Corona-Fälle in Dresden – 14. März

Das Dresdner Gesundheitsamt meldet mit Stand heute, 14. März 2021, 12 Uhr für die vergangene Woche 489 Neuinfektionen, das sind fast 100 mehr als in der Vorwoche, die Corona-Ampel des RKI zeigt auf „Rot“, 32 Personen wurden in der vergangenen Woche neu in ein Krankenhaus aufgenommen, zwei Personen verstarben laut Totenschein im zeitlichen Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Coronavirus-Modell Grafik: Daniel Roberts, Pixabay
Coronavirus-Modell Grafik: Daniel Roberts, Pixabay

Weltweit sind mehr als 119 Millionen Infizierte gemeldet, mehr als 2,6 Millionen Todesfälle wurden in Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet, Details in der Übersicht der Johns-Hopkins-Universität. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen bleibt weltweit seit Anfang Februar konstant, die Anzahl der registrierten Todesfälle sinkt.

Deutschlandweit sind die Infizierten-Meldungen in der vergangenen Woche weiter angestiegen. Eine Übersicht dazu gibt es auf zeit.de. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz liegt heute laut RKI bei 79,1. Die Quote positiver Fälle pro Test ist in der 9. Kalenderwoche leicht gestiegen und liegt nach Angaben des RKI bei 6,2 Prozent. Für diese Statistik zählen nur PCR-Tests.

Die wichtigsten Zahlen für Dresden

489 neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 21.0833 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell 955 Infizierte. 81,2 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche laut RKI-Ampel. 22.984 bestätigte Fälle insgesamt. 946 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden/RKI
489 neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 21.0833 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell 955 Infizierte. 81,2 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche laut RKI-Ampel. 22.984 bestätigte Fälle insgesamt. 946 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden/RKI

Die Corona-Ampel des Robert Koch-Instituts zeigt immer die letzten sieben Tage an. Also heute vom vergangenen Sonntag bis Sonnabend. Am Sonntag, dem 7. März 2021 zeigte die Ampel weiterhin auf rot mit einer 7-Tage-Inzidenz von 81,2. Zwei Personen sind laut Totenschein in der vergangenen Woche im zeitlichen Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Offenbar wurden aber noch weitere 10 Todesfälle aus vorherigen Wochen nachgemeldet. Insgesamt werden in Dresden nun 946 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet.

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Todesfälle nach Alter

Laut RKI sind bisher in Dresden 17 Personen im Alter zwischen 35 und 59 Jahren gestorben, im Alter zwischen 60 und 79 Jahren waren es 215 und die größte Gruppe der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 sind die über 80-Jährigen mit insgesamt 714 Fällen.

Dashboard und andere Übersichten

In das Dresdner Corona-Dashboard trägt das Gesundheitsamt den Tag ein, an dem das Labor den positiven Test dem Gesundheitsamt meldet. Diese Fälle werden teilweise auch nachträglich eingetragen. Daher gibt es für die letzten Tage in der Übersicht immer eine deutlich geringere Zahl, die dann innerhalb der nächsten Tage mehrfach korrigiert wird.

Diego Jahn hat auf der Website www.coronavirus-dresden.de mit den Daten vom Gesundheitsamt interessante Übersichten angefertigt, wie die tatsächlichen 7-Tage-Inzidenzen aussehen, wenn man die Nachmeldungen berücksichtigt. Eine umfangreiche Übersicht mit Zahlen und Daten hat auch Neustadt-Geflüster-Leser Fidel in mehreren Tabellen zusammengetragen.

Auf ausgewiesenen öffentlichen Plätzen besteht nach wie vor Maskenpflicht und generell da, wo sich mehrere Menschen begegnen.
Auf ausgewiesenen öffentlichen Plätzen besteht nach wie vor Maskenpflicht und generell da, wo sich mehrere Menschen begegnen.

Weitere Lockerungen ab 15. März

Seit Montag, dem 8. März gilt eine neue Sächsische Corona-Verordnung. Ab Montag können botanische und zoologische Gärten sowie Tierparks, Museen, Galerien und Gedenkstätten mit vorheriger Terminbuchung sowie der Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung öffnen. Zudem wird der Einzelunterricht in Musikschulen zugelassen.

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Sofern die 7-Tages-Inzidenz in Dresden den Wert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschreitet, werden die Lockerungen ab dem zweiten darauf folgenden Werktag wieder aufheben. Zeitgleich treten dann Ausgangsbeschränkungen (Verlassen der Unterkunft nur mit triftigem Grund) und ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit in Kraft. Zudem gelten erneut die Kontaktbeschränkungen von einem Haushalt und maximal einer weiteren Person. Kinder unter 15 Jahre bleiben unberücksichtigt.

Schnelltest und Test-Zentren

Seit dem 8. März gibt es in Dresden mehrere Einrichtungen für Antigen-Schnelltests. Wie die Stadtverwaltung mitteilte wurden von Montag, 8. März bis Donnerstag, 11. März insgesamt 2.065 Antigen-Schnelltests durchgeführt. Davon waren 17 Tests positiv. Eine Übersicht der Testzentren in Dresden gibt es auf dem Themenstadtplan.

