Wieder Bastelarbeiten an Behelfsbrücke

Buckelpiste neben der Albertbrücke
Buckelpiste neben der Albertbrückeq
Neue Arbeiten an der Buckelpiste über die Elbe. Wie die Stadt heute angkündigt, sollen morgen und übermorgen die Befestigungen loser Holzbohlen auf der Behelfsbrücke neben der Albertbrücke erneuert werden. „Dabei handelt es sich um Gewährleistungsarbeiten“, teilten die Verantwortlichen aus dem Rathaus mit. Das heißt, die Stadt muss nichts dafür bezahlen.

Dennoch bleibt festzuhalten – die Brücke macht mehr Mühe, als sinnvoll erscheint. Erst waren die Holzbohlen viel zu glatt und Radfahrer stürzten reihenweise auf der Brücke. Die Stadt reagierte und organisierte einen Winterdienst. Dann gab es Kritik an genau diesem Service, der Splitt, der auf die Brücke gekippt wurde, fiel durch die Ritzen zwischen den Holzbohlen und setzte die eingefrästen Nuten zu. Die Stadt ließ die Bohlen reinigen. Das dabei verwendete Wasser verformte aber einige der Bohlen, nun haben sich offenbar noch Befestigungen gelöst. Fazit: Pleiten, Pech und Pannen.

32 Kommentare zu “Wieder Bastelarbeiten an Behelfsbrücke

  1. Um ein Detail zu korrigieren: Nicht das Wasser der Reinigung verformte die Bohlen, sondern Regenwasser, das vom Streusand gebunden wurde und dann in die Bohlen eingezogen ist.
    Rum wie num: Es erscheint als keine besonders große Leistung, für über 2 Mio Euro eine Brücke zu bauen, die nach einem halben Jahr schon so aussieht, als würde sie diese Zeitspanne nicht noch einmal überleben.

  2. scheinbar sind alle anderen Dresdner ausser mir, mit noch schmaler bereiften Rennrädern unterwegs als ich…. ich versteh das rumgekeife nich, die Brücke ist mit jedem!!! handelüblichen Fahrrad,ohne in die Elbe zu fallen, zu bezwingen.
    Es wird von keinem verlangt, in schwindelerregender Höhe über einen 5cm Balken zu balancieren….
    früher auf dem Fußweg hats genauso gerappelt, wegen mir in einer anderen Frequenz, aber das die kurze Zeit in der ein asphaltierter Radweg die Brücke geziert hat, Eure Hinterteile im Hinblick auf eure zurückgelegte Gesamtwegstrecke, so sehr geschont hat, das Ihr jetzt jammern müsst…naja…
    Der Name der Brücke ist Behelf.. dementsprechend hätten die auch jede zweite Bohle weglassen können, und man könnte trotzdem noch den reissenden Fluss queren.

  3. @christoph

    darum geht es doch garnicht, sondern um den pfusch am bau und die extrakosten die dabei entstehen. auch eine behelfsbrücke, die ja länger stehen soll (wie lange eigentlich?) sollte so gebaut sein, dass sie ohne reperaturen über die zeit kommt. von der ganzen streuerei mal abgesehen. augenscheinlich ist es doch so, dass die stadt bei der planung und umsetzung geld sparen wollte, welches jetzt wieder draufgelegt wird. zumindest bei der streuerei. eine asphaltierte fahrrinne wäre sicherlich teurer gewesen, hätte aber bestimmt nicht soviel sand/ splitt verbraucht.

  4. 2 schriftarten kann ich auch nicht erkennen ich finde es aber cool dass jedes wort in einer anderen farbe geschrieben ist…

  5. @christioph: wem alles egal ist, der sollte still sein
    Hier geht es um grundlegende Probleme:
    1. es wird Massenweise Geld aus dem Fester geworfen für sinnlose oder nicht durchdachte Bauwerke
    2. Radfahrer werden verdrängt, damit Autofahrer mehr Platz haben
    3. Wegebeziehungen werden ignoriert (ist ja egal, ob der Radfahrer mehrmals die Straße/Kreuzung queren und dabei jedesmal an einer Ampel warten muss)
    4. Auf Sicherheit von Radfahrern(Fußgängern) wird nicht geachtet
    5. Konfliktbereiche zwischen Fußgängern und Radfahrern werden bewusst in Kauf genommen (bloß keine Radfahrer, die den Autoverkehr stören)
    6. die Verantwortlichen interessiert es nicht

    Man hätte z.B. einfach den asphaltierten Radstreifen auf der Brücke lassen können oder zumindest kein Fahrradverbot auf der Brücke und keine Benutzungspflicht für die Behelfsbrücke.

