Shudao zieht in die Kunsthofpassage

Shudao, das bedeutet „Der Weg der Kalligrafie“. Diesem Weg folgend, breitet sich das Shudao-Studio für chinesische Kunst, Kultur und Begegnung 2021 in den Kunsthof aus.

Der Umzug in die ehemalige U.R. Galerie in der Kunsthofpassage ist bereits gestartet, dennoch empfängt die Künstlerin Yini Tao noch am Stammplatz an der Kamenzer Straße 37. Hier ist seit 2014 das Shudao beheimatet, das sie gemeinsam mit ihrem Mann gründete. Hinter der Adresse verbergen sich Laden, Galerie und Werkraum in einem. Dies wird mit dem partiellen Umzug in den Kunsthof nun aufgeteilt.

Ein Lampion huldigt dem Winter. Foto: Philine

Shudao als Brücke zwischen den Kulturen

Auf der Kamenzer Straße bleiben die Räume für Vereinsarbeit und Workshops erhalten, während an dem prominenteren Standort in der Passage die Galerie Shudao ihren Platz finden wird. Ein zentrales Anliegen des Shudao ist die Begegnung von Menschen – sei es beim Tusche-Malen, bei Kalligrafie-Kursen, Tandem-Sprachgruppen oder bei Tee-Zeremonien. Yini Tao und Rao Fu haben eine Brücke zwischen den Kontinenten geschlagen, die stetig weiter wächst.

Kaiserliche Seidenmalerei auf einem Tuch im Shudao. Der kranich symbolisiert ein langes Leben. Foto: Philine
Kaiserliche Seidenmalerei auf einem Tuch im Shudao. Der kranich symbolisiert ein langes Leben. Foto: Philine

„Es gibt viele chinesische Gruppen in Dresden“, sagt Yini. Zum Beispiel für Student*innen, die eine Wohnung oder Arbeit suchen. Oder für Geschäftsleute, die ihre Sprachkenntnisse verbessern wollen. Das Shudao mit seinem Fokus auf kulturellem Austausch steche hervor: „Wir möchten etwas für das soziale Gefüge tun.“

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Alle Hoffnungen auf Mai

Die Krise hat das Shudao gelähmt. „Aber wir wollen nicht aufgeben. Wir möchten die Leute nicht enttäuschen.“ Sehnlichst werden Kurse und Workshops wieder erwartet. „Wir dachten, das geht nur ein paar Monate“, seufzt Yini. Jetzt liegen alle Hoffnungen auf Mai: Im Wonnemonat soll die große Eröffnung der Galerie im Kunsthof mit Musik, Speisen und Gästen stattfinden können. Die Möglichkeit zur Präsentation sollen auch lokale Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen bekommen. Den Auftakt gibt Irene Wieland aus Radebeul mit einer Vernissage.

Die Fledermaus in diesem Wappen steht für Glück. Foto: Philine
Die Fledermaus in diesem Wappen steht für Glück. Foto: Philine

Im Kunsthof sollen gemeinsame Mal- und Kalligrafie-Sitzungen Aufmerksamkeit auf sich ziehen und den Innenhof beleben.

Das Leben kann man nicht planen

Zahlreiche Anträge erreichen das Shudao aus Japan und China. Junge Künstler*innen und Designer*innen sind auf der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten, ebenso wie Absolvent*innen der hiesigen Kunstakademie. Rao Fu stellt in der Regel einmal jährlich im Sommer in Taiwan aus, berichtet Yini. Hieraus ergeben sich Kontakte zu „hochqualitativer chinesischer Kunst.“ Es ist auch die Zeit im Jahr, die die Familie nutzt, um Verwandte zu besuchen.

Blick in die Vereinsräume des Shudao auf der Kamenzer Straße. Foto: Philine
Blick in die Vereinsräume des Shudao auf der Kamenzer Straße. Foto: Philine

Eigentlich wollte Yini Tao  direkt im Anschluss an ihr Kunststudium in Dresden zurück in ihre Heimat kehren. Dann lernte Yini Rao kennen und sie gründeten eine Familie. „Das Leben kann man nicht planen“, sagt Yini. Selten war das so zutreffend wie in der Corona-Krise. Hoffen auf Mai!

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Shudao

  • www.shudao.de
  • Vereinsarbeit und Workshops: Kamenzer Straße 37, 01099 Dresden
  • Galerie: Kunsthofpassage, Hof der Metamorphosen, 01099 Dresden

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