Anzeige

Aussitzen Deluxe 2.0

Ski-Weltcup – Veranstalter zufrieden

Welt­cup-Orga­ni­sa­tor René Kin­der­mann ist mit der drit­ten Auf­lage des COOP FIS Ski­welt­cup Dres­den über­aus zufrie­den: „Es war ein groß­ar­ti­ges Event für das wir bereits jetzt wahn­sin­nig gutes Feed­back bekom­men haben. An den Tages­kas­sen hat­ten wir an bei­den Welt­cup-Tagen so viel Andrang wie bis­her noch nie.” Sport­ler und Funk­tio­näre haben nach sei­ner Aus­sage beson­ders die Stre­cke gelobt und spra­chen von der bis­her bes­ten Stre­cken­füh­rung überhaupt.

Fis-Ski-Weltcup am Elbufer - Foto: Thomas Eisenhuth
Fis-Ski-Welt­cup am Elb­ufer – Foto: Tho­mas Eisenhuth
“Das was wir uns vor­ge­nom­men haben, die Ver­knüp­fung von Olym­pi­schem und Paralym­pi­schem Sport hat fan­tas­tisch funk­tio­niert”, sagt Kin­der­mann. Es seien Bil­der ent­stan­den, die es so noch nie gab und die um die Welt gin­gen. Es habe viele glück­li­che und strah­lende Kin­der- und Erwach­se­nen­au­gen gege­ben, die fröh­lich über das Gelände gelau­fen sind. “Das ist ein gro­ßer Lohn für viel viel Arbeit”, betont der Veranstalter.

100-Meter-Sprint

Beim 100-Meter-Super-Sprint am Elb­ufer gewann in der Damen­wer­tung Tereza Bera­nova aus Tsche­chien (12,33 Sekun­den). Bei der Wer­tung der Män­ner setzte sich der Schwede Johan­nes Hort­lund mit 11,60 Sekun­den vor dem favo­ri­sier­ten Ita­lie­ner Ema­nuele Bec­chis (11,62 Sekun­den) durch. Die Ent­schei­dung fiel über das Zielfoto. 

Beim 100 Meter Super Sprint, der in die­sem Win­ter erst­mals durch Europa zieht, gin­gen ins­ge­samt 30 Män­ner und 20 Frauen an den Start. Die deut­schen Damen Nadine Herr­mann sowie die Geschwis­ter Alex­an­dra und Sonja Dan­ner schie­den bereits im Vier­tel­fi­nale aus. Sel­bi­ges gilt für den Lokal­ma­ta­dor Richard Leu­pold sowie Maxim Cervinka.

Ski Weltcup: Super Sprint Finale am Freitag. Foto: Thomas Eisenhuth
Ski Welt­cup: Super Sprint Finale am Frei­tag. Foto: Tho­mas Eisenhuth

Einzel am Sonnabend

Mehr als 2.500 Zuschauer ver­folg­ten am Sonn­abend den drit­ten FIS Ski­lang­lauf Sprint Welt­cup am Dresd­ner Königs­ufer. Bei den Her­ren siegte der Fran­zose Lucas Cha­na­vat. Für den 25-Jäh­ri­gen Fran­zo­sen war es der zweite Welt­cup-Sieg der lau­fen­den Saison. 

Anzeige

Tranquillo Sommer Sale

Anzeige

Palais-Sommer

Anzeige

Canaletto-Gin der Dresdner Spirituosen Manufaktur

Anzeige

Wiedereröffnet: Villandry Dresden

Anzeige

Semper Oberschule Dresden

Anzeige

Neustadt-Geflüster Stellenanzeigen

Anzeige

Die Sterne im Konzert

Anzeige

Populi Fair Fashion Onlineshop

Cha­na­vat: „Ich bin zum drit­ten Mal hier, es war wie immer eine tolle Atmo­sphäre. Die Kulisse ist super und es sind wie­der viele Zuschauer da. Das ist echt fan­tas­tisch. Die Stre­cke war etwas anders als in den letz­ten Jah­ren, hat das Ren­nen aber mei­ner Mei­nung nach noch bes­ser gemacht. Ich bin schon etwas trau­rig, dass Klaebo nicht da war. Aber ich denke, wir wer­den schon noch einige span­nende Kämpfe im Laufe die­ser Sai­son erleben.“

Bei den Ein­zel­ren­nen der Damen stand wie 2019 eine Schwe­din ganz oben auf dem Trepp­chen. Die erst 20-Jäh­rige Linn Svahn fei­erte beim City­S­print am Königs­ufer ihren zwei­ten Welt­cup-Sieg über­haupt. Hin­ter ihr lan­dete Ana­ma­rija Lam­pic aus Slo­we­nien vor Svahns Team­kol­le­gin Maja Dahlqvist.

