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Wieder Bastelarbeiten an Behelfsbrücke

Buckelpiste neben der Albertbrücke
Bu­ckel­piste ne­ben der Albertbrückeq
Neue Ar­bei­ten an der Bu­ckel­piste über die Elbe. Wie die Stadt heute angkün­digt, sol­len mor­gen und über­mor­gen die Be­fes­ti­gun­gen lo­ser Holz­boh­len auf der Be­helfs­brü­cke ne­ben der Al­bert­brü­cke er­neu­ert wer­den. "Da­bei han­delt es sich um Ge­währ­leis­tungs­ar­bei­ten", teil­ten die Ver­ant­wort­li­chen aus dem Rat­haus mit. Das heißt, die Stadt muss nichts da­für bezahlen.

Den­noch bleibt fest­zu­hal­ten – die Brü­cke macht mehr Mühe, als sinn­voll er­scheint. Erst wa­ren die Holz­boh­len viel zu glatt und Rad­fah­rer stürz­ten rei­hen­weise auf der Brü­cke. Die Stadt re­agierte und or­ga­ni­sierte ei­nen Win­ter­dienst. Dann gab es Kri­tik an ge­nau die­sem Ser­vice, der Splitt, der auf die Brü­cke ge­kippt wurde, fiel durch die Rit­zen zwi­schen den Holz­boh­len und setzte die ein­ge­fräs­ten Nu­ten zu. Die Stadt ließ die Boh­len rei­ni­gen. Das da­bei ver­wen­dete Was­ser ver­formte aber ei­nige der Boh­len, nun ha­ben sich of­fen­bar noch Be­fes­ti­gun­gen ge­löst. Fa­zit: Plei­ten, Pech und Pannen.
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32 Ergänzungen

  1. Um ein De­tail zu kor­ri­gie­ren: Nicht das Was­ser der Rei­ni­gung ver­formte die Boh­len, son­dern Re­gen­was­ser, das vom Streu­sand ge­bun­den wurde und dann in die Boh­len ein­ge­zo­gen ist.
    Rum wie num: Es er­scheint als keine be­son­ders große Leis­tung, für über 2 Mio Euro eine Brü­cke zu bauen, die nach ei­nem hal­ben Jahr schon so aus­sieht, als würde sie diese Zeit­spanne nicht noch ein­mal überleben.

  2. schein­bar sind alle an­de­ren Dresd­ner aus­ser mir, mit noch schma­ler be­reif­ten Renn­rä­dern un­ter­wegs als ich.… ich ver­steh das rum­ge­keife nich, die Brü­cke ist mit je­dem!!! han­del­üb­li­chen Fahrrad,ohne in die Elbe zu fal­len, zu bezwingen.
    Es wird von kei­nem ver­langt, in schwin­del­erre­gen­der Höhe über ei­nen 5cm Bal­ken zu balancieren.…
    frü­her auf dem Fuß­weg hats ge­nauso ge­rap­pelt, we­gen mir in ei­ner an­de­ren Fre­quenz, aber das die kurze Zeit in der ein asphal­tier­ter Rad­weg die Brü­cke ge­ziert hat, Eure Hin­ter­teile im Hin­blick auf eure zu­rück­ge­legte Ge­samt­weg­stre­cke, so sehr ge­schont hat, das Ihr jetzt jam­mern müsst…naja…
    Der Name der Brü­cke ist Be­helf.. dem­entspre­chend hät­ten die auch jede zweite Bohle weg­las­sen kön­nen, und man könnte trotz­dem noch den reis­sen­den Fluss queren.

  3. @christoph

    darum geht es doch gar­nicht, son­dern um den pfusch am bau und die ex­tra­kos­ten die da­bei ent­ste­hen. auch eine be­helfs­brü­cke, die ja län­ger ste­hen soll (wie lange ei­gent­lich?) sollte so ge­baut sein, dass sie ohne re­pe­ra­tu­ren über die zeit kommt. von der gan­zen streue­rei mal ab­ge­se­hen. au­gen­schein­lich ist es doch so, dass die stadt bei der pla­nung und um­set­zung geld spa­ren wollte, wel­ches jetzt wie­der drauf­ge­legt wird. zu­min­dest bei der streue­rei. eine asphal­tierte fahr­rinne wäre si­cher­lich teu­rer ge­we­sen, hätte aber be­stimmt nicht so­viel sand/​splitt verbraucht.

  4. 2 schrift­ar­ten kann ich auch nicht er­ken­nen ich finde es aber cool dass je­des wort in ei­ner an­de­ren farbe ge­schrie­ben ist…

  5. @christioph: wem al­les egal ist, der sollte still sein
    Hier geht es um grund­le­gende Probleme:
    1. es wird Mas­sen­weise Geld aus dem Fes­ter ge­wor­fen für sinn­lose oder nicht durch­dachte Bauwerke
    2. Rad­fah­rer wer­den ver­drängt, da­mit Au­to­fah­rer mehr Platz haben
    3. We­ge­be­zie­hun­gen wer­den igno­riert (ist ja egal, ob der Rad­fah­rer mehr­mals die Straße/​Kreuzung que­ren und da­bei je­des­mal an ei­ner Am­pel war­ten muss)
    4. Auf Si­cher­heit von Radfahrern(Fußgängern) wird nicht geachtet
    5. Kon­flikt­be­rei­che zwi­schen Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern wer­den be­wusst in Kauf ge­nom­men (bloß keine Rad­fah­rer, die den Au­to­ver­kehr stören)
    6. die Ver­ant­wort­li­chen in­ter­es­siert es nicht

    Man hätte z.B. ein­fach den asphal­tier­ten Rad­strei­fen auf der Brü­cke las­sen kön­nen oder zu­min­dest kein Fahr­rad­ver­bot auf der Brü­cke und keine Be­nut­zungs­pflicht für die Behelfsbrücke.

