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Fit together mit Claudia Seidel

PCR-Test mittels Gurgeln im OKA

Ab mor­gen gibt es ein neues Co­rona-Test-Zen­trum in Dres­den. Auf dem Ge­lände des Clubs "Ojekt klein a" (Oka) auf der Me­schwitz­straße wird eine Test­sta­tion kos­ten­güns­tige PCR-Tests für Pri­vat­per­so­nen an­bie­ten. Die Test­sta­tion wird vor­ran­gig von Mit­ar­bei­ten­den aus dem Kul­tur­be­reich be­trie­ben wer­den, da für die Tests auf Gur­gel­ba­sis kein me­di­zi­ni­sches Per­so­nal not­wen­dig ist.

Eingang Teststation im Oka  mit Check-In-Fenster
Ein­gang Test­sta­tion im Oka mit Check-In-Fenster
Statt ei­nes Ab­strichs mit Stäb­chen in Nase oder Ra­chen muss bei die­sem Test nur rund 20 Se­kun­den mit ei­ner Koch­salz­lö­sung ge­gur­gelt wer­den. "Das Ver­fah­ren ist in Deutsch­land noch recht sel­ten, wird aber in Ös­ter­reich zum Bei­spiel schon an Schu­len in grö­ße­rem Um­fang ein­ge­setzt", be­rich­tet Na­ta­lie Brindle, die Pres­se­spre­che­rin der Firma "Being Good Hu­mans", die die Tests organisiert. 

Das Ro­bert Koch-In­sti­tut weist auch auf die Mög­lich­keit ei­nes sol­chen Gur­gel-PCR-Tests hin, emp­fiehlt je­doch: "Die Ver­wen­dung die­ser Pro­ben­ma­te­ria­lien sollte un­ter Be­rück­sich­ti­gung des je­wei­li­gen Set­tings so­wie in en­ger Ab­spra­che mit dem La­bor er­fol­gen." Es sei zu be­den­ken, dass deut­lich we­ni­ger Er­fah­rungs­werte zu die­sen Ma­te­ria­lien vor­lie­gen und die Sen­si­ti­vi­tät dem Re­fe­renz­stan­dard un­ter­le­gen sein könne.

Zwar könne es ei­nen Ver­dün­nungs­ef­fekt ge­ben, sagt der Fach­arzt für Vi­ro­lo­gie An­dreas Am­brosch, Mit­glied ei­ner Ar­beits­gruppe zur Co­ro­na­dia­gnos­tik der Deut­schen Ge­sell­schaft für Kli­ni­sche Che­mie und La­bo­ra­to­ri­ums­me­di­zin e. V. ge­gen­über der Apo­the­ken-Um­schau, je­doch sei die Ver­dün­nung in der Re­gel nicht so stark, dass ein po­si­ti­ver Test ne­ga­tiv werde. 

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Der zweite Vor­teil die­ses Test­ver­fah­rens: Es wer­den meh­rere Pro­ben in ei­nem Pool­ver­fah­ren ge­tes­tet. Le­dig­lich wenn ein Be­fund po­si­tiv ist, wird die ein­zelne Probe er­neut un­ter­sucht. So kön­nen nicht nur die Per­so­nal­kos­ten, son­dern auch die La­bor­kos­ten nied­rig ge­hal­ten wer­den. Im Er­geb­nis ist der Preis der Tests ver­gleichs­weise ge­ring. In Dres­den soll ein Test 34,95 Euro kosten. 

Die Drei haben das Testcenter in Dresden organisiert: Tino Götz, Marvin Heinemann mit Gurgelbecher und Natalie Brindle
Die Drei ha­ben das Test­cen­ter in Dres­den or­ga­ni­siert: Tino Götz, Mar­vin Hei­ne­mann mit Gur­gel­be­cher und Na­ta­lie Brindle

Das Pro­jekt wird in Ko­ope­ra­tion mit dem Co­rona Free­pass Ham­burg or­ga­ni­siert. Das Un­ter­neh­men be­treibt be­reits zwei Test­sta­tio­nen in Ham­burg. Auch dort star­tete die Idee in ei­nem Club. Seit De­zem­ber letz­ten Jah­res ha­ben schon mehr als 28.000 Per­so­nen das An­ge­bot genutzt. 

An­mel­den kann man sich über www.coronafreepass.de/dresden. Für Per­so­nen mit Ter­min sind in fol­gen­den Zeit­räu­men Tests ge­plant: Mon­tag bis Frei­tag von 7.30 bis 12.30 Uhr, Sonn­abend und Sonn­tag von 15 bis 19 Uhr. Die Aus­wer­tung er­folgt ein­mal täg­lich über ein Sten­da­ler La­bor. Er­geb­nisse wer­den au­to­ma­tisch in­ner­halb von 24 Stun­den per SMS ge­sen­det. Die SMS kann als PDF in deut­scher und eng­li­scher Spra­che aus­ge­druckt wer­den. Im Falle ei­nes po­si­ti­ven Tests wird das Er­geb­nis di­rekt vom La­bor dem Ge­sund­heits­amt ge­mel­det. Da es sich trotz neuem Test­ver­fah­ren um ei­nen PCR-Test und kei­nen Schnell­test oder An­ti­gen-Test han­delt, wird der Be­fund auch bei in­ter­na­tio­na­len Rei­sen oder im be­ruf­li­chen Kon­text anerkannt.

Drit­ter Vor­teil des Test­ver­fah­rens im Oka, als Hel­fer wer­den vor al­lem Mitarbeiter*innen aus dem Kul­tur­be­reich be­schäf­tigt, da für die Tests auf Gur­gel­ba­sis kein me­di­zi­ni­sches Per­so­nal not­wen­dig ist.

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Corona-Testzentrum im Oka

  • Mon­tags bis frei­tags von 7.30 bis 12.30 Uhr und am Wo­chen­ende von 15 bis 19 Uhr
  • Me­schwitz­straße 9 (In­dus­trie­ge­lände), 01099 Dresden
  • An­mel­dung un­ter: www.coronafreepass.de/dresden
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3 Ergänzungen

  1. "…wird aber in Ös­ter­reich zum Bei­spiel in Österreich…"
    Klein Ös­ter­reich in Groß Ös­ter­reich oder wie? ;-)

    "Drit­ter Vor­teil des Test­ver­fah­rens im Oka, als Hel­fer wer­den vor al­lem Mitarbeiter*innen aus dem Kul­tur­be­reich be­schäf­tigt, da für die Tests auf Gur­gel­ba­sis kein me­di­zi­ni­sches Per­so­nal not­wen­dig ist."

    Ob es ein Vor­teil ist, nicht­me­di­zi­ni­sches Per­so­nal da­für einzusetzen,
    mag be­zwi­felt werden.
    Das die Per­so­nen­gruppe da­duch ein paar Eu­ros im Lock­down ver­dient ist aber nichts­des­to­trotz gut.
    07:30 Uhr Dienst­be­ginn ist aber trotz­dem ein sehr ge­wag­tes Unterfangen.…

  2. Gur­gel­tests… ich hoffe, die kom­men bald auch beim Pfle­ge­per­so­nal zum Ein­satz, klingt deut­lich ent­spann­ter als das um­tä­gige Ge­bohre an­de­rer Men­schen in mei­ner Nase :)

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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