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Eckensitzen blieb ohne Folgen

Straßenbahnstreicheln auf der Rothenburger-/Ecke Louisenstraße Foto: Archiv
Stra­ßen­bahn­strei­cheln auf der Ro­then­bur­ger-/E­cke Loui­sen­straße Foto: Archiv
Im Som­mer 2014 wurde an der so­zia­len Ecke der Mo­de­sport Straßenbahn­streicheln er­fun­den. Junge Leute setz­ten sich auf den Bord­stein, streck­ten Füße und Hände gen Schiene und ge­nos­sen die laue Abend­luft. Nur lei­der hatte der Trend un­ge­ahnte Fol­gen. Die Ver­kehrs­be­triebe kün­dig­ten an, die Neu­stadt zu mei­den und die Ord­nungs­be­hör­den reagierten. 

An Stra­ßen­sit­zer wur­den Knöll­chen ver­teilt. Buß­gel­der in Höhe von 40,- Euro wur­den ver­teilt. Die Knöll­chen­pra­xis ist im­mer noch üb­lich. In der Re­gel wer­den die­je­ni­gen an­ge­zählt, die zu Tei­len auf der Fahr­bahn sit­zen. Doch ist die­ses Buß­geld über­haupt recht­mä­ßig? Das Dresd­ner Amts­ge­richt hat kürz­lich in ei­nem Fall an­ders ent­schie­den und das Ver­fah­ren eingestellt. 

Der De­lin­quent ist der Vor­stand der Par­tei "Die PARTEI", Max Aschen­bach. Er be­rich­tet: "Wir sa­ßen in ei­ner Gruppe von etwa vier bis fünf Mann an der Kreu­zung Louise-/Gör­lit­zer Straße und ha­ben an der Bord­stein­kante Bier ge­trun­ken." Als die Po­li­zei vor­bei­kam und sie dar­auf hin­wies, dass sie dort nicht sit­zen soll­ten, ist die Gruppe auf­ge­stan­den. "Spä­ter ha­ben wir uns dann wie­der hin­ge­setzt", er­zählt Max. 

Neuer Trend? Bahn-Fuß-Kuscheln
Bahn-Fuß-Ku­scheln – Foto: Archiv/​2016
Bei der zwei­ten Runde war der Po­li­zist dann nicht mehr so freund­lich. Max und Kum­pane muss­ten ihre Aus­weise zei­gen. Die Per­so­na­lien wur­den notiert. 
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Ei­nen gu­ten Mo­nat spä­ter flat­tert ihm dann eine Ver­war­nung ins Haus. Vor­wurf: "Sie be­hin­der­ten durch Au­ßer-Acht-Las­sen der im Stra­ßen­ver­kehr er­for­der­li­chen Sorg­falt An­dere mehr als nach den Um­stän­den unvermeidbar." 

Aha.

Au­ßer­dem sollte Max ein Ver­warn­geld von 40,- Euro zah­len. Das sah der Nach­wuchs­po­li­ti­ker nun gar nicht ein und for­mu­lierte ei­nen Wi­der­spruch. Der wurde na­tür­lich ab­ge­wie­sen. Ende Au­gust war der Buß­geld­be­scheid da. Kos­ten nun schon 68,50 Euro. Doch Max war sich sei­ner Sa­che si­cher, er­hob auch ge­gen den Buß­geld­be­scheid Ein­spruch. Seine Be­grün­dung, er habe nie­man­den be­hin­dert. Die ent­spre­chende Pa­ra­gra­phen der StVO hat er schnell im In­ter­net zu­sam­men­ge­sucht. Das Ord­nungs­amt reicht das Buß­geld an die Staats­anwaltschaft wei­ter. Der Fall kommt vor das Amts­ge­richt. Doch die dor­tige Rich­te­rin macht ganz kur­zen Pro­zess und stellt das Ver­fah­ren ein. Die Prozess­kosten muss nun die Staats­kasse tragen. 

Max Aschen­bach: "In dem Fall kann man sa­gen, der Rechts­staat funk­tio­niert…". In ei­nem Brief an das Ord­nungs­amt drückt er nun seine Hoff­nung aus, dass in Zu­kunft keine Ver­warn­gel­der we­gen Sit­zens auf der Bord­stein­kante ver­hängt werden. 

