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Grüne: Königsbrücker Straße schnell und zweistreifig ausbauen
Im September hatte der Stadtrat entschieden, dass die sogenannte Orosz-Variante mit vier Spuren gebaut werden soll (Neustadt-Geflüster vom 29. September 2011). Allerdings wurde in dem Beschluss die Stadtverwaltung aufgefordert, eine weitgehende Sanierung im Bestand zu prüfen. Darauf beziehen sich die Grünen in ihrer heutigen Mitteilung. Sie erwarten, dass die Verwaltung in Kürze diese Pläne zu einer schmaleren Ausbauvariante der Königsbrücker Straße vorlegt.
Königsbrücker/Ecke Louisenstraße im Detail
Ab morgen wird wieder demonstriert!
Der Stadtrat setzt sich über den Willen der Neustädter hinweg. Mit 37 zu 32 Stimmen entschieden sich die Räte heute Abend um kurz nach 21 Uhr für die sogenannte Orosz-Variante mit vier Spuren für die Königsbrücker Straße.
Die Neustadt-Grünen reagierten sofort mit der Ankündigung, ein Bürgerbegehren zu dem Thema einleiten zu wollen. Außerdem soll morgen um 17 Uhr an der Schauburg eine Fahrraddemo starten. Die Neustädter SPD-Abgeordnete Sabine Friedel kommentierte die Entscheidung so: “Landebahn Königsbrücker Straße wird mit Stimmen von CDU, FDP und Bürgerfraktion beschlossen.” FDP-Pressesprecher Michael Deutschmann sprach dagegen von einem Sieg der Vernunft.
Das Neustadt-Geflüster berichtete von der vierspurigen Variante ausführlich am 25. März 2011.
Heute Entscheidung zur Königsbrücker?
Ab 16 Uhr ist heute Stadtratsitzung im Kulturpalast, das Rathaus wird derzeit vorgerichtet. Tagesordnungspunkt 23 lautet: „Ausbau der Königsbrücker Straße“. Nun ist es an den Räten, den 2003 gefassten Beschluss mit all seinen Modifizierungen umzusetzen. Die Hilbert-Variante, oder auch die Nummer 6, wurde nochmal ein bisschen angepasst, so dass es für eine Mehrheit reichen könnte. Ob die Variante dann vom FDP-geführten Morlock-Ministerium für Verkehr genehmigt und gefördert wird, bleibt abzuwarten.

Heute Mittag machte sich die Königsbrücker im schönsten Sonnenschein ganz breit und rief mir zu: „Ich bin breit genug, die Autos und die Bahn, sie passen alle drauf.“
Änderungswünsche zur Königsbrücker
Auf der Ortsbeiratssitzung gestern Abend haben sich die Räte zum dritten Mal mit der Variante 6 (Hilber-Variante) zum Ausbau der Königsbrücker Straße beschäftigt. Den Antrag des Bürgerbündnis-Abgeordneten Martin Schulte-Wissermann auf einen Ausbau weitestgehend im Bestand lehnten die Räte mehrheitlich ab. (Informationen zu dieser Variante gibt es auf der Webseite Koenigsbruecker-muss-leben.de)
Danach stand ein Ergänzungsantrag der Grünen zur Abstimmung. Darin wird die Stadtverwaltung aufgefordert zu prüfen, ob statt einer überbreiten Spur (5,50 Meter) auch eine normale Spur (3,25 Meter) möglich wäre. Damit könnte die Gesamtbreite der Königsbrücker Straße um immerhin 2,50 Meter schrumpfen. Außerdem soll geprüft werden, ob es sinnvoller ist, das Linksabbiegen von der Königsbrücker in Richtung Fritz-Reuter-Straße zu erlauben unter Berücksichtigung der Gefahr eines möglichen Schleichverkehrs.
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ADFC sieht Königsbrücker-Kompromiss in Gefahr
Wie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) heute mitteilt, beginnt aus Sicht des Lobbyverbandes die Diskussion um die Königsbrücker nun neu. Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden: “Da sich offenbar niemand mehr an den Kompromiss gebunden fühlt, muss auch der ADFC seine Forderungen erneut auf den Tisch legen. Die fallen gelassene Kompromissvariante stellte aus Sicht des ADFC für den Radverkehr keine wirklich gute Lösung dar.”
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Grüne informieren zur Königsbrücker
Variante 6, Stadtratsvariante, vierspurig, im Bestand. Wer diese Begriffe noch nicht im Schlaf herbeten und deren Bedeutung einwandfrei erläutern kann, der kann sich bei den Neustadt-Grünen am am kommenden Freitag, 26. August, um 19 Uhr in der Schauburg noch mal Informationsnachschlag holen. Außerdem soll das Für und Wider der Ausbauvariante 6 erörtert werden. Mit dabei sind die verkehrspolitische Sprecherin Margit Haase und der Landtagsabgeordnete Johannes Lichdi und weitere Ortsbeiräte.
Verkehrspläne im Ortsbeirat
Die Sommerpause ist vorbei und am Dienstag, dem 30. August ist wieder Ortsbeiratssitzung. Diesmal geht es unter anderem um folgende Themen:
- Stadtteilzentrum Neustadt auf dem Postgelände
- Erhalt der Bebauung des Regierungsviertels Albertstraße 1 und 2 prüfen
- Evaluierung der Ansiedlungsprojekte großflächiger Einzelhandel in Dresden
- Ausbau der Königsbrücker Straße – Veränderung der Planfeststellungsunterlagen zur Herstellung der Förderfähigkeit im Abschnitt zwischen dem Albertplatz und der Stauffenbergallee
- 5. Grundhafter Ausbau der Bautzner Straße im Abschnitt zwischen Hoyerswerdaer Straße und Martin-Luther-Straße mit Herstellung von barrierefreien Straßenbahnhaltestellen
Königsbrücker-Diskussion beim Hechtfest-Start
Die Nachbarn bereiten ein Fest vor und die Neustadtgrünen “stören” mit Politik. Ausgerechnet am ersten Hechtfest-Abend (26. August) laden sie zu einer Diskussion ein, die nicht nur alle Hechtbewohner interessieren könnte. In der Schauburg wollen sie den Vorschlag des Ersten Bürgermeisters Dirk Hilbert (FDP) zur Sanierung der Königsbrücker Straße, die sogenannte Variante 6 (das Neustadt-Geflüster berichtete unter anderem am 27. Juni) erklären und sie mit der Variante vergleichen, die der Stadtrat bereits 2006 abgesegnet hat.
Ausbau „Königsbrücker“ – Entscheidung verschoben
Wie ich gestern schon vermutete, wird die Entscheidung zum Ausbau der „Königsbrücker“ verschoben. Gestern hatte sich der Ortsbeirat noch nicht gut genug informiert gefühlt, um beratend tätig zu sein. Heute kam die Meldung aus dem Presseamt. Darin teilt der Erste Bürgermeister, Dirk Hilbert (FDP) mit: „Die Gespräche mit und in den Fraktionen zeigen, dass das Bild noch eher uneinheitlich ist. Wir werden daher die Fraktionen jetzt bitten, ihre Wünsche konkret zu formulieren, so dass man die in Rede stehende Variante 6 verbessern und den Gremienprozess schnell wieder in Gang setzen kann.“
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