Corona-Ampeln

Die Stadtverwaltung zeigt auf dresden.de seit Mitte Februar drei Corona-Ampeln. Die eine zeigt das aktuelle Infektionsgeschehen, wie es beim Gesundheitsamt gemeldet wird an, die andere den Stand des RKI, die dritte die RKI-Zahlen für Sachsen. Die Ampeln zeigen jeweils, wie viele Fälle es pro 100.000 Einwohner in Dresden in den vergangenen sieben Tagen gab. Da für aktuelle Einschränkungen und eventuelle Aufhebungen nur auf die Daten der RKI-Ampel zurückgegriffen wird, werden hier diese beiden Ampeln angezeigt.

RKI-Ampeln Dresden und Sachsen. Stand: 14. März 2021
RKI-Ampeln Dresden und Sachsen. Stand: 14. März 2021

Belegung Intensivstationen

In der vergangenen Woche wurden 32 Covid-19-Patienten neu in Dresdner Krankenhäuser aufgenommen. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Dresden 2041 Patienten stationär behandelt. Quelle: Gesundheitsamt – auch hier gibt es offenbar Nachmeldungen für die Vorwochen. Laut DIVI-Intensivregister werden in Dresden 32 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt, davon werden 19 Patienten invasiv beatmet. Aktuell sind nach diesem Register in Dresden noch 45 Intensiv-Betten frei. Damit hat sich die Lage gegenüber der Vorwoche geringfügig verbessert.

Corona-Schutzimpfungen

Impfstoff jetzt auch für Priorisierungsgruppe 2 - Foto: MasterTux,Pixabay
Impfstoff jetzt auch für Priorisierungsgruppe 2 – Foto: MasterTux,Pixabay

Das Dresdner Impfzentrum befindet sich in der Messe Dresden, Messering 6, 01067 Dresden. Fragen und Antworten rund um die Impfzentren gibt es auf den Seiten des Deutschen Roten Kreuz und auf sachsen.de. Das RKI veröffentlicht täglich ein Impfquotenmonitoring.

Mit Stand vom 14. März wurden in Sachsen rund 300.000 Menschen geimpft, davon haben inzwischen rund 130.000 Menschen den vollen Impfschutz durch die Zweitimpfung erhalten, das sind rund 3,2 Prozent der Einwohner Sachsens. Quelle: RKI. Eine ständig aktualisierte Übersicht gibt es auf dem Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums.

Seit dem 25. Februar gibt es auch Impftermine für Personen der zweithöchsten Priorisierungsstufe, Details hier, zu der Gruppe gehören seit dem 11. März ist der Impfstoff AstraZeneca auf für ältere Personen zugelassen, so dass sich nun auch Personen ab dem vollendeten 70. Lebensjahr um einen Impftermin bemühen können.

Test- und Quarantäneregelungen

Betroffene mit Symptomen sollen sich an ihren Hausarzt oder die Corona-Ambulanz am Universitätsklinikum wenden. Für gesetzlich Krankenversicherte übernehmen die Krankenkassen die Kosten. Wenn ein positives Testergebnis vorliegt, meldet das Labor an das Gesundheitsamt. Das ermittelt die Kontaktpersonen und legt fest, welche Personen zu testen sind. Das Gesundheitsamt selbst führt Corona-Tests ausschließlich im Rahmen von Umgebungsuntersuchungen durch. Die Kosten trägt die öffentliche Hand.

Fragen zu Testpraxen werden auch unter Telefon: 116117 beantwortet. Corona-Tests für Personen ohne Symptome führen darüber hinaus niedergelassene freie Labore in Sachsen durch. Im Industriegelände gibt es ein Corona-Test-Center. Die Kosten sind selbst zu tragen.

Ab sofort sind auch sogenannten Antigen Selbsttests im Handel erhältlich. Diese sind einfach zu handhaben und vergleichsweise preiswert (ca. 2,50 Euro pro Test). Die Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Nach einem positiven Selbsttest ist PCR-Test zur Bestätigung nötig. Weitere Infos auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

Personen, die ein positives Testergebnis erhalten, unterliegen einer Absonderungspflicht (Quarantäne). Die aktuellen Quarantäne-Regeln sind hier zu finden.

Erläuterungen

  • Fallzahl: Anzahl aller labordiagnostisch bestätigten Sars-CoV-2-Fälle, die der Falldefinition gemäß § 11 Abs. 2 IfSG entsprechen und gemäß § 11 Abs. 1 IfSG an die Landesuntersuchungsanstalt Sachsen bzw. an das Robert Koch-Institut übermittelt werden.
  • Einweisung Krankenhaus: Anzahl aller labordiagnostisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle, die aufgrund einer COVID-19-Erkrankung in stationärer Behandlung sind.
  • Sterbefall: Anzahl der labordiagnostisch bestätigten Sars-CoV-2-Fälle, welche laut Totenschein im zeitlichen Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung verstarben.
  • Annahmen zur Schätzung genesener Fälle: Die Zahl der genesenen Fälle stellt lediglich eine Schätzung dar. Eine entsprechende Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgt nicht. Die zugrunde liegenden Annahmen entsprechen den Schätzparametern auf Landesebene (Sachsen). Es wird von einer Genesung 14 Tage nach Meldedatum bei Fällen ohne gemeldete Hospitalisierung und von einer Genesung 30 Tage nach Meldedatum bei Fällen mit gemeldeter Hospitalisierung ausgegangen.
  • Annahme zur Schätzung der aktuell Infizierten: Die Zahl resultiert aus den gemeldeten Fällen abzüglich der Sterbefälle und der Genesenen. Somit kann es sich auch hier nur um eine Schätzung handeln.

