Am Sonnabend weideten 600 Schafe auf den Elbwiesen an der Waldschlößchenbrücke. Die Tiere ließen es sich gut schmecken und von den zahlreichen Neugierigen, die im goldenen Herbstlicht Fotos machten, auch nicht abschrecken.
Die Herde gehört zur Schäferei Steffen Vogel. Zweimal im Jahr überquert er mit seinen Tieren die Elbe. Einmal im Frühjahr und einmal im Winter, aktuell pausieren sie an der Hofewiese, kommen aber in den nächsten Tagen in Weixdorf in ihrem Winterquartier an.
Diese Suffolk-Schafe erkennt man am weißen Fell, das Gesicht, die Ohren und die Beine sind tiefschwarz und nur glatt behaart. Weder Schafe noch Böcke tragen Hörner. Ausgewachsene Zuchtböcke können Lebendgewichte von über 200 Kilogramm erreichen.
Seit 1978 ist der inzwischen 61-Jährige nun schon Schäfer. Die “Elbschafe” betreut er schon seit 1992. Im Frühjahr, wenn es dann wieder wärmer wird, treibt Vogel die Schafe mit Hütehunden und Helfern wieder auf ihren Sommerweideplatz im Ostragehege.
Zur Elbquerung nimmt Vogel immer mal eine andere Brücke. Vor zehn Jahren querten die Tiere zum Beispiel über die Albertbrücke (Neustadt-Geflüster vom 6. Dezember 2010).
“Ausgewachsene Zuchtböcke können Lebendgewichte von über 200 Kilogramm erreichen.”
Beeindruckend! Lässt sich das umrechnen? Wie viel wiegt das in der Pfanne?
Schöne Bilder!
Ich wollt ich wär ein Schaf…
Hach. Schafe! <3
Schöne Impressionen, mitten in der Stadt, irgendwie beruhigend!