Schauburg, Bundesstart: Is This Thing On?

Alex (Will Arnett) steckt mitten in einer Midlife-Crisis und kurz vor dem Ende seiner Ehe. Schon eine Weile fühlt er sich nicht mehr wie er selbst und auch die Ehe zu seiner Frau Tess (Laura Dern) ist alles andere als ideal. Nun ist er sogar auch ausgezogen und sieht seine Kinder nicht mehr so oft, wie er es gern hätte. Um sich irgendwie selbst wiederzufinden, beschließt er kurzfristig, bei einer Open Mic-Nacht mitzumachen und stellt sich auf die Bühne, um Stand-up-Comedy zu machen. Bald merkt er, dass er vielleicht nicht der witzigste Mensch ist, aber dass das „auf der Bühne stehen“ ihm als Mensch und Person sehr viel bringt. So findet er langsam seine Identität in der New Yorker Comedy-Szene wieder, während seine Frau Tess selbst nach ihrem eigenen Wesen sucht, das sie in der Ehe und der Elternschaft irgendwie hinter sich gelassen hat. Beide stehen also vor einem Scheidepunkt in ihrem Leben: Sie müssen ihre Rollen neu denken und herausfinden, inwiefern die Liebe zueinander noch für sie Sinn ergibt.
Thalia, Bundesstart: La Grazia – Wem gehören unsere Tage?

Liebe. Zweifel. Verantwortung. Vaterschaft. Ethik. Diese Themen begleiten Mariano De Santis, den scheidenden Präsidenten Italiens. Während sich seine Amtszeit dem Ende zuneigt, steht er vor folgenschweren Entscheidungen – politischer wie persönlicher Natur. Inmitten moralischer Dilemmata muss er sich seinem Gewissen stellen und Rat bei den Menschen suchen, die ihm am nächsten stehen, darunter seine Tochter Dorotea. Gemeinsam stellen sie sich der zeitlosen Frage: Wem gehören unsere Tage?
Schauburg, Bundesstart: DJ Ahmet

Zitronensaft fürs Haar, ein pinkes Schaf und ein Rave auf der Heide: Das sind nur drei der Bilder, die »DJ Ahmet« in den Kopf des Publikums pflanzt. Vor allem erzählt Regisseur und Drehbuchautor Georgi M. Unkovski in seinem Spielfilmdebüt aber eine glaubhafte Geschichte über Tradition und Selbstermächtigung, die schon diverse Preise eingeheimst hat. Statt Schule heißt es für den 15-jährigen Ahmet jedenfalls Schafe hüten. Zu blöd, dass dabei eins verloren geht. Das schmeckt Ahmets Vater gar nicht, denn Schafe sind in der nordmazedonischen Hügellandschaft viel Geld wert. Sie bilden die Lebensgrundlage der Familie, die nur noch aus dem Vater und seinen zwei Söhnen besteht. Aber Ahmet würde sowieso lieber seinem Hobby, der Musik, nachgehen. Das verbindet die beiden Jungs mit ihrer verstorbenen Mutter. Der Vater hat dafür gar keinen Sinn, bei Nachbarin Aya kommt die musikalische Vorliebe hingegen besonders gut an. Dumm nur, dass Aya alsbald eine arrangierte Ehe eingehen soll, wovon sie wiederum wenig begeistert ist. Der Ärger im traditionell geprägten Dorfleben ist programmiert.
Thalia: Nouvelle Vague

Paris, Ende der 1950er-Jahre: Der 28-jährige Jean-Luc Godard hat als Einziger in seinem Freundeskreis noch keinen eigenen Film gemacht. Mit einem verrückten Team, einem amerikanischen Filmstar und wenig Geld gelingt ihm schließlich unter abenteuerlichen Umständen ein Meisterwerk, das in die Filmgeschichte eingehen und das Kino für immer verändern wird.
Schauburg, Bundesstart: Mein Freund Barry

Manchmal entstehen Legenden dort, wo die Welt am stillsten ist: hoch oben in den Alpen, zwischen eisigen Winden, knirschendem Schnee und Menschen, die mehr mit Naturgewalten ringen als miteinander. »Mein Freund Barry« erzählt genau aus dieser Höhenluft heraus die Geschichte des wohl berühmtesten Bernhardiners aller Zeiten und die eines Jungen, der eigentlich nur auf dem Weg in ein besseres Leben war.
Der zwölfjährige Georg wird von seinem Bruder auf dem Großen Sankt Bernhard zurückgelassen, als Krankheit und Sturm sie zum Abbruch ihrer Reise zwingen. Im Kloster, abgeschirmt von der Welt, erwarten ihn strenge Regeln, misstrauische Blicke und ein Anführer der Klosterschüler, der Neulinge eher als Belastung sieht. Doch durch Resi, die Tochter des Lawinenhundeführers, findet Georg einen Lichtstrahl und mit ihm Barry, einen schwachen Bernhardiner-Welpen, der ebenso fremd in dieser rauen Welt steht wie er selbst. Was folgt, ist eine zarte, aber kraftvolle Freundschaft, die gegen Widerstände wächst: gegen Regeln, gegen Verrat und gegen die ständige Gefahr der Berge.
Thalia: Marty Supreme

Die Geschichte dreht sich um Marty Mauser, einen Schuhverkäufer im New York der 1950er Jahre, der heimlich vom Ruhm als Tischtennisprofi träumt. Marty ist keiner, der sich brav an Regeln hält. Er spielt, wettet, provoziert, hat eine Affäre mit einer reichen, ehemaligen Filmdiva (Gwyneth Paltrow) – und nutzt sein Talent, um sich in einer Welt durchzuschlagen, die ihm eigentlich keinen Platz zugedacht hat.
Tischtennis wird hier nicht als Sport, sondern als Bühne verstanden: schnell, aggressiv, laut. Genau darin liegt der Reiz. Den Film interessiert weniger der Sieg als das Drumherum – vor allem jener Moment, in dem alles kippen kann.
Schauburg, Bundesstart: Tierisch abgefahren – Rettet die Pets

Es gibt Abenteuer, die beginnen ganz harmlos. Diesmal mit einem Waschbären, der nur ein bisschen Geld verdienen will. Falcon, ein ehrgeiziger wie gutmütiger Vertreter seiner Art, nimmt einen Job an, um seinem Viertel eine sorgenfreie Zeit zu ermöglichen. Doch statt eines gemütlichen Nebenverdiensts landet er im wohl verrücktesten Pendlerverkehr der Filmgeschichte: ein Hochgeschwindigkeitszug, randvoll mit Haustieren, aber ohne Fahrer! Was kann da schon schiefgehen? Hinter dem Chaos steckt Hans, ein Dachs mit mehr Rachefantasien als Fellpflege, der den rasenden Zug als Bühne für seinen größenwahnsinnigen Plan nutzt. Und plötzlich liegt das Schicksal dutzender schnurrender, kläffender und flatternder Passagiere in den Pfoten eines Waschbären, der eigentlich nur helfen wollte. Falcon muss die bunt gemischte Truppe, beginnend von hysterischen Hamstern über eitle Papageien bis zu philosophisch veranlagten Goldfischen vereinen, um eine Katastrophe zu verhindern, bevor der Zug entgleist.
Neustadt-Kinotipps ab 19. März: Freikarten
- Das Neustadt-Geflüster verlost diese Woche jeweils zwei Freikarten für das Thalia und die Schauburg für die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Ergänzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet Sonntagabend statt.
- Alle Dresdner Kinos und Filme unter www.kinokalender.com


















