Hafencity – zwischen Abriss und Neubau

Der Entwurf des Büros Weinmiller Architekten aus Berlin gefiel der Jury am besten. Quelle: USD Immobilien

Der Entwurf des Büros Weinmiller Architekten aus Berlin gefiel der Jury am besten. Quelle: USD Immobilien

Noch in diesem Jahr will die USD Immobilien für die „Hafencity“ das Genehmigungsverfahren abschließen. Winfried Schenk von pieschen-aktuell.de ließ sich vom USD-Projektleiter Sebastian Forkert die Baustelle zeigen und die Pläne erläutern.

Unter anderem erfuhr er, dass 12 Prozent der insgesamt geplanten 350 Wohnungen Sozialwohnungen werden sollen. Außerdem bekommt der Elberadweg einen neuen Verlauf. Im Bericht auf Pieschen Aktuell wird auch beleuchtet, wer bleibt und wer geht und wie es mit dem Hochwasserschutz weitergeht.

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Die großflächige Tiefgarage muss dem geplanten Hotelneubau weichen. Foto: W. Schenk

Die großflächige Tiefgarage muss dem geplanten Hotelneubau weichen. Foto: W. Schenk

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11 Kommentare zu “Hafencity – zwischen Abriss und Neubau

  1. Sebastiano Gentrifico
    3. Juni 2018 at 11:34

    Wow, 42 neue Sozialwohnungen. Und 288 AirBnB-Behausungen… Toll, so einen kalten Traum in Beton hab ich mir schon immer gewünscht. Gut projektiert!

  2. S. Ebnitzer
    3. Juni 2018 at 18:38

    Wenn du keine Sozialwohnung mehr abbekommen solltest, dann steigt zumindest dein Wohngeld!

    Ich finde das Projekt ziemlich gelungen!

  3. Sebastiano Gentrifico
    3. Juni 2018 at 22:26

    Zum Wohngeldbezug ist unser Verdienst leider zu hoch. Nur in unserer Wohnung müssen wir bleiben, da die gleiche durch solche Projekte mittlerweile 1000 Euro Miete kosten würde. Und das ist der Skandal, dass Gentrifizierungspack hier den Wohnungsmarkt kaputt macht und es in der Neustadt mittlerweile soviele Deppen gibt, die solche Pläne auch noch genial finden, lieber S. Ebnitzer.

  4. 3. Juni 2018 at 22:31

    Auf einer Skala von 1 bis 10 Punkten bekommt das Projekt von mir 1,2 Punkte.

  5. Frank
    4. Juni 2018 at 09:33

    Durch MEHR Wohnungen (auf dem Gelände gibt es ja bisher keine) können Mieten ja wohl nicht steigen. Im achsobösen Kapitalismus sind knappe Güter teuer.
    Wenn jemand möchte, daß Mieten im Rahmen bleiben, sollte er sich über jede neue Wohnung freuen.

  6. Tom
    4. Juni 2018 at 14:03

    @Frank
    Theoretisch ist ein Anstieg der Mietpreise durch mehr teurere Wohnungen durchaus möglich, nämlich dann, wenn deren Mietpreis signifikant über dem aktuellen Mietspiegel liegt und dieser dann bei der nächsten Erhebung steigt.

  7. statler & waldorf
    4. Juni 2018 at 15:02

    @Tom

    Stimmt natürlich.

    Aber Frank hat Recht. Das ist Betriebswirtschaft für Anfänger. Jede Wohnung, die es bisher nicht gab, verändert das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage zugunsten der Mieter/Eigentümer. Und das Wort „Gentrifizierung“ kann ich echt nicht mehr hören. Kommt gleich hinter „Nachhaltigkeit“ ,“BIO“ und „VEGAN“. Dieses Sendungsbewusstsein nervt !

  8. S. Ebnitzer
    4. Juni 2018 at 17:23

    Der Ausdruck war ja noch schlimmer: „Gentrifizierungspack“
    Und ich möchte auf einen gewissen Unterschied zwischen „ziemlich gelungen“ und „genial“ aufmerksam machen, Herr Gentrifico.

  9. Seldon
    5. Juni 2018 at 09:07

    @Statler und Waldorf
    Gentrifizierung ist Fakt, ob Du das hören willst oder nicht. Das kann man durchaus kritisch sehen und entsprechend kommentieren, ohne das einem Sendungsbewußtsein unterstellt werden muss.
    Aber man kann sich natürlich die Finger in die Ohren stecken und laut „Lalala“ singen. Vielleicht geht’s dann ja weg.

  10. statler & waldorf
    5. Juni 2018 at 12:30

    @Seldon

    Dann kannst du mir bestimmt auch erklären, wie ein Gebiet gentrifiziert wird, in dem noch überhaupt keine Wohnbebauung steht.

  11. Rob Clochard
    7. Juni 2018 at 18:46

    Der lächerliche Anteil von 12% Wohnungen mit Sozialbindung ist schon mit in den Profit von Hr. Dathe eingeplant und spätestens nach 15 Jahren läuft die eh aus (und was dann passiert kann mensch in Berlin momentan gut beobachten – Zeit die Profite einzufahren). Sozialbindungen sind ein schönes Mittel um den Abgeordneten und Wählenden etwas Sand in die Augen zu streuen, damit man sein dickes Renditeprojekt an der Elbe dann durchziehen kann. Toll, wie die Investor*innen in unser schönes Dresden investieren und dann auch noch sozial. Toll. Das blöde ist nur, dass die Leute ihren Arsch erst hochkriegen wenn die aus ihrer Bude raus und ne neue Bude suchen müssen. Dann realisieren, dass die Stadt verkauft ist und die Mieten sich ringsrum verdoppelt haben.

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