  6. @felix

    punkt 2 ist ja mal lä­cher­lich, dir möchte ich als au­to­fah­rer nicht begegnen.

    bin wenn ich mit dem fah­rad fahre im­mer gut un­ter­wegs in dresden.

    im üb­ri­gen, wo tankte ich ei­gent­lich mein fah­rad und be­zahle in­di­rekt mei­nen bei­trag für die nut­zung der stra­ßen. mir ist es auch völ­lig egal, wenn fah­rä­der die straße nut­zen. was ich nicht mag wenn es im­mer so rü­ber­kommt als wenn krieg auf der staße herrscht…fahre viel­leicht nur 30 km die wo­che, hab nie nie nie was schlech­tes er­lebt. liegts an mei­nem fahr­stil, oder daran das ich auch mit dem auto un­ter­wegs bin und beide sei­ten kenne???

    die brü­cke hätte nicht sein müs­sen, ge­nau wie die wald­schlöss­chen­brü­cke. am bes­ten wäre ge­we­sen al­les so zu las­sen und ir­gend­wann wäre der sand­stein ein­fach nur weg­ge­bro­chen. am bes­ten bei al­len al­ten brü­cken in dres­den, dann wäre der blick zu den 3 schlös­sern noch besser.

    punkt 5 war der ge­danke wohl eher, das die rad­fah­rer be­schüt­zer un­ter­wegs sind, wenn ich dann mit 40 sa­chen über den fuss­weg don­ner, gibts wahr­schein­lich me­cker. doch noch nicht­mal da hatte ich pro­bleme, da frag ich mich echt wie man­che fahr­rad fahren…

  7. @oha: lei­der ver­stehe ich nicht al­les, wie du es ge­meint hast (und so wie ich dei­nen Bei­trag lese, habe ich mich auch nicht ver­ständ­lich ausgedrückt)

    Viel­leicht zum Ver­ständ­nis: Ich kenne auch beide Sei­ten, auch wenn ich sel­ber kein ei­ge­nes Auto be­sitze und so­weit es geht, alle Stre­cken mit dem Fahr­rad bei Wind und Wet­ter zu­rück­lege (im Jahr ca. 7000km). Dienst­lich muss ich aber öf­ter auch mal Auto fahren.
    Ich bin auch da­ge­gen, den Krieg zwi­schen den Par­teien (Fuß­gän­ger, Rad­fah­rer, Au­to­fah­rer) aus­zu­ru­fen oder ver­bal zu för­dern (wie dies z.B. Ram­sauer "wun­der­bar" ge­macht hat). So möchte ich mei­nen Bei­trag auch nicht ver­stan­den wis­sen. Meine Kri­tik war ge­gen die je­ni­gen ge­rich­tet, die den Mist pla­nen – die an­de­ren (Fuß­gän­ger, Rad­fah­rer, Au­to­fah­rer) müs­sen ihn ja nur ausbaden.
    Zu Punkt 2: Was ist daran lä­cher­lich? Der Rad­fahr­strei­fen wurde doch nur ent­fernt, da­mit die Au­tos wie­der 4 Spu­ren zur Ver­fü­gung ha­ben – also nichts als die Wahr­heit. Wei­tere Bei­spiele?: z.b. An­tonstr. zw. Al­bert­platz und Bhf. Neu­stadt; B173 zw. Dres­den und Kes­sels­dorf (hier wurde die Rad­fahr­mög­lich­keit gleich kom­plett weg ge­las­sen); Bautz­ner Str. am Wald­schlöss­chen stadt­aus­wärts; etc.

    Das Au­to­fah­rer für die Nut­zung von Stra­ßen zah­len, stimmt nur dort, wo sie Maut be­zah­len – sonst nicht. Steu­ern sind nicht zweck­ge­bun­den. Stra­ßen wer­den so­mit von un­ser al­ler Geld fi­nan­ziert und so­mit ha­ben alle das Recht, diese zu nut­zen. Laut StVo ge­hö­ren Fahr­rad­fah­rer auch auf die Straße und dür­fen nur in Aus­nah­men diese nicht be­nut­zen. Ich für mei­nen Teil fühle mich als Rad­fah­rer am si­chers­ten auf der Straße (und habe da­mit Studien/​Untersuchungen und Sta­tis­tik auf mei­ner Seite). Eine Rad­weg­be­nut­zungs­pflicht ist der größte Un­fug, den es gibt. Gut an­ge­legte Rad­wege (am bes­ten Rad­fahr­strei­fen auf der Straße) nutzt man frei­wil­lig – für al­les an­dere dürfte man nicht ge­zwun­gen werden.

