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Mehr Sicherheit auf Schulwegen in der Neustadt

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Die Landeshauptstadt Dresden nutzt die Sommerferien für Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit an Grundschulen. Insgesamt entstehen an sieben Standorten neue Sicherheitsbereiche. Fünf Projekte sind bereits abgeschlossen. Zwei weitere sollen bis zum Ende der Sommerferien folgen. Die Gesamtkosten betragen rund 121.000 Euro.

Die Maßnahmen richten sich vor allem an Grundschulen mit hohem Verkehrsaufkommen und wenig Platz im Umfeld. Markierte Sicherheitsbereiche und eine geänderte Parkordnung sollen das Überqueren der Fahrbahn sicherer machen. Elternhaltestellen sollen den Autoverkehr besser lenken. Während der Arbeiten kommt es nur zu leichten Verkehrseinschränkungen.

Poller und Markierungen an der 4. Grundschule "Am Rosengarten" - Foto: Anton Launer
Poller und Markierungen an der 4. Grundschule „Am Rosengarten“ – Foto: Anton Launer

Neue Schutzbereiche an der Löwenstraße

An der 4. Grundschule in der Löwenstraße gab es bereits einen markierten Sperrbereich und Elternhaltestellen. Jetzt ergänzen Baken und Poller die Schutzbereiche. Sie verhindern, dass Fahrzeuge an der Querungsstelle parken. Dadurch können Kinder den Straßenverkehr besser einsehen.

Die Firma Straßenmarkierung Walther aus Königsbrück und der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen der Landeshauptstadt Dresden führten die Arbeiten aus. Die Kosten liegen bei rund 2.000 Euro.

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Änderungen an der Hohnsteiner Straße

An der 103. Grundschule an der Hohnsteiner Straße entstanden neue Bordabsenkungen und Sperrflächenmarkierungen. Sie sollen verhindern, dass Fahrzeuge die Querungsstellen zuparken. Zusätzlich gibt es Elternhaltestellen in der Nähe. Sie sollen den Verkehr auf der Hohnsteiner Straße entlasten.

Die Firma Straßenmarkierung Walther aus Königsbrück und der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen der Landeshauptstadt Dresden führten die Arbeiten aus. Die Kosten für die Maßnahme betragen etwa 5.000 Euro.

Neue Markierungen an der 103. Grundschule "Unterm Regenbogen" auf der Hohnsteiner Straße - Foto: Anton Launer
Neue Markierungen an der 103. Grundschule „Unterm Regenbogen“ auf der Hohnsteiner Straße – Foto: Anton Launer

8 Kommentare

  1. Hm na mal sehen wie das wird, an der Hohnsteiner gibt es jetzt eine Warnbarke pro Seite.
    Länger Parken wird da nun keiner, aber die Sperrfläche würde mich jetzt nicht davon abhalten kurz mit dem Auto anzuhalten und meine Kinder da rauszusetzen, vorher noch kurzer Blick, ob die PolBehörde in der Nähe ist…
    Ich vermute hier wird man mit weiteren Warnbarken noch etwas Nacharbeiten müssen, so dass es die Müllabfuhr grade so herumschafft;)

  2. Grundsätzlich ist jede Maßnahme die die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht, eine gute Maßnahme. Im besten Fall wird sie auch so ausgeführt, dass ein Mehrwert vorhanden ist und nicht nur Kosten verursacht werden.

    Sind die hier beschriebenen Bereiche tatsächlich Unfallschwerpunkte oder soll einfach ein größeres Sicherheitsgefühl vermittelt werden?

    Ich erinnere mich an einen früheren Beitrag im NG in dessen Kommentaren das Bild von Eltern gezeichnet wurde, die ihre Kinder am liebsten mit dem Auto bis ins Klassenzimmer fahren würden. Vielleicht wäre genau dort ein Ansatzpunkt: Schülerlotsen unter Einbindung der Elternschaft – ein Modell, das beispielsweise in Großbritannien oder den USA erfolgreich praktiziert wird.

    Im Zweifel kann eine aufmerksame Person besser eingreifen als jedes Straßenschild.

  3. Als Unfallschwerpunkt kann man die beiden Bereiche wohl nicht bezeichnen. Der Unfallatlas verzeichnet jeweils drei Unfälle mit Leichtverletzten in den vergangenen zehn Jahren vor den Schulen. Ob es sich dabei um Unfälle beim Schulweg handelt, bleibt offen.

    Weißt Du, wie das in GB oder USA praktiziert wird? Beruht das auf Freiwilligkeit oder ist es verpflichtend? Wenn ich mich recht erinnere, gab es immer mal Aufrufe für Schülerlotsen bzw. Schulweghelfer. In Dresden organisiert das die Verkehrswacht.

    Der Vorteil von Markierungen gegenüber menschlichen Lotsen: die sind immer da und helfen auch wenn die Menschen krankheitsbedingt oder mangels genügend verfügbarer Freiwilliger ausfallen.

  4. Danke für die Einordnung. Auch wenn jeder vermeidbare Unfall einer zu viel ist, sprechen wir also bei den Maßnahmen eher um Prävention als über Reaktion. Diese vermitteln den Eltern eventuell ein größeres Gefühl der Sicherheit ihrer Kinder. Schade wäre es nur, wenn die Maßnahmen dazu dienen, das Verantwortliche bei einem künftigen Unfall mit den Worten „wir haben ja etwas getan“ sprichwörtlich hinter der Warnbake in Deckung gehen.

