Katharinenstraße: Flüchtlingsheim ab Montag

In den vergangenen Wochen wurde Feuerwache zum Flüchtlingsheim umgebaut.
In den vergangenen Wochen wurde Feuerwache zum Flüchtlingsheim umgebaut.
Am kommenden Montag werden die ersten Flüchtlinge in die alte Feuerwehr-Schule an der Katharinenstraße einziehen. In den vergangenen Wochen wurde die Brandmeldeanlage und die Brandschutztüren erneuert und zur Abtrennung des Feuerwehrgeländes von der Louisenstraße ein Tor montiert.

Die Stadtverwaltung teilte heute ein paar Zahlen mit: ursprünglich hatte das Land Sachsen für das Jahr 2015 insgesamt 2 683 aufzunehmende Asylsuchende angekündigt, nun hat wurde diese Zahl deutlich nach oben korrigiert. Nach den aktuellen Prognosen wird Dresden in diesem Jahr voraussichtlich 5 365 Asylsuchende aufnehmen. Die Verwaltung musste also kurzfristig eine hohe Anzahl an Plätzen zu schaffen, um die Personen unterbringen zu können.

Aus diesem Grund hatte sich die Stadt dafür entschieden die ehemalige Feuerwache auf der Katharinenstraße 9 zur Unterkunft für Asylsuchende zu machen. Von der ursprünglichen Zahl von 120 Plätzen ist man nun abgerückt. 70 Flüchtlinge werden darin Platz finden. Die ersten Asylsuchenden ziehen voraussichtlich Anfang der nächsten Woche ein.

Zusätzlich zum Brandschutz und dem Tor wird ein mobiler Bauzaun aufgestellt, um ein Übersteigen der Stützwand und das unbefugte Betreten des Feuerwehrgeländes zu verhindern. Zusätzlich erhalten die Räume und Treppenhäuser einen neuen Anstrich.

Alte Feuerwache auf der Katharinenstraße
Alte Feuerwache auf der Katharinenstraße
Die Erarbeitung des Konzeptes für die neue Flüchtlingsunterkunft erfolgte in intensiver und unmittelbarer Zusammenarbeit mit dem „Projektteam „K9 – KREATIV – INTEGRATIV“ (u. a. Projektschmiede gGmbH, Gewerbetreibende der Dresdner Neustadt, Netzwerk Bunte Neustadt, lokale Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft, Ev.-Luth. Kirchspiel Dresden-Neustadt). Darüber hinaus gab es einen Austausch mit den direkt angrenzenden Grundstückseigentümern und de Betreibern von Downtown und GrooveStation.

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Ebenfalls am Montag, 19. Oktober, lädt die Stadt von 17.30 bis 19.30 Uhr in die Scheune, Alaunstraße 36, zu einer Bürgerversammlung ein. Ziel der Veranstaltung ist eine umfassende Information der Anwohnerinnen und Anwohner zur Unterbringung in dem Objekt. Bürgermeisterin Dr. Kristin Kaufmann, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Sozialamtes und des Betreibers, der Diakonie Dresden, geben dann einen Überblick über die geplante Unterbringung in dem Haus. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich zum Thema Asyl, zu dem Haus und zum geplanten Betrieb umfassend zu informieren. Einlass ist ab 17 Uhr.

Das Vorderhaus vom Nachbarhof aus gesehen.
Das Vorderhaus vom Nachbarhof aus gesehen.
Im Frühjahr 2014 hatte der Stadtrat beschlossen, dass die Alte Feuerwache durch die Kultur- und Kreativwirtschaft genutzt werden soll. Dann wurde dieser Beschluss ein Jahr lang vom Liegenschaftsamt bearbeitet. Zuletzt sollte die Stesad das Gebäude herrichten.

Das Haus ist 1937 als Feuerwehrschule errichtet worden. Der steinernde Feuerwehrmann ist ein Werk von Hans Wrba (1906-1993). Das Gebäude gehörte ursprünglich zur Feuerwache an der Louisenstraße, die auch heute noch benutzt wird. Zu DDR-Zeiten und kurz danach hatte die Polizei hier in der Katharinenstraße ihren Sitz. Letzter Mieter war das Brand- und Katastrophenschutzamt. Seit etwa vier Jahren stand das Gebäude leer.