Teamsprint am Sonntag

Am Sonn­tag kamen mehr als 3.500 Zuschauer*innen. Es waren erneut die schwe­di­schen Damen, die ihrer Kon­kur­renz davon ras­ten. Allen voran die erst 20 Jahre alte Linn Svahn meis­terte den 650 Meter lan­gen Kurs am Königs­ufer mit gro­ßem Kön­nen und fuhr gemein­sam mit der Dritt­plat­zier­ten des Ein­zel­sprints Maja Dah­l­q­vist auf Rang eins. Rang zwei ging, etwas über­ra­schend, an die Schweiz und das Team von Lau­rien van der Graaf und Nadine Faehndrich. 

Bei den Her­ren sprin­te­ten Mar­cus Frate und Johan Haeggs­troem mit einer beein­dru­cken­den Schluss­runde noch auf den zwei­ten Platz und muss­ten sich nur Team Frank­reich mit dem Ein­zel­sprint-Sie­ger Lucas Cha­na­vat und Ren­aud Jay geschla­gen geben.

Anzeige

Populi Fair Fashion Onlineshop

Anzeige

Palais-Sommer

Anzeige

Yogawaves

Anzeige

Kieferorthopädie

Welt-Premiere

Im Anschluss an die FIS-Ren­nen gab es dann die lange ver­spro­chene Welt-Pre­miere. Denn zum aller­ers­ten Mal kämpf­ten nach den Olym­pi­schen Ath­le­ten auch Paralym­pi­sche Ath­le­ten um Welt­cup-Punkte. Im Win­ter­sport bis dato ein abso­lu­tes Novum. Gewon­nen haben die US-Ame­ri­ka­ne­rin Oksana Mas­ters vor Bir­git Skan­sen aus Nor­we­gen und Lands­frau Kendall Gretsch sowie der Russe Ivan Golub­kov, der sich gegen Col­lin Came­ron (Kanada) und Daniela Bri­tik (Russ­land) durch­set­zen konnte.

Para-Ski-Sport am Elbufer. Foto: Thomas Eisenhuth
Para-Ski-Sport am Elb­ufer. Foto: Tho­mas Eisenhuth

Dresdner Skiwoche und Paralympischer Weltcup 

FIS Welt­cup been­det, Paralym­pi­scher Welt­cup erst rich­tig in den Start­lö­chern. So könnte man die kom­mende Woche des Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tees beschrei­ben. Am Mon­tag star­ten ab 11.30 Uhr erneut Paralym­pi­sche Ath­le­ten, dies­mal die mit visu­el­ler Ein­schrän­kung und Ampu­ta­tio­nen, am Königs­ufer. Am Nach­mit­tag zieht der Paralym­pi­sche Tross dann ins erz­ge­bir­gi­sche Alten­berg wei­ter, wo am Diens­tag die Distanz- und Biath­lon-Ren­nen laufen. 

Außer­dem steht die Dresd­ner Ski-Woche mit meh­re­ren Events wie dem Cha­rity-Lauf des Uni­kli­ni­kums, dem Spar­kas­sen-Brettl-Cup und einer Lang­lauf-Ses­sion für Jeder­mann am 17. Januar zwi­schen 16 und 20 Uhr an.

Arti­kel teilen

3 Ergänzungen

  1. An den Tages­kas­sen hat­ten wir an bei­den Welt­cup-Tagen so viel Andrang wie bis­her noch nie.”
    Na dann hat’s sich ja gelohnt!

  2. Ich finde es sch…, dass man als Dresd­ner (obwohl man schon Nach­teile wegen nicht begeh­ba­rer Elb­wie­sen und der Umwelt­ver­schmut­zung durch Kunst­schnee­pro­duk­tion hatte) nicht mal mit den Ski­ern, als das ganze Brim­bo­rium vor­bei war, durch­fah­ren konnte (“es dür­fen nur Fir­men­kun­den drauf”). Ich habe aber gese­hen, dass am Frei­tag­abend vor dem Abbau kurze Zeit Nicht-Fir­men­kun­den drauf­ge­hen konn­ten. Viel­leicht könn­test Du so was nächs­tes Jahr ankün­di­gen, Anton, wenn Du das mit­kriegst? Das wäre nett!

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.