Heartbreak – ein Protokoll (gekürzt)

Das Heartbreak. Ab 20 Uhr.
Das Heartbreak. Ab 20 Uhr.

„Wart ihr schonmal im Heartbreak?“
„Das ist das neue neben dem Hasen, oder?“
„Gehört das zusammen?“
„Oh Gott, dann ist die Bedienung bestimmt auch so ruppig …“
„Wie teuer ist das Bier?“
„Keine Ahnung, aber die haben da Betontod. Voll geil.“
„Was ist das?“
„Irgendwas mit Wodka. Wir wollten letztens nur einen trinken, aber dann waren’s für jeden vier.“

 


 

„Das ist es also.“
„Die Kneipe ist noch bisschen nackt.“
„Da fehlen noch Kotzflecken an der Wand.“
„Schreib das auf!“
„Wie macht man eine Kneipe auf, die von Anfang an alt aussieht?“
„Frag das Trotzdem.“
„Müssen wir uns die Getränke selber holen?“
„Was ist, wenn ich zu betrunken zum Aufstehen bin?“
„Wenigstens kann man drin rauchen.“
„Bombay Dry Gin ist aus.“
„Flaschengrüne Wände. Wie passend!“
„Zwei Wodka, drei Bier.“
„Hier muss ich ran gehen …“
„Das Auto erst wieder umparken? Kein Bock.“
„Du brauchst unbedingt einen Verstärker.“
„Ein Appell an die Selbstständigkeit des Trinkers.“

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„Boah, ich muss heim.“
„Machen wir los?“
„Hä, wie, bezahlen?“
„Kann man machen.“
„Wem gehört der Hund?“
„Orrr nee, die Treppen hoch zum pinkeln, oder?“

 

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Heartbreak

  • Details zur Kneipe auf Facebook oder selber hingehen, täglich ab 20 Uhr, Rudolf-Leonhard-Straße 4, 01097 Dresden, Hecht-Viertel.

17 Kommentare zu “Heartbreak – ein Protokoll (gekürzt)

  1. Also, erstens sind die Jungs und Mädels ausm Hasen mehr als nur nett! Aber wie heißt es doch so schön: „Wies in den wald hineinruft…“ vielleicht mal drüber nachdenken…

    und zweitens: was is das bitte für ein zusammenhangsloses geschriebsl??? zusammenhängende sätze mit Inhalt sind wohl zu anspruchsvoll!?

    Ich als Anwohner freu mich sehr über die „Neuen“ im Haus, und die vereinzelten Punk-Konzerte im Hof sind mir zehn mal sympathischer als die allfreitagnächtliche stampfende Wodka-Verkostung bei dem Ukrainer vorher… und was gibts schon besseres als n alternatives Versackungsetablissement direkt im Haus? ;)

    und das is mir alles zusammen 20.000 x lieber, als der ***entfernt***-Späti gegenüber mit passendem, ***entfernt*** Publikum…

    Teile des Kommentars wurden entfernt, bitte keine unbewiesenen Unterstellungen. Danke.

  2. Was bitte ist denn „mehr als nur nett“? Ich hab ja vor ein paar Jahren auch mal gekellnert, wenn da jemand behauptet hätte, ich hätte ihn „nett“ bedient, hätte ich glatt das Trinkgeld verweigert. Und ist dann „mehr als nur nett“ eine Steigerung davon?

    Sorry, Dein Kommentar verwirrt mich noch mehr als Philines Geschriebsl.

    Der Ukrainier war übrigens ne Ukrainierin, so viel Zeit muss sein.

  3. geile kneipe, geile musik, geiles bier und geile leute. einfach ein schöner laden zum versacken und bierschen trinken. und ab und an auch noch ein schönes konzert…..da will man doch gar nicht mehr raus aus dem kiez!
    prost

  4. Hier hat sich ja jemand richtig Mühe gegeben einen Erfahrungsbericht zu schreiben. Guter Laden. Und ich glaube der Kronleuchter und die vergoldeten Klodeckel sind bereits in Arbeit. Til Schweiger ist auch schonmal vorbei gelaufen. Aber das schärfste sind die Barkeeper. Die riechen immer so gut und sind immer sehr adrett gekleidet. Anständiges Establishment.