Das Vorderhaus reicht über vier Etagen plus Dachgeschoss und verfügt über einen Keller, das Hinterhaus ist ebenfalls unterkellert und eine Etage niedriger. Insgesamt beträgt die Grundfläche in den Gebäuden rund 1800 Quadratmeter. Als 2013 die Pläne für ein Kreativzentrum vorgestellt wurden, sprach der Verein damals von 973 Quadratmeter Nutzfläche. Während die Räume im Vorderhaus recht großzügig geschnitten sind, befinden sich im Hinterhaus überwiegend kleinere Räume.

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Neustadt-Flimmern

52 Kommentare zu “Katharinenstraße: Flüchtlingsheim ab Montag

  1. SO EIN SCHWACHSINN!

    …Am kommenden Montag werden die ersten Flüchtlinge in die alte Feuerwehr-Schule an der Katharinenstraße einziehen. …

    …Ebenfalls am Montag, 19. Oktober, lädt die Stadt von 17.30 bis 19.30 Uhr in die Scheune, Alaunstraße 36, zu einer Bürgerversammlung ein. …

    Wenn die Leute da sind muss man nicht Informieren. EHER MAL VOHER! TYPISCHE LINKEN-PARTEI !!

  2. Ich kann mir ja eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen.

    Da versuchen vor allem die Grünen krampfhaft eine Weiterverwendung von städtischen Immobilien nach ihrem Sinne bzw. nach dem ihres Wählerklientels zu erkämpfen, indem sie die Stadtverwaltung zur Prüfung von diversen Gebäuden auf Nutzung als Schule oder Kreativzentrum auffordert… und dann kommt die Realität(tm) in Form von steigenden Flüchtlingszahlen dazwischen.

    Positiv gesehen, haben die Befürworter eines städtisch subventionierten Kreativzentrums vielleicht sogar Glück gehabt, dass ihre Utopie nicht an der Realität geprüft werden konnte. Wer weiß? ;-)

    Vielleicht kommen die Ortsbeiräte (und/oder Stadträte) ja auch auf die Idee, mit den Prüfergebnissen der vielen Immobilien (in ihrem Stadtteil) etwas Sinnvolles anzufangen?! Und damit meine ich nicht (zwangsläufig) die Übertragung an eine (neue) städtische Woba. Eine ergebnisoffene, öffentliche Diskussion im Stadtteil wäre mE schon ein Erfolg.

  3. @ Gustav: Man kann nur vorher informieren, wenn man vorher selber informiert wurde. Das würde ich hier zumindest mal in Frage stellen, ob das geschehen ist.
    Wo sind übrigens die Informationsveranstaltungen der anderen Parteien?
    Im übrigen ist das noch kein Grund, hier so HERUMZUSCHREIEN!einself!

    @ murk: Das stimmt allerdings mal, sehr schlechtes Timing.

  4. @Gustav
    Hallo besorgter Bürger, selbst gerade befindlich auf der Flucht, vor dem Niveau!
    Zu Deiner Info, das ist städtisches Eigentum. Die Stadt informiert, aber muss nicht öffentlich mit jedem Dresdner auf Bürgerinformationsveranstaltungen diskutieren, wer da einzieht und mit Dir persönlich schon gar nicht. Davon abgesehen ist es doch schon ein paar Tage her, dass das bekannt gemacht wurde, wenn es Dich also interessiert hätte, dann hättest Du längst bei der zuständigen Behörde vorstellig werden können, aber alleine beschweren oder informieren, da geht bei Dir das Ego wohl schon auf Grundeis, oder hast Du sonnst irgendein Handicap, welches da davor stehen könnte?

    Wo steht, dass man Euch, dem „besorgten bildungsfernen Möchtegernbürgertum“, zur Beschwerdeführung eine Versammlung bieten muss, auf der ihr dann, also dieser belehrungsresistente empathielose Bodensatz eines widerlichen „asylkritischen“ Bürgermobs, vorurteilsbeladenen rassistischen Mist herumgrölen dürft?

