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Unverschämter Diebstahl

Ges­tern Vor­mit­tag hat es auf der Alaun­straße vor der Scheune ei­nen Un­fall ge­ge­ben. So­phie hat es be­ob­ach­tet, eilte hinzu um der ver­letz­ten Rad­fah­re­rin zu hel­fen. Wäh­rend sie half, klaute ihr ein Un­be­kann­ter ihre Um­hän­ge­ta­sche. Pro­blem: Nicht nur Handy und Geld wa­ren in der Ta­sche son­dern auch der Schlüs­sel für eine Schließ­an­lage. Diese aus­zu­tau­schen, kos­tet ca. 1500 Euro. 

So­phie bit­tet nun den Dieb, er soll we­nigs­tens Ta­sche und Schlüs­sel wie­der her­ge­ben. Ein­fach an­onym in der Scheune ab­ge­ben, die An­ge­stell­ten wis­sen Bescheid.

Oder viel­leicht hat ja je­mand was gesehen. 

Die Um­hän­ge­ta­sche war in auf­fäl­li­gem rot und blau mit ei­ner mar­kan­ten drei­ecki­gen Klappe. Wenn man diese öff­net, sieht man im In­ne­ren ein Bild der Twin-Tower aus New York. 

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Am Schlüs­sel­bund be­fin­det sich ein sehr auf­fäl­li­ger An­hän­ger in Form ei­nes Vo­gels in neongrün. 

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38 Ergänzungen

  1. Oh mann, das ist ja echt der Ober­ham­mer! Ich hab nichts be­ob­ach­tet, aber halte die Au­gen offen.

    Trotz­dem: Weiß man, ob es dem Mäd­chen schon bes­ser geht?

  2. Geht ja mal gar­nicht. Hab den Un­fall auch ge­se­hen, wie ist das ei­gentl. passiert?
    Ich wün­sche dem Mäd­chen gute Bes­se­rung und für So­phie das al­les wie­der auf­taucht !!! Kann doch echt nicht sein so eine Frechheit.…

  3. Ich frage mich, wie dreist man sein muss, um so et­was zu ma­chen. Ich hoffe nur, dass der Dieb die Mel­dung hier liest, ins Nach­den­ken kommt und al­les zu­rück gibt.

  4. So eine Scheiße mit der Ta­sche! Hof­fent­lich fin­det sich we­nigs­tens das wich­tigste wieder.
    Aber zu­min­dest kann ich im Fall un­se­res Un­fall­op­fers so ein biss­chen ent­war­nen. Sie hat sich zwar eine or­dent­li­che Ge­hirn­er­schüt­te­rung ge­holt, aber keine Brü­che oder schwe­rere Ver­let­zun­gen und wird vor­aus­sicht­lich mor­gen schon wie­der ent­las­sen. Glück im Un­glück. Das Fahr­rad ist al­ler­dings Schrott.

  5. Bin ich froh, dass da ne Vi­deo­über­wa­chung in­stal­liert ist.
    Jetzt spürt man end­lich wozu diese Din­ger Nütze sind.
    Ich liebe es.

  6. Das is ja an Dreis­tig­keit kaum zu über­bie­ten!!! was muss man für ein mensch sein, zu se­hen wie je­mand ei­nem Ver­un­fall­ten Men­schen zu Hilfe eilt und dann de­ren Ta­sche klaut!
    Ich hoffe das die Ta­sche wie­der auf­taucht sammt inhalt!!!

    Grüsse aus Ba­sel in die Ge­liebte Dresd­ner Neuststadt!