  8. …ach der S. Ebni …be­scherst mir wie­der lus­tige min. Lange ni gesehen…vielleicht klappts ma widda…

  9. @felix

    ge­nau so was hatte ich er­war­tet. ziem­lich ver­bis­sen. kommst du nicht von a nach b ohne pro­bleme? fühlst du dich ver­drängt? kennst du je­man­den der nen un­fall hatte oder hat­test sel­ber ei­nen. das ist doch nicht an der Ta­ges­ord­nung, als wenn es je­den tag schep­pert. des­wei­te­ren muss man ein­fach mal se­hen, wie­viele mas­sen sich zu fuss auf dem rad und im auto be­we­gen und wie­viele un­fälle pas­sie­ren. ich denke je­der sollte sich be­wusst fort­be­we­gen, dann bleibts auch so. wie al­les ein net­tes mit­ein­an­der halt!!!

    was die steu­ern be­trifft ist mir das schon klar, al­ler­dings wür­dest du dich um­schauen wenn der an­teil der steu­ern die man beim tan­ken be­zahlt weg­fal­len wür­den. wel­chen topf wür­dest du dann nut­zen??? mal ab­ge­se­hen auf die steuer die jähr­lich auch ohne tan­ken fäl­lig ist…

    des­wei­te­ren scheinst du kein gu­ter be­ob­ach­ter zu sein, das die brü­cke jetzt wie­der 4 spu­ren hat und der fahr­rad­weg ver­la­gert wurde, war ja wohl mehr als sinn­voll. zu­mal ich die fah­rä­der die dort in ei­ner stunde im ver­gleich zum au­to­ver­kehrs­auf­kom­men nen witz sind. bei 2 spu­ren kam es zu sehr lan­gen staus, die leute wur­den un­ge­dul­tig und und und, wenn du dann noch ir­gend­was lie­fern muss­test, oder nach der ar­beit nach hause wolltest.…

    viel­leicht hast du ja auch eine sta­tis­tik wel­che be­legt das zeit geld ist und die um­welt bei stau mehr be­las­tet wird.…war da ei­gent­lich noch platz für bus und bahn, warum sollte ich dar­auf um­stei­gen, wenn die durch staus ge­stoppt wird???

    wie ge­sagt mir ist die fahr­rad­brü­cke egal, wird ja eh kei­ner vor­her ge­fragt. jetzt ist se da und gut ist. be­zah­len muss das ja jetzt auch kei­ner mit der reperatur!!!

  10. Oha: Wir­res, ge­fähr­li­ches Halb­wis­sen legste hier an den Tag.
    Mal ab­ge­se­hen da­von, dass Rad­wege in Bau und Un­ter­halt nur den Bruch­teil ei­ner MIV-Spur kos­ten, auch Geh­wege wer­den von den Steu­ern fi­nan­ziert (oder fliegst du zu dei­ner gro­ßen Blechbox?).
    Das der Steu­er­an­teil am Kraft­stoff den größ­ten Teil aus­macht, ist auch gut so – schon mal was von ex­ter­nen Kos­ten gehört?
    UND in­for­mier dich mal vor (!) dei­nen Posts!!!
    Al­bert­brü­cke: Kfz-Be­las­tung: 38000 pro Tag, Fahr­rä­der 9000 pro Tag. Ein Witz ??

    Und wenn du das nächste Mal so un­ge­dul­dig im Stau stehst – winke doch mal freund­lich den Rad­fah­rern zu, die an dir vor­bei zie­hen! Denn je­der Rad­fah­rer ist po­ten­zi­ell ein Au­to­fah­rer we­ni­ger, der vor dir ste­hen könnte.

  11. @rolle

    wirr und gefährlich ???

    wahr­schein­lich so ge­fähr­lich wie wenn ich mit dem auto un­ter­wegs bin. zahm wie ein lämmchen!!!

    9000 rä­der in 24 stun­den wä­ren 6 pro mi­nute, ich lach mich kaputt!!!

    wer hat hier halbwissen???

    das würde pei 12 Stun­den Dau­er­aus­las­tung ähn­lich wie die Durch­fahrt der tour de france sein. da muss ich noch nicht mal nach­schauen, in ir­gend­ei­ner statisik!!!

  12. @oha: Zahm wie ein Lämm­chen und mit dem Kopf durch die Wand. Ich sag nur: un­ver­bes­ser­li­che Au­to­fah­rer – und da­mit meine ich Leute wie dich und nicht alle Au­to­fah­rer. Mei­nen, al­les Wis­sen ge­pach­tet zu ha­ben und kön­nen nicht bis 3 zäh­len. Sorry, ab da ist lei­der Hop­fen und Malz ver­lo­ren. Ich hoffe nur, die Spe­zies stirbt ir­gend­wann aus.