  6. @felix

    punkt 2 ist ja mal lächerlich, dir möchte ich als autofahrer nicht begegnen.

    bin wenn ich mit dem fahrad fahre immer gut unterwegs in dresden.

    im übrigen, wo tankte ich eigentlich mein fahrad und bezahle indirekt meinen beitrag für die nutzung der straßen. mir ist es auch völlig egal, wenn fahräder die straße nutzen. was ich nicht mag wenn es immer so rüberkommt als wenn krieg auf der staße herrscht…fahre vielleicht nur 30 km die woche, hab nie nie nie was schlechtes erlebt. liegts an meinem fahrstil, oder daran das ich auch mit dem auto unterwegs bin und beide seiten kenne???

    die brücke hätte nicht sein müssen, genau wie die waldschlösschenbrücke. am besten wäre gewesen alles so zu lassen und irgendwann wäre der sandstein einfach nur weggebrochen. am besten bei allen alten brücken in dresden, dann wäre der blick zu den 3 schlössern noch besser.

    punkt 5 war der gedanke wohl eher, das die radfahrer beschützer unterwegs sind, wenn ich dann mit 40 sachen über den fussweg donner, gibts wahrscheinlich mecker. doch noch nichtmal da hatte ich probleme, da frag ich mich echt wie manche fahrrad fahren…

  7. @oha: leider verstehe ich nicht alles, wie du es gemeint hast (und so wie ich deinen Beitrag lese, habe ich mich auch nicht verständlich ausgedrückt)

    Vielleicht zum Verständnis: Ich kenne auch beide Seiten, auch wenn ich selber kein eigenes Auto besitze und soweit es geht, alle Strecken mit dem Fahrrad bei Wind und Wetter zurücklege (im Jahr ca. 7000km). Dienstlich muss ich aber öfter auch mal Auto fahren.
    Ich bin auch dagegen, den Krieg zwischen den Parteien (Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer) auszurufen oder verbal zu fördern (wie dies z.B. Ramsauer „wunderbar“ gemacht hat). So möchte ich meinen Beitrag auch nicht verstanden wissen. Meine Kritik war gegen die jenigen gerichtet, die den Mist planen – die anderen (Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer) müssen ihn ja nur ausbaden.
    Zu Punkt 2: Was ist daran lächerlich? Der Radfahrstreifen wurde doch nur entfernt, damit die Autos wieder 4 Spuren zur Verfügung haben – also nichts als die Wahrheit. Weitere Beispiele?: z.b. Antonstr. zw. Albertplatz und Bhf. Neustadt; B173 zw. Dresden und Kesselsdorf (hier wurde die Radfahrmöglichkeit gleich komplett weg gelassen); Bautzner Str. am Waldschlösschen stadtauswärts; etc.

    Das Autofahrer für die Nutzung von Straßen zahlen, stimmt nur dort, wo sie Maut bezahlen – sonst nicht. Steuern sind nicht zweckgebunden. Straßen werden somit von unser aller Geld finanziert und somit haben alle das Recht, diese zu nutzen. Laut StVo gehören Fahrradfahrer auch auf die Straße und dürfen nur in Ausnahmen diese nicht benutzen. Ich für meinen Teil fühle mich als Radfahrer am sichersten auf der Straße (und habe damit Studien/Untersuchungen und Statistik auf meiner Seite). Eine Radwegbenutzungspflicht ist der größte Unfug, den es gibt. Gut angelegte Radwege (am besten Radfahrstreifen auf der Straße) nutzt man freiwillig – für alles andere dürfte man nicht gezwungen werden.