  7. ich glaube lei­der nicht, dass jmd mit ei­nem solch rei­nen ge­wis­sen das die­bes­gut wie­der in der scheune abgibt.
    die arme so­phie wird sich mit si­cher­heit das nächste mal über­le­gen noch­mal ir­gendwo zu hel­fen. groß­ar­tig, das ist es, was das zu­sam­men le­ben un­ter men­schen aus­macht. über so­was kann man doch nur k***

  8. Tat­säch­lich eine bo­den­lose Un­ver­schämt­heit. Punkt.

    Falls Du Kon­takt zu So­phie hast, An­ton, kannst Du mal fra­gen, ob sie eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung hat? Vor­aus­ge­setzt, es war nicht Ihre ei­gene Schließ­an­lage, son­dern die ei­nes Drit­ten, würde die Pri­vat-Haft­pflicht die­sen Scha­den zwangs­läu­fig regulieren.

    Der Vo­gel in ne­on­grün als Schlüs­sel­an­hän­ger kommt mir be­kannt vor. Sollte es dazu zu Hause ein "Vo­gel­häus­chen" ge­ben, in dem man das Vö­gel­chen (und da­mit den Schlüs­sel) "par­ken" kann (www.catapult.de/geschenk/8858782109044/Spatzen-Schluesselhalter.html), wurde die­ser wahr­schein­lich bei CATAPULT ge­kauft. Wir wür­den So­phie dann gern ei­nen kos­ten­lo­sen Er­satz zu­kom­men lassen. 

    Für den rest­li­chen ma­te­ri­el­len Scha­den­er­satz hätte ich auch eine Idee. Ein­fach (bitte un­be­dingt) am Mitt­woch bei mir melden.

    Den mo­ra­li­schen Scha­den kön­nen wir nicht er­set­zen. Dazu kann ich nur sa­gen: Man sieht sich im­mer zwei­mal im Leben!

  9. eine spen­den­ak­tion für so­phies en­stan­de­nen scha­den wäre toll. lasst uns spen­den!!! je­mand ne idee dazu?
    und gute bes­se­rung dem un­fall­op­fer. dem dieb…möge er…

  10. … wäre ja nicht das erste mal, dass dort was pas­siert und die Vi­deo­über­wa­chung rein gar nichts bringt. Wäre mal in­ter­es­sant, wie­viele Straf­ta­ten durch die Vi­deo­über­wa­chung bis­her nicht auf­ge­klärt wer­den konn­ten. Und dann bitte gleich ab­mon­tie­ren das Teil! …

  11. Hallo, sollte eine Spen­den­ak­tion lau­fen, dann be­tei­lige ich mich daran. Habe auch nur eine mick­rige Rente, aber wo kom­men wir hin, wenn noch je­mand be­straft wird, der ei­nem An­de­ren hift. Hof­fent­lich war die Über­wa­chungs­ka­mera an und er­wischt die­sen Dreck­sack noch ir­gend­wie. Herr Lau­ner, aber bitte den "Dreck­sack" nicht wie­der löschen.

  12. Schö­ner Mist, da hilft man, und dann pas­siert so was. Der Dieb ist das Letzte. Hof­fent­lich gibt er we­nigs­tens den Schließ­an­la­gen-Schlüs­sel zu­rück. Mit "an­onym in der Scheune ab­ge­ben", wo die Mit­ar­bei­ter "Be­scheid wis­sen", ist na­tür­lich nix, da kann er sich auch gleich selbst anzeigen.
    Aber viel­leicht ist er ja so cle­ver und steckt der Hel­fe­rin den Schlüs­sel und Aus­weise, die sich si­cher auch in der Börse be­fun­den ha­ben, nachts ein­fachin den Brief­kas­ten. Tipp für den Mist­kerl: Die Adresse steht im Per­so­nal­aus­weis. So was neu aus­stel­len zu las­sen kos­tet näm­lich ganz schön Kohle.

    An­ton: Wie sah das Zeug denn aus? Für den Fall, dass der Dieb die nicht ver­wert­ba­ren "Reste" – sprich Schlüs­sel & Co. – ir­gendwo ablegt?

