Schraenk is back – mit Familie

Mit Kerzen wird "Schraenk" gedacht.

Mit Kerzen wird „Schraenk“ gedacht.

Am vergangenen Freitag war der Tauschschrank „Schraenk“ vor dem anarchistischen Café „malobeo“ auf der Kamenzer Straße von der Stadtreinigung entfernt worden (Neustadt-Geflüster vom 28. Januar 2018). Inzwischen hat sich an dieser Stelle ein kleines Möbel-Ensemble eingefunden.

Während gestern nur zwei Möbelteile gesichtet wurden, stehen heute schon drei Einrichtungsgegenstände vor Ort. Neben einem ungefähr zwei Meter hohem beigefarbenen Sperrholz-Schrank-Korpus steht nun ein weißer Unterschrank und ein Computer-Rolltisch, beides ebenfalls aus Sperrholz. Im großen Schrank lümmelten vorhin immerhin zwei Paar Schuhe, zwei leere Gin-Flaschen (Bombay Sapphire), ein Küchengerät und ein paar Kleidungsstücke.

Auf dem Unterschrank stehen noch zwei Erinnerungskerzen für den entfernten Original-„Schraenk“, darunter noch ein Küchengerät.

Tauschschrank-Ensemble auf der Kamenzer Straße

Tauschschrank-Ensemble auf der Kamenzer Straße

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33 Kommentare zu “Schraenk is back – mit Familie

  1. bob
    30. Januar 2018 at 17:04

    Lieber Anton,

    von diesen „Tauschschränken“ kann man ja halten was man will.

    Aber deinen Link zu einem Antifa-Twitter-Account mit einem aus meiner Sicht fragwürdigen Inhalt finde ich etwas irritierend……..

  2. oha
    30. Januar 2018 at 17:57

    Außer Möbeln unterster Qualität, also komplett antinachhaltig, sehe ich sogar nen Fußabstreicher…. Wie geil spießig ist das denn bitte?

    Naja Hauptsache drinnen ist es schön gepflegt.

  3. Prohliser
    30. Januar 2018 at 17:59

    Und wieder steht Müll auf der Straße. Möge die Stadtreinigung den Mist schnell entfernen.

  4. Schranke
    30. Januar 2018 at 18:30

    So unkompliziert funktioniert Familiennachzug!

  5. Antitrollistische Aktion
    30. Januar 2018 at 18:32

    @bob
    Welcher Inhalt irritiert Dich denn? Und was soll daran fragwürdig sein?
    Antifas und Anarchos in 01099, shit hitting the fan!!!1111

  6. 30. Januar 2018 at 18:40

    @Schranke: Du meinst, wir sollten das Beispiel mal ganz dringend an die SPD-Groko-Verhandler mailen?

  7. bob
    30. Januar 2018 at 18:47

    @Antitrollistische Aktion

    Ich glaub, wir kommen nicht zusammen. Ich könnte es Dir erklären, aber du würdest es eh nicht verstehen……

  8. Paul
    30. Januar 2018 at 20:41

    Oh erhabener Bob, lass uns doch teilhaben an deiner Weisheit. Nicht.

  9. Ich
    31. Januar 2018 at 07:08

    Kommentar entfernt. Siehe Hausordnung.

  10. Walter Stein
    31. Januar 2018 at 07:51

    Einen Link auf einen durchaus fragwürdigen Twitteraccount, der ja gleich im Profilhintergrund Sachbeschädigung/Schmierereien zu verherrlichen versucht, finde ich auch etwas unpassend. Aber hey, das hier ist nun mal deren Seite, da dürfen die auch posten was sie wollen, egal ob wir die politische und lebensphilosophische Einstellung teilen oder nicht. Es gibt am rechten Rand Idioten und Straftäter, es gibt am linken Rand Idioten und Straftäter und es gibt die Mitte, die für das ganze braun-rote Theater bezahlt, so ist das nun mal hier in Deutschland.