  5. Also Anton,

    1.) bedeutet „mehr als nur nett“, dass das Wort „nett“ nich ausreicht, da die Jungs und Mädels vom Hasen freundliche, hilfsbereite und auf jeden Fall lustige Zeitgenossen/innen sind! Ich weiß ja nich was daran verwirrender sein soll…

    2.) sorry, du hast Recht, die Inhaberin war Ukrainerin, sie hat den Laden aber auch zusammen mit ihrem Mann geschmissen… ;) Mit den beiden gabs auch nie irgendein Problem, nur mit den beschwippsten lautstarken Gästen der Wodka-Verkostung! Also nicht dass hier ein Missverständnis aufkommt…

    und 3.) okay, das mit dem „***entfernt***-Späti“ nehm ich zurück, aber du kannst mir nicht zensieren, dass Abends und Nachts nur allzu oft rechte parolen grölende, laut Nazimucke abspielende oder entsprechende Plattitüden von sich gebende „Personen“ vor diesem Etablissement rumhängen, ohne dass auch nur ein Wort von den Leuten des Spätis käme. ich mein aus ihrer Sicht allein schon wegen der Lautstärke. Aber noch schlimmer ist, dass das eigentliche Problem ja mittlerweile auch auf dieser Elbseite kaum mehr eine Sau zu stören scheint… traurig…

  6. @Anwohner *161* nmöglicherweise hat das Wort „nett“ einen Bedeutungswandel durchlebt, für mich war das immer eine Art verkleidetes Schimpfwort und mir käme es nicht in den Sinn, dieses Wort in Zusammenhang mit der Bedienung vom „Hasen“ in den Mund zu nehmen.

    Zum letzten Absatz. Was heißt denn „mittlerweile“? Nazi-Sprüche und rumgeisternde „Birnen“ gibt’s im Hecht und auch in der Neustadt solange ich denken kann. Aber mindestens seit ’nem Vierteljahrhundert. Allerdings wundert es mich in bezug auf den Spätshop dann doch ein bisschen, gab es da in letzter Zeit nen Betreiberwechsel?

  7. Ich weiss was du meinst, nett is die kleine Schwester von Scheisse… so meinte ich das aber nich, wie ja mittlerweile klar sein sollte! ;)

    Und natürlich gabs die hier auch schon immer! Ich hab ja auch nich behauptet, dass es keine gab, ich meinte, es schreitet zumindest kaum einer bei sowas ein, da es schon normalität geworden ist… das hab ich von früher anders in Erinnerung…

    Und einen Besitzerwechsel gabs nicht, aber das liegt doch auch eher im Aufgabenbereich der Person hinterm Tresen, oder? Wenigstens mit einem von denen kann man normal reden, jedoch muss man dann immer hoffen, dass er grad Dienst hat, wenns wieder Stress gibt…

  8. Ja das mit dem Späti ist so ne sache. Da tummeln sich schon mal Reichsdeutsche unter die Gäste. man macht da auch kein Ding draus , ist eben so….

  9. Kann es sein das es auf der vorderen RL-Street ein allgemeines Phänomen ist? Sowohl im Späti als auch im Heartbreak schwankt das Personal von extrem-dufte-und-nett bis sorry-das-ich-dich-bei-deiner-arbeit-störe-und-ein-bier-bestellen-will…

  10. Anwohner 161,

    „Protokoll“ steht drüber.Und die Anführungszeichen bedeuten wohl Zitate. Vielleicht nochmal den Nachbarn vorher drüber lesen lassen, bevor das peinliche Echauffieren los geht.

  11. Für die Familien mit Babys und Kleinkinder ist die Nachbarschaft zum Heartbreak gruselig, wenn die Musik mit nicht nachvollziehbarer Rücksichtslosigkeit bis zum Anschlag „verstärkt“ wird.

  12. Unplugged kann sich halt nur leisten, wer sein Instrument beherrscht und/ oder eine gute Stimme hat. Beim Heartbreak muss man mitunter fürchten, wegen unterlassener Hilfeleistung belangt zu werden. Manche „SängerInnen“ sind so talentfrei, dass der Eindruck entsteht, da hat jemand Probleme, die Atemluft physiologisch angemessen zu verarbeiten.

  13. Zumindest bei mir hat das sozusagene „Protokoll“ und eure „netten“ Kommentare hierzu sein Ziel erreicht; nämlich dass ich demnächst da vorbeischauen werde und somit mein mir selbst auferlegtes „Das Verlassen meiner Neustadt-Wohnung nach 20 Uhr möglichst vermeiden“ außer Kraft setze ;-) ich bin gespannt :-)

  14. Das Problem besteht in der unglücklichen Kombination von „laut + draußen“. Wenn die Band drin spielt, können alle, die sich nichts zu sagen haben oder schwer hören, rein gehen. Sollte der Betreiber weiter darauf bestehen, die Umgebung akustisch zu belästigen, ist die Lage nicht hoffnungslos. Am Bischofsplatz wird gerade die Baulücke geschlossen und das Gebäude wird die Akustik noch verstärken. Die entsprechenden Wohnungen sind verkauft. Man muss sich also nur gedulden, bis die Besitzer wegen des Krachs im als „ruhig“ angepriesenen Hinterhof- und Gartengelände auf Wertminderung klagen. Nur traurig, dass so etwas ausgerechnet im Hecht einen Hoffnungsschimmer ist.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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