da zahlt ihr den VVK- Preis von 10 € OHNE VVK- Gebühren. Also,
    es lohnt sich!
    Und…. Erzählt es weiter…
    Wir freuen uns auf Euch und auf das tolle Konzert!
    Euer Festivalteam

  4. Bei dieser grandiosen Feierei,
    komm ich gern als Besuch vorbei.
    Und bei jedem Hit
    schwinge ich das Tanzbei mit.

    Drum ladet mich mit Freikarte ein,
    das wäre ganz besonders fein!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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