Das schmale Verbindungsgässchen vom Simmel-Einkaufs-Zentrum zum Trödel-Frühblüher- und Tannenbaummarkt an der Stetzscher Straße ist seit Kurzem eine falsche Einbahnstraße. Sprich vom Simmel-Center aus ist die Einfahrt verboten. Die gute Nachricht: Für Radfahrende ist die Einfahrt dennoch frei.

Praktisch: Die Autofahrenden, die das Schild am linken Fahrbahnrand übersehen, werden dann netterweise darauf hingewiesen, dass hier eine Tempo-30-Zone ist und die bis dahin bestehende Parkverbotszone aufgehoben ist. Parken sollte man im Turnerweg dennoch lieber nicht, das Gässchen ist zu schmal und wimmelt von Einfahrten zu den Tiefgaragen für die angrenzenden Neubauten.
- Der Turnerweg im Themenstadtplan auf dresden.de
Nachtrag 16. Dezember
Offenbar hat ein Schelm nur das Schild herumgedreht, die Zufahrt ist vom Turnerweg zum Simmel-Center untersagt, in die andere Richtung ist sie weiterhin möglich. Vielen Dank an die aufmerksamen Leser für die Hinweise.




















…die Demontage des 30er Schildes ist sicherlich ein verwaltungstechnisch anderer Vorgang. Da sollte strikte Trennzng herrschen. Wir können froh sein, dass hier keine Ampel montiert wurde..
Die Fahrtrichtung an sich ist aber nun sinnvoller als zuvor mit dem kurzem Stück Einbahnstraße.
Nach meinem Wissen sind Verkehrszeichen immer rechts zur Fahrtrichtung anzubringen, insofern sie nicht einzelne Fahrstreifen zuzuordnen sind oder eine Aufhebung (Geschwindigkeit oder Überholverbot) kennzeichnen. Somit ist das Einbahnstraßenschild auf dem oben genannten Bild eigentlich nicht rechtens?!
Ich denke da hat sich einer einen “Scherz” erlaubt und das Schild einfach umgedreht. Ein Schild was nur auf der linken Straßenseite steht hat meiner Kenntnis nach keine Bedeutung. Laut Apple Karten geht die Einbahnstraße in die andere Richtung.
Ich vermute der Artikel fällt unter “Fakenews”
@Arze
Extra für Dich und für alle, die in der Fahrschule nicht aufgepasst haben:
Roter Kreis mit weissem Balken bedeutet nicht Einbahnstrasse, sondern Einfahrt verboten (Verkehrszeichen 267). So darf man in so einer Strasse durchaus, bspw. von einem Grundstück aus, in diese Richtung fahren, solange am anderen nicht das Einbahnstrassenschild 220 (blaues Rechteck mit weissem Pfeil und Aufschrift „Einbahnstrasse“) steht.
Vermutlich spricht die Redaktion deshalb auch von einer falschen Einbahnstrasse…..
Einen fröhlichen 3ten Advent vom Balkon
@Arze:
Das ist wohl „altes Wissen“.
StVO §41 enthielt mal den Satz „Schilder stehen regelmäßig rechts.“ (Und bereits da kommt die Einschränkung ‚regelmäßig‘ vor.)
Geltend ab September 2009 wurde das aber gestrichen und nun heißt es schlichter „Vorschriftzeichen stehen […] dort, wo oder von wo an die Anordnung zu befolgen ist.“
Vgl. auch https://www.buzer.de/gesetz/5849/al20355-0.htm
Beste Grüße
Peter
@Unfassbar: Das mit dem rumgedrehten Schild klingt tatäschlich sehr wahrscheinlich, vor allem, wenn man sich den Zustand des Schildes ansieht. Mal schauen, wann es wieder rumgedreht wird.
Da ist auch so ein „Hydrantenschild“ am Mast zu erkennen und ich denke, dass der dazugehörige Wasseranschluss dann vor diesem Schild liegen sollte. Auf Antons Foto glaube ich den Deckel auf dem Pflaster zu erkennen, was dann unlogisch wäre und auch der Abstand nach rechts passt da nicht. Spricht für einen gedrehten Schildermast.
Ich als „Informant“ zu diesem Beitrag und als Bildlieferant gebe zu, dass ich mich wohl tatsächlich von einem gedrehten Schild täuschen lassen habe. Peinlich. Für mich war nämlich die Idee, dass damit die mittlerweile in Benutzung befindlichen Haus-/Hofeingänge der Neubauten sicherer werden sollen, recht schlüssig.
Also wer auch immer dieses Schild umgedreht hat: Idiot!
Das Schild ist wieder rumgedreht, als Autofahrende darf man also auf Höhe der letzten Neubauten nicht mehr zur Antonstraße bzw. zum Simmel hin durch. Da aber niemand kontrolliert und die „Schleuse“ nur paar Meter ist, wird es Autofahrende nicht sonderlich scheren. Von der Gegenrichtung ist die Vorrangregelung aber – das fällt mir grad auf… – nicht kenntlich: Also daß der Radelnde südwärts „Rad frei“ hat, sieht der legal nordwärts durchfahrende Autofahrende nicht. Wer also hat Vorrang im Begegnungsfall, da fehlt ein Vorfahrt-Gewähren-Schild von der Antonstraße kommend. Da ist aktuell gar nichts beschildert, wenn man nordwärts durchwill.
Man sollte abwarten, bis die Baustelle vollständig weg ist und die Behörde den Zustand nochmal begutachtet (falls sie dies tut). Der Turnerweg ist wahrlich keine vollwertige Straße, eher ein zu enger Weg. Ergo bedarf es klarer Regelung und auch Verbote für zu viel Blechbegegnungen.
Andere Dinge in der Neustadt sind viel wichtiger: So zieht ins Ex-DDR-Museum im Simmel-Center ein …Trommelwirbel… ein Fitneßstudio. Ach herrjee, was Öderes kanns kaum geben. Offenbar werden durch Influenzing und (a)Soziale Medien derart die Selbstzweifel getrieben, daß immer mehr Opfer ins F-Studio pilgern wollen oder müssen. Oh, das ist tatsächlich noch öder als öde. Bei Aldi nebenan gibts die ungesunden Chemie-Drinks dazu.
Liebe Eierschrecke, die Comfortzone (Fitnessstudio) hatte ich schon im September angekündigt.
Das Schild ist mittlerweile wieder zurück gedreht worden.