  13. @rolle

    und was die steu­ern be­trifft 40 mrd Mi­ne­ral­öl­steuer + 8,5 mrd kfz steuer 2011.

    ich will mir gar nicht vor­stel­len was wäre wenn…

    wie ge­sagt wenn nix drinn ist im sä­ckel gibts auch keine geh­wege oder kul­tur oder und und und. wä­ren die steu­er­ei­nah­men aus­schließ­lich für die nut­zung der straße oder zum gro­ßen teil, würde man wahr­schein­lich gar nicht mehr wis­sen was ein schlag­loch ist, bei den ein­nah­men der letz­ten jahre!!!

    dein bruch­teil oder wie du es nennst für rad­wege, ist dann doch schon sehr viel wenn gar nix rein­kommt. teure, manch­mal un­lo­gi­sche ideen den rad­ler zu schüt­zen, wer­den dann "ver­drän­gung" genannt. 

    wenn das so wei­ter­geht, willst du mir be­stimmt er­klä­ren, dass fahr­rä­der der grund­ge­danke von stra­ßen waren.

    wie ge­sagt ich be­nutze bei­des, aber au­to­fah­rer höre ich ei­gent­lich nie mot­zen im­mer nur rad­fah­rer. ich mag fahrradfahrer :-)

    win­ken mach ich wenn es kalt wird, oder warte ich fang jetzt schon an, mit der ge­fahr ein­hän­dig zu fah­ren bei dem fahr­rad­auf­kom­men auf nur die­ser brücke!!!

  14. Jo, kan­neko, freut mich …ein Stich­wort von dir hat mich in­spi­riert und diese nächt­li­che Vi­sion hervorgerufen…

  15. @ Oha: ich ent­schul­dige mich – es ist na­tür­lich nur wirr, was du hier abläßt!
    Die Fahrad‑, wie auch die Kfz-Be­las­tung ist na­tür­lich im Zwei­rich­tungs­ver­kehr an­ge­ge­ben. Du kannst dich ja gern mal ne Stunde im Be­rufs­ver­kehr an die Brü­cke stel­len und zäh­len, wennde mir nicht glaubst.
    Bitte ver­giß die ex­ter­nen Kos­ten des Ver­kehrs nicht! Denn die tra­gen ALLE haupt­säch­lich durch ihre Steu­er­gel­der. Nur mal so am Rande: Au­to­fah­rer fah­ren Men­schen tot oder ver­let­zen sie, Ver­kehrs­lärm und ‑emis­sio­nen füh­ren zu Krank­hei­ten, Ver­kehr­stras­sen fun­gie­ren als Zä­su­ren (wer be­zahlt mir die War­te­zeit an der LSA?). Wer soll dei­ner Mei­nung nach diese ne­ga­ti­ven ex­ter­nen Kos­ten tragen?
    Au­ßer­dem: Ben­zin ist im­mer noch günstig!
    Die Leute könn­ten doch zum gro­ßen Teil auf ÖPNV um­stei­gen (Mo­nats­karte 50 Euro – was kos­tet eine Durch­sicht des Kfz?).
    Ko­mi­scher­weise gibt es in Städ­ten, wo die Rad­ver­kehrs­an­la­gen gut aus­ge­baut sind (und mit ei­nem ent­spre­chend ho­hen An­teil am Mo­dal-Split) auch we­ni­ger Kon­flikte und Probleme.
    Wie er­klärst du dir das?
    Und nein, der Grund­ge­danke von Stras­sen wa­ren Fußgänger.

  16. alsoo,ich denke auch das is ne reine fehl­pla­nung gewesen.ich fahr mit mei­nem rad im­mer in der mitte der brü­cke wo sich die schrau­ben un­ter mir be­fin­den um nicht "bergab,bergauf" zu fah­ren durch die un­ter­schied­li­che "bret­ter­hö­hung" die durch wit­te­rungs­be­din­gun­gen en­stan­den sind.man darf ni zu viel sa­gen aber für frauen ist es(anatomisch gesehen)kein schmerz­freier elbübergang.

  17. "man darf ni zu viel sa­gen aber für frauen ist es(anatomisch gesehen)kein schmerz­freier elbübergang."

    Auf diese Idee könnte man so­gar als Mann recht ein­fach kom­men, wenn man kurz nachdenkt.
    Schade nur, dass so we­nige be­reit sind, et­was ge­gen die­sen Brü­cken­un­sinn zu tun. Ich würd mich sehr freuen, wenn ein paar Leute, die wirk­lich ver­su­chen wol­len, was zu än­dern, zum nächs­ten ADFC-Stamm­tisch kom­men (Di.14.8.,20h). Wär si­cher gutt!

  18. @felix

    "wem al­les egal ist, der sollte still sein"
    "Ich hoffe nur, die Spe­zies stirbt ir­gend­wann aus", sind deine worte und wohl eher "kopf durch die wand"…

    deine punkte 2–6 sind dein emp­fin­den und en­spre­chen ja ge­rade in die­sem bei­spiel nicht der realität.

    @rolle

    die steu­er­sa­che habe ich in den raum ge­wor­fen, weil es so rü­ber­kommt, als wenn au­to­fah­rer be­vor­teilt wer­den wür­den. der eine (au­to­fah­rer) zahlt halt nen teu­ren preis, der an­dere (rad­fah­rer) muss halt mal nen bo­gen fah­ren, auf ei­ner be­helfs­brü­cke. es hat al­les vor und nach­teile. der au­to­fah­rer nutz auch nur das was ihm ge­ge­ben wird an stra­ßen und ei­nige sind dar­auf angewiesen.

    man kann ja ver­su­chen nicht im­mer nur das schlechte zu se­hen, son­dern die vor­teile zu erkennen.