  11. Müllberg
    31. Januar 2018 at 10:26

    Kommt mal nach Pieschen . Da gibt es keine Schränke, da gibt es nur Müllberge…

  12. Seldon
    31. Januar 2018 at 10:40

    @fragwürdiger twitteraccount:
    WAs genau ist denn an „Antifascist-, Antiracist-, Antisexist-, Antihomophobe-, Antimilitarist-, Anticapitalist-, Emancipatory-, Ecologically Street Action“ fragwürdig?
    Die klare Positionierung für Antifaschismus mag im U-Bahntunnel etwas sinnfrei sein, aber der ästhetische Gesamteindruck wird dadurch ja nun nicht unbedingt geschmälert.
    „Angeschlagener Nationalstolz, Wut auf die alten Parteien und die Angst vor sozialem Abstieg – so beschreiben Deutsche im Sommer 1934, warum sie in die NSDAP eingetreten sind. Kommt bekannt vor.“ ist der neuste tweet…da sollte man drüber nachdenken, nicht über „Schmierereien“!
    Im Übrigen gibt es auch in der „Mitte“ genügend (nützliche) Idioten. Und wenn die Mitte auf Äquidistanz zu links und rechts bedacht ist, muss sie sich nicht wundern, wenn sie plötzlich von rechts eingemeindet wird.
    Dazu nochmal ’n Tucholsky:
    Ruhe und Ordnung

    Wenn Millionen arbeiten, ohne zu leben,

    wenn Mütter den Kindern nur Milchwasser geben –

    das ist Ordnung.

    Wenn Werkleute rufen: »Laßt uns ans Licht!

    Wer Arbeit stiehlt, der muß vors Gericht!«

    Das ist Unordnung.

    Wenn Tuberkulöse zur Drehbank rennen,

    wenn dreizehn in einer Stube pennen –

    das ist Ordnung.

    Wenn einer ausbricht mit Gebrüll,

    weil er sein Alter sichern will –

    das ist Unordnung.

    Wenn reiche Erben im schweizer Schnee

    jubeln – und sommers am Comer See –

    dann herrscht Ruhe.

    Wenn Gefahr besteht, dass sich Dinge wandeln,

    wenn verboten wird, mit dem Boden zu handeln –

    dann herrscht Unordnung.

    Die Hauptsache ist: Nicht auf Hungernde hören.

    Die Hauptsache ist: Nicht das Straßenbild stören.

    Nur nicht schrein.

    Mit der Zeit wird das schon.

    Alles bringt euch die Evolution.

    So hats euer Volksvertreter entdeckt.

    Seid ihr bis dahin alle verreckt?

    So wird man auf euern Gräbern doch lesen:

    sie sind immer ruhig und ordentlich gewesen.

    Theobald Tiger

  13. ronson
    31. Januar 2018 at 11:56

    Ach wären’s doch Sperrholzmöbel die in der Neustadt und anderswo ausgesetzt werden…dann könnte man noch was draus machen.
    Doch leider seh ich nur Pressspan, deswegen landet der ganze Ramsch ja auf der Straße

  14. unfassbar
    31. Januar 2018 at 12:25

    @seldon
    „Drecksbullen“ „Schergen“ ist für einige ebend Fragwürdig.

  15. Pitti
    31. Januar 2018 at 12:29

    @ Seldon

    „Antifascist-, Antiracist-, Antisexist-, Antihomophobe-, Antimilitarist-, Anticapitalist-, Emancipatory-, Ecologically Street Action“ – schon diese Aufzählung ist fragwürdig. Wobei ich schlimmer finde, dass einige Leute ihr Denken und Handeln an all den „unterschiedlichen“ Kategorien ausrichten.

    Der von Dir zitierte Tweet ist übrigens vom TV. Eigene Tweets sehen eher so aus: „Wann wird aus Ohnmacht und Trauer endlich entschlossene Wut? Keinen Bock mehr diese Scheiße hinzunehmen.“ Da liegt wohl die „Emancipatory-“ in der ToDo-Liste zu weit hinten ;)

    Der Schraenk ist trotzdem gut und wichtig, genauso die Tauschkisten. Dass Menschen diese Möglichkeiten zur Müllentsorgung nutzen oder Tauschgüter respektlos behandeln, liegt an den Menschen und nicht an den Tauschpunkten. Daher danke an alle, die diese organisieren, betreuen und immer wieder aufräumen.
    , liegt leider an den Menschen, nicht an den Tausch

