Waschung der Waldschlösschenbrücke

Ausschnitt aus der Video-Installation zur Waschung der Waldschlösschenbrücke
Ausschnitt aus der Video-Installation zur Waschung der Waldschlösschenbrücke
Am Freitag Abend wird in der Galerie Raskolnikow erstmalig die Videoinstallation zur Waschung der Waldschlösschenbrücke gezeigt. Im August 2013 schrubbte die Künstlerin Antje Seeger gemeinsam mit sieben Helfern die Fahrbahnmarkierungen der umstrittenen Dresdner Elbquerung und verwies damit auf den Akt der rituellen Waschung, wie er vor allem im religiösen Kontext praktiziert wird.

Mit dieser Aktion wollte die Künstlerin aber auch auf gesellschaftliche Werte aufmerksam, in denen das menschliche Streben nach Ferne und Mobilität bedeutender zu sein scheint als kulturelles Erbe. Neben einer Videoinstallation von der Waschung der Waldschlössschenbrücke gibt es in der Ausstellung aber auch kleine Objekte, wie beispielsweise einen gelben Abwaschschwamm zu
sehen. Dessen dunkelgrüne Oberflächenbeschichtung wurde von der Künstlerin entfernt und durch Fahrbahnmarkierungsfolie ersetzt. Ein weiteres Video zeigt die Vergoldung eines Autobahn-Mittelstreifens. Die Ausstellung „Home sweet Home“ zeigt eine Auswahl aus dem mehrjährigen Werkkomplex zum Thema Ferne.

  • „Home Sweet Home“, Vernissage: Freitag, 12. Juni, 19.30 Uhr, Ausstellung vom 13. Juni bis 10. Juli in der Galerie Raskolnikow, Böhmische Straße 34, 01099 Dresden

2 Kommentare zu “Waschung der Waldschlösschenbrücke

2 Gedanken zu „Waschung der Waldschlösschenbrücke

  1. „Neben einer Videoinstallation von der Waschung der Waldschlössschenbrücke gibt es in der Ausstellung aber auch kleine Objekte, wie beispielsweise einen gelben Abwaschschwamm zu
    sehen.“

    Ich schmeiß mich weg.

    Hoffentlich hat das keinen Einfluß auf das leckere Essen im Raskolnikow, wäre echt schade.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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