Straße am Alaunplatz wird repariert

Straße am Alaunplatz wird saniert

Straße am Alaunplatz wird saniert

Seit heute Morgen wird die Straße und der südliche Fußweg am Alaunplatz zwischen der Kamenzer Straße und dem Eingang zum Park auf einer Länge von 100 Metern instand gesetzt.

Die Firma Thiendorfer Fräsdienst GmbH & Co KG übernimmt die Arbeiten im Auftrag des Straßen- und Tiefbauamtes. Die Arbeiter befestigen die Fahrbahn mit Asphalt und den Fußweg mit einem Betonpflaster.

Während der Bauarbeiten bleibt der Straßenabschnitt für Fahrzeuge voll gesperrt. Fußgänger können die Baustelle jederzeit queren. Die Zufahrt zu anliegenden Grundstücken ist ebenfalls gewährleistet. Die Kosten betragen laut Angaben der Stadtverwaltung rund 40 000 Euro.

Der Straßenbelag und der südliche Fußweg werden erneuert.

Der Straßenbelag und der südliche Fußweg werden erneuert.

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48 Kommentare für “Straße am Alaunplatz wird repariert

  1. 12. Oktober 2015 um 10:17

    „Die Kosten betragen laut Angaben der Stadtverwaltung rund 40 000 Euro.“ A.L.

    40.000 € die nun fehlen um Flüchtlinge und deren Helfer zu versorgen. Das aber nur zur Information, …
    … denn dafür sollten wir alle größtes Verständis aufbringen. Die Straße und der südliche Fußweg am Alaunplatz zwischen der Kamenzer Straße und dem Eingang zum Park sind, wie wir ja alle wissen, seit Monaten unpassierbar. Das sind doch keine Zustände. Zumindest keine zivilisierten.
    Noch ein positiver Umstand: Der Bau lindert auch ganz sicher die Ängste der besorgten Büger von der sozialen Sahnetorte nichts mehr abzubekommen.

    Weiter so!

  2. 12. Oktober 2015 um 11:45

    @ Paligro: Diese Diskussion musste ja kommen. Aber vielleicht siehst Du ja ein, dass es bei obiger Straßenbaumaßnahme um etwas ein bisschen Wichtigeres als um eine paar Flüchtlinge geht. Nämlich um die Wirtschaft, um Arbeitsplätze, somit auch die Renten- und Sozialkassen und die Bewegungsfreiheit. Das nützt Deutschland, der Stadt Dresden und letztlich uns allen. Außerdem sollte man wehrlose Autos nicht gegen Menschen ausspielen.

  3. 12. Oktober 2015 um 12:36

    Torsten,

    ein Dampfplauderer muss eben tun, was ein Dampfplauderer tun muss!

    Autos werden zudem bald nicht mehr wehrlos sein. Einmal von Goggle und facebook mit Gesichtserkennung und Selbstschussanlage ausgestattet, können sie einen Flüchtling – also flüchtigen Angreifer – dank Autopilot sogar selbstständig verfolgen, ohne dabei die Straßenverkehrsordnung zu verletzen. Brutal!

  4. _
    12. Oktober 2015 um 12:40

    Vergesst nicht die paar tausend Marathonläufer, die am Sonntag über den neuen Asphalt rennen werden.
    @Anton: Wird das denn bis dahin fertig?

  5. Ecki
    12. Oktober 2015 um 12:49

    Unser Land ist so reich, dass beides geht: Infrastruktur erhalten UND Flüchtlinge versorgen. Dieses gegeneinander auszuspielen halte ich für ziemlich daneben. Vielleicht werden wir durch die Flüchtlinge derzeit nicht NOCH reicher, als wir schon sind. Aber ärmer bestimmt nicht. So viel Ehrlichkeit sollte schon sein, gerade montags.