    "au­to­fah­rer tö­ten men­schen".…, und die sonne ver­ur­sacht krebs. auf die sonne wür­dest du nie schimp­fen, da du ihre vor­teile ge­niest. also triffst du vor­keh­run­gen und ar­ran­gierst dich da­mit. das auto hat diese in dei­nen au­gen nicht. wenn ich mir über­lege wie­viele mas­sen je­den tag in deutsch­land von a nach b kom­men, muss ich sa­gen, wird schon sehr viel in al­len be­rei­chen ge­tan. da sind wir egal mit was schon sehr si­cher unterwegs.

    re­spekt und mit­ein­an­der, bzw. die vor­teile zu se­hen, wäre doch mal ein an­satz. ich kenne beide sei­ten und es klappt wun­der­bar, ge­rade in der neu­stadt komme ich mir wie in watte ge­packt vor, wenn ich mit dem fahr­rad fahre. die meis­ten sind doch heute so sen­si­bi­li­siert wenn sie ei­nen fahr­rad­fah­rer se­hen. wie oft musste ich schon vorraus­schau­end re­agie­ren als au­to­fah­rer, na und. beim fah­r­ad­fah­ren ge­nauso, auf­pas­sen und be­wusst fahren…

    ab­wrack­prä­mie, grüne pla­kette, lpg und elek­tro­au­tos sind doch spit­zen an­sätze die um­welt zu erhalten.

    klar en­ste­hen bei an­woh­ner in stau­ge­bie­ten mehr lärm und ab­gase. das stän­dige und wie­der­holte an­fah­ren ist ja auch nicht ge­rade för­der­lich. doch auch da gibts es die neue ge­nera­tion auto, wel­che sich zwi­schen­durch abschaltet!!!

    wäre die brü­cke nicht ge­baut wor­den und es wä­ren nur 2 spu­ren für au­tos, würde ich zwangs­läu­fig mit der öpnv auch im stau ste­hen, kein gu­ter an­reiz in mei­nen au­gen. des­wei­te­ren, was ist in den win­ter­mo­na­ten, da muss es auch rollen.

    die "behelfs"brücke ist schon ok, die um­set­zung mit je­der menge naturprodukten(holz) wohl ein feh­ler. da­für lässt sich das gute stück auch noch an an­de­rer stelle nut­zen, was wie­der ein vor­teil wäre.

    ab­schlie­ßend noch 2 dinge.

    ben­zin ist wirk­lich zu güns­tig, die steu­ern sind nur zu hoch.

    be­vor ich mir schmer­zen an­tue, steig ich 250 me­ter vom fahr­rad, hat den vor­teil schmerz­frei trotz­al­lem über die elbe zu kommen.

  19. @oha: "ab­wrack­prä­mie, grüne pla­kette, lpg und elek­tro­au­tos sind doch spit­zen an­sätze die um­welt zu erhalten."
    sorry, aber das ist to­ta­ler Käse!

  20. Da muss ich FX recht geben:
    Ab­wrack­prä­mie: War eine Maß­nahme zur Verkaufsförderung
    Grüne Pla­kette: Über­wie­gend unwirksam.
    LPG: Ist auch fos­si­ler Treibstoff.
    Elek­tro­au­tos: Wenn der Strom aus Wind­ener­gie kommt, viel­leicht noch. 

    Auch die Um­welt­be­las­tung bei der Pro­duk­tion von Au­tos ist nicht von Pappe. Un­ter dem Aspekt müss­ten Au­tos so lange wie mög­lich ge­nutzt werden. 

    Ich gebe dem Auto und sei­ner Nut­zung, wie es sich heute prä­sen­tiert, noch max. 50 Jahre. Die Städte er­sti­cken heut schon am Ver­kehr, was er­heb­li­che Um­welt­be­las­tun­gen, Lärm­be­las­tun­gen und im­mense Kos­ten ver­ur­sacht. Zu­kunfts­wei­send ist das nicht.

  21. @fx

    ok geld da­mit zu ver­die­nen steht wohl an ers­ter stelle, aber schäd­li­cher wird es wohl kaum sein, dass kaum noch alte au­tos un­ter­wegs sind!!!

    würde ich jetzt mal be­haup­ten mit mei­nem halbissen…:-)

  22. @ oha: na end­lich ent­spinnt sich eine an­ge­mes­sene Diskussion.
    Muss FX recht ge­ben: Deine Ar­gu­mente sind ver­alte und über­holt. Eine in­di­vi­du­elle Mo­bi­li­tät im ur­ba­nen Raum mit Fahr­zeu­gen schwe­rer, gleich 70 kg ist rückschrittlich.
    Auch E‑Autos brau­chen Park­plätze und da­mit Frei­raum, ste­hen im Stau, emit­tie­ren Fein­staub. Sie ha­ben we­ni­ger Um­welt­aus­wir­kun­gen, aber im­mer noch mehr als zB ÖPNV oder Fahrräder.
    Und Über­ra­schung: Im Fahr­rad­sek­tor ist die E‑Mobilität schon an­ge­kom­men und funk­tio­niert wunderbar.
    Bis neulich!

  23. Was pas­siert denn den Frauen beim Fah­ren über die Brü­cke? Habe jetzt kurz nach­ge­dacht wie emp­foh­len und mir fällt nix ein. Die meis­ten Men­schen, Män­ner wie Frauen, gu­cken doch so­wieso im­mer ver­bis­sen beim Fahr­rad­fah­ren. Da­bei ha­ben die, die mir ent­ge­gen­kom­men, im­mer Rückenwind.