  5. @HinzundKunz: bekanntlich kommt die Rechnung zum Schluss. Z.Z. gibt es schon eine Zwischenrechnung. Unsichere Strassen in der Neustadt sind nur der Anfang

  6. Der eigentliche Skandal (für mich jedenfalls) besteht darin, dass 6 Jahre lang nichts vorwärts ging für eine Nutzung als Kreativwirtschaftszentrum. Jetzt, wo die Stadt muss, geht’s innerhalb weniger Wochen. Was beweist, dass unsere Verwaltung nicht nur hier, sondern auch in vielen anderen Fällen, einfach blockiert worauf sie keinen Bock hat, sogar manche Stadtratsbeschlüsse werden derart „ausgesessen“. Da ist ein mächtiges schwarzes Loch in unserer Demokratie!

    Nun, wir arrangieren uns mit der Situation, unser Verein wird sich gern an Aktivitäten zur kulturellen Integration beteiligen. Zur notwendigen Unterbringung der Flüchtlinge gibt’s ganz klar keine Frage.

    Sehr lobenswert finde ich das Engagement der vielen oben genannten Menschen unserer Neustadt, um die Verwaltung (mit viel Mühe) davon zu überzeugen, die Integration gleich mitzudenken und nicht einfach blind draufloszumeiern… Das kann unsere Verwaltung neben Aussitzen nämlich auch noch ganz prima…

  7. @ Anton: 2015 ist meines Wissens noch nicht dabei gewesen, da kann man gespannt sein. Wobei ein Schönen der Statistik ja nichts Neues sein sollte (wie auch in anderen Bereichen). Und wenn ich mir die Polizeimeldungen der letzten Wochen und Monate ansehe (die echten und nicht die in den Medien veröffentlichten, z.B. im Neustadtgeflüster), dann finde ich das nicht lustig oder zu beschönigen. Der Albertplatz fällt ja wohl als nächtliches Ausflugsziel langsam aus, von anderen Ecken des Viertels mal abgesehen. Dazu höre ich leider keine Kommentare von verantwortlichen Ortsräten. Oder ich habe sie überhört.

  8. @anton: das schreibst du völlig richtig. In den letzten 5 Jahren . Man muss nur einmal die letzten Monate verfolgen(auch Nachrichten im Neustadtgeflüster)da kann es einem etwas Mulmig werden. Ich wohne schon 30 Jahre hier, aber sicher fühle ich mich echt nicht mehr.

  9. Lieber Herr Sennewald,

    nur weil aktuell auf bestehende Gesetze, Richtlinien, etc. geschi…kreativ ausgelegt werden, heißt das nicht, dass es generell ein erstrebenswerter Dauerzustand werden sollte, dass jeder einfach macht, was für sich als das einzig Richtige empfindet. Das kann ganz schnell nach hinten losgehen. Die Mehrheiten in der Neustadt sind nicht die Mehrheiten in Dresden oder gar im Rest von Sachsen.

    Und wer angesichts der aktuellen Verhältnisse immer noch denkt, dass irgendwer an den entscheidenden Stellen die Zeit oder Möglichkeiten hätte irgendeine Integration mitzudenken, statt irgendwie den jeweils aktuellen Tag verwaltungstechnisch einfach nicht im Chaos enden zu lassen, hat offenbar den Ernst der Lage nach wie vor nicht begriffen.

    Naja, auch die Neustadtblase wird irgendwann platzen, es dauert halt ein wenig länger. Wie üblich.

  10. @Anton
    Aussagekräftig wird diesbezüglich wirklich erst die Statistik von 2015 sein. Und wenn sich auch im 5ten Jahr die Statistik nicht signifikant verändert, umso besser! Aber auch ich habe diesbezüglich meine Bedenken. Bis dahin sollte man sich an die Fakten halten. Dabei gibt es dennoch einen Haken. Solange ich nicht gerade auf einer scharfen Bombe oder in einem abstürzenden Flugzeug sitze, ist erstmal jegliche Art von Angst irrational. Es gibt aber ein Bauchgefühl welches recht sensibel ist und Veränderungen spürt die im Einzelfall bedrohlich werden könnten. Sprich die Angst vor der Angst. Und ich kenne keinen Menschen der dieser Irrationalität nicht in irgend einer Art und Weise auf den Leim geht. Daher sollte man dieses Thema sehr ernst nehmen bevor es einen überholt.

  11. Nein Tom, das ist Quark, das Gefühl, dass es krimineller würde, hatte ich schon vor anderthalb Jahren. Damals hatte ich extra wegen der Raubserien die Kommunalwahl-Kandidaten diesbezüglich befragt.