  6. 12. Oktober 2015 um 13:16

    Mal im Ernst,

    die Poltiker, die solche Bauprojekte veranlassen, sehen das ganz sicher anders als du, lieber Ecki! Ich im übrigen auch aber aus anderen Gründen als diese. Die Politker kennen die Besitzer der beauftragten Baufirmen persönlich und profitieren deshalb durch solche Bauvorhaben, die letztlich immer teurer sind als veranschlagt. Die Flüchtlinge treffen sie da eben nicht und sehen wahrscheinlich deshalb an der Stelle eine angebliche Belastungsgrenze überschritten. Auf diese Poltiker und Unternehmer kann ich also in der Sache nicht bauen.

    Aber warum sehe ich das anders als du!? Ich denke, dass ein gutes Stück unseren Reichtums auf der Ausbeutung anderer, also anderen Schultern fußt. Wo kommt denn diese Wirtschaftskraft her, mit der wir es uns leisten können, unsere Straßen ohne Not(!) auszubessern? Aus Bangladesh, Indien, China, Lateinamerika oder Osteuropa. Auch diese Ehrlichkeit sollte schon sein, gerade Montags.

  7. Daniel D. Dietze
    12. Oktober 2015 um 13:29

    Ecki, du sagst: „Vielleicht werden wir durch die Flüchtlinge derzeit nicht NOCH reicher, als wir schon sind.“

    Auf finanzieller Ebene mögest du Recht behalten. Aber auf geistiger Ebene werden wir – dank der Zuwanderung – ganz sicher um viele wichtige Erfahrungen reicher sein, „als wir schon sind.“

  8. 12. Oktober 2015 um 15:26

    „Unser Land ist so reich…“

    Finde ich nicht. In Island gibt es beheizbare Bürgersteige, in der Schweiz vergoldete Mülltonnen und in Dubai überdachte Skipisten. DAS nenne ich Infrastruktur. Die uns armen Deutschen natürlich jetzt entgeht, wo die Flüchtlinge herkommen. Schlimm!!!

  9. Ecki
    12. Oktober 2015 um 15:31

    @DDD: Ausgangspunkt war das Finanz-Gejammer. Geistig stimme ich Dir voll und ganz zu!

  10. Blutgericht
    12. Oktober 2015 um 16:06

    @Torsten:
    Die nächste überdachte Skipiste is ne halbe Stunde Autofahrt…

    Jetzt wird schon ne einfache Straßensanierung instrumentalisiert? Is das euer Ernst Leute? Geht raus und tut jeden Tag was nettes für Andere. Sollte jeder machen. Ist am Ende deutlich mehr wert, als bei jeder Gelegenheit rumzumaulen und zu NERVEN.

    Danke für den Artikel Anton, jetzt weiß ich, dass ich woanders langfahren muss in nächster Zeit.

  11. TomDD
    12. Oktober 2015 um 16:47

    @paligro: Ein ganz normaler Hinweis von Anton wird durch dich völlig sinnfrei instrumentalisiert. Was hat denn die Sanierung mit Flüchtlingshilfe zu tuen? Sollen jetzt Kinos geschlossen werden, Feiern abgesagt werden?? gehe doch mit gutem Beispiel voran, und Spende die hälfte deines Lohnes oder helfe kostenfrei den Arbeitern, damit es nicht so Teuer wird:-)

  12. 12. Oktober 2015 um 16:49

    Eine einfache Straßensanierung, also? Hast du schonmal eine Straße saniert? Die einfachen Dinge im Leben, liebes Blutgericht, kosten nicht 40.000,- Euro. Die einfachen Dinge im Leben sind unbezahlbar! ;)

    Zu deiner Frage: mein voller Ernst. Also inhaltlich. Und ich gehe auch regelmäßig raus und mache „nettes für Andere“. Aber das wird mich trotzdem nicht davon abhalten hier „rumzumaulen“ und dich zu „NERVEN“.

