Der Gerede e.V. feiert ein Jahr lang seinen 30.

Der Gerede e.V. wird dieses Jahr 30. Jeden zweiten Monat feiert der Verein mit Veranstaltungen. Der Monat März steht im Zeichen des LSBTIQ*-Films. Heute Abend startet die Filmreihe mit dem DDR-Streifen Coming Out in der Phase IV.

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30 Jahre Gerede e.v.
30 Jahre Gerede e.v.
Wer nicht weiß, wofür die Abkürzung LSBTIQ* steht, dem sei spätestens zum Jubiläumsjahr wärmstens eine Auseinandersetzung mit dem Engagement des Gerede e.V. ans Herz gelegt. Geboren als „1. Arbeitskreis Homosexualität“ in kirchlichen Kreisen, hat er sich zum breit aufgestellten Partner in Sachen Spektrum menschlicher Geschlechteridentität entwickelt. Im Jubiläumsjahr führt der große Festakt im September in der Scheune zurück zum Ursprungsort – denn hier traf sich der Arbeitskreis seit 1983 regelmäßig als solcher, bis er 1987 zum „Gerede“ wurde.

Filmreihe mittwochs in der Phase IV

Eine Aufarbeitung der Vereinsgeschichte wäre mal ein Projekt für sich, seufzen Carolin Wiegand und Alex Bahr – aber das muss warten. Denn es gibt genug zu tun. Jeden zweiten Monat zelebriert der Gerede e.V. 2020 seinen Auszug aus den Zwanzigern mit einem ebenso unterhaltsamen wie aufklärerischen Programm. Den Start macht wie eingangs erwähnt der März als Filmmonat. Nach einer „butterweichen Planung“ (Carolin) zeigt die Phase IV jeden Mittwoch zur Primetime 20.15 Uhr einen Film zum Thema Sexualität und Identität. Heute macht den Start der DDR-Klassiker Coming Out aus dem Jahr 1989. Es folgen Boys don’t cry (USA, 1999), Pride (GB 2014) und auf Empfehlung von Sven Voigt aus der Phase IV Das Mädchen mit den roten Haaren (Israel, 2018). Der Einlass startet um 20 Uhr, Eintritt frei, „wenn voll, dann voll.“

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Ferien-Programm

Tolerade und Kunstwoche im Prießnitzgarten

Nach einer Verschnaufpause im April folgt im Mai die Aktionswoche zum Internationalen Tages gegen Homo-, Trans* und Inter*feindlichkeit (IDAHIT) am 17. Mai, der in diesem Jahr ebenfalls Geburtstag feiert – nämlich den fünfzehnten. Bunt und laut gefeiert wird zudem auf der Tolerade. Der Gerede e.V. gestaltet gemeinsam mit dem LAG Queeres Netzwerk Sachsen und dem Dave-Kollektiv einen Wagen und steuert mit zwei Redebeiträgen und der optischen Ausschmückung politische Inhalte bei.

Im Juli ist ein kleines, politisches Aktionsformat im Freien angedacht. Die Planungen laufen ebenso wie für den November, in dem in den Räumen des Prießnitzgarten Kunst auf Queer-/Feminismus treffen soll. Fest steht hier bereits die Zusammenarbeit mit Anna Erdmann und Franziska Goralski, die gemeinsam das Kollektiv Die Blaue Distanz bilden. Eingerahmt von diesen Planungen steht der große Festakt in der Scheune am 5. September. Der Gerede-Geburtstag ist eigentlich am 21. August, die Party wurde jedoch in Abstimmung auf die Ferienzeit verlegt. Neben einer internen Fatsche gibt es eine große öffentliche, dazu Poetry Slams, Vorträge und ein themenbezogenes Rahmenprogramm.

Gerede e.V. feiert 30. Geburtstag

  • Filmvorführungen an jedem Mittwoch im März in der Phase IV, Einlass 20 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt frei
  • Tolerade am 16. Mai 2020 ab 14 Uhr
  • Aktion im Freien im Juli
  • Festakt am 4. September in der Scheune
  • Kunstausstellungen, Vorträge, Aktionen im Prießnitzgarten im November
  • www.gerede-dresden.de
  • Gerede auf Facebook
  • LSBTIQ* steht für Lesbisch, Schwul, Bi, Trans, Inter, Queer bzw. im Englischen entsprechend für Lesbian Gay Bisexual Trans Intersex Queer (LGBTIQ)

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