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40 Ergänzungen zu “Corona-Fälle in Dresden – 14. März

  1. „laut Totenschein im zeitlichen Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung“

    Ich übersetze das mal:

    Weil der Verstorbene einen positiven PCR-Test – gerne auch erst nach dem Tod – hatte, hat der Arzt „COVID19“ auf den Totenschein geschrieben und das Dresdner Gesundheitsamt hat das so übernommen.

    Am 11. August gab das Dresdner Gesundheitsamt – bei seinerzeit zehn sogenannten „Coronatoten an, zwei Obduktionen angeordnet zu haben. Ob COVID19 todesursächlich war wurde nicht erwähnt.

    Auf eine Anfrage einer Stadträtin hin, antwortete das Gesundheitsamt mit Datum 11. März 2021, also sieben Monate später, dass inzwischen drei Obduktionen vom Gesundheitsamt angeordnet bzw. durchgeführt wurden. Eine weitere Obduktion in sieben Monaten, obwohl es über 900 weitere Todesfälle „im zeitlichen Zusammenhang“ mit einem positiven PCR-Test gab. Darunter inzwischen auch 17 Verstorbene unter 60 Jahren.

    Und das, obwohl es sich um ein neuartiges Virus, eine „neuartige“ Krankheit handelt?

    „SARS“ steht für „Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom“ und uns wird seit Monaten verkauft, dass eine schwere Atemwegserkrankung OHNE Symptome verläuft bzw. verlaufen kann.

    Das Durchschnittsalter der vermeintlichen „Coronatoten“ liegt bei über 85 Jahren, zwei Drittel der „Coronatoten“ waren Bewohner von Alten-/Pflegeheimen.

    Ich bin gespannt, wie lange sich die Mehrzahl der Menschen noch vom framing der Behörden und dessen unkritischer Verbreitung durch die Qualitätspresse hinter die Fichte führen lässt.

    Wer starke Nerven hat, dem empfehle ich den Bericht eines Whistleblowers im „Corona-Ausschuss“, der sich die Krankengeschichte von mehreren Dutzend „Corona-Toten“ genauer angesehen hat: https://youtu.be/p9yR6mPpNLU?t=20152

  2. @Fidel
    „uns wird seit Monaten verkauft, dass eine schwere Atemwegserkrankung OHNE Symptome verläuft bzw. verlaufen kann“

    Ja, und deswegen ist der Coronavirus wohl so „neuartig“. Er verhält sich eben anders (quasi gegen jedes Naturgesetz) als jeder andere „Erreger“ der modernen Medizingeschichte. (Und er wollte auch mal im Mittelpunkt stehen.)
    Wer Pubmed bemüht, wird schnell fündig, dass Corona schon seit mehreren Jahrzehnten entdeckt/benannt wurde und diverse Studien dazu existieren.

    Mainstream-Experte Fauci selbst meinte noch letztes Jahr, er bräuchte keinen PCR-Test, weil er ja symptomlos sei. (Vielleicht hat er in der Zwischenzeit seine Meinung der offiziellen Version angepasst?)
    Quelle: https://edition.cnn.com/2020/03/15/politics/anthony-fauci-coronavirus-test/index.html

    …Und nun warten wir wieder auf die Flut der Angriffe…die erfahrungsgemäß nie ausbleibt. ;-)
    Grüße, Franziska

  3. Und unser täglich Geschwurbel gib uns heute. Erlöse uns Fidel und seine Anhängerin Franziska von dieser Tyrannei und Diktatur. Auf das die YouTube Weisheiten stumpf weiter verbreitet werden.

    Hallelujah

  4. @Fidel unbedingt weiter machen. Ihr seid da einer ganz großen Sache auf der Spur, die tausende und Abertausende richtige Wissenschaftler*Innen mit jahrzehnterlanger Expertise übersehen haben und ihr habt das per YouTube und Telegram sofort entlarvt und aufgedeckt. Ihr seid die wahren Helden.

  5. Hallo Fidel, ich hab mir das Video angeschaut.
    Was ist denn jetzt genau dein Fazit?
    Du bist doch derjenige, der auch die Exceltabellen mit Prognose Werten veröffentlicht, korrekt?

  6. Hallo Franziska,
    Coronaviren als solche sind schon lange bekannt, richtig. Ist ne ganze Familie…
    SarsCov2 ist neu!

  7. „….zwei Personen verstarben laut Totenschein im zeitlichen Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.“
    Mindestens weitere zwei Personen verstarben im zeitlichen Zusammenhang mit eingewachsenen Fußnägeln….
    Nachdem nunmehr alle über 80-jährige in Pflegeheimen oder noch zu Hause lebend geimpft sind, sinkt die Sterblichkeit durch Corona rapide.
    Und auch die Zahl der schweren Krankheitsverläufe mit Krankenhausaufenthalt sinkt.
    Ob die neuen Zahlen die Lockdownmaßnahmen weiterhin rechtfertigen, erscheint zweifelhaft.

