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Die Linke

Chaotischer Start in den Mai für Feuerwehr und Polizei

In der Dresdner Neustadt hat es in der vergangenen Nacht eine Vielzahl von Feuerwehr- und Polizeieinsätzen gegeben. Schwerpunkt hierbei waren am späten Abend mehrere Brandstiftungen im Alaunpark, eine in Brand gesetzte Barrikade auf der Rothenburger Straße und weitere angezündete Mülltonnen, Papierkörbe und Container. Sowohl Feuerwehr und Polizei hatten alle Hände voll zu tun, insbesondere die Polizei, da kaum Einsatzkräfte zur Verfügung standen.

Mehrere Brände mussten vergangene Nacht durch die Feuerwehr bekämpft werden. - Foto: Florian Varga
Mehrere Brände mussten vergangene Nacht durch die Feuerwehr bekämpft werden. – Foto: Florian Varga

Gegen 22.10 Uhr am Freitagabend wurde die Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Alaunplatz gerufen. Vor Ort standen laut Zeugen wohl zwei Müllcontainer in Flammen. Während der laufenden Löscharbeiten stellten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr in unmittelbarer Umgebung im Alaunpark mindestens zwei weitere in Brand gesetzte Papierkörbe fest, die im Anschluss gelöscht wurden. Im direkten Anschluss rückten die Kräfte zur Kamenzer Straße aus. Hier wurden gegen 22.55 Uhr erneut zwei Müllcontainer angezündet, diese mussten ebenfalls gelöscht werden.

Einsatzkräfte der Feuerwehrwache Albertstadt beim Löschen zweier Glascontainer - Foto: Florian Varga
Einsatzkräfte der Feuerwehrwache Albertstadt beim Löschen zweier Glascontainer auf der Kamenzer Straße – Foto: Florian Varga

Brennende Barrikaden an der Schiefen Ecke

Im weiteren Verlauf der Nacht wurde kurz nach Mitternacht auf der Rothenburger Straße brennende Barrikaden aus brennenden Mülltonnen und Partymüll festgestellt. Zuvor wurden Böller und weitere Pyrotechnik gezündet. Immer wieder warfen Personen Müll nach, um das Feuer am Brennen zu halten.

Das gesamte Geschehen rund um das Feuer lockte viele Schaulustige an. - Foto: Florian Varga
Das gesamte Geschehen rund um das Feuer lockte viele Schaulustige an. – Foto: Florian Varga

Aufgrund der hier vorliegenden Gefahrensituation war ein Eingreifen der Feuerwehr zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Um den Eigenschutz zu ermöglichen, musste die Feuerwehr auf Maßnahmen der Brandbekämpfung verzichten. Wenig später rückten etwa 10 LebEl-Kräfte der Polizei – speziell geschulte Beamte für lebensbedrohliche Einsatzlagen – an und sicherten das Geschehen. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Straßenzugänge zur Schiefen Ecke durch vier Streifenwagen gesperrt, Personen konnten allerdings nach wie vor ein- und ausgehen.

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Polizisten sicherten den Bereich und gerieten unter Flaschenbeschuss. - Foto: Florian Varga
Polizisten sicherten den Bereich und gerieten unter Flaschenbeschuss. – Foto: Florian Varga

Gegen 0.18 Uhr wurden die Beamten durch eine komplett schwarz gekleidete, rot vermummte Person mehrfach mit Glasflaschen beworfen. Von den Beamten kam niemand zu Schaden. Sichtlich unbeeindruckt durch die Anwesenheit der Polizei wurde vereinzelt weiter Müll ins Feuer geworfen. Darüber hinaus wurden mehrfach Parolen aus dem linken Spektrum aus der Masse heraus skandiert.

Gegen 0.34 Uhr stürzte eine weibliche Person versehentlich in das Feuer, wurde sofort herausgezogen und erstversorgt. Sie erlitt laut Feuerwehrpressesprecher Michael Klahre Brandverletzungen an den Händen. Nach der Erstversorgung sei sie an den nachgeforderten Rettungsdienst übergeben worden.

Polizeikette auf der Rothenburger Straße - Foto: Florian Varga
Nach Löschen des Brandes: Polizeikette auf der Rothenburger Straße zur Absicherung der Maßnahmen im Hintergrund – Foto: Florian Varga

Im weiteren Verlauf zündeten Unbekannte gegen 0.52 Uhr auf der Seifhennersdorfer Straße einen Papierkorb an. Auch dieses Feuer musste durch Einsatzkräfte gelöscht werden.

Zwei Kleinkrafträder in Vollbrand

In den frühen Morgenstunden, gegen 04:03 Uhr, kam es schließlich zu einem weiteren Einsatz auf der Hospitalstraße. Dort standen zwei Kleinkrafträder in Vollbrand.

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Eines der brennenden Fahrzeuge befand sich in unmittelbarer Nähe zu einem abgestellten Wohnmobil. Durch die Hitzeeinwirkung waren an dem Wohnmobil bereits erste Schäden sichtbar. Um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern, wurde eines der Kleinkrafträder von den Einsatzkräften vom Wohnmobil weggezogen. Im Anschluss erfolgte die Brandbekämpfung mit Wasser und Löschschaum. Zusätzlich wurden ausgelaufene Betriebsmittel mit Ölbindemittel aufgenommen, um Gefahren für die Umwelt und den Verkehr zu reduzieren.

Zur Bewältigung der zahlreichen Einsätze in der Dresdner Neustadt waren insgesamt 18 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Striesen im Einsatz.

Von Seiten der Polizei gibt es bisher keine Erkenntnisse zu etwaigen Ermittlungen oder die Stärke der Einsatzkräfte vor Ort.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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