    Und auch für 2015 gibt’s laut Imhof keine nennenswerte Steigerung.

    Geschönte Polizeistatistiken bzgl. Rohheitsdelikten halte ich für unwahrscheinlich und unsinnig.

    Abgesehen davon ist es natürlich schon starker Tobak, direkt von Flüchtlingen auf Kriminelle zu schließen.

  12. @tomdd: wenn du dich hier so unsicher fühlst, dann zieh doch nach striesen, dort werden ab 19 Uhr die Bürgersteige hoch geklappt… Ich habe mich in keinem Stadtteil sicherer und wohler gefühlt und das werden Menschen aus anderen Ländern auch nicht ändern. Wenn du auswandern würdest, wärest du auch nicht von heute auf morgen kriminell…obwohl….

  13. @ Anton: das stimmt, denn vor anderthalb Jahren waren ja auch die nordafrikanischen Antänzer unterwegs. Die sind ja nun ,Gott sei Dank, weg. Aber die nächsten Typen sind ja schon mit neuen Tricks unterwegs. Und es geht weiter. Auch die Neustädter erwachen irgendwann. Mirko hat völlig recht

  14. TomDD, Julia, etc.

    So, jetzt REICHts aber. Ich hab mir mal die Mühe gemacht, eine Kommentarspalte REIN für euch einzurichten, in der ihr – ohne diese gutmenschliche Scheiße – in aller Ruhe eure Sorgen und Ängste besprechen könnt! Ich kümmere mich dann höchstpersönlich darum alle störenden Beiträge zum Schutz der Deutschen Öffentlichkeit und unser aller HEILen Welt, wegzumoderieren.

    hier der Link: http://www.montags-geflüster.de

  15. schade…ich hatte eigentlich gehofft, dass hier diskutiert wird wie man möglichst schnell die flüchtlinge in unsere nachbarschaft integrieren kann. wenn ihr angst und ressentiments gegenüber fremden habt, dann macht doch die fremden zu freunden! so schwer ist das nicht – mensch muss nur wollen!

  16. @Pieschener: recht hast Du.
    Bei einer Unterkunft inmitten eines Stadtviertels, das immer noch zum großen Teil aus Menschen besteht, die ein Verständnis von Kultur haben, das nicht auf Ausgrenzung basiert und das auch vermitteln wollen, sollte es doch möglich sein, die Ankommenden zu empfangen und auch an die Hand zu nehmen, wo es nötig ist. Wenn nicht hier, wo dann?

    @Fidel: Ich weiß, ja nicht, was Du für ein Verständnis von Stadt(teil)entwicklung- und Planung hast, aber es gibt eine Notwendigkeit, jenseits von Eigentumswohnung, Parkplatz und Supermarkt Stadt zu gestalten.

  17. @Mirko Sennewald:

    Du gehörst nicht zufälligerweise der gleichen Partei wie unser ehemaliger Wirtschaftsbürgermeister und aktueller Oberbürgermeister an, oder?

    Wenn es jahrelang keine Mehrheit dafür gab, ausreichend Finanzmittel für eine Sanierung der alten Feuerwache in den Dresdner Haushalt einzustellen, dann möchte man meinen, dass sich unter der selbsternannten Gestaltungsmehrheit vom RGRO etwas grundlegend ändern könnte.
    Dass dem nicht so ist, könnte daran liegen, dass eine Stadt zunächst die Pflichtaufgaben (z.B. Asyl, Schulbau usw.) zu bewerkstelligen hat, bevor sie an freiwillige Aufgaben herangehen kann.
    Für alles, auch die (Vor-)Planungen von Straßen, Schulen usw. MUSS das Geld zuvor in den Haushalt eingestellt werden.

    @bautzner:

    Du scheinst ja ’ne Menge Ahnung von Stadt(teil)entwicklung zu haben, wenn Dir „jenseits von Eigentumswohnung, Parkplatz und Supermarkt“ nicht ein konkreter Punkt dazu aus der Feder fließt. Gib doch mal Butter bei die Fische! Wo genau siehst Du Bedarf in der Stadtteilentwicklung? Mehr Sozialarbeiter? Mehr Müllleute? Was? Wo? Wie?

