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Spice und Reis auf der Louisenstraße

In der Louisenstraße 26 gibt es Zuwachs: Das Restaurant „Spice und Reis“ startet nach einer kurzen Probephase nun offiziell durch. Hinter dem Projekt steht Kamal Mydeen, der seit fast 20 Jahren in Dresden lebt und sich mit dem eigenen Lokal einen lange gehegten Traum erfüllt.

Kamal Mydeen bei der Zubereitung einer Dosa. Foto: Anton Launer
Kamal Mydeen bei der Zubereitung einer Dosa. Foto: Anton Launer

Von der Technik in die Gastronomie

Eigentlich kommt Kamal aus der Wissenschaft: Er ist Ingenieur, hat Physik studiert und arbeitet in einer Dresdner Firma. Doch die Gastronomie liegt ihm im Blut. „In meiner Familie in Indien gibt es viele Restaurants“, erzählt er. Auch sein Bruder betreibt eines – in Peking. In Dresden hat er sich nun mit seinem Partner Khaled zusammengetan. Gemeinsam führen sie das Restaurant und werden dabei von einem kleinen Team unterstützt.

Südindische Küche ohne offenes Feuer

Mit „Spice und Reis“ bringen Kamal und Khaled gezielt südindische Küche auf die Louisenstraße – und setzen damit einen eigenen Akzent zwischen den bereits bestehenden indischen Restaurants. Im Mittelpunkt steht die Dosa: ein hauchdünnes, knuspriges Fladenbrot aus fermentiertem Reis- und Linsenteig, von Natur aus vegan und glutenfrei.

Dosa ist ein superdünnes Fladenbrot aus fermentiertem Reis und Hülsenfrüchten. Foto: Anton Launer
Dosa ist ein superdünnes Fladenbrot aus fermentiertem Reis und Hülsenfrüchten. Foto: Anton Launer

Gekocht wird ausschließlich elektrisch, offene Flammen gibt es nicht. Neben verschiedenen Dosa-Varianten stehen auch Klassiker wie Biryani auf der Karte. Rund 90 Prozent der Gerichte sind vegetarisch, ergänzt durch einige Speisen mit Huhn. Viele Zutaten entstehen direkt vor Ort: Das Team fermentiert selbst und arbeitet mit einer Vielzahl an Gewürzen, die den Gerichten ihre charakteristische Tiefe verleihen.

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Eine Sitar als stiller Gastgeber

Auch der Gastraum erzählt eine Geschichte: Eine rund 60 Jahre alte Sitar aus dem Familienbesitz von Khaled dient als Blickfang und verweist auf die kulturellen Wurzeln des Konzepts. Kamal und Khaled stehen dabei nicht nur organisatorisch hinter dem Projekt – man trifft sie dort auch persönlich an, wenn es darauf ankommt.

Im kleinen Gastrraum geht es gemütlich zu. Foto: Anton Launer
Im kleinen Gastrraum geht es gemütlich zu. Foto: Anton Launer

Spice und Reis

  • Louisenstraße 26, 01099 Dresden (zwischen HD und Dhaliwal’s)
  • täglich: 17 bis 21 Uhr
  • Instagram
Dosa mit Soßen - Foto: Anton Launer
Dosa mit Soßen – Foto: Anton Launer

Ein Ort mit Geschichte

Der kleine Laden blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: In den 1990er-Jahren gab es hier Flammkuchen und „Gerüchte“, später Senfeier im Soulfoodsister. Danach folgte „Dawai, Dawai“, zuletzt wurde georgisch gekocht. Mit „Spice und Reis“ schreibt die Louisenstraße 26 nun ein neues Kapitel.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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