  13. TomDD
    12. Oktober 2015 um 17:18

    @paligro: Hoffentlich fällst du bei deinen Hilfsaktionen nicht in ein Schlagloch:-) Schönen Tag/ Abend dir noch

  14. 12. Oktober 2015 um 18:01

    Hallo Tom,

    was die nicht notwendige Sanierung einer Straße mit Flüchtlingshilfe zu tun haben kann, habe ich bereits ausgeführt. Siehe oben. Kinos schließen und Feiern absagen ist eine sehr gute Idee von dir, lieber Tom! Wie kann man auch feiern, wenn anderswo Menschen unter unwürdigen Bedingungen für einen arbeiten oder noch ganz wo anders Leute für die eigenen Wirtschaftsinteressen ins Gras beißen!? Oder wie Samy Deluxe einst schrieb: „[…] weil ich nicht feiern kann, solange ich in Babylon leb.“ Und wenn in den Kinos die meisten Plätze für Schweigerproduktionen oder Comicverfilmungen reserviert sind, sollten die, wie du schon sagtest, im Interesse der öffentlichen Bildung umgehend geschlossen werden.

  15. Blutgericht
    12. Oktober 2015 um 20:18

    Paligro, ich bin wahrscheinlich geistig nicht ganz auf der Höhe, denn es fällt mir sehr schwer wirklich herauszulesen was du eigentlich sagen willst. Und vor allem warum. Tu doch auf basisdemokratischer Ebene was. Mit Betonung auf tun.

  16. Hans
    12. Oktober 2015 um 21:53

    Paligro,

    zuerst sollte man festhalten, dass es sich um eine Instandsetzung der Straße handelt. Die von dir angeprangerte, „nicht notwendige Sanierung“ findet gar nicht statt. Eine Sanierung wäre ein grundhafter Ausbau. Hier handelt es sich um eine Instandsetzung, bei der lediglich die Tragschicht sowie die Asphaltdecke erneuert werden.
    Woher nimmst du denn die Erkenntnis, dass diese Instandsetzung nicht erforderlich ist?
    Üblicherweise kann mit einer solchen Maßnahme ein grundhafter Ausbau um lange Zeit, im Optimalfall um mehrere Jahrzehnte, hinausgeschoben werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Straße im Bestand Schäden aufweist, die bei nicht durchgeführter Instandsetzung in einigen Jahren einen grundhaften Ausbau erforderlich machen.
    Man hat also die Wahl, jetzt 40.000 Euro auszugeben oder in ein paar Jahren 300.000 Euro. Als Steuerzahler kann man eigentlich nur die erste Variante wollen?
    Alternativ kann man natürlich jetzt alle Haushaltsmittel der Stadt für Flüchtlinge ausgeben. Aber auch die wollen vermutlich nicht ihr weiteres Leben in einer Flütlingsunterkunft verbringen, sondern arbeiten und sich selbst ein sicheres, selbstständiges Leben aufbauen. Und auch dafür benötigt man Infrastruktur…

  17. Lehrerin
    12. Oktober 2015 um 22:00

    @TomDD: Was ist denn mit Dir passiert? Hast Du im Rahmen der Flüchtlingsprogramme einen Deutschkurs besucht? Dann wären ja erste Erfoge sichtbar! TomDD – seitdem ich hier lese, war das um 17:18 Uhr Dein erster Beitrag ohne grobe Rechtschreibfehler. Weiter so! Vielleicht wird es dann auch inhaltlich besser.

  18. 12. Oktober 2015 um 22:06

    So ein Shitstorm hat schon was erfrischendes! Damit habe ich auch gerechnet, denn Straßen sind dem Deutschen traditionell HEILig.

  19. christoph
    12. Oktober 2015 um 22:56

    @ Lehrerin… Glashaus!