    Vor allem Ehrenamtliche, aber durch Elternvereinigungen wird relativ starker Druck aufgebaut, sich zu beteiligen. Wenn man sich selbst nicht einbringen will oder kann, dann zumindest mit Spenden. Je nach Kommune oder Schulbezirk kommen fest angestellte Kräfte, Polizei oder auch ältere Schülerinnen und Schüler zum Einsatz. In Großbritannien verfügen die „Patrols“ an vielen Stellen sogar über die Befugnis, den Verkehr zum sicheren Queren anzuhalten. Es lässt sich auch dort nicht verallgemeinern aber schon allein durch die finanziellen Mittel, vor allem bei den vielen privaten Schulen und den zum Teil mächtigen Elternverbänden, sind die Möglichkeiten größer.

  5. Anmerkung zur Markierung auf der Hohensteiner.
    Jetzt müssen wir nur noch die Radfahrer und Fußgänger dazu bringen,
    die 2m um die Ecke zu laufen um den Überweg zu nutzen, damit man sicher über die Straße kommt.
    PS: Liebe Radfahrer, bitte aufpassen auf der einen Seite kann die Mauer und auf der anderen Seite der Fahrradständer zur Gefahr werden.
    Ich laufe täglich die Hohensteiner hoch um auf die Forststraße zur Haltestelle Diakoni zu kommen.
    Alle laufen/fahren gerade die Forststraße lang. Ich möchte die Sinnhaftigkeit an dieser Stelle in Frage stellen.

  6. Es ist wieder nur das übliche dresdner Rumgemurkse, aber keine echten Lösungen für wirkliche Sicherheit. Entweder haben die weiterhin enorme Angst vor Auto-WutbürgerInnen oder sie sind unfähig. Zeigt auch daß selbst grüne Baubürgermeister keinen Zugriff auf diese seltsame Straßenverkehrsbehörde haben – außer halbgare Minimalstlösungen nach viel viel Bettelei. Die Querungsstelle Hohnsteiner ist ok, leider abgerückt von der Forststraße weil dort die 3-achsigen Großmüllfahrzeuge nicht rumkommen (DD hat nur diese Riesendinger, selbst schuld..). Die 200m sonstige Straßelänge als Schul+Kitaweg bis runter zur Prießnitzstraße bleibt eine einizige Katastrophe: viel zu eng infolge extrem engen doppelseitgen Kfz-Parkens, eigentlich geht hier nur Einbahnverkehr. 5m schöne Querungshilfe, aber 250m totaler Mist. Wissen die Kids daß sie nur an vorbestimmten Stellen rübergehen sollen? Dabei ist die Hohnsteiner-Süd nur Schule, Fluß und Kita, da brauchts überhaupt keine Abstellhalde für Fremde. Gegenüber, an Hohnsteiner-Nordseite, sind nur 5 Häuser offener Bebauung mit Garten drumrum, dort gilt gesetzlich den PKW auf dem eigenen privaten Grund unterzubringen, einen Anspruch auf Abstellung im öff. Raum existiert nicht. Also eigentlich könnte hier ganz einfach und komplett auf privates Parken verzichtet werden. Volle erreichbare Schulwegsicherheit wäre umgesetzt, erst dann würden auch einige Elterntaxen mal umdenken. Aber natürlich, ihr habt ja alle so recht, auch die Hohnsteiner ist in Wahrheit einfach nur opfervolle Abstellhalde für die Bequemlichen und Youngster, nur eben in krasser Form und Enge. Der Städtebau ist hier, wie so oft in Dresden, historisch bedingt absolut mangelhaft, das sollte ein ruhiges Stadtrand-Häusleviertel auf ewig sein, da baute man Straßen so schmal wie im Dorf, wo Totenstille erwünscht war, etc.pp. Jetzt läßt man Jahrzehnte die ortsfremde Blechlawine einfach gewähren, hochangstbeladen.

    Also mal wieder eine „Glanzleistung“ unserer weiter abseitig im stillen Kämmerlei operierenden „Verkehrsbehörde“. Note Fünf würde ich geben.

  7. Eventuell könnte die violette Nase auch noch weiter reichen. Das restliche angrenzende Stadtgebiet könnte sich generell gut als Bewohnerparkgebiet eignen. Dichte Bebauung, mitunter schlechte Qualität der Straßen, Schutz der Wohnbevölkerung vor parkenden Ortsfremden und genereller Parkplatzmangel. Es ist anzunehmen, dass diese Option bereits geprüft wurde.

    Ob es der Sicherheit zuträglich ist, wenn Parklücken frei werden, damit dann dort einfach andere parken, möchte ich bezweifeln. Auch wenn ich es grundsätzlich gut finde, vor allem in Wohngebieten für Bewohnerparkzonen zu sorgen. Die Einnahmen durch zusätzliche Parkgebühren sind wohl zu vernachlässigen, aber Anwohner können von dieser Maßnahme schon profitieren.

    Alle Straßen in Fußgängerzonen zu verwandeln ist nicht umsetzbar und auch nicht zielführend. Wenn man die privaten, motorisierten Verkehrsmittel weiter unattraktiv machen möchte, braucht es mehr als den Mangel an Parkplätzen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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