Lokaltermin zur Baustelle mit SZ

Heute, um 17.30 Uhr im Café Neustadt
Heute, um 17.30 Uhr im Café Neustadt
Offenbar haben einige Anwohner des Martin-Luther-Platzes die Nase voll von Baulärm und Dreck. Die freundliche Lokalzeitung kümmert sich, heute um 17.30 Uhr im Café Neustadt.

33 Kommentare zu “Lokaltermin zur Baustelle mit SZ

  1. Oh man, seit Sebtember letzen Jahres bauen die hinter meinen Haus im Hechtviertel an den Gleisen und der neuen Haltestelle.Das ist bestimmt lauter als die kleinen Bagger auf dem Lutherplatz.
    Wie lange ist das Baustellchen schon auf dem Lutherplatz? Seit mitte Juni.

    Verweichlichte Neustadt Bonzen halt ;)

  2. @-: Vielleicht wollen sie einen sofortigen Baustopp, weil ihnen der derzeitige Zustand so gefällt? Oder mitarbeiten, damit es schneller fertig ist?

    Sind die Südseiten-MLPler etwa sensibler als die Nordseiten-MLPler?

  3. dieses nimby-zeugs geht einem echt aufn kranz.
    die dauerhafte verkehrsberuhigung bei baustopp könnte echt ein grund sein. man sollte bei sowas genauer hinschauen: es sind meist nur einzelne, die da trommeln. gleichzeitig verstecken sich diese einzelnen in der annonymität, instrumentalisieren aber interessegeleitet als angebliche gruppierung/ bzw. institution.

    danke an die netten bauabeiter vor ort.

  4. Tja, man hätte den Platz auch einfach so lassen können – dann wäre er in einigen Jahren voll gesperrt worden, weil kein Auto mehr drauf fahren könnte. Ist ja nicht so, dass das eine Luxussanierung zum Spass wäre.
    Haben schon alle den schlechten Zustand von vorher vergessen? Natürlich nervt ne Baustelle vor der Haustür, den Spass hatte wohl jeder schon mal. Und nun? Bauarbeiten einstellen? Oder wollen die Herrschaften, die sich gestört fühlen, ausziehen?

  5. na dann ist es ja toll das die Lutherstr. nicht gemacht wird,die wird ja auch besser von den Baufahrzeugen.Aber Hauptsache Kohle fürs Parken haben wollen.Und die tolle Lösung mit den wenigen Parkplätzen,super.Der Alaunpark und die Elbwiesen sind ja auch soooo weit.Schön Bäume pflanzen,damit die Hunde auch Platz zum hinscheißen haben,wurde ja auch schon auf der Sebnitzer erfolgreich gemacht.

  6. Es sei nur kurz erwähnt, dass wir als Café Neustadt hier lediglich als Treffpunkt ausgelost wurden. Wir zählen die Tage , die nicht mehr viele sind, bis endlich wieder Ruhe einkehrt. Sollte sich also jemand vor unserem Laden treffen, so hoffen wir er/sie hat Werkzeuge dabei um den Prozess zu beschleunigen.
    Sich gegen die Baumaßnahmen zu sträuben, gab es im Vorfeld ausreichend Gelegenheit!
    PS.: Es gibt sehr ruhige Gegenden im Umland!

  7. Ich war zu dieser Zeit im Friseursalon „Chic„, in der Nachbarschaft, um dort den Kundenaltersdurchschnitt zu senken. Die Lichtverhältnisse ließen ein genaues Erfassen der Menge nicht zu.
    Aber acht waren es sicher!

  8. @mike: Das mit den Parkplätzen war auch das Ergebnis einer Bürgerbeteiligung, bei der meines Wissens alle Meinungen von „keinen Parkplatz wegnehmen“ bis „parken auf dem Platz komplett verbieten“ dabei waren – was ist denn nun des Bürgers Wille? Da ist „wir nehmen etwa die Hälfte weg“ vielleicht ein sinnvoller Kompromiß.

    Acht Leute? Am Platz stehen so geschätzt 25 Häuser, mit jeweils vielleicht 8 Wohnungen, also rund 200. Lass da 400 Leute wohnen, was wohl eher niedrig gegriffen ist. Dann sind 8 Leute gerade mal 2% – Massiver Protest sieht anders aus…

  9. Nachtrag: Wieso eigentlich mit der Zeitung? Da hätten sie vielleicht den Professor um einen Lokaltermin bitten sollen.