  18. @Fidel Richtig – FDP!
    Es erübrigt sich, deren Gemecker ernst zu nehmen. Jahrelang Erfüllungsgehilfe der CDU bzw. denen nach dem Mund geredet und jetzt nur noch herummaulen, das ist schon mehr als schizophren! (Auch wenn der Herr Sennewald da vielleicht noch nicht dabei war, macht es das auch nicht besser!)
    Lebt unser Bürgermeister überhaupt noch? Ist der überhaupt noch Bürgermeister? Ist der aus dem Urlaub schon zurück? Habe noch nichts gehört, das er den besorgten Bürgern offensiv entgegengetreten ist, bis auf einen kleinen Versuch vor wenigen Tagen, habe ich das Gefühl, den Typ geht das alles gar nichts an und abgetaucht wäre dafür der passende Begriff. Schon Mist, da hat man die halbwegs kompetenten Leute besiegt und dann kommen Probleme in Form von Flüchtlingen in die Stadt, die einem eine klare Haltung abverlangen, also echt, wirklich unfair. Das machen die Flüchtlinge bestimmt nur, um die FDP zu ärgern.

  19. @Fidel Allein was der Johannes Lohmeyer (FDP=Mehrwertssteuersenkung+Hotelbesitzer) in den letzten Jahren so von sich gegeben hat, mit welchen Worten der über politische Gegner herzog, war dem Geplapper aktuell „besorgter Bürger“ nicht unähnlich, denn auch der hat in den Antifademos das eigentliche Problem gesehen, weniger bei den Neonazis, was in Dresden eine sehr sehr lange Tradition hat und deshalb die aktuellen Reaktionen nicht verwundern, denn Dresden hat nach deren Aussage ja gar kein Problem mit Neonazis.
    Ich warte auf die ersten Verbrennungen von Druck-Erzeugnissen der als Lügenpresse „enttarnten“ Verlage. Da waren die Dresdner auch schon einmal die Ersten, haben das Goebbels damals quasie eingeredet und förmlich aufgedrängt. Lange kann es so jedenfalls nicht mehr dauern, denn naja, November ist es ja schon bald wieder einmal.

  20. Handverlesene Flüchtlinge und ausgewählte Kunstprojekte, damit die Stadt ein Vorzeigeheim hat? Es ist zwar ne nette Idee, aber ein bisschen realitätsfremd ist es auch.

  21. @Anton
    Lieber Anton, wo kann ich denn eine „Mail-Adresse“ für Trixie und Isabell posten? Ich möchte diese ungern für die „besorgten Bürger“ mit veröffentlichen… :-S

  22. @Anton Launer
    Der Link funktioniert nicht! Doch wenn es um das sehr sehr späte Statement des Herrn OB geht, dann ist das doch geheuchelt und sicher mittels kürzlich kommunizierter Tourismusdelle zu erklären. Wer ist gerade Vorsitzender dieses Verbandes, ach ja, der FDP Kumpel und Hotelbesitzer Lohmeyer. Reine Angst ums Geschäft, mehr steckt da sicher nicht hinter. ;D

  23. @twinkynt Einen Blick auf die Wahlergebnisse aus der Neustadt geworfen und Du wunderst Dich schon etwas weniger.

  24. @HinzundKunz

    Zu einem FDP-Bashing wollte ich eigentlich nicht aufrufen/einladen.
    Ich wollte darstellen, wie schwer es ist und wie lange es dauert größere Projekte zu finanzieren; und dass es (weisungsgebundene) Pflichtaufgaben und freiwillige Leistungen der Stadt gibt.
    Selbst beim Thema Asyl/Flüchtlinge scheinen manche hier immernoch nicht mitbekommen zu haben, dass es stadtteilbezogene Initiativen und einen „Ehrenamtskoordinator Asyl“ gibt, an den man/frau sich wenden kann.
    Die Informationen liegen quasi auf der Straße, doch die Menschen haben so viele „Sorgen“/Anliegen, dass sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

    P.S. An dieser Stelle mal ein großes Lob und eine Dankeschön an den Anton Launer, der (für die Neustadt) eine tolle Berichterstattung macht und zeitnah wichtige Infos verteilt. Man muss sie nur aufgreifen und ggf. selbst aktiv werden.