  8. @felix

    genau so was hatte ich erwartet. ziemlich verbissen. kommst du nicht von a nach b ohne probleme? fühlst du dich verdrängt? kennst du jemanden der nen unfall hatte oder hattest selber einen. das ist doch nicht an der Tagesordnung, als wenn es jeden tag scheppert. desweiteren muss man einfach mal sehen, wieviele massen sich zu fuss auf dem rad und im auto bewegen und wieviele unfälle passieren. ich denke jeder sollte sich bewusst fortbewegen, dann bleibts auch so. wie alles ein nettes miteinander halt!!!

    was die steuern betrifft ist mir das schon klar, allerdings würdest du dich umschauen wenn der anteil der steuern die man beim tanken bezahlt wegfallen würden. welchen topf würdest du dann nutzen??? mal abgesehen auf die steuer die jährlich auch ohne tanken fällig ist…

    desweiteren scheinst du kein guter beobachter zu sein, das die brücke jetzt wieder 4 spuren hat und der fahrradweg verlagert wurde, war ja wohl mehr als sinnvoll. zumal ich die fahräder die dort in einer stunde im vergleich zum autoverkehrsaufkommen nen witz sind. bei 2 spuren kam es zu sehr langen staus, die leute wurden ungedultig und und und, wenn du dann noch irgendwas liefern musstest, oder nach der arbeit nach hause wolltest….

    vielleicht hast du ja auch eine statistik welche belegt das zeit geld ist und die umwelt bei stau mehr belastet wird….war da eigentlich noch platz für bus und bahn, warum sollte ich darauf umsteigen, wenn die durch staus gestoppt wird???

    wie gesagt mir ist die fahrradbrücke egal, wird ja eh keiner vorher gefragt. jetzt ist se da und gut ist. bezahlen muss das ja jetzt auch keiner mit der reperatur!!!

  9. Oha: Wirres, gefährliches Halbwissen legste hier an den Tag.
    Mal abgesehen davon, dass Radwege in Bau und Unterhalt nur den Bruchteil einer MIV-Spur kosten, auch Gehwege werden von den Steuern finanziert (oder fliegst du zu deiner großen Blechbox?).
    Das der Steueranteil am Kraftstoff den größten Teil ausmacht, ist auch gut so – schon mal was von externen Kosten gehört?
    UND informier dich mal vor (!) deinen Posts!!!
    Albertbrücke: Kfz-Belastung: 38000 pro Tag, Fahrräder 9000 pro Tag. Ein Witz ??

    Und wenn du das nächste Mal so ungeduldig im Stau stehst – winke doch mal freundlich den Radfahrern zu, die an dir vorbei ziehen! Denn jeder Radfahrer ist potenziell ein Autofahrer weniger, der vor dir stehen könnte.

  10. @rolle

    wirr und gefährlich ???

    wahrscheinlich so gefährlich wie wenn ich mit dem auto unterwegs bin. zahm wie ein lämmchen!!!

    9000 räder in 24 stunden wären 6 pro minute, ich lach mich kaputt!!!

    wer hat hier halbwissen???

    das würde pei 12 Stunden Dauerauslastung ähnlich wie die Durchfahrt der tour de france sein. da muss ich noch nicht mal nachschauen, in irgendeiner statisik!!!

  11. @oha: Zahm wie ein Lämmchen und mit dem Kopf durch die Wand. Ich sag nur: unverbesserliche Autofahrer – und damit meine ich Leute wie dich und nicht alle Autofahrer. Meinen, alles Wissen gepachtet zu haben und können nicht bis 3 zählen. Sorry, ab da ist leider Hopfen und Malz verloren. Ich hoffe nur, die Spezies stirbt irgendwann aus.

  12. @rolle

    und was die steuern betrifft 40 mrd Mineralölsteuer + 8,5 mrd kfz steuer 2011.

    ich will mir gar nicht vorstellen was wäre wenn…

    wie gesagt wenn nix drinn ist im säckel gibts auch keine gehwege oder kultur oder und und und. wären die steuereinahmen ausschließlich für die nutzung der straße oder zum großen teil, würde man wahrscheinlich gar nicht mehr wissen was ein schlagloch ist, bei den einnahmen der letzten jahre!!!

    dein bruchteil oder wie du es nennst für radwege, ist dann doch schon sehr viel wenn gar nix reinkommt. teure, manchmal unlogische ideen den radler zu schützen, werden dann „verdrängung“ genannt.

    wenn das so weitergeht, willst du mir bestimmt erklären, dass fahrräder der grundgedanke von straßen waren.

    wie gesagt ich benutze beides, aber autofahrer höre ich eigentlich nie motzen immer nur radfahrer. ich mag fahrradfahrer :-)

    winken mach ich wenn es kalt wird, oder warte ich fang jetzt schon an, mit der gefahr einhändig zu fahren bei dem fahrradaufkommen auf nur dieser brücke!!!

