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Radfahrer bei Zusammenstoß mit Straßenbahn schwer verletzt

Am 4. Februar 2026 ereignete sich gegen 8.30 Uhr auf der Hoyerswerdaer Straße in der Dresdner Neustadt ein Verkehrsunfall. An der Kreuzung zur Tieckstraße stieß ein Radfahrer mit einer Straßenbahn der Linie 6 zusammen, die in Richtung Bautzner Straße unterwegs war.

Unfall auf der Hoyerswerdaer Straße - Foto: Roland Halkasch
Unfall auf der Hoyerswerdaer Straße – Foto: Roland Halkasch

Der Radfahrer wollte offenbar von der Hoyerswerdaer Straße kommend, nach links in die Tieckstraße abbiegen, als er von der von hinten kommenden Straßenbahn erfasst wurde. Der Mann erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus. Die Fahrerin der Straßenbahn stand unter Schock. Der Rettungsdienst übernahm ihre Betreuung.

Der Straßenbahnverkehr auf der Hoyerswerdaer Straße wurde vorübergehend eingestellt. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfall geben können, sich zu melden. Der Verkehrsunfalldienst untersucht den genauen Hergang. Kurz nach 10 Uhr meldeten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) über den Kurznachrichtendienst X, dass die Unfallstelle geräumt ist, und die Bahnen wieder fahren können.

Unfallhäufung an der Kreuzung

An der Kreuzung gab es in der Vergangenheit immer wieder Zusammenstöße. Im Jahr 2024 verzeichnet der Unfall-Atlas bereits acht Unfälle im Kreuzungsbereich und der näheren Umgebung, häufig mit Beteiligung einer Straßenbahn. Normalerweise verkehren dort nur die Linien 6 und 13, seit Oktober 2024 fährt auch die „8“ über die Hoyerswerdaer Straße.

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Nachtrag: Informationen der Polizei

Wie die Dresdner Polizei am Mittwochnachmittag mitteilt, war der Radfahrer 82 Jahre alt, die Straßenbahnfahrerin 45. Der Radfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer 0351 4832233 entgegen.

7 Kommentare

  1. Mal so ganz im Ernst. Wie kann man denn als Radfahrer eine Strassenbahn übersehen? So etwas wie ein Unfallschwerpunkt? Und jetzt ist wieder die Strassenbahn Schuld? Oder was? Vielleicht einfach mal die die Kopfhörer rausnehmen und den Verstand einschalten….

  2. Die Bahn kann nicht schuld sein, da diese dort (wie fast überall) Vorfahrt genießt. Außer der abbiegenden 6 an der Rothenburger, die den Fußgängern Vorrang lassen muss, fällt mir in DD keine Stelle ein, wo die Bahn Vorrang gewähren muss.

  3. @Leni Wu
    @Anonym

    Die Straßenbahn kam von hinten, was erklärt, warum sie vom Radfahrer möglicherweise nicht wahrgenommen wurde. Im Mischverkehr genießt eine Straßenbahn keinen generellen Vorrang. Hat der Radfahrer sein Linksabbiegen rechtzeitig angezeigt, hätte auch die Bahn reagieren (hinter ihm warten) müssen. Eine pauschale Schuldzuweisung ist daher nicht gerechtfertigt.

  4. @ Anonym: Der Mann ist (der Meldung des MDR zufolge) 82 Jahre alt – da bin ich mir nicht so sicher wie Sie, dass Kopfhörer als unfallverursachend benannt werden sollten.
    (aber Hauptsache, erstmal schnell ne Fachmeinung rausgeschmettert… *tsss*)

  5. …der Schulterblick ist bei Radfahrern selten geworden. Ich sehe öfter, dass Radler einfach rüberziehen, ohne auf die eigene Gesundheit zu achten. Wer die Spur wechselt, kann das nicht einfach tun, ohne die umgebende Situation zu erfassen… gute Besserung!

  6. Sehr geehrter Anonym!
    Jetzt ma sol richtig ernsthaft:
    Offensichtlich sind Sie Zeuge des Unfallherganges. Woher sonst können Sie wissen, das der Radfahrer Kopfhörer trug? Wenden Sie sich doch bitte an die zuständige Dienststelle der Polizei und schildern Sie Ihre Beobachtung dort, an der richtigen Stelle.
    Sie sind kein Zeuge des Unfalles? Dann empfehle ich Ihnen, mit Ihren Worten geschrieben: „Verstand einschalten“ und zwar bevor Sie hier über die Gründe des Unfalles öffentlich spekulieren. Sowohl dem
    schwerverletzten Radfahrer, als auch dem geschockten Straßenbahnfahrer ist mit derartigen Äußerungen, wie den Ihrigen, ganz sicher nicht geholfen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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