  20. TomDD
    13. Oktober 2015 um 00:01

    @Lehrerin: das war der Nachbar! scheinbar bist du die Nachbarin von paligro. schönen Abend noch.
    PS: vinde dem vehler

  21. Lhotse
    13. Oktober 2015 um 07:36

    Eine einfache Straßensanierung mit Flüchtlingen in Zusammenhang zu bringen, erscheint mir doch sehr weit her geholt,
    genau so wie ein arroganter Kommentar über Deutschkurse und Rechtschreibfehler, welcher ebenso komplett am Thema vorbeigeht.

    Außerdem wird die Straßensanierung doch nur dahin führen,
    das noch rücksichsloser und schneller gefahren werden kann –
    trotz 30er-Zone und Kindergarten

  22. Shiva
    13. Oktober 2015 um 08:42

    Die Straße muss doch gemacht werden, damit standesgemäß vom und zum Volvo-Ghetto gebrettert werden kann und damit es bei der morgentlichen und abendlichen Kindergartenralley und Schulralley im Auto nicht so rumpelt.

  23. 13. Oktober 2015 um 11:00

    Hans: „zuerst sollte man festhalten, dass es sich um eine Instandsetzung der Straße handelt. Die von dir angeprangerte, „nicht notwendige Sanierung“ findet gar nicht statt.“

    paligro: Von mir aus…

    Hans: „Woher nimmst du denn die Erkenntnis, dass diese Instandsetzung nicht erforderlich ist?“

    paligro: Ich kenne die Straße! Ich war in dem anliegenden Kindergarten 5 Wochen lang im Praktikum. Ich hatte keinerlei Probleme die Einrichtung zu erreichen.

    Hans: „Es kann davon ausgegangen werden, dass die Straße im Bestand Schäden aufweist, die bei nicht durchgeführter Instandsetzung in einigen Jahren einen grundhaften Ausbau erforderlich machen.“

    paligro: Du kannst ja mal ein syrisches Kind fragen, ob der Ausbau oder die Instandsetzung im Vergleich zu dessen Lebensumständen zwingend „erforderlich“ ist – Kindermund tut Wahrheit kund.

    Hans: „Aber auch die wollen vermutlich nicht ihr weiteres Leben in einer Flütlingsunterkunft verbringen, sondern arbeiten und sich selbst ein sicheres, selbstständiges Leben aufbauen. Und auch dafür benötigt man Infrastruktur…“

    paligro: In anderen Ländern, in denen die Infrastruktur nicht auf unserem Niveau ist, müssen Menschen also in Massenunterkünften wohnen, haben kein sicheres, selbstständiges Leben und gehen keiner Arbeit nach? Unfug!

    paligro: Wenn es dir um deine Stoßdämpfer geht, lieber Hans, hast du von mir kein Mitleid zu erwarten! Denn die meisten Flüchtlinge werden sich wohl auch nach „erfolgreicher“ Integration kein Auto leisten können, ebenso wie viele bereits integrierte Deutsche. Das ist Jammern auf hohem Niveau und dafür gibt es noch eine andere Bezeichnung, „Luxusprobleme“

    Lhotse: „Eine einfache Straßensanierung mit Flüchtlingen in Zusammenhang zu bringen, erscheint mir doch sehr weit her geholt, […]“

    paligro: Auf der einen Seite 40.000,00 € ohne Not auszugeben und auf der anderen Seite Belastungsgrenzen überschritten zu sehen, ist etwa nicht weit hergeholt?

    „Integration gelingt nur, wenn Sie bereit sind zu geben!“

  24. 13. Oktober 2015 um 12:05

    „Eine einfache Straßensanierung mit Flüchtlingen in Zusammenhang zu bringen, erscheint mir doch sehr weit her geholt“

    Finde ich nicht.

    Ich bin ja kein Nazi, aber die Flüchtlinge nehmen uns doch auch die Arbeit, die Frauen, die Turnhallen, die Schulen, die Skipisten und die Kultur weg. Da ist es schon richtig, darauf hinzuweisen, dass sie bestimmt auch bald die Gelder für Straßen und deren Sanierung an sich reißen werden.