    Apro­pos, was hier bei der Em­pö­rung über den dreis­ten Dieb­stahl voll­ends un­ter­ge­gan­gen ist: Ich wüsste ja gerne, wie der Un­fall vor der Scheune zu­stande kam, bei der die Rad­le­rin so schwer ver­letzt wurde, dass sie in die Kli­nik musste. Das ist auf die­ser Straße üb­ri­gens nicht der erste Rad­un­fall, der in der Kli­nik en­det. Im letz­ten Jahr hab ich ei­ner Frau in ganz ähn­li­cher Si­tua­tion vor dem Kon­sum Hilfe ge­leis­tet. Die war über ih­ren Len­ker "ab­ge­stie­gen", nach­dem vorm Kon­sum so ein Voll­pfos­ten mit sei­nem Fahr­rad erst auf der Straße lang­spa­ziert (schie­bend) war und die­ses dann vor den Rad­stän­dern am Kon­sum ohne sich um­zu­gu­cken schlag­ar­tig quer­stellte, um es ein­zu­par­ken. Die junge Frau, die knapp hin­ter ihm in die­selbe Rich­tung fuhr, konnte so plötz­lich nicht mehr brem­sen und fuhr voll in das Rad des Ty­pen. Glück im Un­glück: "Nur" ein paar Schram­men und ein ge­bro­che­ner Arm. Das Ganze zog dann ein Ge­richts­ver­fah­ren nach sich, weil der Idiot sich auch noch völ­lig un­ein­sich­tig zeigte.

    Ich kann nur im­mer wie­der ap­pel­lie­ren: Leute, die Alaun­straße heißt nicht um­sonst Alaun­STRAßE und nicht Alaun­GEH­WEG. Be­gebt euch als Fuß­gän­ger auf die Bür­ger­steige! Ihr seid auf der Straße – so cool und läs­sig sich das viel­leicht auch an­füh­len mag – ein un­kal­ku­lier­ba­res Riskiko für an­dere und euch selbst. Und wenn ich sehe, was vor der Scheune je­des Mal los ist, ahne ich Schlimmes.

  13. @Jane: sollte die alaun­STRASSE auf­grund der Nut­zung durch die An­woh­ner nicht bes­ser zu ei­nem Bou­le­vard um­ge­stal­tet werden?

  14. @ Henne:

    Um da­mit dann den Rad­ver­kehr aus­zu­sper­ren? Auf die Al­ter­na­tiv­route Kö­brü oder die Rothenburger!? ;)

  15. Henne:
    Du kannst ja gern eine BI grün­den, die sich da­für ein­setzt. Aber so­lange die Alaun­STRAßE noch eine Straße ist, gilt, was ich oben schrieb: Fuß­gän­ger auf der Straße sind ein Ri­siko für Leib und Le­ben. Wer auf der Straße läuft, nimmt bil­li­gend in Kauf, dass er mit ei­nem Rad­fah­rer kol­li­diert, die­sen zu Sturz und da­mit un­ter Um­stän­den in Le­bens­ge­fahr bringt. Noch la­chen alle, weil es bis­lang bei ge­bro­che­nen Kno­chen und Ge­hirn­er­schüt­te­run­gen blieb. Wenn der erste Mensch bei solch ei­nem Un­fall stirbt, ist das Ge­schrei ein paar Tage lang groß. Aber bei so viel Igno­ranz und Ich be­zo­gen­heit kriegt man es auch noch fer­tig, selbst so et­was bei­zei­ten wie­der zu vergessen.

  16. @oha
    na­tür­lich meine ich das ernst. ich finde, dass so­phie nicht für den schließ­an­la­gen­schlüs­sel (das ist ver­dammt teuer!) + die an­de­ren ge­stoh­le­nen sa­chen auf­kom­men sollte.ich ver­mute, dass sie be­stimmt keine ent­spre­chende ver­si­che­rung für den schlüs­sel ab­ge­schlos­sen hat. so­phie ist durch den dieb­stahl und die da­mit ver­bun­de­nen un­anehm­lich­kei­ten ge­nug bestraft.
    also jmd eine idee für eine ent­spre­chende spen­den­ak­tion? even­tu­ell samm­lung in der scheune? an­ton, hast du viel­leicht eine idee?
    für den fall das der schlüs­sel dann doch auf­taucht, kann das geld ja gerne ei­nem ver­ein (der sich so­zial en­ga­giert) ver­wen­det werden.
    also leute spen­det was das zeug hält. so­li­da­ri­tät mit sophie!!!

