Das Farewell Youth Fest geht in die zweite Runde – und wächst deutlich: Vom 19. bis 21. Juni verwandeln mehr als 100 Bands neun Clubs und Bühnen in der Neustadt und der angrenzenden Leipziger Vorstadt in einen musikalischen Parcours. Im vergangenen Jahr waren es noch sechs Locations und 45 Acts. Die Veranstalter Lars Päßler und Tobias Hornung haben für 2026 spürbar aufgestockt.

Neun Locations, drei Tage
Wie schon bei der Premiere 2025 bleibt das Konzept dasselbe: kleine Bühnen, kurze Wege, große Namen. Alle Spielorte liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt – Club-Hopping ausdrücklich erwünscht.
Neu dabei sind 2026 die Schauburg und das Thalia als Kino-Bühnen sowie die Chemiefabrik in der Leipziger Vorstadt, Zilles Anker und Katys Garage. Ostpol, Groovestation und die HD Rock & Metalbar bleiben als Stammlocations erhalten. Das offene Fenster am Horst wird in diesem Jahr durch das Thalia ersetzt.
Jede Bühne trägt einen eigenen Namen: In der Groovestation läuft die Farewell Youth Stage, im Loft House die obenSTAGE, im Mondfisch die Darkside Stage und in der HD die Hellstage. Weitere Bühnen sind unter anderem die Pistons Stage in Katys Garage, die Toxic Garden Stage in der Chemiefabrik und die Revival Stage im Thalia.
Wer wo spielt
Auch in seiner zweiten Ausgabe setzt das Festival auf ein internationales Line-up. Basement und Fiddlehead spielen in der Chemiefabrik, Turbostaat übernimmt den Abschluss des Festivals in der Groovestation. Dazu kommen Bands wie Dune Rats, The Flatliners, Casey, Militarie Gun und High Vis.
Auch die Region ist wieder stark vertreten: Remo, The Melmacs und Überyou stehen ebenfalls auf dem Programm. Überyou spielt im Ostpol, das laut Festival-Website zur „nostalgischen Gruppensauna“ wird.

Im Thalia ersetzt die kostenfreie Bühne das Horst-Konzept des Vorjahres. Während der Konzerte öffnen sich die großen Fenster zur Straße – wer keinen Platz mehr bekommt oder kein Ticket hat, kann von draußen zuhören.
In der Schauburg stehen am Freitag und Samstag jeweils zwei Bands auf dem Programm. Am Samstag gibt es unter anderem eine Album-Release-Show von Between Bodies.
Von Hamburg-Vorbild zur eigenen Marke
Die Idee zum Festival entstand nach einem Vorbild aus Hamburg: dem Reeperbahn Festival. Hornung und Päßler organisieren seit Jahren DIY-Shows in Dresden und nutzten ihr Netzwerk in der Musikszene, um Bands für das Festival zu gewinnen – ohne große Agentur und ohne Gewinnabsicht.
Auch in diesem Jahr sollen Erlöse aus dem Ticketverkauf an Kinderhilfsorganisationen in Dresden gehen.
Das Festival findet erneut rund um den Jahrestag der Bunten Republik Neustadt statt – laut den Veranstaltern weiterhin ein Zufall.

Farewell Youth Fest 2026
- Datum: 19. bis 21. Juni 2026
- Locations: Groovestation, Loft House, Mondfisch, HD Rock & Metalbar, Ostpol, Katys Garage, Zilles Anker, Scheune, Chemiefabrik, Schauburg, Thalia
- Bands: über 100 Acts, darunter Basement, Fiddlehead, Turbostaat, Dune Rats, The Flatliners, Casey, Militarie Gun, High Vis sowie regionale Bands wie Remo, The Melmacs und Überyou
- Tickets: über Tixforgigs.com
- www.farewellyouth.com





















Ist das ne Art Gegenparty? BSN, Fete die la Musique sind ja auch noch…
…und Aelbe-Festival…
Vier parallele Musikfestivals sind echt ein bisschen viel. Vor der Scheune hat heute Nachmittag eine Band vor ca. 3 Leuten gespielt