  10. Diesen Aushang hab ich auch gelesen… lächerlich ! Welche katastrophalen Zustände meinen die besorgten Bürger ? Ein Monat noch dann ist es doch vorbei oder Ihr geht so richtig auf die Barikaden das es einen Baustop gibt, dann kommt der Winter und der Bau zieht sich bis ende März. HAHA den Hausmeister freut es der brauch kein Schnee schieben :)

    Naja, machen lassen… mich jedenfalls stört es nicht.

  11. Hat jemand mal versucht, den Laden am südlichen M-L-Platz zu besuchen?
    Wenn ich nicht genau gewusst hätte, dass die Besitzerin da ist und offen hat, hätte ich mich nicht mitten in die Baustelle gewagt, um durch diese den Laden zu erreichen.
    Bei der Baustelle vor meinem Laden hatte das bestens geklappt mit Zugängen, Beschilderung am Bauzaun etc.
    Immerhin ist hier eine Firma am Werk, die schon viele Baustellen in Dresden bearbeitet. Da sollte es eigentlich zu solchen Pannen nicht mehr kommen.

  12. Keine Ahnung was die Anwohner meinen. Es dauert doch halt seine Zeit wenn man einen Platz neu machen will der unter der Erde ne Infrastuktur von vor 100 Jahren hat.
    Ich bitte um Nachberichterstattung.

    Oder bescheren sich da jetzt die drei Hanseln, die ihren dicken Benz nicht mehr an gewohnter Stelle abstellen können oder weil drei Körnchen Staub darauf gelandet sind.

  13. Max: Die Frage beantwortest Du ja schon selber. Ein Gehweg ist per Definition nicht zum Parken gedacht.
    Wie verhindert man das wirkungsvoll? Alles abpollern? Die Bordsteine 30 cm hoch bauen? Oder einfach rund um die Uhr Knöllchen schreiben, bis es auch der bräsigste Autofahrer kapiert hat? Ohne Zwang geht´s ja offenbar nicht.

  14. ^ hohe borde sind nicht zeitgemäß und große barriere für alle anderen. knöllchenwahn bringt selbst bei höchster kontrolldichte nichts, da es vermutlich immer neue leute trifft – so täglich im hecht zu sehen. poller sind in den köpfen des STA noch nicht angekommen, da die wohl noch keinen leidensdruck sehen – aus ihrer vorort-wohnperspektive. letztlich muss jeder autofahrer auch ein gewisses maß an selbstverantwortung mitbringen, um dem egotrip auf kosten anderer einhalt zu gebieten. mehr solidardenke – weniger individualdenke. gleiches gilt überall und ist leider immer seltener. offenbar gilt die banale formel: je wohlständiger eine gesellschaft, desto egozentrischer der umgang. seltsam, denn eigentlich könnte man viel relaxter sein, wo es einem doch schon so gut geht.

  15. @ein anderer Stefan. Wenn ich mich richtig erinnere war das Ergebnis der Befragung: über 50% für Sanierung im Bestand. Was jetzt gemacht wird ist nur dazu da um die Parkhäuser voll zu bekommen.Die Bürgefragung war nur ein Deckmantel um die Interessen der Stadt zu legitimieren. Immerhin fördern sie ja auch jeden Parkhausplatz mit 5000€……

  16. Zusammenfassung von jemandem, der selbst dabei gewesen ist:
    etwa acht Leute sind gekommen. InitiatorIn (neutral zwecks Datenschutz) wohnt weder auf Nord- noch auf Südseite, ist also am wenigsten betroffen.
    Aber: die anderen Teilnehmenden waren sich so ziemlich einig: LOB AN DIE BAUARBEITER! Für eine so schwierige Baustelle (alles sehr eng)läuft es vorbildlich, und die Bauarbeiter agieren äußerst nett und hilfsbereit, fassen auch mal mit an bei einem Kinderwagen oder so, geben PassantInnen jederzeit Vorfahrt.
    Fazit: der Aufruf war ein ziemlich persönlicher Sturm im Wasserglas. Vereinbart wurde, dass die Bauleitung um bessere Beleuchtung gebeten werden soll, weil es ja im Winter etwas eher dunkelt als im Sommer. Das habe ich am nächsten Morgen auftragsgemäß der Bauleitung und Projektüberwachung mitgeteilt, welche den Hinweis freundlich prüfen wollen.
    Idee für alle, die immer noch meckern über diese Baustelle: Das nächste Mal wird so ein Platz für ein Dreivierteljahr evakuiert, z.B. in ein Zeltlager am Rosengarten. Vorteil: Die Elbe kümmert sich selbst um die Beräumung…
    Und noch eins: Die marode Martin-Luther-STRASSE soll nächstes Jahr drankommen; ging einfach technologisch nicht anders

  17. etwa acht Leute sind gekommen.