  17. Liebe Freunde der hei­te­ren Blasmusik,

    erst­mal so­weit: Straße hin oder her, der Un­fall­fah­rer war Ta­xi­fah­rer in der Neu­stadt und so­mit mit der Ver­kehrs­be­ge­ben­heit die­ses spe­zi­fi­schen Quar­tiers ver­mut­lich aus­rei­chend ver­traut. Nach dem, wie es für mich aus­sah war die­ser Mensch wohl auch, wie die meis­ten Ta­xi­fah­ren­den in der Neuse, mit über­höh­ter Ge­schwin­dig­keit un­ter­wegs. Und es han­delte sich nun mal um eine Fahr­rad­fah­re­rin, nicht um Leute, die auf der Straße lau­fen. Also lasst das un­sin­nige Ge­sülze. Ich finde eh, dass die Stra­ßen de­nen ge­hö­ren soll­ten, die sie nut­zen und ge­stal­ten. Aber das nur am Rande. 

    Lei­der, und das ist der ei­gent­li­che Grund mei­nes Posts, muss ich die Ent­war­nung zu­rück­zie­hen. Die Ver­let­zung ist schwe­rer, als ur­sprüng­lich an­ge­nom­men. Des­we­gen auch noch­mal die Bitte an alle, die die Si­tua­tion mit­be­kom­men haben:
    MELDET EUCH BEI UNS! Wenn ihr den Her­gang ge­se­hen habt, schreibt mich/​uns mal an un­ter d i e h e x e [ät] k u l t u r s c h l e u d e r . d e
    (na­tür­lich al­les zu­sam­men, aber spam nervt eben)
    Die Fahr­rad­fah­re­rin wüsste al­lein gern schon, was denn ge­nau pas­siert ist, da bei ihr der Un­fall eine Amne­sie aus­ge­löst hat. 

    Liebe Grüße
    bruja

  18. @:S.
    Spendenaktion:
    Man könnte doch aus Wall­nuss­scha­len kleine Fahrradhelme(Schlüsselanhänger) bas­teln und diese ge­gen eine kleine Spende eintauschen.

  19. hi, lei­der muss ich eure hoff­nung auf rück­gabe des schlü­ßels ein we­nig trü­ben und gleich­zei­tig eine war­nung aus­spre­chen. ei­nem freund wurde auch vor ner weile der ruck­sack ge­stoh­len und ei­nen tag spä­ter ver­schwand dann sein fahr­rad aus dem kel­ler. der dieb hatte ge­zielt den schlü­ßel und aus­weis ge­stoh­len, um di­rekt noch bei ihm ein­zu­bre­chen. die po­li­zei fasste den dieb ein paar mo­nate spä­ter durch zu­fall und fand bei ihm zu­hause lap­tops, handys…(leider nicht das fahr­rad) und ei­nen hau­fen schlü­ßel or­dent­lich sor­tiert, mit adress­an­hän­gern dran! also, liebe so­fie, lass das schloß schnell tau­schen, be­sorg dir ein neues fahr­rad­schloß, viel­leicht läßt sich da ja wirk­lich was über die ver­si­che­rung ma­chen. tut mir echt voll leid, man­che men­schen sind ein­fach nur scheiße :(

  20. @Henne

    Sollte der Alaun­PARK auf­grund der Nut­zung durch die An­woh­ner nicht bes­ser zu ei­ner Müll­de­po­nie um­ge­stal­tet werden?