  8. Na, Fidel? Menschen über 85 sind wohl gesellschaftlich obsolet und können getrost ausgemerzt werden? Wer ist als Nächstes dran? Arbeitslose vielleicht? Behinderte?

    Man, man, man…

  9. Es ist ja nicht so, daß das Fachwissen tausender Wissenschaftler bestritten wird.
    Es ist fast auch immer nur dasselbe ungefähre Dutzend derer, welches in der Öffentlichkeit Gehör findet.
    Die Interpretation der Gefährlichkeit Coronas kann berechtigterweise jeder vornehmen, denn es betrifft jeden selbst und die Zahlen sind öffentlich.

    Meiner Meinung nach ist es ein grundsätzlicher Fehler nach einem Jahr Erfahrung sich VORDERGRÜNDIG an den Inzidenz- Zahlen statt an den Krankenzahlen zu orientieren.

    Kleine Landkreise z.B. wurden bei hohen Inzidenzen zugemacht, obwohl sie geringe Krankenzahlen hatten. Da werden einfach die Zahlen auf 100 000 EW hochgerechnet bei beispielsweise nur 500 Einwohnern. Aber das ist nur ein Beispiel.

    Wenn man genug testet werden die Inzidenz- Zahlen immer steigen egal wie das Infektionsgeschehen verläuft. Wichtig sind doch die Krankenzahlen. Da haben wir relativ gleichbleibend in Deutschland eine gleiche Prozentzahl (0,0…%).
    Wenn die Inzidenz bei 50 liegt haben wir nach 2 Wochen ca. 100 Kranke pro 100 000 EW,
    aber nur wenn alle positiv getesteten krank wären bzw. werden würden.
    Nach 2 Wochen sind die Kranken zu 99,…% genesen. Der Stand der Kranken steigt nicht expotentiell.
    Alle Prozentzahlen sind anhand der offiziellen Zahlen für jeden errechenbar.
    Letztlich entscheidend für unseren Umgang wäre die Gesamtsterblichkeit und der Schutz wo er wichtig ist.
    Die ITS- Belegung der Republik ist auf den Seiten des RKI auch zu beobachten. Da sehen wir u.a. daß im letzten Quartal über 1000 ITS- Plätze eingespart worden.
    Amen

  10. @Suzi: es gibt in Deutschland keinen Landkreis mit 500 Einwohnern. Meines Wissens hat der kleinste 48.000 Einwohner.

    Richtig ist, dass mit mehr Tests die Anzahl der positiven Tests auch steigt, weil die Dunkelziffer geringer wird. Deswegen gebe ich immer auch die Prozentzahl der positiven Tests mit an.
    Steigende Positivzahlen führten immer auch zu steigenden Krankenhauseinweisungen, daher sind die Tests als frühzeitiger Indikator derzeit das Beste was wir haben.
    Durch die Mutationen kommt es aber aktuell dabei zu Verzerrungen.

  11. Hallo Anton,
    danke, das stimmt, Landkreise haben deutlich mehr Einwohner. Das Thema der Testzuverlässigkeit wäre ein weiterer interessanter Aspekt.
    VG an Alle

  12. Wie lautet den seit dem Samstag der Prügelnden die korrekte Bezeichnung für Leute, die ihre verschwubbelten und menschenverachtenden Meinungen kundtun:

    Leerdenker*innen*
    Lynchdenker*innen*
    oder
    QuerSchläger*innen*
    ?
    Wobei die Betonung auf Schläger*innen* liegt.

    Ekelerregend.

  13. Suzi

    Die Tatsache das auch für Laien klar erkenn-und berechenbar ist, das hier grundsätzlich was nicht stimmt, nutzt hier gar nix. Im Gegenteil. Wenn es so einfach ist, muss es die Wissenschaft und auch die Politik erkannt haben. Haben sie es erkannt und machen trotzdem so weiter, ist es Vorsatz oder globales komplettversagen der entscheidenden Instanzen.

    Beides aber ist unvorstellbar und wird nicht in Erwägung gezogen. Es kann nicht sein. Schluss aus. Wozu sich mit solchem Firlefanz befassen. Manches was du erzählst kann ja stimmen, aber unterm Strich ist es schnurz und du liegst falsch.

    Daran kommst du mit keinem Argument vorbei.

  14. Da isser wieder. Unser „Ich habe es durchblickt und ihr seid nur blinde Schafe“ – phil. Wolltest du nicht mal ne Pause machen? Oder war es zu hitzig am Wochenende?

  15. T

    Blinde Schafe? Nein. Eher bisschen bockig vielleicht. Oft Nahe an der Admin-Zensur auf jeden Fall. Gern auch mal drüber. Was ich davon halte andere als Schafe zu bezeichnen könntest du wissen. Du könntest vieles wissen. Mehr als das grade kenne ich allerdings von dir noch nicht. Und nochmal auch für dich. Ich habe es nicht durchschaut. Ich zweifle es an. So wie man es uns erzählt kann es nicht sein. Alles andere sind eure Theorien die ihr mir in den Mund legt. Ein einziges mal habe ich gesagt was meiner Meinung nach vielleicht dahinter stecken könnte. Niemals sagte ich, ich WÜSSTE wie es ist. Ich weiß nur, das das was du anscheinend so sicher weißt, Schwachsinn ist. Ganz klar und auf jeden Fall.

