Ex-Kulturpalast füllt sich mit Leben

In den Container an der Louisenstraße zieht eine weitere Initiative ein. Lenin’s alter Kulturpalast war im April zu einem Büro umgebaut worden. Erste Nutzerin war die Neustadt-Kümmerin, aber auch Ole vom Scheunevorplatz nutzt den Raum für Treffen und auch der Neustädter Bürgerpolizist ist hier regelmäßig vor Ort.

Gestern Abend lud nun die Initiative „NEUstattTRAUM – NEUSTADT(t)RAUM“ zu einem ersten Netzwerktreffen ein. Annett Heinich und Sören Haak wollen hier ca. einmal im Monat Projektideen mit den Neustädtern austauschen. „Die Neustadt ist nicht nur ein Party-Viertel, hier wohnen und leben auch ganz viele“, erzählt sie. Und diese Bewohner wollen die beiden erreichen und vernetzen.

Annett Heinich und Sören Haak haben einen "Neustadt-Traum"

Annett Heinich und Sören Haak haben einen „Neustadt-Traum“

Für Annett und Sören ist das Thema Barrierefreiheit ziemlich wichtig, sie wollen sich aber auf keinen Fall so verstanden wissen, dass die Initiative sich ausschließlich um Behinderte kümmert. Auch wenn sie gestern mit dem barrierefreien Zugang zum Ex-Kulturpalast schon einen kleinen Erfolg feiern konnten.

In der Projektbeschreibung „NEUstattTRAUM – NEUSTADT(t)RAUM“ heißt es unter anderem: „Wir sind Neustädter und leben sehr gern in diesem Stadtteil und wir wollen ihn mitgestalten! Auf der Suche nach dem WIE, haben wir festgestellt, dass wir schon viele Kontakte und Erfahrungen durch Beruf und Engagement in Vereinen und Gremien haben und ganz gut vernetzt sind. Dieses Potential wollen wir nutzen!“

Letztlich geht es um die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe für die Bewohner des Viertels. „Wir wollen die Neustädter ermutigen, sich für den eigenen Stadtteil einzusetzen“, ergänzt Sören. So sollen nicht nur physische Barrieren abgebaut werden.

Projektförderung durch Quartiermeister

  • Aktuell bewerben sich Annett und Sören mit dem Projekt um eine Förderung beim Quartiermeister: www.quartiermeister.de

Weitere Infos

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4 Kommentare für “Ex-Kulturpalast füllt sich mit Leben

  1. 12. Dezember 2017 um 15:29

    „In dem Container an der Louisenstraße zieht eine weitere Initiative ein. Lenin’s alter Kulturpalast war im zu einem Büro umgebaut worden.“

    Keller?
    Nebel?
    November?

    zutreffendes bitte ankreuzen, danke. ;)

  2. 12. Dezember 2017 um 20:35

    April. Danke.

  3. Torsten
    14. Dezember 2017 um 18:27

    „In dem [?] Container an der Louisenstraße zieht eine weitere Initiative ein.“

    Mich würde interessieren: bezieht die neue Feuerwache Dresden-Nordwest sowie die Martin-Luther-Gemeinde tatsächlich noch in diesem Jahr die Räumlichkeiten? Wann richtet die Selbsthilfegruppe „Agoraphobie“ ihr Trainingslager dort ein?

  4. 14. Dezember 2017 um 23:05

    Vielen Dank für den Hinweis, hab die Grammatik korrigiert.

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