St.-Pauli-Kirchruine bekommt Flachdach

Am Dienstag stellte Thomas Pieper, Sachgebietsleiter im Stadtplanungsamt, die aktuelle Planvariante für das Dach der St.-Pauli-Kirchruine im Ortsbeirat Neustadt vor. Das einst geplante futuristische Dach in Wolkenform kommt nicht – zu teuer. Stattdessen soll jetzt ein Glas-Flach-Dach auf die alten Mauern. Im Juni 2012 soll es fertig sein, die Stesad als Bauherr lädt für den 12. April zur Einwohnerversammlung, um über die Pläne zu berichten.

6 Kommentare zu “St.-Pauli-Kirchruine bekommt Flachdach

  1. auf der pauli-homepage ist zu den umbauplänen eigentlich nix zu finden.

    wo stellte denn herr pieper das am dienstag vor? war das öffentlich und bekannt?

  2. toll! damit hätten wir das ja jetzt auch geklärt und den beweis, das anton launer nicht nur märchen erzählt

  3. Ich kann den Beginn der Arbeiten bestätigen. Gestern stand ein großer Baukran neben der Ruine und hat Baumaterialien abgeladen.

    Grüße,
    Torsten

  4. Schade, ich fand die geschwungene geplante Dachkonstuktion schon ziemlich stylish – findet man irgendwo mal einen Entwurf für die jetzige Ausführung?

  5. auf dem bauschild ist das flache glasdach abgebildet. bei dähne achitekten im netz ist noch die kühne variante dargestellt. die bauarbeiten laufen schon seit letzten herbst, richtig los gings ab dem ende der frostzeit im februar. mittlerweile ist der unterirdische wc-bereich erstellt. da aus der ruine eine gemeinbedarfseinrichtung fürs hechtviertel wird, müssen brandschutz und barrierefreiheit etc. sowie eine stattliche anzahl an klos gesetzlich durch den umbau nachgewiesen werden. eben diese dadurch umfangreichen tiefbauarbeiten verzehren schon den grossteil des 2,6 millionen budgets. weil es keinerlei kostenüberschreitungen geben darf, fehlten letztlich ca. 300 TEur für die wolkendachkonstruktion. diese sehenswürdigkeit ist in der tat, dank deutscher regelwut, am scheisshaus gescheitert. niemand wird das je in den medien melden. ein völlig debiles reinguck-scheisshaus wird gerade als kunstwerk unterirdisch am külz-ring gebaut, kosten: 350.000 euro – steuergeld. dergleichen beispiele gibts in unserer kulturstadt viele. ich geh jetzt erstmal scheissen.

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