  16. Seldon
    31. Januar 2018 at 12:54

    Hallo unfassbar,
    Scherge, der: jemand, der unter Anwendung von Gewalt jemandes (besonders einer politischen Macht) Aufträge vollstreckt…kann man zur Beschreibung von Polizisten schon ab und an gelten lassen
    Drecksbullen, die: Schergen, die ihre Aufträge unter Anwendung besonders krasser Gewalt mit sichtlichem Vergnügen und Hass auf (Anders)Denkende ausüben und dadurch deren Unwillen auch in Form von unschönen Bezeichnungen auf sich ziehen…
    Sowas z.B.
    https://www.youtube.com/watch?v=vU_3AbWfOu4

  17. Seldon
    31. Januar 2018 at 12:59

    Hallo Pitti,
    ich gebe gern zu, das twitter nicht mein Medium ist. Insofern sei’s drum. Offenbar war dem Poster das Zitat aber wichtig und verbreitungswürdig. Fragwürdig?
    Und was bitte ist an der Aufzählung „fragwürdig“? Oder an jemanden, der sein Denken und Handeln an Kategorien wie Antifaschismus, Solidarität und Emanzipation ausrichtet?

  18. cleman
    31. Januar 2018 at 13:52

    Prokrastination, die: Wenn man es geschickt vermag, in 2 Zügen von Sperrmüll-Tausch-Schränken zu Antifaschismus-Debatten eine schlüssige Verbindung herzustellen.

  19. Pitti
    31. Januar 2018 at 14:08

    @ Seldon

    Diese Diskussion gehört nicht hierher. Leider. Ich versuch’s ultrakurz: Antidies, antidas – Positionierung im falschen Koordinatensystem. M.E. muss man sich davon emanzipieren, da man sonst auf der herrschenden Grundlage der Rollenzuschreibungen bleibt.
    Antidies, antidas – unsinnige Aufteilung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Auch hier bleibt alles beim Alten. (wir: ungerecht behandelt, die: Drecksbullen).
    Solidarität ist da schon was anderes, aber das hast Du gesagt ;)

    Bei aller Kritik: Der Schraenk ist ein hassfreier, ökologisch wertvoller, niemanden ausschließender Beitrag zur Verbesserung menschlichen Zusammenlebens.

  20. Seldon
    31. Januar 2018 at 14:38

    Hallo Pitti, ok thx, verstehe. Man arbeitet sich an Symptomen ab (Anti-…, Bullen…) und verliert das eigentliche Problem aus den Augen. Trotzdem sind mir Antifaschisten allemal lieber als die „schweigende Mehrheit“…

  21. Seldon
    31. Januar 2018 at 14:39

    Hallo cleman,
    tja…frag mal bob….

  22. bob
    31. Januar 2018 at 15:14

    @Seldon

    Du merkst echt gar nichts. Mein erster Post ging an @Anton…….

  23. zu Dumm für Seldon
    31. Januar 2018 at 15:38

    …der kleine Seldon wieder…. hat sehr viel zeit um uns aufzuklären….danke dir selbst einmal und klopf dir ma richtig auf die schulter…

  24. Zwecke
    31. Januar 2018 at 17:11

    @ Müllberg Aber dieser „Schraenk“ war/ und wird wahrscheinlich wieder sein nur ein Müllberg. Ok – ein eingehauster. Vielleicht findet sich mal jemand, der sich dafür verantwortlich fühlt, denn von Eigenverantwortung der Geber und Nehmer ist nichts zu spüren gewesen. Ich empfinde es eher als eine Mißachtung derjenigen, die auf solche Sachen angewiesen zu sein glauben.

  25. unfassbar
    31. Januar 2018 at 17:27

    @Seldon
    „Anwendung besonders krasser Gewalt“ LOL
    Da könnte ich jetzt auch Videos von G20 HH oder aus Connewitz oder 1. Mai Demos, oder oder oder verlinken. Aber ich weiß die haben sich nur gewehrt. Gähn!