  21. Na, was ist denn nun mit der Spen­den­ak­tion, ich bin da­bei, üb­ri­gens, Klein­vieh macht auch Mist. Aber So­phie sollte auch die Op­tion mit der Ver­si­che­rung ab­klä­ren, viel­leicht kommt da­bei et­was raus. Ich zahle schon Jahr­zehnte in die Ver­si­che­rung ein und habe sie noch nie in An­spruch ge­nom­men, es ist doch ge­nü­gend Geld ein­ge­nom­men worden.

  22. Mir ist vor der Scheune mal was ähn­li­ches pas­siert (ohne Un­fall). Der Dieb ist dann in die Ein­fahrt ne­ben der Scheune und hat erst­mal aus­sor­tiert. Schlüs­sel, Ta­sche, Handy war noch al­les da, so­gar der (leere) Geld­beu­tel. Also evtl mal von der Strasse zu­gäng­li­ches Müll­ton­nen in Hin­ter­hö­fen kon­trol­lie­ren?! Viel­leicht hat man ja Glück…

  23. @s: zu­viel der Vermutungen ;-)

    @Jane: auch die Pra­ger Straße ist ein Bou­le­vard – in­so­fern finde ich, sollte die Neu­stadt ge­ne­rell au­to­frei (oder nur für An­woh­ner) und Shared Space wer­den. Man kann eben auf der Alaun­straße mit dem Rad nicht so schnell (und kurz hin­ter­ein­an­der) fah­ren, wie viel­leicht auf der Gör­lit­zer – ist nun mal so ;-)

  24. @ Jane:

    So dra­ma­tisch würde ich das jetzt nicht se­hen. Die Alaun­straße dürfte tat­säch­lich die von Rad­lern am meis­ten be­nutzte Straße von Dres­den sein. Da­mit ist na­tür­lich auch das Ri­siko von Rad-Un­fäl­len hoch. Und Fuß­gän­ger sind auch öf­ter mal mit den Ge­dan­ken wo­an­ders, wenn sie über die Straße laufen…

    Man darf die Nut­zer jetzt wie­der nicht alle über ei­nen Kamm sche­ren – aber ein­zelne, die Mist bauen, gibt es ge­nug auf al­len Sei­ten: Fuß­gän­ger die auf die Straße lau­fen (manch­mal über­ra­schend hin­ter par­ken­den Trans­por­tern hervorkommend)/ Rad­fah­rer die deut­lich zu schnell fahren/​Fuß­gän­ger, die auf der Straße laufen/​Au­tos, die Teil­stre­cken ent­ge­gen der Ein­bahn­straße un­ter­wegs sind/​Rad­fah­rer, die bei klei­ne­ren Staus links an Au­tos vor­bei­fah­ren und da­mit ent­ge­gen­kom­mende Rad­ler behindern/​Au­to­fah­rer die zu weit links fahren/​Rad­fah­rer, die "rechts-vor-links" an der Alaun-Böh­mi­schen voll­stän­dig igno­rie­ren (so­wohl wenn sie die Alaun Rich­tung Loui­sen fah­ren, als auch aus der Böh­mi­schen Rich­tung Albertplatz)/ Au­to­fah­rer, die deut­lich zu schnell fah­ren oder un­be­dingt über­ho­len müs­sen etc.…

    Ge­ne­rell nehme ich aber die Alaun­straße als bes­tes Bei­spiel für ei­nen chao­ti­schen Zu­stand wahr – der aber ganz gut funk­tio­niert, weil den meis­ten die­ser Zu­stand be­kannt ist und der Groß­teil ein klei­nes biss­chen vom Be­har­ren auf das "ei­gene Recht" ab­rückt – also den über­mä­ßi­gen "Frei­heits­drang" an­de­rer to­le­riert. Das ist ja ir­gendwo auch das be­rühmte und von al­len (auch ei­ner Jane) an­ge­mahnte Neustadt-Prinzip.

  25. @s.

    da bin ich ja mal auf vor­schläge ge­spannt und am ende auf ergebnisse.

    ich hab da so ein gefühl…

    mal ohne flachs, da gibts ge­nug leute die hier be­stoh­len wer­den, da schert sich doch kei­ner drum. es wird dann noch hin­ter­fragt ob der en­stan­dene scha­den, auch so hoch sein kann.

    für ne ka­mera würd ich al­ler­dings spenden!