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Das Ecken-Sitzen war im Sommer hip. Nun wurden erste Bußgelder fällig.
Ecken-Sit­zer im Som­mer 2014

Den Brief­wech­sel kann man auf der Face­book-Site der Par­tei "Die PARTEI" nachlesen.

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25 Ergänzungen

  1. Schade, dass der schlaue Max da­mit durch­ge­kom­men ist. Ich hätte es lie­ber ge­se­hen, wenn eher die Men­schen mit al­len Lat­ten am Zaun auf der Ge­win­ner­seite stünden.

  2. Diese "Frei­geis­ter" mit ih­ren ach so tol­len Ideen kön­nen sich über das Ver­warn­geld noch freuen und müs­sen der Po­li­zei so­gar noch dank­bar sein, dass hier kein grö­ße­rer Scha­den ent­stan­den ist.
    Wer seine Füße be­reit­wil­lig ei­nem zent­ner­schwe­rem Ei­sen­schwein ent­ge­gen­streckt (und das frei­wil­lig) nimmt in Kauf dass hier Glied­ma­ßen ab­ge­trennt werden.
    Es kann hier nicht darum ge­hen ir­gend­wel­che Egos zu be­frie­di­gen, dass man vor ei­nem Ge­richt für sein Tun recht be­kommt – klar mag es in kei­nem Ge­setz ste­hen, aber der ge­sunde Men­schen­ver­stand ver­bie­tet es ei­nem schon von ganz allein.
    Der Staat kann keine volle Ab­de­ckung von dem was man nicht darf er­rei­chen – das geht ein­fach nicht. (Es würde ja be­deu­ten, dass man in dem Fall erst mal "Sit­zen" de­fi­nie­ren muss und dar­über hin­aus auch "Ho­cken", "ein­bei­nig Stehen" …)
    Wenn in solch ei­ner Si­tua­tion dann Ei­nem doch et­was pas­siert – ist der Be­trof­fene al­lein – die Masse wird sich glot­zend ent­fer­nen, ein paar "Freunde" wer­den dann noch den Not­arzt ru­fen, das Ge­schrei wird groß sein (auch in puncto, "warum hat uns kei­ner da­von ab­ge­hal­ten" …). Der Be­trof­fene wird sich dann jah­re­lang mit Kran­ken­haus, Reha, Per­spek­tiv­lo­sig­keit rum­schla­gen und sich ewig nach dem "warum ich" fra­gen. Die "Freunde" von da­mals sind dann in wei­ter Ferne .… also ein­fach mal Nach­den­ken und Be­wei­sen, dass man Feh­ler auch ein­ge­ste­hen kann .…

  3. Warum keine Ver­warn­gel­der? Pö­beln, Dreck hin­ter­las­sen, nahe der Stras­sen­bahn sit­zen, lamentieren.….Ich bin FÜR die Ver­warn­gel­der. Viel­leicht dämmt es ein we­nig diese däm­li­che Ich-bin-so-cool Men­ta­li­tät ein und es wird ru­hi­ger. Und JA ich bin ein dor­ti­ger An­woh­ner und mich kotzt es ein­fach nur an was dort so pas­siert so­bald das Wet­ter bes­ser ist. Assieck…klar, hat sei­nen Na­men weg, wenn man die Leute dort sieht: al­les klar, mehr Assi geht nicht. Aber dann sa­gen: Oh wir trin­ken hier nur un­ser Bier­chen und sind so­ooo lieb, wir tun kei­nen was…Wie oft wird die Bahn um­ge­lei­tet? Wie oft kommt Po­li­zei? Wie oft ist gegröhle bis in die Mor­gen­stun­den? Aber nein, wir sind ja ru­hig. Laut sind nur die anderen.

  4. Ganz tol­ler "Nach­wuchs­po­li­ti­ker". Kämpft hier für die Frei­heit und an­dere voll wich­tige Sa­chen. Könnte es weit brin­gen in der Politik.

  5. Nu ver­ges­sen wir mal nicht dass wir eine Ge­sell­schaft von Arsch­krie­chern sind. Ach ja, auch von Stars. Zum Su­per­star wird man, wie ge­sche­hen, sich in ei­ner Fern­seh­show vom ei­ge­nen Va­ter zum Krüp­pel fah­ren lässt. Dass ist dann die Élite der Na­tion. Vor­her ein Stu­dent, also mit Rei­fe­zeug­nis, heute im di­rek­ten Ver­kehr mit dem Ex-Bundespräsidenten.