    Die Polizei macht meiner Meinung eine gute Arbeit. Die Antifa geht mir mit ihrer Besserwisserei auf den Sack. Aber gut, ist wohl für einige junge Kiddis ein kleines Abenteuerland, man kann da so schön „ANTI-“ sein. Bei den meisten geht es auch wieder weg, das verwächst sich. Oft genug gesehen!! 90% werden dann schön bürgerlich und wählen CDU. :-)

    Der hier erwähnte twittergenosse hatte ja auch Probleme mit der Polizeiarbeit in der Neustadt. Und deswegen ist diese Account sehr fragwürdig für mich.
    Von mir aus kann die Polizei jeden Tag auf dem Alaunplatz oder vor der Scheuen nach Drogen suchen gehen. Ich würde ein strengeres Law and Order sofort begrüßen! Ich will hier keine Görli oder Zustände wie in der Parkanlage in Leipzig neben der Oper.

  26. Erichsen F.
    31. Januar 2018 at 19:05

    Der kleine Seldon mal wieder. :-)

    Also, 1.: Mein Müll wird nicht zu Anti-Müll nur dadurch, dass ich andere Leute soweit herabwürdige bis ich glaube, dass sie von meinen Abfällen leben wollen. Und so isses mit dem Schrank und auf der Straße: Sobald mein Zeug länger als 24 h dort liegt, weil es niemand haben will, ist es wieder mein Müll für den ich verantwortlich bin. Als Gegenfrage lässt sich stellen, wieviel WERTIGE Altdinge die Befürworter auf die Straße legen, anstatt sie auf eBay oder im Secondhandladen zu verkloppen. Alles andere ist geistiger Dünnpfiff und lässt auf die Zustände des Emittenten rückschließen. Und so schön ich die Idee der Schränke finde, aber die Realität bleibt real. Ist grausam, aber wahr.

    Und 2.: Was soll man von diesen „Antifaschisten“ und Nazi-Gröhlern halten? In meinen Augen erarbeiten sie sich immer mehr den Ruf kleiner Spinner. Sie halten/träumen sich selbst als Hard-Core-Widerstandskämpfer gegen irgendwas, was eigentlich gar nicht mehr gibt. Nachträgliche kleine Ernst Thälmanns oder so. Solange alles nur Traum bleibt und sie nicht mit den tatsächlichen (ehemaligen) Gefahren konfrontiert werden. Sie auch nicht vor der realen Frage stehen, ob sie nicht doch besser dem GröFAZ hinterherrennen. Nix anderes als ein quasireales Computerspiel im Kopf. Tagträumerei und Selbstüberhöhung. Für mich wirken sie mit ihrem Rumgeranze eher wie kleine Hosenscheißer, die den meisten Leuten einfach nur auf den Sack gehen. Wie „unfassbar“ schon schrieb: Hoffentlich wächst es bald wieder aus. Hoffentlich hilft irgendwer oder irgendwas den kleinen grauen Zellen auf die Sprünge. Amen.

  27. Peter
    31. Januar 2018 at 20:27

    Man könnte doch ähnlich wie die alten Telefonzellen, die als Büchertausch-Schränke dienen (z. B. vor dem Hörsaalzentrum an der Bergstr.), ein paar umgebaute Telefonzellen als Tauschschränke aufstellen.
    Da so eine Tausch-Telefonzelle noch ihre Original-Tür hat, hat das den Vorteil dass darin abgestellte Dinge bei Regen o. Schnee nicht nass werden.
    In einer Telefonzelle können keine größeren sperrigen Sachen entsorgt werden, aber so etwas kann man ja in einen Umsonstladen oder ein Sozialkaufhaus bringen.
    Und falls mal jemand was Dreckiges reinstellt, kann eine Telefonzelle auch gut gereinigt werden.

  28. Stephan
    1. Februar 2018 at 06:53

    Fürs sozialkaufhaus ist der Weg zu weit. Sonnst würde man es ja auch bis zum wertstoffhof schaffen. Da zahlen halt alle für die entsorgung.

