Nina macht Schluss im Buttendorf

Nina Buttendorf in ihrem gleichnamigen Laden

Nina Buttendorf in ihrem gleichnamigen Laden

Nach vier Jahren macht Nina Ende Juli Schluss in ihrem wunderschönen Laden. Für sie kein Grund zur Wehmut, sie schaut nach vorne. Einen Plan gibt es zwar noch nicht, aber das Verkäuferinnen-Dasein hat sie nun erstmal satt.

„Die meisten, die zu mir kamen, staunten über die vielen schönen Sachen, um dann am Ende doch nur eine Postkarte mitzunehmen“, erzählt sie. Die Einnahmen hätten gerade mal gereicht, um die Miete zu bezahlen. Möglicherweise sei die Kamenzer Straße auch zu sehr Randlage. Eine Nachfolgerin gibt es aber schon. Susi, die auf der Schönfelder Straße den Töpferladen betreibt, hat Interesse angemeldet und wird die Räume dann wohl übernehmen.

In der Kamenzer Straße 17 war schon viel drin. Ganz früher waren hier im Erdgeschoss Wohnungen, während Anfang der 90er im Hinterhaus der Info-Laden Schlagloch Heimat für aktive Antifaschisten und Totalverweigerer war. In dieser Zeit hatte es auch im Vorderhaus mal gebrannt, weil irgendwelche Neonazideppen dringend ihre Brandbombe loswerden mussten. Später zog Steffen Rinka hier mit einem Café ein, das Caro war zwar vor allem wegen des leckeren Espresso ziemlich beliebt, aber dauerhaft konnten auch Rinkas Nachfolger hier kein Café etablieren.

Nina will an den letzten Tagen noch einen kleinen Ausverkauf starten, wer was auf sich hält, geht aber schon vorher mal vorbei.

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13 Kommentare zu “Nina macht Schluss im Buttendorf

  1. Vasilie
    22. Juni 2013 at 16:15

    Fick & Fotzi also … na da :D

  2. S.Ebnitzer
    22. Juni 2013 at 16:58

    Wie wäre es mit Espresso aus selbstgetöperten Tässchen?
    Müsste sehr lecker schmecken und sollte nach italienischer Art für 1 € über’n Tresen gehen.

    @Vasilie: Was hast du?

  3. Richard
    22. Juni 2013 at 17:27

    Schade. Mir tuts immer leid, wenn wieder was zu macht.

  4. christoph
    22. Juni 2013 at 17:41

    @ sebnitzer… kleine schweinkramcomics!

  5. gyhly
    22. Juni 2013 at 18:52

    @s.ebnitzer: kostet in italien auch nur 1€ weil es da sonne verordnung oder ein gesetz gibt und dann auch nur im stehen trinken!

    nimm platz auf der piazza und noch ein teilchen dazu und du bist 10€ los.

    komischerweise wird das gesetz bei diesen anarchisten auch eingehalten

  6. Heinz Harald
    22. Juni 2013 at 19:02

    Schade drum. Aber lieber so, anstatt gekündigt zu werden ala Capa Spaeti. Sad one.

  7. Viola
    22. Juni 2013 at 20:17

    „Nina will an den letzten Tagen noch einen kleinen Ausverkauf starten, wer was auf sich hält, geht aber schon vorher mal vorbei.“ komisch auf der Homepage steht das es genau den nicht geben wird o.O

  8. Philipp
    22. Juni 2013 at 23:21

    Was?! Der Capa fliegt raus? Mein Lieblingsspäti… :(

  9. S.Ebnitzer
    23. Juni 2013 at 03:56

    @christoph: Ah ja!…?

    @gyhly: Was du nicht sagst. Logisch: „Über’n [moderierten – danke!] Tresen“ passt ja wohl auch sehr gut zum Stehpublikum. Wobei ich denke, Barhocker [also jetzt als Möbelstück, bzw. sowohl als auch] sind auch bei 1 € dabei.

  10. fräulein meier höchstpersönlich
    23. Juni 2013 at 21:29

    das ist wirklich sehr schade!! ich hab die kleinen sachen da sehr gemocht, muss aber auch zugeben, dass es eben für kleine unsinnssachen, die man nicht braucht, einfach ein tick zu teuer war..

  11. S.Ebnitzer
    24. Juni 2013 at 06:22

    Jetzt!:
    Wo ich endlich Fick & Fotzi auf dem Foto entdeckt habe, sehe ich doch tatsächlich, dass es auch Espresso für einen Euro gibt … gab?
    Wann macht Nina nun eigentlich Schluss?

  12. 24. Juni 2013 at 07:16

    Ende Juli

  13. christoph
    24. Juni 2013 at 18:01

    @S.Ebnitzer .. das optische Gravitationszentrum Nina lenkt von sämtliche anderen Bildinformationen ab, was?

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