    Der Herr Nach­wuchs­po­li­ti­ker fand im In­ter­net ei­nen Pa­ra­gra­phen der eine Rich­te­rin zur Ein­stel­lung ver­an­lasst. Was be­weist: Die Jus­ti­zia ist blind. Eine Be­hin­de­rung hat nicht vor­ge­le­gen. Das be­wusste Ver­en­gen der Fahr­bahn ist eine Nötigung.

    Der Stra­ßen­bahn­kut­scher ist in der Pflicht zu ge­währ­leis­ten dass von dem von ihm ge­führ­ten Fahr­zeug keine Ge­fahr für an­dere aus­geht. In ei­nem wie oben dar­ge­stell­ten Fall heißt das: Ste­hen­blei­ben, Wei­ter­fahrt ver­wei­gern (BO Kraft). Erst Wie­der­auf­nahme der Fahrt wenn Stör­quelle be­sei­tigt. Zu­stän­dig hier ist die Fahr­dienst­lei­tung. Erst nach Frei­gabe der Stre­cke durch diese wird das Fahr­zeug bewegt.

    Vor ei­ni­gen Jah­ren wurde ich mal auf ei­ner Kreu­zung gleich von drei Fahr­zeu­gen be­drängt. Ein Tank­last­zug und zwei PKWś, ei­ner da­von kam aus ei­nem Wald­weg. Ich stieg aus und sagte laut: Ein schö­ner Tag, lerne drei Arsch­lö­cher auf ein­mal ken­nen. Be­tre­ten­des Schweigen.
    Den­noch: Schö­nes Wochenende.

  6. is ja och bes­ser als in der 800 euro Woh­nung zusitzen…das sind halt die Smart­phon-PunX die spä­ter Ih­ren Kin­dern er­zäh­len , wie sie die Welt ver­än­dert haben.

  7. Was für Spie­ßer seid ihr bitte? Zieht Euch maln S ausm A, ist ja unfassbar.
    Keine Angst, es wird ganz be­stimmt keine An­ar­chie aus­bre­chen. So wie auf dem Foto muss es echt nicht sein, aber wenn mal ei­ner auf dem Bord­stein sitzt, stirbt auch kei­ner. Und eine au­to­freie Neu­stadt wün­schen sich Viele doch oh­ne­hin :P
    Der ach so böse "Nach­wuchs­po­li­ti­ker" be­ruft sich und be­harrt auf Recht und Ge­setz, welch Schwerst­ver­bre­chen! Und lässt sich eben nicht mit "ge­fühl­ter Ge­rech­tig­keit" ab­spei­sen, die­ser kleine Dämp­fer kann dem Ord­nungs­amt auch mal gut tun. Und un­ter­halt­sam ist der Brief­wech­sel allemal.

  8. Geht es ernst­haft um die Frage An­ar­chie oder Recht und Ge­setz? Ist es ein S.. im A… wenn an­dere (Men­schen) mich in eine Si­tua­tion zwin­gen die ich nicht ver­ant­wor­ten kann und auch nicht ha­ben will? Im Stra­ßen­ver­kehr gibt es eine Be­son­der­heit: Je­der hat Ver­kehr und je­der ist mit sei­nem Ver­hal­ten für sei­nen Mit­men­schen ver­ant­wort­lich. Die Fol­gen, auch mei­nes Ver­hal­tens, sind ab­zu­wä­gen. Feh­ler in der Ein­schät­zung ei­ner Ver­kehrs­si­tua­tion kön­nen tra­gi­sche Fol­gen ha­ben. Der Herr Nach­wuchs­po­li­ti­ker soll mal sei­nen En­thu­si­as­mus an der Kreu­zung Ro­then­bur­ger Straße/​Bautzner Straße ver­tie­fen (Pres­se­be­richte aus der Ver­gan­gen­heit). Ich habe keine "Lust" durch Er­in­ne­rungs­schil­der oder Kreuze an Men­schen er­in­nert zu wer­den die kurz mal ein Stück per­sön­li­che Frei­heit er­ha­schen woll­ten und durch meh­rere Ton­nen Blech und Gummi auf den schmerz­vol­len Bo­den der Tat­sa­chen, wenn auch nur für kurze Zeit, zu­rück­keh­ren muss­ten. Der Schmerz er­in­nert den Men­schen an die Mög­lich­keit ei­nen even­tu­ell vor­han­de­nen Ver­stand zu be­nut­zen. Darum geht es, nicht um ei­nen Brief­wech­sel mit dem Ord­nungs­amt. Der ist eh lang­wei­lig, weil: kein ernst­haf­ter Gegner.