  25. Freunde,
    bin grad 10.000 km von Euch und der Neustadt entfernt. Weit weit weg…
    Danke und liebe Grüße aus dem spätnächtlichen Chabararowsk, wo wir für für eine besser Verständigung zwischen Russen und Deutschen arbeiten. Für Euch. Mit Euch. BMECTE:GEMEINSAM http://vk.com/bmectegemeinsam

    MACHEN! MACHT LOS! Von nichtmachen-wirdnix…

  26. Hinz und Kunz ist irgendwie in den 90igern hängengeblieben.
    Kann ja sein dass Du damals Glatzen gejagt hast oder sie Dich.
    Die meisten von denen sind heute biedere Familienväter und ihre Vergangenheit ist ihnen peinlich. Nur Du hast den Absprung nicht hingekriegt und machst auf fundamentaler Linker. Dabei bist Du selbst der nützlichste aller ***entfernt, siehe Hausordnung*** für das Großkapital.

  27. @mirko,
    coole sache! für Frieden Мир und Völkerverständigung взаимопонимание между народами!

  28. @Laberbacke Hahaha … ich bin also „in den 90igern hängengeblieben“ … hahaha! Diese Aussage beruht auf herbeifantasierten Behauptungen und einem hohen Maße an Ignoranz, gegenüber dem, was aktuell vor sich geht. In Anbetracht der letzten 6-7 Jahre ist es schon ziemlich drollig solchen Unsinn erzählt zu bekommen.
    Tja, Glatze tragen heute sicherlich die wenigsten Neonazis, richtig, aber sie sind eben leider nicht nur noch ein Teil der Geschichte. Und sicher ist auch, anders als von Dir behauptet, die wenigsten des von Dir angesprochenen Personenkreises schämen sich für ihre rassistischen „Verfehlungen“. Schämen würde nämlich Einsicht voraussetzen, die gab es bei den allerwenigsten dieser Strolche. Und es gibt hier im Viertel einige Leute, die schon bei der Hetzjagd bzw. der Ermordung von „Jorge Gomondai“ zugegen waren oder Rumänen („Hütchenspieler“) auf der Prager Straße mit Baseballschlägern unter dem Beifall ebenso widerlicher Pasanten verdroschen haben und die mir beinahe jede Woche über den Weg laufen. Keiner von denen hat wirklich dazugelernt, nur ruhiger sind sie, zugegeben, doch wehe, sie versuchen sich zur aktuellen Lage zu äußern, dann wird es sehr schnell mehr als nur dunkel. Auch wenn der größte Teil dieser alten Kameraden sich heute glücklich einer gemeinsam schwer erarbeiteten Leberzirrhose hingeben und so wirklich kaum noch persönlich eine Gefahr darstellen, deren Nachwuchs aber eben schon.

  29. @ paligro
    auf was meinst du so politisch, kann ich aus deinen Beiträge nicht erkennen. Okay Flüchtlingsthema ist (irgendwie) dein Ding, daraus jetzt eine ich habe die Weisheit mit Löffeln gegessen und ich bewerte jetzt alles unter diesem (natürlich ehrenwerten) Gesichtspunkt deine Weltsicht zu verbreiten. FRAGEzeichen.

  30. @ julia: Deutschkurse werden von der Volkshochschule angeboten. Gegen verquaste Formulierungen empfehle ich einen erweitereten Kursus.

  31. @ julia

    Sie haben Ihre Einstellung ja schon im Beitrag
    ‚Straße am Alaunplatz wird repariert‘ verbreitet:

    „Und im übrigen, ich bin blond und mein Blut ist rein.“

    Was für eine ‚Weltsicht‘ geben Sie wohl mit dieser Ansage zu erkenen
    FRAGEzeichen.

  32. Mann ließt, was man lesen will. Es war eine ironischen Wiederholung, einer Anspielung die weiter oben im Text stand, dass mit Blond und so … in der ‚Straße am Alaunplatz wird repariert‘ verbreitete ich bitte nicht alles zu vermischen, Flüchtlinge und Strassenbau um genau zu sein. So was machen die rechten Dumpfbacken schon zu genüge.

  33. Ich bin gespannt, ob die Flüchtlinge gleiche Toleranz aufbringen, die von den Dresdnern gefordert wird. Interessant wie sie z.B. auf die Schwulenklubs reagieren. Mit Neugier und Interesse oder eher mit Ablehnung und Hass?

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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