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Arbeitstreffen zu Solarprojekten im Stadtteilhaus

Die Initiative “Dresden Solar” trifft sich am Donnerstag im Stadtteilhaus zu einem Arbeitstreffen. Initiator Sebastian Gerdes hatte im Juli das Solarfest am Martin-Luther-Platz als Auftakt für die Initiative ins Leben gerufen.

“Dabei und danach haben mehrere Personen signalisiert, dass sie gern gemeinsam Solar-Projekte auf die Beine stellen wollen”, sagt Gerdes. Für diese soll es nun das erste Arbeitstreffen geben. Ziel der Initiative ist, Dächer ausfindig zu machen, die für Solaranlagen geeignet sind und dann in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Hauseigentümer*innen herauszufinden, ob sich dort eine Solar-Lösung installieren lässt.

Arbeitstreffen der Initiative “Dresden Solar”

  • Donnerstag, 31. August, 20 Uhr
  • Raum Louise des Stadtteilhauses in der Neustadt, Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden
  • Weitere Infos dresden-solar.netlify.app
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6 Kommentare

  1. Allein die glorreiche VONOVIA besitzt in der Äußeren Neustadt 156 “Objekte”, hinzu kommen (erst zuletzt) erworbene Häuser der Deutsche Wohnen.
    Damit allein hat man bereits einen stolzen Anteil aller Gebäude der Antonstadt. Wieviel Einzelhäuser umfaßt die Äußere Neustadt, wieviel auch das Umfeld mit Hechtviertel (kommt auf die Gebietsabgrenzung an) ?

    Im Themenstadtplan ist das Solarpotential-Kataster aller Dächer einsehbar:
    https://stadtplan.dresden.de/?permalink=2ZO8umEN

    Das Anbringen von Privat-Paneelen (“Balkonkraftwerk”) soll bald gesetzlich vereinfacht und bürokratisch entschlackt werden.

    Dennoch sollten immer gestalterische Aspekte mitbedacht sein, sodaß keine optische Verunstaltung von Fassaden, Höfen und Gartenflächen und letztlich unserem Stadtbild entsteht. Viele Gebäude unterliegen ferner der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung.

  2. @Amtsmann Horst:
    Über den Themenstadtplan/Solarpotential-Kataster hatte ich mir unser Dach mal angeschaut. Der Gedanke und erste Ansatz ist gut, jedoch wurden hier in meinem Fall und bei den Nachbargebäuden die Gauben und Schornsteine übersehen, so dass die rot markierte Fläche eben nicht mal zu 20 % nutzbar wäre.
    Da wartet noch ne Menge Arbeit, um die konkret nutzbaren Flächen zu ermitteln…
    Als Ansatz und Anregung ist zumindestens die Ausrichtung der Flächen richtig angezeigt…

  3. ^ Echt?: oha, das mit dem Themenstadtplan ist eine gute Info, aber die “Potentiale” wurden ja nur mittels Satelitenbildern grob ermittelt, um dem BürgerIn bzw. Projektanten ein grobes OB mitzuteilen. Selbstverständlich bleibt es dennoch seine Aufgabe, das konkrete WIE am Ort zu prüfen bzw. zu bestimmen.
    Pro Haushalt macht ja seither und auch weiterhin nur eine Kleinanlage Sinn, man darf – so hab ich es verstanden – 600 KWh (bald 800, also 2 Paneele) nicht überschreiten, rückgespeister Strom ist mit 3ct Vergütung auch gaga. Es lohnt v.a., wenn man nennenswerten Verbräuche über den lichten Tag ansiedeln kann.
    Und wie gesagt: die Eigentümerquote ist in Dresden sehr gering, die allermeisten Leute sind Mietende, und somit meist nicht berechtigt, über das Ob und Wie zu entscheiden.
    Ferner halte ich es persönlich für einen verfehlten Ansatz, daß nun jede Dachschräge oder Fassade verunstaltet wird, bevor man nicht die gigantischen Potentiale der großen Flachdächer bei Discountern, Sporthallen und v.a. den vielen Gewerbegebieten nutzt. Aber da sind wir wieder beim ewigen Eigentumsproblem. Vonovia hat m.E. auch eine Solarstrategie und nutzt Plattenbauflachdächer zunehmend, siehe in Leuben:
    https://goo.gl/maps/ehkkKdchKpjmhDFt8

  4. Genau, und dort südlich aufm Sozialministerium sowie auf dem Staatsarchiv-Neubau auch. Aber auf dem verwaisten Parhausdach des Rewe an der Bautzner seit Ewigkeiten nichts – eine schreckliche Verschleuderung von Raum bei diesem Eigentümer. An der neuen Kräutersiedlung Teil 2 in Gorbitz hat man ebenfalls PV oben drauf, sehr viele der letzten großen Neubauten haben allerdings in Dresden nichts getan. Bei so viel unvernünftigem Unwillen in der Breite, kann es nur eine Solardachpflicht regeln. Forschungsneubauten hingegen, welche hohen Brauchwasserverbrauch haben, wie z.B. der HTW-Neubau, entschieden sich für maximale Regenwassersauffangung, wobei mir erst jetzt auffällt, daß der Regen ja auch vom PV-Paneel aufs Dach tropft. Also eigentlich müßte man doch beides unter einen cleveren Hut bekommen.

    Bei der Vonovia stellt sich eine wichtige Frage: Ist das Joint-Venture bzw. PPP mit SachsenEnergie? Heißt: Vonovia stellt zwar die Dächer zur Verfügung gegen Vergütung, die Anlagen baut, besitzt, wartet und betreibt aber der Energieversorger. Sowas machen etliche (auch kleinere) Kommunen und nutzen Dachpotentiale privater Einzelhauseigentümer, aber erst ab einer nennenswerten Ausbeute von ca. 10-15 Paneelen aufm Dach. Also wem gehört das bei den Vonovias, und läuft da bereits eine Koop mit der LHD/ LHD-Tochter?

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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