    Ja, wie jetzt? Es muss doch mögich sein, die offensichtlich überschaubare Besucherzahl anzugeben.. „etwa 8 Leute“? 7 1/2? 8 3/4? That made my day!

    Ansonsten kann ich dem, was Ecki schreibt, im Wesentlichen zustimmen – als jemand, der zwar nicht bei der Versammlung war, aber als Betroffener.

    Die Bauarbeiter leisten hervorragende Arbeit, halten sich an Absprachen, reagieren auf Wünsche so gut es eben geht und helfen alten wie jungen Damen gleichermaßen „über die Straße“ bzw. die Baustelle. Steine schneiden ist nunmal laut und nervig – nicht nur für Anwohner und Mitarbeiter, wo auch immer, sondern auch für die Bauarbeiter selbst. An alle die meckern: einfach mal zwei Stunden Steine schneiden oder Straße pflastern und dann mal den Rücken fragen, wie’s ihm geht.

    Das nächste Mal wird so ein Platz für ein Dreivierteljahr evakuiert, z.B. in ein Zeltlager am Rosengarten. Vorteil: Die Elbe kümmert sich selbst um die Beräumung…

    Ich hoffe, die Elbe sorgt erst dann dafür, wenn die Anwohner in Ihre Häuser zurückkehren konnten… sonst bekommt der Ortsgeistliche eine Menge Arbeit… ;-)

  18. Lieber Martin Luther, ein paar Probleme hast Du voll erfasst:
    1. die Dunkelheit am Rande der Baustelle macht es schwer, 7 3/8 von 6 1/4 Menschen zu unterscheiden. Deshalb ja auch die Bitte an die Baufirma und -Leitung, mehr Licht in die Sache reinzubringen: „denn man sieht nur, die im Licht sind, die im Dunkeln sieht man nicht“
    2. die Elbe – eben da liegt das Problem!
    3. der Ortsgeistliche – wäre selbst Evakuierter und würde mit der Elbe unweigerlich absaufen. Oder bist Du schon mal im Talar geschwommen?

  19. Oder bist Du schon mal im Talar geschwommen?

    Saugfähig?

    3. der Ortsgeistliche – wäre selbst Evakuierter und würde mit der Elbe unweigerlich absaufen.

    Stimmt; ich wusste, ich hab‘ was übersehen…. aber ich gehe davon aus, dass er schwimmen kann, verbunden mit unerschütterlichem Glauben (hoffe ich jedenfalls) – ansonsten könnten ein paar Schwimmflügel helfen (nicht gegen die Strömung aber gegen das Absaufen).

    Ich weiß allerdings nicht, ob er sich evakuieren lassen würde…einer muss die Baustelle ja im Auge behalten. Nicht, dass Kirche und Wohnhäuser plötzlich woanders steht :-)

    Vielleicht sollten beim nächsten Mal die Anwohner einfach mitbuddeln – damit es etwas schneller geht? Sowas kann sehr kommunikativ und verbindend sein.

  20. Willst Du mir schon wieder eine Schaufel in die Hand drücken???
    Gut, ich nehme die Herausforderung an. Donnerstag abend, 22 Uhr, gegenüber vom steinernen Martin Luther?

  21. Willst Du mir schon wieder eine Schaufel in die Hand drücken???

    Warum „schon wieder“? Haben wir schonmal gemeinsam gebuddelt?

    Gegenüber vom steinernen Martin Luther? Ist das nicht ein wenig zu weit oben zum buddeln? Da braucht’s aber lange Schaufeln. Und wird der Steinerne mitbuddeln?

  22. Kurze Zusammenfassung des Artikels: Eine Anwohnerin ist gestürzt, weil sie nachts im Dunkeln über ein Schild stolperte. Sie fordert jetzt mehr Licht – wofür laut Tiefbauamt aber die Baufirma verantwortlich wäre.

    Alle anderen finden den Umbau und die Aufmerksamkeit der Baufirma knorke, der Fertigstellungstermin soll wohl gehalten werden…

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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