  9. Falky: Das Pro­blem ist nur, der Stra­ßen­bahn­fah­rer kann im Zwei­fel, vor al­lem im Dunk­len, nicht un­be­dingt ge­nau er­ken­nen: sitzt der noch weit ge­nug weg, oder eben nicht. Er muss da­her an­hal­ten. To­tal spie­ßig, ich weiß. Viel spie­ßi­ger ist es aber, wenn er sich ver­schätzt und ei­nem coo­len Eck­sit­zer den Fuß abfährt. 

    Die recht­li­che Seite ist die eine, aber wenn ich in der Bahn sitze oder auf sie warte, und dann sitzt so´n Pen­ner so auf der Straße, dass diese nicht wei­ter­fah­ren kann, bin ich ex­trem ge­nervt. Un­fälle und an­dere Pro­bleme sind schon ät­zend ge­nug, aber in so ei­nem ver­meid­ba­ren Fall finde ich es ein­fach strunz­dumm und är­ger­lich. Lass mal je­man­den, der geh­be­hin­dert und auf die Bahn an­ge­wie­sen ist, dann ne halbe Stunde an der Hal­te­stelle sit­zen – to­tal cool und un­spie­ßig, ne­wahr? Aber mal für fünf Pfen­nig an mehr als den ei­ge­nen Spaß den­ken ist ja spie­ßig und uncool…

  10. Nord­ko­rea, währe dem­nach ja bei­nahe Dein Land der Träume?! schau, da ist so­gar La­ger­haft möglich…also, ein Traum­land, na­tür­lich nur für schmal­geis­tige, vor al­lem aber selbst­ge­rechte "Ord­nungs­fe­ti­schis­ten". Ta­mara, was war wohl der Hin­ter­grund Dei­ner Ent­schei­dung, in die­ses Vier­tel zu zie­hen? "Ruhe und Ord­nung" ab 18.00 fin­dest Du in Strie­sen o. Lau­be­gast. Da hast Du Ruhe und viel­leicht so­gar ´nen Fahr­stuhl. Bei Leu­ten, die sol­che an­ma­ßen­den Re­den füh­ren, so wie Du glaubst be­rech­tigt zu sein, bei de­nen wün­sche ich mir im­mer, ich könnte nur ein­mal de­ren Nach­barn zum Punkt Lär­mer­zeu­gung bzw. be­stimm­ten Rei­bungs­punk­ten und Be­läs­ti­gun­gen be­fra­gen. Ich be­haupte, es währe je­des­mal sehr er­hel­lend, aber kaum zu de­ren Vorteil.

  11. DDHecht, ich bin 54, meine Ent­schei­dung wa­ren meine El­tern, die mich hier ge­bo­ren ha­ben. Muss man wei­chen weil die Chao­ten mit ih­rer leck mich Men­ta­li­tät hier her drif­ten? Man man man, muss ich mich recht­fer­ti­gen HIER zu wohnen??

  12. Ta­mara, är­gere Dich nicht zu sehr.

    Dis­kus­sio­nen wie diese sind ein gu­tes Lehr­bei­spiel für Welt­of­fen­heits­fe­ti­schis­ten, die al­les bunt­bunt­bunt ha­ben wol­len und je­den weit­sich­ti­gen Pro­blem­vor­her­se­her als Ras­sis­ten oder Nazi oder Opi oder was weiß ich bel­öf­feln. Und wenn's dann doch ‑oh Schock- zu Pro­ble­men kommt, schon al­lein auf­grund von Al­ters­un­ter­schie­den, zei­gen sie sich IchI­chIch, Is­DochNich­Mein­Pro­blem, kom­plett an­ti­so­zial und alle ha­ben sich kom­plett ih­nen un­ter­zu­ord­nen und un­ter ih­nen zu lei­den. Das nennt sich dann to­le­rant und so­zial oder so.
    Ge­gen­sei­tige Rück­sicht­nahme und ge­sell­schaft­li­che Re­geln sind trotz­dem Scheiße, die ge­hö­ren nach Nord­ko­rea oder in Sta­lins Grab.…

    Ach neee.… jetzt dämmert's mir, ich hab des Rät­sels Lö­sung ge­knackt. :-) Re­geln sind Scheiße, so­lange sie von an­de­ren ge­macht sind und man sich selbst da­nach zu rich­ten hat. Re­geln sind das höchste Gut der Erde, so­lange man sie selbst macht und alle an­de­ren sich da­nach zu rich­ten ha­ben. Und H&K ist so­wieso ‑frei nach dem Herrn Boh­len- die hellste Kerze auf der Torte.