  25. Radler
    13. Oktober 2015 um 13:57

    @paligro: Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man lieber leise sein. Wenn Sie meinen, die Straßensanierung wäre ohne Not, dann haben Sie von der Problematik einfach keine Ahnung. Es ist leider so, dass bei vielen Straßen mit der Instandhaltung (und ich würde es auch hier eher so nennen) viel zu lange gewartet wurde und wird. Am Ende muss viel mehr Geld in die Hand genommen werden. Dann ist es keine Instandhaltung mehr, sondern eine umfangreiche Sanierung. Und Infrastruktur (auch Straßen) haben NICHT nur etwas mit Autos zu tun. Fahrradfahrer und Rollstuhlfahrer nutzen diese z.B. auch. Man könnte fast meinen, Sie wollten eine Anpassung unseres Lebensstandards etc. an die Herkunftsländer der Asylsuchenden – nur: kommen diese Menschen nicht gerade zu uns, weil es uns hier besser geht? Im anderen Fall hätten sie sich den weiten Weg sparen können.
    Mit Ihrer Meinung machen Sie sich keine Freunde und das Verständnis für Asylsuchende steigern Sie damit auch nicht. Alles im Allen sehr kontraproduktiv!

  26. Radler
    13. Oktober 2015 um 14:27

    @paligro: Und noch etwas: Die Belastungsgrenze hat relativ wenig mit Geld zu tun. Natürlich fordert es uns auch finanziell – doch wir sind ein reiches Land. Die Belastungsgrenze hat viel mehr damit zu tun, dass wir auf der einen Seite nicht zaubern können (Wohnungsbau, Schulen, Lehrer, Kindergärten, Polizei, … all dies benötigt Zeit) und auf der anderen Seite nicht zu Fremden im eigenen Land werden wollen. Es leben bei uns schon ca. 20% Menschen mit Migrationshintergrund (wie viele davon integriert sind, ist nicht bekannt) und dazu kommen jetzt noch Millionen an Asylsuchenden an. Familiennachzug, höhere Geburtenrate, … irgendwann in naher Zukunft befinden wir uns in der Minderheit und was das dann heißt, hängt stark davon ab, wie wir uns jetzt verhalten bzw. die Integration schaffen. Momentan ist einfach eine Belastungsgrenze erreicht und die kann man mit noch so viel WILLKOMMEN und WIR SCHAFFEN DAS nicht totreden. Da würden auch keine geschlossenen Kinos etc. was dran ändern.

  27. 13. Oktober 2015 um 14:57

    @Radler:

    „Und Infrastruktur (auch Straßen) haben NICHT nur etwas mit Autos zu tun. Fahrradfahrer und Rollstuhlfahrer nutzen diese z.B. auch. Man könnte fast meinen, Sie wollten eine Anpassung unseres Lebensstandards etc. an die Herkunftsländer der Asylsuchenden – nur: kommen diese Menschen nicht gerade zu uns, weil es uns hier besser geht? Im anderen Fall hätten sie sich den weiten Weg sparen können.“

    Aber genau das ist doch das Problem!!! Wenn jetzt hier bei uns ständig jede Straße und jeder Bürgersteig saniert werden, dann wollen doch noch mehr Flüchtlinge hier herkommen. Der Wege wegen.

    Jede Wette, dass Menschenschlepper mit dem Bericht von Anton gerade in Aleppo um Kunden werben.

  28. 13. Oktober 2015 um 15:00

    @Radler:

    […] irgendwann in naher Zukunft befinden wir uns in der Minderheit […]

    Irrtum, Ihr seid schon immer Minderheit.

