Nach dem Wochenende vom 19. und 20. September 2026 werden die beiden mobilen Trinkwasserbrunnen in der Dresdner Altstadt und Neustadt abgebaut. Damit endet das Pilotprojekt vor dem Winter. Seit Anfang Juni stehen die gemieteten Anlagen mit Vernebelungsfunktion am Jorge-Gomondai-Platz und an der Seestraße.

Am Jorge-Gomondai-Platz in der Neustadt wurde der Sprühnebel nach Angaben der Stadtverwaltung rund 36.000-mal genutzt. Rund 88.000-mal wurde dort Trinkwasser gezapft. An der Seestraße in der Altstadt kam der Sprühnebel rund 32.000-mal zum Einsatz. Dort wurde mehr als 89.000-mal Trinkwasser gezapft.
Stadtbezirksbeirat will Anlage behalten
Der Stadtbezirksbeirat Neustadt hat sich bereits am 7. September mit großer Mehrheit für den Erhalt der Anlage in der Neustadt ausgesprochen. Grundlage war ein Vorschlag der SPD. Der Oberbürgermeister soll prüfen, ob die Landeshauptstadt die Anlage kauft oder weiterhin mietet.
Stadt wertet Pilotprojekt aus
Mit dem Abbau der beiden Anlagen endet auch die begleitende Umfrage. Bisher haben sich mehr als 700 Personen beteiligt. Die Rückmeldungen und die Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb fließen in die Auswertung der Landeshauptstadt Dresden ein.
Auf dieser Grundlage will die Stadt eine Empfehlung zum weiteren Umgang mit dem mobilen Trinkwasserangebot erarbeiten. Anschließend soll über eine mögliche Fortführung oder Weiterentwicklung im kommenden Jahr entschieden werden.
Die Stadtbezirke Altstadt und Neustadt finanzierten das Pilotprojekt. Weitere Mittel kommen aus dem EU-Projekt Time2Adapt und vom Kooperationspartner SachsenEnergie. Die mobilen Wasserspender sind Teil des Hitzeaktionsplans der Landeshauptstadt Dresden.
Trinkwasser gibt es weiterhin kostenlos
Nach dem Abbau der mobilen Anlagen gibt es weiterhin kostenloses Trinkwasser. Bis Ende Oktober steht es an Trinkbrunnen und Refill-Stationen zur Verfügung. Die Standorte sind unter https://www.dresden.de/trinkbrunnen und im Themenstadtplan der Stadt Dresden aufgeführt.
