  29. Hicks auf
    1. Februar 2018 at 14:26

    Tut mir leid, aber bei solchen Bildern wie im Twitterprofil gezeigt, sehe ich instinktiv vor mir die in unserem Stadtteil mit „Antifa“ und „NoNaziArea“ etc. vollgeschmierten Hauswände; die neugebauten Häuser, für die Familien jahrzehntelang Kredite abbezahlen, die von den Antifas mit Farbbeuteln beworfen werden; die Angriffe auf Polizisten die ihrer Arbeit gewissentlich nachgehen; die Anschläge auf Bahnanlagen durch die tausende „Normalmenschen“ auf Bahnhöfen festsitzen und mit ihren Ticketkäufen dafür bezahlen; die Plünderer und Randaliere in Hamburg oder wo auch immer; die Vermummten die wahllos Autos von Privatpersonen anzünden; die leeren Bierflaschen und Kronkorken auf der Elbwiese an denen sich Hunde und Kinder verletzen… die Liste könnte ich wohl noch beliebig fortsetzen. Sicher, das sind wieder Extrembeispiele, es gibt vermutlich auch ordnungsliebende, friedliebende und normalarbeitende Antifaschisten. Das was ich aufzählte ist eben nun mal das, woran „die schweigende Mehrheit“ instinktiv denkt, wenn sie „Anti-XY“ hört. Randalierende Jugendliche oder gescheiterte Studenten ohne Berufsperspektive mit Spaß an Gewalt und Unordnung, die die Welt im Allgemeinen für ihr Unglück verantwortlich machen. So das typisch pubertäre „Hauptsache gegen alles etablierte“ eben aus dem man hoffentlich herauswächst.

    Einen Vorteil gestehe ich den Anti-XY gegenüber den Nazis allerdings zu. Beginnen die ersteren ihre Ideologie-Karriere meist heftig im Schüler/Studentenalter und werden dann oft gemäßigter, wenn sie Fuß im Leben fassen, so ist es bei den zweiten eher umgedreht. Sind sie anfangs meist nur Mitläufer um „dazuzugehören“, so werden sie später meist nur noch mehr verkrusteter in ihrer Einstellung und kommen nicht mehr aus ihrer braunen Ecke heraus.

    So, jetzt aber genug Off-Topic von mir. Generell finde ich ja Tauschschränke etc. gut. Wir stellen auch mal Kartons mit Sachen die wir nicht brauchen an den Straßenrand. Wenn es aber nach 48 Stunden noch da steht, will es eben niemand und dann kommt es in den Müll. So sollte es auch bei Tauschschränken sein. Wer ihn aufstellt, muss sich auch um die Entsorgung kümmern.

  30. Hicks auf
    1. Februar 2018 at 14:33

    Nachtrag: Ich stimme dem einen Vorkommentator zu: Solange man nur „Anti-“ ist, definiert man sich über andere und kann nie etwas besseres werden oder etwas neues erschaffen. Vielleicht gerade ein schlechtes aus den Fingern gesogenes Beispiel: Sage ich „Ich bin gegen Gewalt“, dann definiere ich mich anhand der Gewalt. Sage ich aber „Ich bin für Frieden“, dann habe ich mich davon gelöst. Warum sagt man „Antikapitalist“ und nicht „Kommunist“ (oder etwas neues, eigenständiges), vermutlich, weil das andere ebenso von Schwächen durchzogen ist wie das, wogegen man ist. Man steuert eben nur die Aufmerksamkeit mehr auf das, wogegen man ist anstatt auf das, wofür man ist.

  31. 2. Februar 2018 at 15:27

    Sollen sich die Bedürftigen doch gefälligst auch neue Sachen kaufen und die Besitzenden ihre noch brauchbaren Sachen korrekt in den Müll werfen! Was wird sonst aus unserer Wirtschaft, wo alles auf Konsum (nicht Wiederverwertung!!!111!!) basiert? Außerdem sind die Immobilienpreise in Gefahr, wenn Obdachlose und Asylbewerber da zugange sind, wo jetzt neue Menschen wohnen, die zwar Kiez wollen, aber auch deutsche Zucht und Ordnung!

  32. Unfassbar
    2. Februar 2018 at 22:17

    @Michael

    Ja, ja kein Kiez bleibt wie er ist…

    Und nein, in Deutschland erfriert kein Mensch wenn man El Tauscho abschafft. Er war nett gedacht, ich habe da auch Sachen hingebracht welche 1 Minute später einen neuen Besitzer hatten, aber es war für viele auch eine Art Müllentsorgung. Also die Welt dreht sich weiter auch ohne El Tauscho.

    Ich versuche es jetzt mit:
    https://www.drk-dresden.de/spenden/kleiderladen-drk-fair-kauf/

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