  29. 13. Oktober 2015 um 15:22

    Radler,

    mein Hauptanliegen ist es in der Tat nicht, Verständnis für Asylsuchende zu steigern. Das sollte in der Neustadt bereits bestehen („Willkommenskultur“). Da will ich außerdem die Reichweite dieses Online-Magazins nicht überschätzen.
    Mir ist es jedoch ein Anliegen, den Lesern hier zu vermitteln, dass das eigene militärische und wirtschaftliche Verhalten in der Welt Hauptursache für das ganze Drama ist. Ich bitte darum sich diesbezüglich selbstständig zu informieren. Quellen gibt es genug, nicht nur auf Arte. Du darfst nur nicht weg sehen, wenn es unbequem wird. Wie ich oben bereits erläutert habe, können wir uns das Niveau auf dem wir hier leben und unsere Straßen aufhübschen, nur leisten, weil wir Menschen in anderen Ländern ausbeuten. Um Rohstoffe, Arbeitskraft und Fachkräfte. Willst du das etwa bestreiten, Radler!?

    Was du deutschen Lebensstandard nennst, nenne ich Dekadenz. Ja, da müssen wir der Fairness halber Abstriche machen. Und nicht nur die sogenannten Superreichen.

    Im Übrigen geht es mir auch nicht darum, mir hier Freunde zu machen. Der Widerstand der sich hier gegen meine Thesen gebildet hat, ohne dabei auch nur einmal auf meine Argumente einzugehen im Versuch diese zu widerlegen (das kannst du gern rückblickend nachvollziehen), spricht Bände. Hier werden viele sehr angespannt, wenn es um die Reflektion des eigenen Reichtums geht. Selbst in der ehemals antikapitalistisch geprägten Neustadt.

    Du kannst ja gern mal nach Vietnam radeln und dir ein Bild davon machen, wie es andere Menschen in anderen Ländern schaffen, ohne diesen Reichtum bescheiden aber glücklich zu leben.

  30. Radler
    13. Oktober 2015 um 15:23

    @Peter Macheli: Warum kann man nicht mal ernsthaft und nüchtern diskutieren? Ich kann mir denken, wen Sie mit „Ihr“ meinen, aber erstens gehöre ich nicht zu diesem „Ihr“ und zweitens hilft es niemandem weiter. Oder fühlen Sie sich besser, wenn Sie die Augen zu machen und alle, die von Problemen sprechen, ausblenden, verteufeln oder in die Rechte Ecke stellen?

  31. Radler
    13. Oktober 2015 um 15:58

    @paligro: Puh, so viele verschiedene Dinge die teilweise nichts mit dem anderen zu tun haben. Wie soll ich dir da kurz darauf antworten – es geht nicht kurz und für lang fehlt mir grad die Zeit. Ich versuche es trotzdem mal kurz mit einigen Stichpunkten:
    – militärisch und wirtschaftlich haben wir einen großen Anteil an den Verhältnissen – da stimme ich dir im Allgemeinen zu (wobei es im Detail dann schon schwierig wird – die Sache ist einfach zu vielschichtig und ich bezweifle, dass es jemanden gibt, der da 100%ig den Durchblick hat)
    – Je nachdem wie du das „wir“ definierst, bestreite ich sehr wohl, dass unser Lebensstandard/Niveau ausschließlich auf Ausbeutung beruht. Das es Kräfte auch in unserem Land gibt (z.B. Großkonzerne), die andere Länder etc. ausbeuten, bestreite ich nicht und kritisiere ich auch.
    – das Glück/Zufriedenheit und Reichtum nicht unbedingt (oder gar selten) zusammen anzutreffen sind, ist eine ganz andere Sache und hat meines Erachtens mit der Diskussion hier nichts zu tun bzw. setzen die Menschen, die hier zu uns kommen, Reichtum und Glück/Zufriedenheit gleich bzw. kommen zu uns, weil wir reich sind (hier beißt sich dann bei deiner Argumentation die Katze in den Schwanz)
    – eine weitere Sache: wir leben auch über unsere Verhältnisse und da wird es sicher Abstriche geben müssen (mit und ohne Asylsuchende – mit allerdings noch deutlichere)
    – es erschließt sich mir allerdings nicht, warum wir unser Leben einstellen und alles für Asylsuchende opfern sollen – da ist Niemandem geholfen (Was ist denn dann in 10, 20 Jahren? Kurzsichtigkeit ist ein Schritt Richtung Untergang.)

