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Zweite Toilette des Konzepts steht: Albertplatzklo jetzt werbefrei

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Am nordöstlichen Albertplatz ersetzt eine neue, kostenfreie WC-Anlage den Standort, der wegen geänderten EU-Rechts zum Kopplungsverbot zwischen Werbung und Sanitäranlagen vor knapp einem Jahr verschwinden musste.

Neues Toilettenhäuschen am Albertplatz - Foto: Anton Launer
Neues Toilettenhäuschen am Albertplatz – Foto: Anton Launer

Seit dieser Woche steht am nordöstlichen Albertplatz auf der Verkehrsinsel ein neues öffentliches WC. Geöffnet ist täglich von 8 bis 21 Uhr, die Nutzung ist barrierefrei und kostenfrei. Damit ist es die zweite Anlage, die im Rahmen des neuen städtischen Toilettenkonzepts in Betrieb geht – knapp zwei Monate nach dem Auftakt an der Ritterstraße.

Die Unisex-Toilette ist mit WC, Waschbecken, Urinal und einem klappbaren Wickeltisch ausgestattet, gereinigt wird zweimal täglich. Mit zwölf Quadratmetern und ovaler Grundform aus dunklem Sichtbeton fügt sich der Bau optisch in den Albertplatz ein. Beschriftung und ausgeschilderte Zuwegung sollen, wie schon bei der Anlage in der Ritterstraße, in Kürze folgen. Die Errichtung – inklusive Tiefbau und Medienanschlüssen – kostete rund 235.000 Euro.

Jetzt ohne Werbung

Am Standort gab es bereits zuvor eine Toilettenanlage. Die musste im September 2025 zurückgebaut werden, weil laut Stadtverwaltung geändertes EU-Recht die bisherige Kopplung von WC-Anlagen mit Werbeflächen nicht mehr zulässt. Bau und Betrieb übernimmt seither die städtische KID, finanziert aus dem rund zwei Millionen Euro schweren Topf für das gesamte Konzept.

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Der Albertplatz ist einer von insgesamt sieben Standorten, an denen bestehende Anlagen ersetzt werden; sechs weitere – etwa am Wasaplatz oder am Toeplerpark – kommen komplett neu hinzu. Macht zusammen 13 Anlagen, von denen die Sachsenallee bereits für Mai angekündigt war, zwei weitere sollen noch dieses Jahr folgen. Der Rest ist ab 2027 vorgesehen.

Wie schon bei der Premiere an der Hauptstraße betont die Stadt: Mit den neuen Anlagen wächst das Gesamtangebot nicht automatisch – größtenteils handelt es sich um Ersatzbauten für weggefallene Standorte. Bis alle elf verbleibenden Anlagen fertig sind, dürfte also noch etwas Zeit ins Land gehen.

Die neue Toilette ist aktuell noch nicht im Themenstadtplan der Stadt verzeichnet, das wird aber bestimmt in Kürze nachgetragen.

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Ein Kommentar

  1. Gute Sache, geschissen wird immer.

    Zu dem Punkt „Kopplung von WC-Anlagen mit Werbeflächen“. War es nicht möglich die Werbung zu entfernen und gut?

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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