    Pe­ter Macheli
    (der Dir, oha, aus­nahms­weise :D mal Recht gibt – die 9000 kann ich mir aber vor­stel­len, ich fahr­rade täg­lich pro­blem­los über die Brücke)

  24. @stefan

    ab­wrack­prä­mie hin oder her, hatte sie zum wirt­schaft­li­chen nut­zen, den er­folg das alte au­tos von der straße ge­kom­men sind, oder nicht???

    die grü­nen stel­len es auch im­mer so dar, als wenn dort das geld ver­pul­vert wurde, ver­ges­sen aber wo­für das sonst noch gut war und wo­für sie mal ge­stan­den haben!!!

    an­sons­ten geb ich dir recht, die leute sind halt sehr be­quem und wol­len schnell und kom­pf­or­ta­bel von a nach b. jede ein­schrän­kung wie stau, steu­ern, hol­per­brü­cke, oder ver­spä­tete eben­falls im stau ste­hende öpnv, sind halt die dinge die ich dann vor­finde. also finde ich mich da­mit ab und mach das beste daraus.

    die zu­kunft wird es zei­gen, muss aber sa­gen es tut sich was.

    @rolle

    mag ja al­les sein, ich ver­su­che(!!!!) nur al­les neu­tral zu se­hen und re­agiere dann bis­sig, wenn förm­lich ge­sucht wird nach nach­tei­len oder verallgemeinerungen.

    klar wirds im­mer lau­ter in städ­ten. die leute zie­hen weit raus aufs land und ha­ben ihre ruhe und dann fah­ren sie weite wege mit dem auto zur ar­beit. da muss man an­set­zen, aber doch nicht mit schlech­ten din­gen auf­zäh­len. so­gar bei vor­tei­len wirds schwer leute zu überzeugen!!!

    @peter mi­cha­eli

    das ich das noch erlebe. :-)

    heute 14 uhr un­ge­fähr wa­ren es 8 Rä­der und kei­ner hat zurückgewunken!!!

    aber wenn es so sein sollte ist doch su­per, das wä­ren ja bum­me­lige 2 mio im jahr(locker ge­rech­net) und mir ist nix be­kannt von kras­sen unfällen.

  25. @oha: Also Friede, Freude, Ei­er­ku­chen. Nun bist du stolz, dass du mit dei­nen "Ar­gu­men­ten" über­zeu­gen konn­test. Toll.Deswegen melde ich mich noch ein­mal, weil ich dass so nicht ste­hen las­sen kann – auch wenn es wohl nichts bringt, da du ja sehr ar­gu­men­te­re­sis­tent bist (aber an­dere, die das le­sen, sol­len nicht den­ken, ich stimme dir zu).
    Wü­tend macht mich auch, dass du mir stän­dig was un­ter­stellst. Was soll­ten die Be­mer­kun­gen in dei­nem ers­ten Post ", dir möchte ich als au­to­fah­rer nicht be­geg­nen."; "…da frag ich mich echt wie man­che fahr­rad fahren…"
    oder dann im nächs­ten "ge­nau so was hatte ich er­war­tet. ziem­lich ver­bis­sen. kommst du nicht von a nach b ohne pro­bleme? fühlst du dich ver­drängt? kennst du je­man­den der nen un­fall hatte oder hat­test sel­ber ei­nen. das ist doch nicht an der Ta­ges­ord­nung, als wenn es je­den tag schep­pert." Ver­bis­sen bin ich, wenn über­haupt, dann erst jetzt. Von A nach B komme ich nur ohne Pro­bleme, wenn ich be­stimmte Schil­der igno­riere. Ja, ich hatte schon meh­rere Un­fälle – alle durch Au­to­fah­rer ver­ur­sacht. Aber all das spielt doch hier ge­rade keine oder nur eine Ne­ben­rolle. Hier ging es gar nicht (nur) um mich. Zahm wie ein Lämm­chen bist du nur, so lange dich kein Fahr­rad­fah­rer als Au­to­fah­rer be­hin­dert oder die glei­che Mei­nung hat wie du. Sonst wirst du zu ei­nem be­lei­dig­ten und be­lei­di­gen­den Ekel, ver­schlos­sen für je­des Ar­gu­ment, blind – nur noch die ei­gene Po­si­tion sehend, …
    Das meine Punkte 2–6 nur mein Emp­fin­den sind und nicht der Real­ti­tät in die­sem Fall ent­spre­chen ist ja wohl to­ta­ler Käse (auch wenn ich zu­gebe, dass ei­nige Punkte ver­all­ge­mei­nert sind – aus dem Grund, weil man es an vie­len Stel­len wie­der­fin­det – Bei­spiele hatte ich genannt).
    Punkt 2 – hab ich schon begründet
    Punkt 3 – Rad­fah­rer, die aus Rich­tung Blaues Wun­der kom­men und in die Gla­ci­straße wol­len, müs­sen 3 mal die Straße que­ren, zwi­schen­durch so­gar mal schie­ben, weil ein Stück Rad­weg fehlt, und 3x an der Am­pel war­ten (und dazu sind die Stell­flä­chen vor den Am­peln teil­weise nicht aus­rei­chend); wenn Rad­fah­rer hier die Straße be­nut­zen dürf­ten, wür­den sie auf­grund der Am­pel­schal­tung die Au­tos nicht be­hin­dern (man er­reicht die an­dere Brü­cken­seite meist, be­vor dort an der Am­pel grün wird), könn­ten die ganze Zeit fah­ren (viel Zeit spa­ren – dar­auf komme ich spä­ter noch) und müss­ten keine un­nö­ti­gen Stra­ßen­que­run­gen vornehmen.
    Punkt 4 – würde auf Si­cher­heit Wert ge­legt, dann wä­ren am An­fang z.B. nicht so viele ge­stürzt (ob es nun am feh­len­den Win­ter­dienst oder am Be­lag oder an bei­dem ge­le­gen hat sei mal da­hin gestellt)
    Punkt 5 – ge­mein­same Rad-/Fuß­wege sind meist Kon­flikt­be­rei­che. Fuß­gän­ger be­we­gen sich ein­fach anders/​unberechenbarer als an­dere Ver­kehrs­teil­neh­mer (z.B. weil sie oft nicht den Zwang ha­ben, so schnell wie mög­lich von A nach B zu kom­men – oder manch­mal ge­rade des­we­gen) und Fahr­rad­fah­rer be­den­ken oft nicht, dass man dem an­de­ren (Fuß­gän­ger) das Le­ben zur Hölle ma­chen kann, wenn man an ihm zu knapp (und dazu viel­leicht zu schnell) vor­bei fährt (Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer ha­ben meist grö­ßere Ge­schwin­dig­keits­un­ter­schiede als Rad­fa­he­rer und Au­tos in der Stadt). Auf der Fahr­bahn da­ge­gen läuft es meist ge­ord­ner­ter ab. Wenn ein ex­tra Radweg/​Radstreifen da ist, erst recht.
    Punkt 6 – hat nicht z.B. die CDU sich hin­ge­stellt und ge­meint: al­les in Ord­nung, wir än­dern nichts? (und bis heute hat sich auch nichts geändert)