  13. Jo, kanneko, freut mich …ein Stichwort von dir hat mich inspiriert und diese nächtliche Vision hervorgerufen…

  14. @ Oha: ich entschuldige mich – es ist natürlich nur wirr, was du hier abläßt!
    Die Fahrad-, wie auch die Kfz-Belastung ist natürlich im Zweirichtungsverkehr angegeben. Du kannst dich ja gern mal ne Stunde im Berufsverkehr an die Brücke stellen und zählen, wennde mir nicht glaubst.
    Bitte vergiß die externen Kosten des Verkehrs nicht! Denn die tragen ALLE hauptsächlich durch ihre Steuergelder. Nur mal so am Rande: Autofahrer fahren Menschen tot oder verletzen sie, Verkehrslärm und -emissionen führen zu Krankheiten, Verkehrstrassen fungieren als Zäsuren (wer bezahlt mir die Wartezeit an der LSA?). Wer soll deiner Meinung nach diese negativen externen Kosten tragen?
    Außerdem: Benzin ist immer noch günstig!
    Die Leute könnten doch zum großen Teil auf ÖPNV umsteigen (Monatskarte 50 Euro – was kostet eine Durchsicht des Kfz?).
    Komischerweise gibt es in Städten, wo die Radverkehrsanlagen gut ausgebaut sind (und mit einem entsprechend hohen Anteil am Modal-Split) auch weniger Konflikte und Probleme.
    Wie erklärst du dir das?
    Und nein, der Grundgedanke von Strassen waren Fußgänger.

  15. alsoo,ich denke auch das is ne reine fehlplanung gewesen.ich fahr mit meinem rad immer in der mitte der brücke wo sich die schrauben unter mir befinden um nicht „bergab,bergauf“ zu fahren durch die unterschiedliche „bretterhöhung“ die durch witterungsbedingungen enstanden sind.man darf ni zu viel sagen aber für frauen ist es(anatomisch gesehen)kein schmerzfreier elbübergang.

  16. „man darf ni zu viel sagen aber für frauen ist es(anatomisch gesehen)kein schmerzfreier elbübergang.“

    Auf diese Idee könnte man sogar als Mann recht einfach kommen, wenn man kurz nachdenkt.
    Schade nur, dass so wenige bereit sind, etwas gegen diesen Brückenunsinn zu tun. Ich würd mich sehr freuen, wenn ein paar Leute, die wirklich versuchen wollen, was zu ändern, zum nächsten ADFC-Stammtisch kommen (Di.14.8.,20h). Wär sicher gutt!

  17. @felix

    „wem alles egal ist, der sollte still sein“
    „Ich hoffe nur, die Spezies stirbt irgendwann aus“, sind deine worte und wohl eher „kopf durch die wand“…

    deine punkte 2-6 sind dein empfinden und ensprechen ja gerade in diesem beispiel nicht der realität.

    @rolle

    die steuersache habe ich in den raum geworfen, weil es so rüberkommt, als wenn autofahrer bevorteilt werden würden. der eine (autofahrer) zahlt halt nen teuren preis, der andere (radfahrer) muss halt mal nen bogen fahren, auf einer behelfsbrücke. es hat alles vor und nachteile. der autofahrer nutz auch nur das was ihm gegeben wird an straßen und einige sind darauf angewiesen.

    man kann ja versuchen nicht immer nur das schlechte zu sehen, sondern die vorteile zu erkennen.

