Wieder Baum-Vandalen am Werk

Kaputte Bäume am Alaunplatz
Kaputte Bäume am Alaunplatz
Am Wochenende haben Unbekannte auf dem Alaunplatz mehrere junge Bäume abgebrochen und umgetreten. Bei der morgendlichen Müllrunde hat die Stadtreinigung den Schaden festgestellt und das Grünflächenamt informiert.

Mitarbeiter des Amtes haben die Catalpa bignonioides ‚Aurea‘ (auch bekannt als Gelber Tulpenbaum oder auch Gold-Trompetenbaum) inzwischen erst einmal gesichert und verschnitten. Mehr kann jetzt im Herbst nicht unternommen werden. Die Bäume werden es vermutlich überleben, aber der Plan, dass die mal groß werden und dann auch Schatten spenden, ist nun wieder um ein Jahr zurück geworfen.

Die Bäume an der Süd-Ost-Ecke sind nicht zum ersten Mal attackiert worden. Bereits im Januar vergangenen Jahres hatten Randalierer Äste abgebrochen und Bäume umgeknickt (Neustadt-Geflüster vom 10. Januar 2013). Daraufhin hatte der Verein „La Boule Rouge Dresden“ im Frühjahr rund 400 Euro gesammelt und einen neuen Baum gespendet.

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21 Kommentare zu “Wieder Baum-Vandalen am Werk

  1. Und da wundert sich noch einer, wenn von verschiedenen Seiten zunehmend Videoüberwachung im öffentlichen Raum gefordert wird?

  2. Ich find auch: mehr Kameras würden sowas zwar nicht verhindern aber Täter überführen. Dadurch wären sie vielleicht abschreckend und würden doch solch Greuel verhindern! Wirklich schlimm! Die jungen Menschen, die sowas machen, zahlen ja keine Steuergelder dafür…

  3. Genau, Kameraüberwachung. Und am besten noch ein paar Kameras in den Lößnitzgrund hängen, damit da keiner ein Ästchen abknickt oder ein Bonbonpapier wegwirft.
    Man könnte die Menschen natürlich auch Respekt vor der Natur lehren, aber das Geld dafür wurde für den autogerechten Ausbau Dresdens verplant.

  4. @Franziska
    Es könnten sogar sehr junge Menschen gewesen sein, denn mir ist in den letzten Tagen immer wieder späht abends noch ein Kindergrüppchen begegnet, das offenbar gelangweilt war.
    Da kommt man mit Kameras eh nicht weit, denn Öffentlichkeitsfahndung bei Kindern, dürfte wohl kaum möglich sein.
    Kameras sind Unfug und halten niemanden von nichts ab. Zu einer Aufklärung tragen sie sehr selten etwas bei, denn oft ist das sogar aufgrund der schlechten Bildqualität von vornherein beinahe ausgeschlossen.

  5. @Franziska: Abschrecken? Verhindern? In diesem Staat? Die bekommen eine Klaps auf den Hintern und ein bösen Finger, das war es dann aber auch.

  6. @Anton: Nein, keinen konkreten. Da aber kriminelles Verhalten bei Installation einer Massenüberwachung in die nicht überwachten Gebiete abgedrängt wird, wäre es die logische Konsequenz. Kameraüberwachung für zwei Bäume zu fordern ist schon derart unverhältnismäßig, dass man das in der Gegenrichtung ruhig mal überspitzen kann.

    @Pabba: Na ja, und ein hoffentlich ordentliches Bußgeld. Bleiben wir mal auf dem Teppich, es waren zwei junge Bäume, keine Rückenwirbel von Kleinkindern.

  7. @Till: Respekt vor der Natur lehren? Sorry, aber fürchte, das wäre bei den Chaoten vergebene Liebesmüh´.

  8. @Till: Respekt vor der Natur zu lehren, ist vornehmlich Aufgabe der Eltern. Da ist offensichtlich schon von Anfang an was schief gelaufen.

    Ob Kameras wirkungsvoll sind…. ich weiß nicht….

  9. Meine Beobachtung:
    Dieser Baumtyp mit mehreren, sich dem Passanten zuneigenden Stämmchen, scheint auf – einer Theorie nach vom Affen abstammende – Menschen eine besondere Anziehung auszuüben, die Schwing- und Kletterkompetenzen zu überprüfen.

    „Normale“ Bäume mit einem Stamm bleiben dagegen weitestgehend verschont.
    Das als Tipp für Landschaftsarchitekten ;-)

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