    "…viel­leicht hast du ja auch eine sta­tis­tik wel­che be­legt das zeit geld ist…"
    Wieso den­ken Au­to­fah­rer im­mer, dass sie al­leine ein Zeit­pro­blem ha­ben?? Fahr­rad­fah­ren ist auch nicht nur Frei­zeit­be­schäf­ti­gung. Meis­tens wol­len die Rad­fah­rer ge­nauso wie die Au­to­fah­rer so schnell wie mög­lich von A nach B kom­men (z.B. Arbeitsweg).
    "…und die um­welt bei stau mehr be­las­tet wird…"
    Wie wäre es, wenn man den gro­ßen Blech­kas­ten mal zu Hause ste­hen lässt (so man kann – die meis­ten könn­ten, wenn sie wöll­ten und sind nur zu be­quem dazu) – dann ist der Um­welt ge­hol­fen und man steht nicht im Stau und spart Geld und und und (na­tür­lich müss­ten dann die Be­din­gun­gen für ÖPNV und Fahr­rad­fah­rer ver­bes­sert wer­den – aber ge­nau darum geht es ja u.a. in mei­nen Posts)

    Zu den Steu­ern: Ein­bil­dung ist auch eine Bil­dung. Deine Zah­len kannst du in der Pfeife rau­chen, denn man kann die Einnahmen/​Ausgaben nicht auf­schlüs­seln. Bei den Mi­ne­ral­öl­steu­ern zäh­len im gro­ßen und gan­zen nur die, die durch pri­va­ten Frei­zeit­ver­kehr ver­ur­sacht wer­den. LKW-Ver­kehr (auch die Land­wirt­schaft) und Dienst­fahr­ten (auch Ar­beits­wege) sind der größte An­teil. LKW-Ver­kehr/­Land­wirt­schaft ge­hört zu ir­gend­ei­ner Bran­che, die meist Zuschüsse/​Fördermittel (auch aus Steu­er­mit­teln) be­kommt und al­len dient (beim Ein­kauf be­zahlt je­der die Mi­ne­ral­öl­steuer mit). Wei­ter kann un­ter Um­stän­den der Ar­beits­weg von der Steuer ab­ge­setzt wer­den. So­mit be­kom­men et­li­che ei­nen gro­ßen Teil der Mi­ne­ral­öl­steuer zu­rück. Letzt­end­lich reicht das Geld dann nicht, um alle Stra­ßen auf Vor­der­mann zu hal­ten (Schlag­loch­frei ist Il­lu­sion, so lange im­mer neue und brei­tere Straße ge­baut wer­den). Fahr­rad- und Fuß­wege kos­ten ei­nen Bruch­teil da­von und kom­men al­len zu gute.

    "die leute zie­hen weit raus aufs land und ha­ben ihre ruhe und dann fah­ren sie weite wege mit dem auto zur arbeit"
    Auch hier ist in den letz­ten Jah­ren ein an­de­rer Trend zu be­ob­ach­ten. Men­schen zie­hen wie­der in die Stadt. Da­durch wird das Auto theo­re­tisch für die Stadt im­mer über­flüs­si­ger. We­ni­ger Au­tos för­dern die Wohn­qua­li­tät. Und die Um­welt wird auch geschont.