    „autofahrer töten menschen“…., und die sonne verursacht krebs. auf die sonne würdest du nie schimpfen, da du ihre vorteile geniest. also triffst du vorkehrungen und arrangierst dich damit. das auto hat diese in deinen augen nicht. wenn ich mir überlege wieviele massen jeden tag in deutschland von a nach b kommen, muss ich sagen, wird schon sehr viel in allen bereichen getan. da sind wir egal mit was schon sehr sicher unterwegs.

    respekt und miteinander, bzw. die vorteile zu sehen, wäre doch mal ein ansatz. ich kenne beide seiten und es klappt wunderbar, gerade in der neustadt komme ich mir wie in watte gepackt vor, wenn ich mit dem fahrrad fahre. die meisten sind doch heute so sensibilisiert wenn sie einen fahrradfahrer sehen. wie oft musste ich schon vorrausschauend reagieren als autofahrer, na und. beim fahradfahren genauso, aufpassen und bewusst fahren…

    abwrackprämie, grüne plakette, lpg und elektroautos sind doch spitzen ansätze die umwelt zu erhalten.

    klar enstehen bei anwohner in staugebieten mehr lärm und abgase. das ständige und wiederholte anfahren ist ja auch nicht gerade förderlich. doch auch da gibts es die neue generation auto, welche sich zwischendurch abschaltet!!!

    wäre die brücke nicht gebaut worden und es wären nur 2 spuren für autos, würde ich zwangsläufig mit der öpnv auch im stau stehen, kein guter anreiz in meinen augen. desweiteren, was ist in den wintermonaten, da muss es auch rollen.

    die „behelfs“brücke ist schon ok, die umsetzung mit jeder menge naturprodukten(holz) wohl ein fehler. dafür lässt sich das gute stück auch noch an anderer stelle nutzen, was wieder ein vorteil wäre.

    abschließend noch 2 dinge.

    benzin ist wirklich zu günstig, die steuern sind nur zu hoch.

    bevor ich mir schmerzen antue, steig ich 250 meter vom fahrrad, hat den vorteil schmerzfrei trotzallem über die elbe zu kommen.

  18. @oha: „abwrackprämie, grüne plakette, lpg und elektroautos sind doch spitzen ansätze die umwelt zu erhalten.“
    sorry, aber das ist totaler Käse!

  19. Da muss ich FX recht geben:
    Abwrackprämie: War eine Maßnahme zur Verkaufsförderung
    Grüne Plakette: Überwiegend unwirksam.
    LPG: Ist auch fossiler Treibstoff.
    Elektroautos: Wenn der Strom aus Windenergie kommt, vielleicht noch.

    Auch die Umweltbelastung bei der Produktion von Autos ist nicht von Pappe. Unter dem Aspekt müssten Autos so lange wie möglich genutzt werden.

    Ich gebe dem Auto und seiner Nutzung, wie es sich heute präsentiert, noch max. 50 Jahre. Die Städte ersticken heut schon am Verkehr, was erhebliche Umweltbelastungen, Lärmbelastungen und immense Kosten verursacht. Zukunftsweisend ist das nicht.

  20. @fx

    ok geld damit zu verdienen steht wohl an erster stelle, aber schädlicher wird es wohl kaum sein, dass kaum noch alte autos unterwegs sind!!!

    würde ich jetzt mal behaupten mit meinem halbissen…:-)

  21. @ oha: na endlich entspinnt sich eine angemessene Diskussion.
    Muss FX recht geben: Deine Argumente sind veralte und überholt. Eine individuelle Mobilität im urbanen Raum mit Fahrzeugen schwerer, gleich 70 kg ist rückschrittlich.
    Auch E-Autos brauchen Parkplätze und damit Freiraum, stehen im Stau, emittieren Feinstaub. Sie haben weniger Umweltauswirkungen, aber immer noch mehr als zB ÖPNV oder Fahrräder.
    Und Überraschung: Im Fahrradsektor ist die E-Mobilität schon angekommen und funktioniert wunderbar.
    Bis neulich!

  22. Was passiert denn den Frauen beim Fahren über die Brücke? Habe jetzt kurz nachgedacht wie empfohlen und mir fällt nix ein. Die meisten Menschen, Männer wie Frauen, gucken doch sowieso immer verbissen beim Fahrradfahren. Dabei haben die, die mir entgegenkommen, immer Rückenwind.