  16. Hans-Joachim Schellnhuber verdreht die Augen, wenn man ihn auf EIKE anspricht: „Ich habe lange versucht, mit denen zu reden“, sagt der emeritierte Direktor des Klimainstituts PIK. „Es hat einfach keinen Sinn. Sie wollen es nicht verstehen.“

    https://taz.de/Klimaleugner-bei-der-Klimakonferenz/!5556295/

    Analog zum verlinkten Artikel oben …, nach ein paar ernsthaften Versuchen, verdreht man die Augen und stellt alle Diskussionen ein.

  17. @goldfish

    „Analog zum verlinkten Artikel oben …, nach ein paar ernsthaften Versuchen, verdreht man die Augen und stellt alle Diskussionen ein.“

    Das habe ich leider bei Deinen Posts nicht beobachten können…weder ernsthafte Versuche, sachlich über Argumente zu diskutieren, noch das Einstellen aller Diskussionen.
    Mit letzterer Handlung bzw. Nichthandlung wären ja zugleich auch alle persönlichen Angriffe und überhaupt jede Art von Kommunikation mit den „Unverständigen“ eingestellt…was bisher aber nicht der Fall war. Zumindest digital hier; wie es in Deinem analogen Leben aussieht, mag wieder anders sein.

    Ich schreibe das nicht, um Dich zu ärgern…manchmal ist man betreffs seiner eigenen Handlungen „betriebsblind“, und dann ist Feedback von außen gar nicht mal so schlecht, wenn es einem Widersprüche aufzeigt. Wie würde man gern handeln (was man dann als Tatsache nach außen kommuniziert) und wie handelt man tatsächlich.
    Grüße

  18. @ Franziska,

    goldfisch redet doch gar nicht mit dir!
    Hier gibt es ein paar mehr Menschen im Forum als dich!
    Du bist nicht die Sonne im System!

    Ach Schit, übers Stöckchen gesprungen….

  19. @ Franziska

    Das Post ist eine Meta-Betrachtung …,

    Der verlinkte Artikel beschreibt als Analogie recht schön, was z. B. auch du hier machst. Er zeigt eindrucksvoll, dazu leicht verständlich, wo die meisten Menschen in dieser Art Diskussionen landen werden.

    Ob das die Rolle ist, in der du dir gefällst … müsstest du für dich entscheiden. Beste Wünsche.

  20. @Franziska

    Betriebsblind, guter Witz.
    Handeln mit exzessiven Gewaltausbrüchen,
    von ganz weit außen rechts ferngelenkt,
    und Dir geht es super dabei.
    Ihr steht bestimmt schon in den Startlöchern.
    Leider kein Witz, eine Perversion.
    Hole das Stöckchen, hopp!

  21. Ich sag mal so. Es wird verschwurbelten Verschwörungstheoretikern dieser Tage nicht gerade einfach gemacht, den Ausstieg zu finden.

    https://www.tagesschau.de/ausland/tansania-praesident-gestorben-101.html

    Von der unseriösen Gerüchteküche der Tagesschau mal abgesehen, bei der nichtmal mehr einer drüber liest und mittlerweile nicht mehr nur Buchstaben, sondern sogar schon ganze Wörter im Text vergessen werden, ist es schon bemerkenswert wie passend der Oberleugner und Maßnahmenkomplettverweigerer nun gestorben ist. Da wird sich in Tansania wohl bald einiges ändern.

    Jaja ich weiß. Mein ja nur.

  22. Immer wieder wird hier das Bild gezeichnet, dass diejenigen, welche gegen die teilweise absolut nicht mehr nachvollziehbaren Maßnahmen sind, irgendwelche alten Menschen umbringen möchten. Der andere Teil der Bevölkerung ist dagegen in Sorge für das körperliche Wohle aller Menschen.
    Inzwischen gibt es einen offenen Brief von Bürgermeistern verschiedener Städte im Erzgebirge an die Landesregierung: https://static.radioerzgebirge.de/content/nachrichten/lokal/Erzgebirge/Fotos/2021/2021-03-15_Offener_Brief_Erzgebirgsb%C3%BCrgermeister.pdf?fbclid=IwAR1Y54Zs0-P1IPKDoOMCnOuISg4uaOTbmbpsoE6veug4FMvAwqFCURErDhM
    Sind das auch Verschwörungstheoretiker?
    Aus meiner Sicht kommt endlich mal klarer Verstand zu Wort. Es geht darum, auf der einen Seite die betroffenen Gruppen richtig zu schützen, gleichfalls aber der Wirtschaft und kommenden Generationen anhand von sinnvollen und ausgewogenen Maßnahmen die Möglichkeit zu geben, ihr Leben aufzubauen bzw. ihr Überleben zu sichern.
    Indem immer wieder zwei Lager aufgebaut werden (ich schütze meine Oma vs. Ich mache Party in Mallorca und bin „Leugnger“ oder „Verschwörungstheoretiker“), wird sich die Situation untereinander auch nicht bessern. Stattdessen ist es an der Zeit gemeinschaftlich das Hirn einzuschalten und wieder aufeinander zuzugehen (und nicht mit dem Finger immer auf den anderen zu zeigen.)
    Teilweise ist das echt wie im Kindergarten (der ja aktuell in Dresden offen ist…) auf allen Ebenen.

