Metronom macht zu

Metronom macht zu
Metronom macht zu
Ende Juni ist Schluss für den Club auf der Louisenstraße. Das hat heute der Chef Olver Tschentscher mitgeteilt. Er hatte die Disco in den vergangenen knapp sieben Jahren geleitet. Vorher gab es schon andere musikalische Versuche an dieser Stelle (Living XO oder meta). Was nun aus den Räumen wird, ist derzeit unklar. Möglicherweise findet sich in Kürze ein Nachmieter, vielleicht werden die Räumlichkeiten aber erst wieder umgebaut.

Es soll noch zwei Abschluss-Partys geben. Am Freitag, dem 29. Juni, mit einer Balkan Pop Abrissparty und am Sonnabend mit DJ Oliver Thrill höchstpersönlich in der Lounge und vielen DJs der letzten 7 Jahre im Club.


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35 Kommentare zu “Metronom macht zu

  1. @peter:

    „Das stimmt mich eigenartigerweise gar nicht traurig.“

    was soll das bitte? einfach mal hinge…. was bewegt zu so einem kommentar?

    chris

  2. vielleicht findet sich ja endlich mal in der neustadt ein anspruchsvolles gastronomisches konzept ein! fernab von currywurst, sandwiches, döner & den ganzen quatsch…

  3. @falky: Herr Tschentscher hat mir schon vor einer Weile erklärt, dass er den Club nicht mehr weiter führen will, da er sich stärker auf andere Geschäfte (z.B. Soupcafé) konzentrieren will. Bislang hatte er noch intensiv nach Nachnutzern gesucht. Das hat aber alles nicht geklappt, deshalb ist nun erstmal Ruhepause.

  4. Mir werden aufjedenfall die elustrigen Abend am Wochenende fehlen. Immer wieder war es ein echts Schauspiel, ganz gleich unter welchen Motto die Party’S liefen… Besonders großer Danke geht natürlich an Oliver hinter der Bar!
    Hoffe es wird sich ein Zukunft eine entsprehende Alternative finden lassen, wo man auch weiterhin gepflegt Club-Cola zum entspannen trinken kann ^^

    Cheers!
    -R

  5. Ich fand den Club jetzt nicht so toll:

    – Schicki-Micki Flair
    – Disko-Publikum, viele unter 18 Jährige
    – sehr schwachbrüstige Anlage, grotten Sound im unteren Floor

    Traurigkeit hält sich in Grenzen.

  6. @chris: „einfach mal hinge….“

    Sollte daraus das Wort ‚hingehen‘ werden? Ich war schon dreimal dort. Oder ist der Konjunktiv II von hängen gemeint?

    Die anderen zwei Fragen sind dagegen leicht zu beantworten: Es ist der selbe Reflex, der Dich dazu bewegt.

  7. …“hingehen“ natürlich.

    zwecks reflex: hast ja recht.

    will mich auch gar nicht am war gut/war schlecht beteiligen. mich stört eher der verlust der vielfältigkeit.
    ironie an | aber was soll´s: späti oder dönerbude rein, damit die leute am assi-eck versorgt sind. | ironie aus

    chris

  8. @chris „assieck“ würde ich dazu nicht sagen, eher Studieck. Ist doch immer ne schöne Atmosphäre dort

  9. Bin nirgends in der Neustadt so unfreundlich bedient worden wie hier, mehrmals. Meine Freunde genauso. Von daher bin ich mit dem anderen Peter voll auf eine Linie.

  10. das wäre ja tatsächlich mal ein grund, dem metronom einen besuch abzustatten und die schließung zu feiern. :evil:

  11. @bb:
    viel erfolg beim bestehen neben dem „kecha“…
    was is’n eigentlich ein „LUXUS-spätshop“? kann ich da nachts noch meinen champagner, meinen kaviar und frisches thunfischsteak bekommen? super idee für unsere noble neustadt. wird da aber eh nicht aufmachen, vermute ich mal.

  12. Vielleicht kann mir jmd. weiterhelfen, da auf meine E-Mail keiner vom Metronom geantwortet hat. Wer kann mir sagen, an wen ich mich bzgl. der nun frei werdenden Gewerberäume wenden kann?????

  13. also toll fände ich es ja auch wenn man unten im keller eine art underground-shisha-bar aufmachen könnte und oben wird dann halt bubble tea ans laufpublikum und die assieckbesucher verkauft. man könnte natürlich noch überlegen ob man in der underground-shisha-bar auch noch ein kleines dönerbuffet anbietet. (dönerbuffet stelle ich mir in etwa so vor wie spanferkel…nur eben ohne ferkel)

    in pieschen zumindest hätte das konzept erfolgt…und wie wir alle dank der „brn to go“ wissen ist pieschen ja nicht mehr so weit weg :)

    mal den sarkasmus weggelassen: ich glaube es gibt noch keinen nachmieter, also auch kein folgekonzept.

  14. @Pieschener: Auf ‚deinem‘ Hafenfest hatte ja auch DJ Happy Vibes Erfolg .. ich sach da jetzt ma nix zu … ;-)

  15. maren mach mal langsam und gaaaaanz easy street…was hast du denn dort genaues vor?
    du brauchst unser „okay“ hier vom forum….

  16. Peinlich ist ja die Startseite:
    „Die Tschentscher Gruppe
    wünscht allen Partnern und Freunden
    frohe Weihnachten und ein
    schönes neues Jahr 2011!“
    und darunter
    „mit freudlicher Unterstützung von
    MOET & CHANDON“
    Echt albern!

  17. naja um ehrlich zu sein hab ich genau so eine webseite von dem betreiber des metronom erwartet.

    man darf gespannt sein wie es mit der ladenfläche weiter geht.

  18. … wenn ich an die wunderschönen Metal-Mittwoch-Abende denke und an die Mühe, die sich Olli immer mit der Bar und seinen Gästen gegeben hat … war ne schöne Zeit!

    Ein Großes Dankeschön an die Metronom-Belegschaft! :o)

    … und euer Chef soll sich was schämen! Schließlich hängt ihr alle mit drinnen und habt eueren Teil zum Metronom beigetragen.
    So hat er es wohl mal wieder geschafft, eine Örtlichkeit dicht zu bekommen. Kennen wir ja schon vom TBC.
    Ein paarmal nicht so viele da, … müssen wer mal Masse spielen und schon kommt garkeiner mehr.
    Schade drum!
    War n feiner Laden.

  19. Ich gestehe, Oliver hat den Laden sechs Jahre länger betrieben als ich erwartet hatte. Auf dem Laden liegt erstens sowieso seit Ewigkeiten ein Fluch und zweitens hat mich das Konzept auch nie so richtig überzeugt. Das war zu sehr wie Studenten-Clubs in mittelgroßen westdeutschen Unistädten ala Oldenburg, Bamberg oder Mainz und passte in meinen Augen irgendwie nicht nach Dresden.

    Da habe ich mich geirrt. Es hat überraschend lange und offenbar ganz ok funktioniert und daher wundert es mich, dass es keinen Nachfolger gibt.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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