    Peter Macheli
    (der Dir, oha, ausnahmsweise :D mal Recht gibt – die 9000 kann ich mir aber vorstellen, ich fahrrade täglich problemlos über die Brücke)

  23. @stefan

    abwrackprämie hin oder her, hatte sie zum wirtschaftlichen nutzen, den erfolg das alte autos von der straße gekommen sind, oder nicht???

    die grünen stellen es auch immer so dar, als wenn dort das geld verpulvert wurde, vergessen aber wofür das sonst noch gut war und wofür sie mal gestanden haben!!!

    ansonsten geb ich dir recht, die leute sind halt sehr bequem und wollen schnell und kompfortabel von a nach b. jede einschränkung wie stau, steuern, holperbrücke, oder verspätete ebenfalls im stau stehende öpnv, sind halt die dinge die ich dann vorfinde. also finde ich mich damit ab und mach das beste daraus.

    die zukunft wird es zeigen, muss aber sagen es tut sich was.

    @rolle

    mag ja alles sein, ich versuche(!!!!) nur alles neutral zu sehen und reagiere dann bissig, wenn förmlich gesucht wird nach nachteilen oder verallgemeinerungen.

    klar wirds immer lauter in städten. die leute ziehen weit raus aufs land und haben ihre ruhe und dann fahren sie weite wege mit dem auto zur arbeit. da muss man ansetzen, aber doch nicht mit schlechten dingen aufzählen. sogar bei vorteilen wirds schwer leute zu überzeugen!!!

    @peter michaeli

    das ich das noch erlebe. :-)

    heute 14 uhr ungefähr waren es 8 Räder und keiner hat zurückgewunken!!!

    aber wenn es so sein sollte ist doch super, das wären ja bummelige 2 mio im jahr(locker gerechnet) und mir ist nix bekannt von krassen unfällen.

  24. @oha: Also Friede, Freude, Eierkuchen. Nun bist du stolz, dass du mit deinen „Argumenten“ überzeugen konntest. Toll.Deswegen melde ich mich noch einmal, weil ich dass so nicht stehen lassen kann – auch wenn es wohl nichts bringt, da du ja sehr argumenteresistent bist (aber andere, die das lesen, sollen nicht denken, ich stimme dir zu).
    Wütend macht mich auch, dass du mir ständig was unterstellst. Was sollten die Bemerkungen in deinem ersten Post „, dir möchte ich als autofahrer nicht begegnen.“; „…da frag ich mich echt wie manche fahrrad fahren…“
    oder dann im nächsten „genau so was hatte ich erwartet. ziemlich verbissen. kommst du nicht von a nach b ohne probleme? fühlst du dich verdrängt? kennst du jemanden der nen unfall hatte oder hattest selber einen. das ist doch nicht an der Tagesordnung, als wenn es jeden tag scheppert.“ Verbissen bin ich, wenn überhaupt, dann erst jetzt. Von A nach B komme ich nur ohne Probleme, wenn ich bestimmte Schilder ignoriere. Ja, ich hatte schon mehrere Unfälle – alle durch Autofahrer verursacht. Aber all das spielt doch hier gerade keine oder nur eine Nebenrolle. Hier ging es gar nicht (nur) um mich. Zahm wie ein Lämmchen bist du nur, so lange dich kein Fahrradfahrer als Autofahrer behindert oder die gleiche Meinung hat wie du. Sonst wirst du zu einem beleidigten und beleidigenden Ekel, verschlossen für jedes Argument, blind – nur noch die eigene Position sehend, …
    Das meine Punkte 2-6 nur mein Empfinden sind und nicht der Realtität in diesem Fall entsprechen ist ja wohl totaler Käse (auch wenn ich zugebe, dass einige Punkte verallgemeinert sind – aus dem Grund, weil man es an vielen Stellen wiederfindet – Beispiele hatte ich genannt).
    Punkt 2 – hab ich schon begründet
    Punkt 3 – Radfahrer, die aus Richtung Blaues Wunder kommen und in die Glacistraße wollen, müssen 3 mal die Straße queren, zwischendurch sogar mal schieben, weil ein Stück Radweg fehlt, und 3x an der Ampel warten (und dazu sind die Stellflächen vor den Ampeln teilweise nicht ausreichend); wenn Radfahrer hier die Straße benutzen dürften, würden sie aufgrund der Ampelschaltung die Autos nicht behindern (man erreicht die andere Brückenseite meist, bevor dort an der Ampel grün wird), könnten die ganze Zeit fahren (viel Zeit sparen – darauf komme ich später noch) und müssten keine unnötigen Straßenquerungen vornehmen.
    Punkt 4 – würde auf Sicherheit Wert gelegt, dann wären am Anfang z.B. nicht so viele gestürzt (ob es nun am fehlenden Winterdienst oder am Belag oder an beidem gelegen hat sei mal dahin gestellt)
    Punkt 5 – gemeinsame Rad-/Fußwege sind meist Konfliktbereiche. Fußgänger bewegen sich einfach anders/unberechenbarer als andere Verkehrsteilnehmer (z.B. weil sie oft nicht den Zwang haben, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen – oder manchmal gerade deswegen) und Fahrradfahrer bedenken oft nicht, dass man dem anderen (Fußgänger) das Leben zur Hölle machen kann, wenn man an ihm zu knapp (und dazu vielleicht zu schnell) vorbei fährt (Fußgänger und Radfahrer haben meist größere Geschwindigkeitsunterschiede als Radfaherer und Autos in der Stadt). Auf der Fahrbahn dagegen läuft es meist geordnerter ab. Wenn ein extra Radweg/Radstreifen da ist, erst recht.
    Punkt 6 – hat nicht z.B. die CDU sich hingestellt und gemeint: alles in Ordnung, wir ändern nichts? (und bis heute hat sich auch nichts geändert)