  32. keks
    13. Oktober 2015 um 18:31

    @radler:
    „kommen diese Menschen nicht gerade zu uns, weil es uns hier besser geht?“ glaubst du das wirklich?

    besteht nicht vielleicht die kleine möglichkeit, dass diese menschen herkommen, weil krieg und verfolgung sie von zuhause wegtreiben?

    ansonsten… ich hoffe jeden tag drauf, dass ihr endlich minderheit werdet ;)

  33. 13. Oktober 2015 um 19:17

    @Torsten, paligro und Andere,

    ich bin ja kein Troll, aber hier gefällt es mir. Beiträge zu FLüchtlingen, Besorgte Bürder, Auto- und Fahrradfahrer – getriggert bei einer simplen Straßensanierung – besser kann es nicht werden.

    @Anton: es fehlt das Schlagwort: „Kasper, tanzt schneller“ :’D

  34. 13. Oktober 2015 um 19:21

    Na dann, @Radler, erläutere doch mal WER Minderheit wird. Wer ist „wir“? Wir Deutschen? Die mit Pass, oder muss das Blut rein sein? Zählen die Bayern dazu?

  35. Lhotse
    13. Oktober 2015 um 19:28

    @ Torsten

    Den Braunen Mob wird es wenig kümmern, ob die Galgen über sanierte oder unsanierte Straßen getragen (und bei der „Entwicklung“ hier schon naheliegend) oder auf sanierten oder unsanierten Straßen errichtet werden.
    Nicht zu vergessen die damit zwangsläufig verbundenen, folgenden Lynchmorde, welche von der Sächsischen Justiz mit milde erhobenen Zeigefinger abgestraft werden . . .

    Hört sich das sehr unwahrscheinlich an?

    @ Radler

    Wenn man dort nicht hingestellt werden möchte, sollte man auch keine
    Sprüche aus eben dieser Ecke von sich geben.

  36. TomDD
    13. Oktober 2015 um 19:38

    wie ein Thema hier völlig falsch zerlegt wird. Das Neustadtgeflüster hätte mal lieber die Kommentare zum Überfall auf der Alaunstraße freischalten müssen. Aber scheinbar wollten sie die Kommentare von den ganzen Gutmenschen nicht lesen. Ich habe meine Willkommenskultur schon geändert und meide verschiedene Straßen und gebe jedem Nordafrikaner 5 Euro.

  37. Radler
    13. Oktober 2015 um 19:51

    @keks: Auf dem Weg dieser Flüchtlinge liegen viele Länder, in denen sie nicht verfolgt werden würden – aber sie kommen zu uns. Aus welchem Grund wohl?

    @Peter Macheli: Viele von denen, die jetzt kommen, haben völlig andere Werte als wir und kennen z.B. Demokratie nicht. Ich spreche also von Menschen, die völlig anders ticken. Aufgabe ist es, diese Menschen zu integrieren. Wenn dies aber nicht gelingt und Parallelgesellschaften entstehen und diese dann in der Mehrheit sind, dann haben wir ein Problem. Es geht überhaupt nicht um Pass oder Blut oder sonstwelchen (Rechten) Käse, sondern es geht um Integration. Und dazu benötigt es eine gewisse Ordnung und Planung, die Momentan überhaupt nicht vorhanden ist.
    Aber ich beende diese Diskussion hier – es ist mir einfach zu blöd.