  23. @Anwohner Hecht

    Meiner Meinung nach gibt es diese Spaltung der Gesellschaft in Befürworter und Gegner der Maßnahmen tatsächlich, unabhängig, worauf diese fußen. Da hat sicherlich jeder seine eigenen Beweggründe, Erfahrungen und auch Ängste.

    Ich persönlich zähle mich dabei auf der Seite der Maßnahmenbefürworter.

    Wir leben aktuell wieder in einer Zeit der erneut steigenden Corona-Fallzahlen, die vor allem auf die Verbreitung der infektiöseren Corona-Variante B.1.1.7 zurückzuführen sind. Mit der gibt es hier in Sachsen noch wenig Erfahrung.
    Es ist anzunehmen, dass diese höhere Inzidenz in naher Zukunft wieder in mehr Krankenhauseinweisungen und eine höhere Sterblichkeitszahl münden wird. Daher halte ich die Maßnahmen sicherlich nicht für perfekt, aber durchaus nachvollziehbar. Vielleicht wäre es auch sinnvoller ins Detail zu gehen und zu besprechen über welche Maßnahmen man konkret redet. Denn sicherlich hat nicht jeder die selben Maßnahmen im Kopf, wenn er darüber spricht bzw. schreibt.

    Die aktuelle Entwicklungen zeichnet sich leider auch schon länger ab. Anders als die Zahl der Gesamtinfektionen, die stetig gesunken ist, ist die Zahl der Infektionen mit B.1.1.7 kontinuierlich angestiegen.

    Sollten Krankenhauseinweisungen und Sterblichkeitszahlen in den nächsten Wochen trotz Anstieg der Inzidenzen auf niedrigem Niveau verharren (dank fortschreitender Impfung älterer Menschen) kann ich mit weiteren Öffnungen leben.

    Sollte es aber in naher Zukunft auch wieder zu einer hohen Anzahl an Krankenhauseinweisungen und hohen Todeszahlen kommen bin ich weiterhin für die Beibehaltung der Einschränkungen und ggf. mögliche Verschärfungen. Abhängig von der Geschwindigkeit des Anstiegs der Inzidenzkurve, kann ich auch mit frühzeitigeren Verschärfungen leben (um schlimmeres zu verhindern). Zuvor sollte aber meiner Meinung nach gelten:

    Vorsicht vor Nachsicht

    Insgesamt bleibt aber tatsächlich abzuwarten wie sich die Zahl der Krankenhauseinweisungen und die Todesfälle während (dem vermutlich weiteren Anstieg der Corona-Fallzahlen) entwickeln. Dann kann man weitere Entscheidungen treffen.

    Eine Situation wie im Dezember ist das letzte, was ich mir wünschen würde. Vielleicht irre ich mich, und diese Situation würde auch bei einer weiteren Öffnung der Gesellschaft nicht eintreffen. Aber ich bin nicht scharf darauf festzustellen, ob das ein Irrtum ist oder nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Johannes W.

  24. Hallo Johannes,
    ich kann deinen Gedankengang sehr gut nachvollziehen. Auch wenn ich als Softwarespezialist mir täglich die Haare raufe, was hier alles nicht gemacht wird, um die entscheidenden Gruppen richtig zu schützen und damit anderen Gruppen wieder eine höhere Lebensqualität zurückzugeben.
    Trotzdem möchte ich noch ein paar Punkte anbringen.
    Aus meiner Sicht gehört in jedweder Population dem Nachwuchs die Zukunft. Es sollte alles getan werden, damit der Nachwuchs möglichst keinerlei negative Auswirkungen hat.
    Anhand der im Artikel veröffentlichten Zahlen ist zu erkennen, dass in Dresden keine Todeszahlen unter einem bestimmten Alter zu vermelden sind. Krankheitszahlen dazu sind mir kaum bekannt.
    Auch wenn ich sehr sinnvoll abwäge, was ich für vertretbar halte und was nicht, so stehen meine (und andere Kinder) an Nummer 1. Konkret bedeutete dies z.B. für mich nach der Öffnung der Kita erstmal mehrere Tage Krankheit ohne positiven Nachweis – trotzdem war ich aus Schutz in Quarantäne.
    Wenn ich persönlich durch die Kita-Öffnung versterben sollte, dann ist das halt die Konsequenz. Ich lege es nicht darauf an, lege aber das Leben der Kinder bzw. des Nachwuchses auf eine höhere Ebene als mein eigenes Leben. Viele Ältere in meinem Umkreis sehen das ähnlich. Wir achten allerdings auch sehr auf eine ausgewogene Ernährung, sind fit etc., was ja laut Studien ein wesentlicher Grund für eine schwere Erkrankung ist.
    Was ich hier feststelle, ist eine einseitige Auslegung auf ältere Generationen (welche nach wie vor nicht richtig geschützt werden) in Verbindung mit dem fehlenden Einsatz der technischen Möglichkeiten. Gleichfalls werden Parameter einfach nicht benannt -> z.B. Zusammenhang der erhöhten Anzahl der Tests mit der damit erhöhten Anzahl der Positiven. Die Art der Berechnung gibt teilweise auch Werte zurück, welche uns voraussichtlich noch Monate, wenn nicht sogar Jahre im Lockdown verharren lässt.
    Zu Folge hat die aktuelle politische Vorgehensweise aus meiner Sicht eine erhöhte Selbstmordrate (ist ja nicht nur hier in der Neustadt so) bzw. nach Rücksprache mit Psychiatern eine stark angestiegene Zahl von depressiven Kindern und jungen Erwachsenen. Ich kenne konkret ein Beispiel, wo sich eine junge Mutter mit ihrem Kind in den Tod gestürzt hat, da Sie mit der Situation nicht mehr klargekommen ist.
    Wenn ich dann feststelle, dass selbst die politische Basis (siehe Bürgermeister) ähnliche Hinweise geben, auf erhöhter Ebene allerdings das Menschenleben der älteren Generation nach wie vor stark priorisiert wird, dann sind wir aus meiner Sicht einmal mehr auf dem Holzweg (analog zu vielen anderen Versäumnissen der vergangenen Jahre).
    Gegensteuern ist möglich (siehe Betrachtung verschiedener Parameter). Eine breite Diskussion über sämtliche Auswirkungen und sinnvolle Konzepte sind absolut notwendig.
    (Und damit meine ich nicht Schule auf – Schule zu etc.)

