In den Spätsommer gehechtet

Noch klingt es, doch langsam klingt es aus: das Hechtfest. Auch dieses Jahr stand das vorletzte Augustwochenende unter dem Zeichen des Fisches. Drei Tage feierte der Kiez sein Dasein und das Leben und wie jedes Jahr hatte man als Gast das Gefühl, in ein buntes, gemütliches Wohnzimmer eingeladen zu sein. Aus Kinderflohmarkt, Fiddelmusik, Impro-Gehwegküche, Punkrock, Poetryslam und vielen bunten Menschen puzzelte sich ein quirliges Straßenfestchen zusammen, von dem Augen und Bauch gleichermaßen profitierten. Abgefüllt mit selbstgebackenen Muffins, indischem Pakora, Eierkuchen und diversen Bowlegebräuen, konnte man sich von der Menge bis zur nächsten Bühne, dem nächsten Theaterstück oder in Richtung AZ Conny zum basserfüllten Spielplatz mit nächtlichem Glühwurm-Lichtspektakel voranschieben lassen.

Zwar kübelte es allabendlich kurzzeitig aus der oberen Etage, aber echte Hechte waschen sich bekanntlich gern mit allen Wassern. Trotz Regen wurde bis zur Sperrstunde getanzt, flaniert und gefeiert. Und heut am Sonntag schleicht sich mit dem Nieselregen wie nach jedem rauschenden Fest ein bisschen Wehmut ein, weil morgen alle Bühnen abgebaut und alle Sofas wieder in ihren Wohnungen verschwunden sein werden. Schön war’s wieder bei der kleineren, aber irgendwie cooleren Schwester der BRN.

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4 Kommentare zu “In den Spätsommer gehechtet

  1. Ich war nicht zu später Stunde dort, aber an den Nachmittagen und frühen Abendstunden an denen ich dort war hatte ich vor allem den eindruck, dass eine unglaublich entspannte Atmosphäre herrschte. Ich fands schön!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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