  38. sylvia
    13. Oktober 2015 um 20:04

    Ihr habt doch alle ein Rad ab … selbiges fällt mir bald runter, wenn nicht in nächster Zeit mal die Jordanstraße neu ausgebaut wird. Hat mich bereits 4(!) neue Stoßdämpfer gekostet…

  39. julia
    13. Oktober 2015 um 23:06

    Fein. Eine Straße wird repariert. Die Kommentierungen trollen um die Wette, … ehrlich. Und wie immer darf ‚Mann‘ seine Meinung haben, nur was hat das Thema Flüchtlinge damit zu tun?! Holla.
    Nix. Nix. Nix. Wahrscheinlich wird Dresden jetzt, der Sanierung willen, von Aliens kontaktiert, die kausales Denken noch nicht erfunden haben. Und im übrigen, ich bin blond und mein Blut ist rein.

  40. 14. Oktober 2015 um 00:30

    Radler, du sagst: „Viele von denen, die jetzt kommen, haben völlig andere Werte als wir und kennen z.B. Demokratie nicht.“

    Mein Eindruck ist, dass du unsere „Demokratie“ auch nicht so richtig verstanden hast.

    Und welche Werte meinst du, haben wir bitte?

    Du sagst: „militärisch und wirtschaftlich haben wir einen großen Anteil an den Verhältnissen“

    und: „Das es Kräfte auch in unserem Land gibt (z.B. Großkonzerne), die andere Länder etc. ausbeuten, bestreite ich nicht und kritisiere ich auch.“

    weiterhin sagst du: „wir leben auch über unsere Verhältnisse und da wird es sicher Abstriche geben müssen“

    Radler, meinst du diese Werte? Geht dir der integrierte Knoten langsam auf?

  41. Daniel D. Dietze
    14. Oktober 2015 um 00:33

    Hallo Sylvia,

    Stoßdämpfer von einem Fahrrad oder einem Auto? Wie weit hast du es denn zur Arbeit?

  42. 14. Oktober 2015 um 12:20

    Julia, dein Blut ist vielleicht sogar etwas zu rein. Vielfalt tut gut! Auch und vor allem in der Erbgenetik.

  43. julia
    14. Oktober 2015 um 14:03

    @paligro – für dich die Headline rezitiert:

    Straße am Alaunplatz wird repariert

    … und die wird völlig unabhängig von deiner Flüchtlingspolitik repariert werden.

  44. Shiva
    14. Oktober 2015 um 16:12

    @julia
    „mein Blut ist rein“??

    Wäre besser, Du könntest das von Deinen Gedankengängen und Ansichten sagen, mit so’ner Idiolotie wurde schon mal alles volle Kanne vor die Wand gefahren, aber so was von heftig aber auch!

  45. sylvia
    14. Oktober 2015 um 16:53

    @Daniel D. Dietze: Danke der Nachfrage… zur Arbeit laufe ich. Die kaputten Stoßdämpfer kommen vom stundenlangen Rundendrehen am WE oder nach 17 Uhr wochentags bei der Suche nach einem Parkplatz, wenn ich vom Einkaufen komme… schade, dass es hier keinen Ironiebutton gibt. Sonst hätte ich meinen obigen Beitrag entsprechend gekennzeichnet. Ich wollte meinen Kommentar „Ihr habt doch alle ein Rad ab“ nicht so ei8nsam stehen lassen und habe ihm ein Anhängsel aus dem wahren Leben verpasst. [Hier kommt der Ironiebutton hin]

  46. 14. Oktober 2015 um 17:16

    Insofern die Außerirdischen das nicht verhindern können, wirst du wohl Recht behalten, liebe Julia.

  47. nepumuk
    14. Oktober 2015 um 19:14

    @paligro: das Straßenbauamt hat jährlich 28 Mill. Euro zu verbauen, da sind ne ganze Menge solchen „Kleinkrams“ wie die obige drin – so 100 bis 150 Stück pro Jahr. Viel Spaß bei deinen Einwenden zu jeder dieser Maßnahmen. Ach so: Egal, die Karawane zieht weiter – ohne dich.

  48. 15. Oktober 2015 um 09:18

    Kleiner Muk,

    „die Karawane zieht weiter“, aber denk dran, der Sultan hat Durst!

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