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Abfrackprämie für Politiker

Mit diesem Slogen wirbt derzeit das Paradies-Experiment auf unzähligen Zetteln in der Neustadt. Da gibt es zurzeit zwar noch nicht viel Neues, das Video mit der Umfrage auf dem Alaunplatz ist immer noch das Top-Thema, aber der liebenswürdige und sicher bewusste Verschreiber – Aus Wrack mach Frack, hat mich angeregt, dieses merkwürdige Wort mal zu googeln. Und immerhin, Google findet 4020 Einträge (etliche davon sind sicherlich Typo-Squatting) für die Abfrackprämie, schlägt mir aber auch gleich die Abwrackprämie vor, die auf ein paar mehr Einträge (3.430.000) kommt.

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5 Ergänzungen

  1. „Abfrackprämie“ ist nicht nur ein Fall von Typo-Squatting, sondern auch ein Beispiel eines sogenannten „Eggcorns“, d.h. einer unabsichtlichen Verballhornung, die allerdings im Kontext der Politiker zu dem schönen Bild führt, daß den Bonzen die Fräcke ausgezogen hören (und da sage noch einer, der ganze Hecht sei gentrifiziert!).

    Weitere schöne Eggcorns hier: http://eggcorns.lascribe.net/

  2. Bei der Wortspielerei zur Abwrackprämie scheinen die Dresdner kreativ, selbst die Abfuckprämie findet unter der .de Domain einen Sinn *gg* .

  3. @Dirk: Meinst Du z. B. dieses geschmackvolle Flash-Intro? http://abfuck.eroscenterdresden.de/

    Unglaublich, wie weit bei den Deutschen die „Geiz ist geil“-Mentalität verankert scheint. Wenn Freier damit gelockt werden, daß sie nach dem „Sich-Verwöhnen-Lassen“ auch noch eine Abfuckprämie kassieren, sind wir bei einem frauenverachtenden Jargon angelangt, der an Zynsimus kaum zu überbieten ist. Mit *gg* geht da gar nix.

  4. Teure Nymphe aus braunen Fluten, ich habe mir erlaubt, den von Dir hier geposteten Link mal mit einer viel glaubwürdigeren Webseite zu verbinden. Abgefuckte Ersocenter bekommen auf meine Seite keine Backlinks, noch nicht einmal welche mit no Follow.

  5. @Anton aka Kill Zill: ich bin SO FROH, daß Du meinen Link gleich gezillt hast (so mein AntoNeologismus für schelmisches Backlinken), ich hatte schon beim Posten Bauchwehen. Wenn man wie ich in Sachsen lebt und ab und zu mit braunen Fluten in Berührung kommt, ist es auf jeden Fall sympathischer, daß jemand den Sex leugnet, anstatt den Holocaust.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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