  26. Herr­lich, sol­che Dis­kus­sio­nen ein­fach nur eine Weile von au­ßen zu be­ob­ach­ten ist un­heim­lich lehr­reich. Sie eig­nen sich bes­ser als al­les an­dere für psy­cho­so­ziale Stu­dien – zum Bei­spiel dar­über, wie schnell in der An­ony­mi­tät An­stand und Be­nimm fal­len ge­las­sen und an­de­ren Dis­ku­tan­ten in Stu­ben­äl­tes­ten­ma­nier über den Mund ge­fah­ren wird.
    Gell, Fe­lix? Du bie­test dich als Stu­di­en­ob­jekt ja ge­ra­dezu an :)

    Und um mei­nen Senf hier auch noch ab­zu­ge­ben: Ich fahre des Öf­te­ren über die Be­helfs­brü­cke. Mir sind die "durch­ge­rit­te­nen" Plan­ken zwar auch schon auf­ge­fal­len, aber ich komme (auch als Frau) bis­lang mit Si­cher­heit "schmerz­frei" über die Elbe. Ich denke bei Ge­hol­per dürf­ten eh eher die Män­ner Pro­bleme be­kom­men als die Da­men, bei de­nen die emp­find­li­chen Teile na­tur­ge­mäß ja schüt­zend nach in­nen ver­la­gert wurden.
    Den­noch: Lose Boh­len kön­nen schnell zur Ge­fahr wer­den, keine Frage, dass sie be­fes­tigt wer­den müs­sen. Die Frage da­nach, wieso das al­les nach nicht mal ei­nem Jahr schon la­wede wird, ist aber trotz­dem eine ab­so­lut berechtigte.

  27. @felix

    viel­leicht bin ich ja nur zu ein­fach ge­strickt und mach das beste aus dem was ich vorfinde.

    mein emp­fin­den ist halt ein an­de­res, ich kann als fahr­rad­fah­rer in einbahnstraßen(alaunstr.) fah­ren, be­komme eine be­helfs­brü­cke, es wer­den am­peln in­stal­liert, an ecken wo au­tos aus 5 rich­tun­gen kom­men usw.

    weil mir nicht egal war was du schreibst, bin ich nicht still ge­blie­ben. da musst du dich mit ab­fin­den. die größe der dis­kusion lag na­tür­lich daran, dass es nicht um die­ses brü­cken­bei­spiel ging, son­dern du ein grund­sätz­li­ches pro­blem als fahr­rad­fah­rer hast.

    wenn ich hob­by­mäs­sig mit dem fahr­rad un­ter­wegs bin, bin ich na­tür­lich nicht un­ter zeit­druck und sehe es ein we­nig anders.
    da bin ich zwar am elb­rad­weg von den film­näch­ten aus­ge­bremst wor­den, wäre es mir in den sinn ge­kom­men ein fass auf­zu­ma­chen. 1 hü­gel auf­wärts, 1 ent­ge­gen­ge­setz­tes fahr­rad­weg­be­nut­zen, 1 hü­gel ab­wärts und gut ist…

    klar kannste das mit den steu­ern in der pfeife rau­chen, da ich sel­ber kei­ner sta­tis­tik traue, die ich nicht sel­ber ge­fälscht habe. kfz steuer zahlt je­der au­to­be­sit­zer, au­tos ha­ben beim kauf ne üp­pige um­satz­steuer, ka­putte au­tos wer­den in­stand­ge­setzt, für geld und und und. ein rie­sen ap­pe­rat und ein mil­li­ar­den­ge­schäft mit vor und nach­tei­len. klar zahlst du beim ein­kauf auch zum teil trans­port­kos­ten und da­mit in­di­rekt mi­ne­ral­öl­steuer, aber ich leb nicht von luft und liebe. diese kos­ten ha­ben alle an­de­ren noch zu­sätz­lich dazu. das ist der preis den sie da­für zah­len, be­quem zu sein, oder noch schnell von a nach b zu kommen.

    viel­leicht hätte ich vor­stadt sa­gen sol­len oder klei­nere orte die ein­ge­mein­tet wur­den und jetzt zur stadt zählen.

    ich denke wenn du dich ge­dul­dest wird die "be­helfs­brü­cke" ir­gend­wann ab­ge­baut und du be­kommst deine asphal­tierte fahr­rad­spur. so ist der plan…

    und stolz wäre ich in dem fall wenn ich noch öf­ter aufs fahr­rad um­stei­gen würde. die ge­ge­ben­hei­ten wä­ren su­per für mein emp­fin­den, aber ich bin ehr­lich, lei­der noch zu bequem…

  28. @ oha: Ab­wrack­prä­mie: lei­der hat sie um­welt­tech­nisch wohl we­nig ge­bracht, vor al­lem da die wirk­li­chen "al­ten Stin­ker" schon längst ver­schrot­tet sind. Ab­gas­rei­ni­gun­gen gibt es ja schon seit den 1980er Jah­ren, seit den 1990ern se­ri­en­mä­ßig. Die neue­ren Eu­ro­nor­men sind da nur Ver­bes­se­run­gen im Pro­mil­le­be­reich, und die Die­sel­ruß­fil­ter viel­fach Au­gen­wi­sche­rei. Das ein­zige, was der Um­welt wirk­lich hilft, ist nicht Auto fahren. 

    http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltpr%C3%A4mie#.C3.96kologische_Bilanz

  29. @stefan

    or­dent­lich stoff zum le­sen, naja da stand der wirt­schaft­li­che nut­zen wohl im vorteil…

    hätte ich so nicht ge­dacht, wie­der was gelernt!!!

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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