  26. @oha
    na­tür­lich wer­den stän­dig men­schen aus­ge­raubt. so­phie je­doch stellte ihre ta­sche ab um erste hilfe zu leis­ten. hat sie da jetzt "ihre auf­sichts­pflicht" ge­gen­über ihre ta­sche verletzt?

    und ein­deu­tig ein nein zu ka­me­ra­über­wa­chung! bis­her hat das nichts ge­nützt. auch wenn die jet­zige ein­ge­schal­tet ge­we­sen wäre, so ist doch oft­mals die bild­qua­li­tät so schlecht, dass es nicht zur ver­bre­chens­auf­klä­rung beiträgt.

    es ist schade, dass so we­nig auf mei­nen auf­ruf re­agie­ren. statt­des­sen wird über ver­kehr palavert.

  27. E. Hal­ler:

    Lo­gisch, das sieht man meist erst dann dra­ma­tisch, wenn man selbst da­von be­trof­fen ist. Ich sehe es je­den Tag. Und fast je­den Tag ge­rate ich auf der Alaune in haa­rige Si­tua­tio­nen, die mir viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl und Um­sicht ab­ver­lan­gen, da­mit nichts passiert.

    Und Bruja:

    Sül­zen tut der, der an­de­rer Leute An­sich­ten als "Ge­sülze" ab­tut, ohne das zu be­grün­den. Und was sagt uns diese An­sage, dass alle Stra­ßen de­nen ge­hö­ren soll­ten, die sie nut­zen und ge­stal­ten? DAS nenn ich mal Gesülze ;)
    Ge­stal­tet wer­den sie von Stadt­pla­nern und Bau­ar­bei­tern, ge­nutzt wer­den sie von al­len – auch von de­nen, die sie laut StVO ei­gent­lich nur stark ein­ge­schränkt nut­zen dürf­ten. Also ge­hö­ren sie al­len, wor­auf nie­mand ge­kom­men wäre…
    Das Pro­blem ist, dass kaum noch je­mand Rück­sicht auf an­dere nimmt. Sonst wär das al­les kein Pro­blem. Weil wir aber alle kleine Eo­gis­ten sind, braucht es REGELN. Es sind ge­nau die, die Re­geln im­mer am lau­tes­ten ver­teu­feln, die mit ih­rer Ich­be­zo­gen­heit (Nach mir die Sint­flut, weil ICH die Straße ge­stalte und sie jetzt ge­rade NUTZE) da­für sor­gen, dass sie un­ent­behr­lich wer­den. Herr­lich, ich find das lustig.

  28. FX:
    Man stelle sich mal fol­gen­des Sze­na­rio vor:
    Noch ist die Alaune ja eine Straße. Das heißt, rein recht­lich be­trach­tet be­tritt sie der Fuß­gän­ger auf ei­gene Ge­fahr. Wenn jetzt alle Au­to­fah­rer und Rad­fah­rer ge­nauso rück­sichts­los die Straße für sich re­kla­mie­ren wür­den, wie das die Fuß­gän­ger tun – es ist halt ne Straße, und hier fah­ren Fahr­rä­der und Au­tos – ist halt so ;)
    Es würde täg­lich Tote und Ver­letzte ge­ben. Wahr­schein­lich nicht lange, weil sich das un­er­mess­li­che Ri­siko ir­gend­wann rum­spre­chen würde. Die Dreis­tig­keit der Fuß­gän­ger wächst mit der Nach­sicht der an­de­ren Ver­kehrs­teil­neh­mer und der Nach­läs­sig­keit der Polizei.

  29. und es im­mer­noch über ver­kehr auf der alaune palavert.
    @jane du soll­test in die po­li­tik ge­hen. mein vor­schlag wäre cdu oder fdp.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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