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Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

Ende der nächtlichen Ausgangssperre wahrscheinlich

Seit Diens­tag, dem 9. Fe­bruar liegt die 7‑­Tage-In­zi­denz in Sach­sen un­ter dem Wert 100. Zu­letzt mit fal­len­der Ten­denz. Heute lag sie bei 71. In Dres­den liegt der Wert schon ein paar Tage län­ger un­ter 100, ak­tu­ell bei 53,9. Wenn der Trend so bleibt, hat die Stadt­ver­wal­tung die Mög­lich­keit, am Sonn­tag die nächt­li­che Aus­gangs­sperre von 22 bis 6 Uhr aufzuheben. 

Ein Bummel durch den nächtlichen Kunsthof ist wahrscheinlich ab Sonntag wieder erlaubt. Foto: Archiv
Ein Bum­mel durch den nächt­li­chen Kunst­hof ist wahr­schein­lich ab Sonn­tag wie­der er­laubt. Foto: Archiv

Nach § 2 c Abs.2 der ak­tu­el­len säch­si­schen Co­ro­na­schutz­ver­ord­nung (hier als PDF), kann die Stadt Dres­den die Aus­gangsperre auf­he­ben, wenn der In­zi­denz­wert von 100 Neu­in­fek­tio­nen auf 100.000 Ein­woh­nern an fünf Ta­gen in Sach­sen und in Dres­den dau­ernd un­ter­schrit­ten wird und die Aus­gangs­sperre nicht wei­ter­hin zur Be­kämp­fung der Sars-CoV-2-Pan­de­mie er­for­der­lich ist. 

"Die Aus­gangs­sperre könnte schon am Sonn­tag auf­ge­ho­ben wer­den, wenn der Frei­staat Sach­sen am Sonn­abend amt­lich be­kannt macht, dass er 5 Tage un­ter der 7‑­Tage-In­zi­denz von 100 ist. Die Stadt wird die Auf­he­bung für Sonn­tag dann un­mit­tel­bar ver­öf­fent­li­chen", sagt Pres­se­spre­cher Kai Schulz. Ob dann auch die 15-Ki­lo­me­ter-Re­gel von der Stadt auf­ge­ho­ben wer­den kann, hänge ins­be­son­dere da­von ab, wie die neue Co­ro­na­schutz­ver­ord­nung des Lan­des aus­sieht, die heute im Laufe des Ta­ges ver­öf­fent­licht wer­den soll. "Auch hier wer­den wir un­mit­tel­bar in­for­mie­ren, wenn wir es wis­sen", so Schulz. Mög­li­cher­weise wird die Be­schrän­kung auf den 15-Ki­lo­me­ter-Ra­dius nur fürs Ein­kau­fen, nicht aber für die Be­we­gung an der fri­schen Luft ge­lo­ckert, so war es zu­min­dest aus dem Ge­sund­heits­mi­nis­te­rium zu hören.

Dres­dens Ober­bür­ger­meis­ter Dirk Hil­bert (FDP) sagt: "Die Grund­rechte der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind lange be­schnit­ten wor­den und dies an­ge­sichts der Pan­de­mie auch zu Recht. Aber wenn nun das Land die Mög­lich­keit er­öff­net, dass wir diese Grund­rechte Stück für Stück wie­der zu­rück­ge­ben kön­nen, dann wer­den wir dies tun."

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Soll­ten die Zah­len sich al­ler­dings wie­der ne­ga­tiv ent­wi­ckeln, müs­sen diese Maß­nah­men na­tür­lich wie­der über­dacht wer­den, gibt Pres­se­spre­cher Schulz zu bedenken.

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2 Ergänzungen

  1. Mir graut vor die­ser Ent­schei­dung. Es wird nicht lange dau­ern und das Drama geht er­neut los. Mit Hin­blick auf die Mu­ta­tion ko­ennte das gar schlim­mer als vor­her ab­lau­fen. Ein Trost auf die es nun tref­fen wird.

  2. @Matthias: Die ge­samte Evo­lu­tion be­ruht auf Mu­ta­tion. In Bio 8. Klasse wurde das glaube ich be­han­delt. Au­ßer­dem hat auch In­flu­enza im­mer wie­der mu­tiert, darum gibt es auch je­des Jahr eine neue Imp­fung, da­mit die Wirk­sam­keit be­stehen bleibt. Hier wird mit ei­nem na­tür­li­chen bio­lo­gi­schen Vor­gang ein Angst­sze­na­rio kon­stru­iert, was aus mei­ner Sicht un­ver­ant­wort­lich ist.
    Ich sehe keine Ver­an­las­sung mich wei­ter in mei­ner im Grund­ge­setz ver­an­ker­ten Be­we­gungs­frei­heit in der Nacht ein­schrän­ken zu las­sen und ich bin froh, dass die Stadt jetzt die Aus­gangs­sperre be­en­det hat.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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