    „…vielleicht hast du ja auch eine statistik welche belegt das zeit geld ist…“
    Wieso denken Autofahrer immer, dass sie alleine ein Zeitproblem haben?? Fahrradfahren ist auch nicht nur Freizeitbeschäftigung. Meistens wollen die Radfahrer genauso wie die Autofahrer so schnell wie möglich von A nach B kommen (z.B. Arbeitsweg).
    „…und die umwelt bei stau mehr belastet wird…“
    Wie wäre es, wenn man den großen Blechkasten mal zu Hause stehen lässt (so man kann – die meisten könnten, wenn sie wöllten und sind nur zu bequem dazu) – dann ist der Umwelt geholfen und man steht nicht im Stau und spart Geld und und und (natürlich müssten dann die Bedingungen für ÖPNV und Fahrradfahrer verbessert werden – aber genau darum geht es ja u.a. in meinen Posts)

    Zu den Steuern: Einbildung ist auch eine Bildung. Deine Zahlen kannst du in der Pfeife rauchen, denn man kann die Einnahmen/Ausgaben nicht aufschlüsseln. Bei den Mineralölsteuern zählen im großen und ganzen nur die, die durch privaten Freizeitverkehr verursacht werden. LKW-Verkehr (auch die Landwirtschaft) und Dienstfahrten (auch Arbeitswege) sind der größte Anteil. LKW-Verkehr/Landwirtschaft gehört zu irgendeiner Branche, die meist Zuschüsse/Fördermittel (auch aus Steuermitteln) bekommt und allen dient (beim Einkauf bezahlt jeder die Mineralölsteuer mit). Weiter kann unter Umständen der Arbeitsweg von der Steuer abgesetzt werden. Somit bekommen etliche einen großen Teil der Mineralölsteuer zurück. Letztendlich reicht das Geld dann nicht, um alle Straßen auf Vordermann zu halten (Schlaglochfrei ist Illusion, so lange immer neue und breitere Straße gebaut werden). Fahrrad- und Fußwege kosten einen Bruchteil davon und kommen allen zu gute.

    „die leute ziehen weit raus aufs land und haben ihre ruhe und dann fahren sie weite wege mit dem auto zur arbeit“
    Auch hier ist in den letzten Jahren ein anderer Trend zu beobachten. Menschen ziehen wieder in die Stadt. Dadurch wird das Auto theoretisch für die Stadt immer überflüssiger. Weniger Autos fördern die Wohnqualität. Und die Umwelt wird auch geschont.

