Spielplatz fürs Bogenviertel

Respekt. Auch zur dritten Versammlung im ehemaligen Otto-Grotewohl-Saal im Drewag-Gebäude an der Friedensstraße strömten die Anwohner und Interessierten wieder zahlreich. Die Vertreter vom Stadtplanungsamt und dem Büro für Urbanes Management, Architektur und Bauwesen (UMA) berichteten über den Zwischenstand der Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Viertels zwischen Hansastraße und Bahnbogen.

Die Anwohnerwünsche sind notiert und wandern nun durch die verschiedenen Ämter. Stadtplanungsamtsvertreter Hans-Martin Pfohl dämpfte auch gleich die Erwartungen, alle Wünsche seien nicht umzusetzen. So koste zum Beispiel eine Unterflur-Müll-Anlage etwa 35.000 Euro, dafür könne man auch eine Kreuzung neu gestalten. Aber die Interessen der Bürger sollen berücksichtigt werden.

Auffälligste Veränderungen könnte es an der Ecke an Otto- und Rudolfstraße geben. Dort befindet sich derzeit ein unzugänglicher Bunker und die Wiese darüber wird von Jugendlichen als Treff benutzt, was vor allem ältere Anwohner aufregt, da sie sich in ihrer Ruhe gestört fühlen. Entstehen könnte dort ein Spielplatz, gewünscht wurde ein Mehr-Generationen-Platz. Vor der Veränderung müsste die Stadt jedoch das Gelände erst einmal erwerben und ob das klappt, ist ungewiss. Im Zuge dieser Veränderung könnte die Otto-Straße auch in eine Spielstraße umgewandelt werden, allerdings muss dabei das starke Gefälle der Straße berücksichtigt werden.

Ebenfalls ein Thema: Die schwierige Situation am Bischofsplatz. Denn der Bau der S-Bahn-Station dauert noch. Vor 2014 ist damit nicht zu rechnen. Deshalb soll es wohl eine provisorische Ampel in Höhe der Straßenbahnhaltestelle geben.


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Nächster Work-Shop-Termin ist am Montag, dem 13. September 2010, 17 Uhr im St. Pauli-Salon in der Hechtstraße 32/Hinterhaus. Da geht es dann intensiv um den Bischofsplatz.

1 Kommentar zu “Spielplatz fürs Bogenviertel

1 Gedanke zu „Spielplatz fürs Bogenviertel

  1. Hab’s gestern auch endlich mal hin geschafft, und war ebenso angetan von der Veranstaltung und der Beteiligung. Bleibt natürlich die Skepsis, mit welcher Authorität und welchen Möglichkeiten die EFRE/UMA-Gruppe ausgestattet ist, um sich in der oft genannten „Ämterrunde“ durchzusetzen und die/einige Ideen tatsächlich zur Umsetzung zu bringen…

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