  25. @Anwohner Hecht

    Mit dem Gedanken werde ich nicht alleine da stehen:
    Ich bin mir etwas wert und stelle auf gar keinen Fall mein Leben unter das von anderen, auch, wenn diese jünger sind.
    Und für Euthanasie bin ich auf gar keinen Fall! Jeder hat das Recht, zu leben, ob jung, mittelalt, alt oder uralt.

  26. anwohner

    „Wenn ich dann feststelle, dass selbst die politische Basis (siehe Bürgermeister) ähnliche Hinweise geben, auf erhöhter Ebene allerdings das Menschenleben der älteren Generation nach wie vor stark priorisiert wird, dann sind wir aus meiner Sicht einmal mehr auf dem Holzweg“

    Bei Dir hackt’s wohl –
    auch wenn du im Osten lebst,
    gibt‘s glücklicherweise für ALLE
    kein 3. Reich mehr!

  27. Ihr Nachwuchs ist nur für sie und ihre Family interessant. Sonst für keinen. Sie können sich ja gerne in die Opferrolle flüchten, ich werde es nicht tun. Bin auch nicht bereit, Ältere Menschen zu opfern. Hört sich moralisch ziemlich verkommen für mich an.

  28. @Peter_nicht_Lustig

    Wieso denn gleich das 3. Reich auspacken?
    Andersherum gesagt bedeutet es doch nur, dass alle Menschen gleich behandelt werden sollten, und nicht eine Gruppe (wegen Alter, Geschlecht etc.) besser als die anderen.
    Was ist daran 3. Reich? Irgendwas wurde hier wohl verwechselt, um die Nazikeule auspacken zu können.
    Wenn jeder Mensch aber gleich wert ist, ist nicht ein älterer Mensch mehr wert als ein jüngerer oder andersherum.

  29. @Anwohner Hecht

    Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die Älteren Prioritäten genießen?
    Vielleicht, weil ältere Menschen anfälliger und gebrechlicher sind, nachdem die meisten den Großteil Ihres Lebens gearbeitet und wahrscheinlich auch nicht mit Getippsel auf einer Tastatur ihr Geld verdient haben?!
    Es erschließt sich mir nicht und erscheint unmenschlich, das Ihren Worten zufolge eine gute oder bessere Versorgung, besonders, wenn es wie jetzt von Nöten ist, überdacht oder abgestellt (?) werden sollte.
    Auf diese Art und Weise kann man allerdings gut Pogromstimmung verbreiten.

  30. Menschen ab 80 werden völlig richtig bei der Impfung priorisiert. Die Idee das die Einschränkungen jetzt nur wegen dieser Altersgruppe notwendig werden, ist falsch. Kontaktbeschränkungen verhindern exponentielles Wachstum, das sollte sich mittlerweile rumgesprochen haben, … und diese sind je nach epidemiologischer Lage momentan auch alternativlos.

  31. @ goldfish
    Dein letzter Satz liest sich fast wie von einem unserer doch sooo tollen Politikern, denen nichts anderes einfällt als wie Dauer-Lockdown.
    Es gibt Alternativen, in Tübingen wird es aktuell getestet.
    Auf jeden Fall sind so irrsinnige Maßnahmen wie z.B Schule auf, Schule zu, Schule auf überhaupt nicht zielführend. Im Gegenteil, was da den Kindern bzw. Jugendlichen incl. Eltern zugemutet wird, ist das Letzte.

