„Spuren“ im Atelier „Starke Fotografen“

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Heute Abend um 20 Uhr wird die Ausstellung „Spuren“ von Antka Hoffmann im Atelier „Starke Fotografen“ auf der Louisenstraße 6 eröffnet. Zu sehen sind großformatige Cynanotypien von der Meisterschülern der HBK Dresden, Antka Hoffmann.

Antka Hofmann gilt als eine der wenigen experimentellen Fotografinnen, deren Arbeiten sich in die Gattung der konkreten Fotografie einordnen lassen. Diese bezeichnet eine abstrakte Form der Bilderzeugung, in der insbesondere der fotografische Prozess und die Schaffung neuer Bildstrukturen im Vordergrund stehen.
Seit den Anfängen der Fotografie experimentierten Fotografen mit der direkten Belichtung von Gegenständen auf lichtempfindliche Papiere und verzichteten damit auf die Verwendung einer Kamera. Die so entstandenen Fotogramme nannten sie im Bezug auf ihre individuelle Verfahrenstechnik Rayographs (Man Ray) oder Schadographien (Christian Schad).

An diese bildnerische Tradition schließen sich Hofmanns Cyanotypien, Langzeitbelichtungen auf lichtempfindliche Trägerstoffe an. Die bewusste Entschleunigung des normalerweise sekundenschnellen fotografischen Prozesses macht es der Künstlerin möglich, etwas Unsichtbares sichtbar zu machen,
Spuren aufzuzeigen, zu der es in Wirklichkeit keine Ähnlichkeit gibt.

  • Die Ausstellung ist dann noch bis zum 16.Oktober zu sehen. Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 10-18 Uhr, Sonnabend 10-13 Uhr.


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