  25. Herrlich, solche Diskussionen einfach nur eine Weile von außen zu beobachten ist unheimlich lehrreich. Sie eignen sich besser als alles andere für psychosoziale Studien – zum Beispiel darüber, wie schnell in der Anonymität Anstand und Benimm fallen gelassen und anderen Diskutanten in Stubenältestenmanier über den Mund gefahren wird.
    Gell, Felix? Du bietest dich als Studienobjekt ja geradezu an :)

    Und um meinen Senf hier auch noch abzugeben: Ich fahre des Öfteren über die Behelfsbrücke. Mir sind die „durchgerittenen“ Planken zwar auch schon aufgefallen, aber ich komme (auch als Frau) bislang mit Sicherheit „schmerzfrei“ über die Elbe. Ich denke bei Geholper dürften eh eher die Männer Probleme bekommen als die Damen, bei denen die empfindlichen Teile naturgemäß ja schützend nach innen verlagert wurden.
    Dennoch: Lose Bohlen können schnell zur Gefahr werden, keine Frage, dass sie befestigt werden müssen. Die Frage danach, wieso das alles nach nicht mal einem Jahr schon lawede wird, ist aber trotzdem eine absolut berechtigte.

  26. @felix

    vielleicht bin ich ja nur zu einfach gestrickt und mach das beste aus dem was ich vorfinde.

    mein empfinden ist halt ein anderes, ich kann als fahrradfahrer in einbahnstraßen(alaunstr.) fahren, bekomme eine behelfsbrücke, es werden ampeln installiert, an ecken wo autos aus 5 richtungen kommen usw.

    weil mir nicht egal war was du schreibst, bin ich nicht still geblieben. da musst du dich mit abfinden. die größe der diskusion lag natürlich daran, dass es nicht um dieses brückenbeispiel ging, sondern du ein grundsätzliches problem als fahrradfahrer hast.

    wenn ich hobbymässig mit dem fahrrad unterwegs bin, bin ich natürlich nicht unter zeitdruck und sehe es ein wenig anders.
    da bin ich zwar am elbradweg von den filmnächten ausgebremst worden, wäre es mir in den sinn gekommen ein fass aufzumachen. 1 hügel aufwärts, 1 entgegengesetztes fahrradwegbenutzen, 1 hügel abwärts und gut ist…

    klar kannste das mit den steuern in der pfeife rauchen, da ich selber keiner statistik traue, die ich nicht selber gefälscht habe. kfz steuer zahlt jeder autobesitzer, autos haben beim kauf ne üppige umsatzsteuer, kaputte autos werden instandgesetzt, für geld und und und. ein riesen apperat und ein milliardengeschäft mit vor und nachteilen. klar zahlst du beim einkauf auch zum teil transportkosten und damit indirekt mineralölsteuer, aber ich leb nicht von luft und liebe. diese kosten haben alle anderen noch zusätzlich dazu. das ist der preis den sie dafür zahlen, bequem zu sein, oder noch schnell von a nach b zu kommen.

    vielleicht hätte ich vorstadt sagen sollen oder kleinere orte die eingemeintet wurden und jetzt zur stadt zählen.

    ich denke wenn du dich geduldest wird die „behelfsbrücke“ irgendwann abgebaut und du bekommst deine asphaltierte fahrradspur. so ist der plan…

    und stolz wäre ich in dem fall wenn ich noch öfter aufs fahrrad umsteigen würde. die gegebenheiten wären super für mein empfinden, aber ich bin ehrlich, leider noch zu bequem…

  27. @ oha: Abwrackprämie: leider hat sie umwelttechnisch wohl wenig gebracht, vor allem da die wirklichen „alten Stinker“ schon längst verschrottet sind. Abgasreinigungen gibt es ja schon seit den 1980er Jahren, seit den 1990ern serienmäßig. Die neueren Euronormen sind da nur Verbesserungen im Promillebereich, und die Dieselrußfilter vielfach Augenwischerei. Das einzige, was der Umwelt wirklich hilft, ist nicht Auto fahren.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltpr%C3%A4mie#.C3.96kologische_Bilanz

  28. @stefan

    ordentlich stoff zum lesen, naja da stand der wirtschaftliche nutzen wohl im vorteil…

    hätte ich so nicht gedacht, wieder was gelernt!!!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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