  32. Danke für das Feedback Hechtnachbar – auf normal artikulierte Kommentare antworte ich gern.
    Warum bei einer stärkeren Ausrichtung auf den Nachwuchs hier etwas von Pogromstimmung verbreitet wird, erschließt sich mir nicht. Ich selbst habe mich damit abgefunden, dass ich (analog zu allen Menschen) irgendwann auf irgendeine Art sterben werde. Wo hier etwas davon steht, dass ältere Menschen geopfert werden sollen, ist mir auch nicht klar. Unlängst war zu lesen, dass in vielen Landkreisen wieder die Kita’s und andere Einrichtungen geschlossen werden. Dass dies erneut vor allem auf den Nachwuchs negative Auswirkungen haben wird (vor allem aus den sozialen schwächeren Schichten) wurde in verschiedenen Studien inzwischen erwiesen. Dass dann die Spielplätze noch voller sind und dann eigentlich genau das Gegenteil vom gewünschten Effekt erzielt wird, ist wohl auch vielen Menschen bewusst. Trotz der steigenden Zahlen (hiermit sei nochmal auf die höhere Verfügbarkeit von Tests bzw. Testzentrum verwiesen) sind die Anzahl der Menschen auf der Intensivstation weiterhin auf einem sehr geringen Niveau (siehe: https://experience.arcgis.com/experience/d2386f3214c1451c81b242be69bb3d50). Gleichfalls verweise ich auf sinnvolle Maßnahmen für alle Altersgruppen mit einem stärkeren Fokus auf den Nachwuchs, denn dieser hat nicht nur hier keine Stimme. Analog zu den Bürgermeistern plädiere ich dafür mehr als nur die Inzidenzwerte einzubeziehen. In anderen Ländern ist das ja auch möglich.

  33. Nun, mir gefällt die Situation auch nicht und keine Frage, die Zumutungen der Pandemie wegen sind hoch, die Modellierungen zeigen aber das ein dritter Lockdown unausweichlich kommen wird. Die Frage ist eigentlich nur wann? Jetzt oder wenn die „Zahlen“ wieder viel höher sind.

    Für die Schulen (und Arbeitsplätze?) sind 2 Schnelltests pro Woche angedacht, was die Inzidenz dort um Faktor 0,3-0,4 senkt … so soll der Schulbetrieb unabhängiger von den Inzidenzzahlen gemacht werden. Und Tübingen ist soweit ich weiß ein Modellprojekt … zu mehr Normalität und ist uneingeschränkt zu begrüßen.

    Der Vergleiche wegen mit dem 3. Reich und Begrifflichkeiten dort, wie nicht schützenswertes Leben, empfehle ich sich zu informieren. z.B. Hier: https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/elfriede-lohse-waechtler/

  34. Seit Montag gibt es in den Schulen freiwillige Schnelltests, ab nächste Woche Selbsttests und eine sogenannte Testpflicht für Schüler der weiterführenden Schulen. Egal jetzt mal, wie jeder Einzelne genau zu diesen Tests und ihren Möglichkeiten steht, ich habe auch mal ein bisschen herumgerechnet. Von 240000 sächsischen Schüler*innen, die überhaupt zu den freiwilligen Tests eingeladen waren (für ganze Klassenstufen stand dies mangels Test gar nicht zur Debatte) haben 16000 den Test gemacht, 18 hatten ein positives Ergebnis. Hochgerechnet komme ich, großzügigst abgerundet, auf mehr als 250 Schüler, die unter denen positiv waren, die sich nicht haben testen lassen, nur in Sachsen. Und ja, die Tests können auch falsch positiv oder falsch negativ sein, geschenkt! Und jaha, ich weiß, positiv heißt nicht „krank“, es heißt erstmal positiv, in allen Abstufungen von Symptomvorhandensein und Ansteckungspotential, zwischen nix und dolle. Das flächendecķende Desinteresse bzw. sogar die strikte Ablehnung der Testung – die bei positivem Ergebnis des Schnelltests ja weiter verifiziert würde – macht mich als Krankenschwester schon fertig. Ab Montag wird die Test“pflicht“ an der Schule meiner Kinder übrigens so umgesetzt, dass jede Schüler*in zum WE einen Test und einen Zettel mit nach Hause bekommt, auf dem die Eltern dann ankreuzen, dass besagte Schüler*innen negativ sind. Vertrauen ist gut, wa….. Ohmann. Ich frage mich, wann für das medizinische Personal mal eine Zeit kommen wird, wo wir nicht mehr zwei bis drei Mal die Woche zum Test müssen (auch die Geimpften). Und ja, auch bei denen, die gerade im medizinischen Sektor arbeiten, nimmt die Belastung mit der Zeit zu und wenn die niedrigen Belegungszahlen gerade nur die Atempause vor dem nächsten Schwung sind, dann wird uns der Schwung möglicherweise ausgehen. Und dann ist sarkasmusfrei hoffentlich nicht zu der Zeit der Fall, in der die symptomstarken Großeltern genannter symptomfreier Schüler*innen dann wieder reihenweise ins Krankenhaus einfliegen. Sind noch lange nicht „alle Alten und Kranken geimpft“, in der Zielgruppe 70 plus ist noch viel Luft für schwere Verläufe. Es wäre eine Option gewesen zu testen, mehr will ich nicht sagen. Es war trotzdem schön, dass die Kinder sich wiedergesehen haben, und wichtig! Aber „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“, ist als Lebensdevise für mich gerade nicht leicht zu schlucken… Was ich zum Beispiel nicht weiß ist, wie viele der Symptome, die meine Tochter den ganzen Winter gezeigt hat, auf ihre (symptomarme) Coronaerkrankung im Herbst zurückgehen. War sicher, ähem, nur der Lockdown. Klaro. Ich brauch da jetzt nicht wieder die komplette Leier dazu, ich lese die täglich hier und meine Haare sind vom vielen Raufen schon ganz dünne.

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