    Hach, was habsch wie­der ge­lacht. Schi­cken Feierabend.

  13. H&K kommt mir, von ei­ni­gen Kom­men­ta­ren her schlie­ßend, doch weit­aus äl­ter vor, als seine in­fan­tile Welt­sicht an­deu­tet! Was das ganze dop­pelt so bit­ter macht.

  14. @ Franzl Lang: bio­lo­gi­sches Al­ter ist kein Ga­rant geis­ti­ger Reife. 

    Ich finde die hier öf­ter zu le­sende Hal­tung "Wenns Dir nicht passt, dann zieh doch weg" echt ät­zend und ex­trem in­to­le­rant. Aber nein, in der Neu­stadt woh­nen heißt ja, eine per­ma­nente To­le­ranz­be­schei­ni­gung zu ha­ben – sprich, der Neu­städ­ter an sich kann gar nicht in­to­le­rant sein.

  15. Bes­ser ne­ga­tiv auf­fal­len, als gar nicht. Kommt mir aus der Zeit, als noch Poe­sie­al­ben durchs Klas­sen­zim­mer ge­reicht wur­den, be­kannt vor.

  16. "Vor ei­ni­gen Jah­ren wurde ich mal auf ei­ner Kreu­zung gleich von drei Fahr­zeu­gen be­drängt. Ein Tank­last­zug und zwei PKWś, ei­ner da­von kam aus ei­nem Wald­weg. Ich stieg aus und sagte laut: Ein schö­ner Tag, lerne drei Arsch­lö­cher auf ein­mal ken­nen. Be­tre­ten­des Schweigen."
    We­nigs­tens de­nen konn­test du es rich­tig zei­gen! Sehr gut! Wei­ter so!

  17. Auch ich habe es nie ge­schafft, meine Her­kunft zu über­win­den und bin da­her voll dei­ner Mei­nung! Wenn alle da blei­ben wür­den wo sie sind, hät­ten wir sol­che wi­der­li­chen Ty­pen nicht zu er­tra­gen oder könn­ten sie we­nigs­tens per­sön­lich bestrafen!

  18. Ge­nau, wenn der feine Herr Po­li­ti­ker seine Beine vor das Auto oder die Stra­ßen­bahn legt, dann soll er doch mal se­hen wer ei­nen Krüp­pel noch wählt! Als würde ein "nor­ma­ler" Mensch nicht ein­fach die ab­ar­ti­gen Glied­ma­ßen ein­zie­hen, wenn das Ei­sen­schwein naht. Aber nein, da muss erst die Po­li­zei kom­men und dann be­kommt das Fleisch­schwein auch noch Recht? Tol­ler Rechtsstaat!??!

  19. Wenn diese Ach-so-coo­len auch nur ein biss­chen An­stand hät­ten, dann wür­den sie we­nigs­tens auch wenn das Wet­ter ein biss­chen schlech­ter ist auch mal rum­pö­beln! Aber Nein, das kleinste biss­chen Re­gen oder Frost und sie pö­beln nur noch da wo die Hei­zung steht! Zum Glück ha­ben echte Neu­städ­ter (est. 1945) keine! Widerlich!

  20. Bes­ser ir­gend­was kom­men­tie­ren als gar nicht. Kommt mir aus der Zeit, als noch Poe­sie­al­ben durchs Klas­sen­zim­mer ge­reicht wur­den, be­kannt vor.

  21. Bes­ser gar nicht ne­ga­tiv auf­fal­len, als ir­gend­was kom­men­tie­ren. Kommt mir aus der Zeit, als noch Poe­sie­al­ben durchs Klas­sen­zim­mer ge­reicht wur­den, be­kannt vor.

  22. wenn "man"s so lange ni schafft weg zu zie­hen ir­gend­wie schon.… frü­her war al­les besserer

  23. Der Be­stra­fungs­im­puls scheint ja bei den Meis­ten hier noch ganz gut zu funk­tio­nie­ren. Rei­ches Deutschland.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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