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Neuer Zebrastreifen an der Glacisstraße – Tempo 30 folgt

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Vor dem Heinrich-Schütz-Konservatorium in der Inneren Neustadt gibt es seit Freitag einen neuen Zebrastreifen über die Glacisstraße. Die Stadt hat dafür rund 40.000 Euro ausgegeben. Bis Ende November soll auf der gesamten Straße Tempo 30 gelten.

Stefan Kraft vom Kreiselternrat, Baubürgermeister Stephan Kühn und Ralf Langer vom Straßen- und Tiefbauamt haben heute gemeinsam den Zebrastreifen an der Glacisstraße freigegeben. Foto: Anton Launer
Stefan Kraft vom Kreiselternrat, Baubürgermeister Stephan Kühn und Ralf Langer vom Straßen- und Tiefbauamt haben heute gemeinsam den Zebrastreifen an der Glacisstraße freigegeben. Foto: Anton Launer

Seit dem 5. Oktober hat das Straßen- und Tiefbauamt die bisherige Querungsstelle umgebaut. Dort gab es bereits eine Mittelinsel, allerdings ohne Zebrastreifen. „Wir haben die vorhandene Mittelinsel von zwei auf vier Meter verbreitert“, erläutert Ralf Langer vom Straßen- und Tiefbauamt.

Außerdem erhielt der Übergang zwei zusätzliche Leuchten. Die Beleuchtung ist für Zebrastreifen vorgeschrieben. Um die Stromkabel zu verlegen, waren auch Tiefbauarbeiten nötig. Auf der Seite des Heinrich-Schütz-Konservatoriums stehen nun fünf neue Fahrradbügel. Sie bieten Platz für Fahrräder und sollen zugleich verhindern, dass parkende Autos die Sicht auf den Zebrastreifen versperren.

Rillen- und Noppenplatten im Boden helfen Menschen mit Sehbehinderung, den Übergang zu finden und die Straße leichter zu überqueren.

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Tempo 30 auf der gesamten Glacisstraße

Bislang gilt Tempo 30 nur auf einigen Abschnitten der Glacisstraße. Das soll sich bis Ende November ändern. Dann soll auf der gesamten Straße rund um die Uhr Tempo 30 gelten.

Die neue Querung steht auf der Maßnahmenliste der Dresdner Fußverkehrsstrategie. Zunächst hatte die Stadt den Übergang in die zweite Prioritätsstufe eingeordnet. Nach dem Einsturz der Carolabrücke nahm der Verkehr auf der Glacisstraße zu. Daraufhin erhielt das Vorhaben die höchste Priorität.

Baubürgermeister Stephan Kühn von den Grünen verwies bei der Vorstellung auf die Bedeutung sicherer Schulwege. „Jeder neue Zebrastreifen macht den Alltag vieler Menschen ein Stück sicherer“, sagte er. Besonders Kinder und ältere Menschen profitierten davon.

Auch Stefan Kraft vom Kreiselternsprecherrat begrüßte den neuen Übergang und bedankte sich beim Straßen- und Tiefbauamt für die Arbeiten.

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Weitere Zebrastreifen in der Neustadt geplant

Insgesamt will Dresden 2026 sieben neue Zebrastreifen schaffen. Dazu zählt auch der Übergang an der Kreuzung Dammweg/Lößnitzstraße. Weitere sind unter anderem an der Rehefelder Straße in Pieschen und am Plauenschen Ring vorgesehen.

Für 2027 stehen neun zusätzliche Fußgängerüberwege auf der Liste. In der Neustadt betrifft das unter anderem die Löwenstraße an der 4. Grundschule. Auch an der Gehestraße in Pieschen soll vor der 8. Grundschule ein Zebrastreifen entstehen.

Kühn sagte, dass die Stadt inzwischen deutlich mehr Zebrastreifen anlege. Weitere Projekte seien bereits in Planung. Was davon im kommenden Jahr tatsächlich umgesetzt werden könne, hänge allerdings auch vom städtischen Haushalt ab.

Selbst aufgemalte Zebrastreifen sind keine Lösung

In der Vergangenheit hatten Unbekannte nicht nur auf der Glacisstraße, sondern auch auf dem Bischofsweg und auf der Charlottenstraße Zebrastreifen aufgemalt.

Kühn zeigte zwar Verständnis für das Anliegen, warnte aber vor solchen Aktionen. Die selbst aufgemalten Markierungen könnten gefährlich werden. Denn sie sehen aus wie echte Zebrastreifen, haben aber keine rechtliche Wirkung.

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9 Kommentare

  1. Naja, es ging ja schon eher von der Zivilgesellschaft aus, dass dort jetzt ein Zebrastreifen hinkommt, das wird hier etwas anders dargestellt.
    Und wieso genau nochmal wird der Bischofsweg zebralos bleiben? Der selbstaufgemalte hatte wenigstens die Wirkung, dass sich Autofahrende manchmal sogar an das Tempo 30 gehalten haben – das ist jetzt wieder vorbei. Da wird auch kein leuchtender trauriger Smiley helfen.

  2. Wir wünschen uns so dringend eine sichere Überquerung am Bischofsplatz von Hechtgarten zu Conradstraße. Diese Kreuzung ist so unfassbar gefährlich, vor allem für/mit Kindern und ihren kurzen Beinchen und wenig Einsichtmöglichkeit…

  3. @Schwippschwapp Die Ampel am Bischofsplatz führt wohin? Geht es dir hier um 100 m weiger Wegstrecke? Vielleicht verstehe ich es ja falsch.

  4. @DDHecht-Bewoher: „am Bischofsplatz von Hechtgarten zu Conradstraße“ klingt für mich, als wäre die Querung der Eschenstraße in Ost-West-Richtung gemeint. Da ist dann tatsächlich keine Ampel.

  5. @Hoppla: Der Hechtgarten ist an der Johann-Meyer-Straße, es geht also um die Kreuzung am westlichen Ende des Bischofsplatzes, da kann man erwarten daß die Leute die paar Meter bis zur Ampel gehen.

  6. Das Gemüse in der Johann-Meyer-Straße heißt aber Hechtgrün. Hechtgarten ist Eschenstraße und da fehlt ne Ampel um überhaupt zur Ampel zu kommen.

  7. An der Eschenstraße ist die Forderung nach einem Zebrastreifen, bei dem wenigen Verkehr, ja noch viel abwegiger.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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