Von der Ur-Suppe zu MyLöffelei

MyLöffelei bringt Suppen nach großmütterlichem Rezept aus Österreich in die Neustadt. Der Laden ist auf die Rothenburger Straße gezogen. Hier ist mehr Platz zum Sitzen, auch wenn derzeit nur zum Mitnehmen verkauft werden darf.

Anna mit dem jüngsten Suppen-Fan. Foto: Philine
Anna mit dem jüngsten Suppen-Fan. Foto: Philine

Suppe zu Suppe: Liebhaber*innen der flüssigen Nahrungsaufnahme brauchen ihren Trott nicht ändern, denn wo erst die Suppenbar war, ist seit dem 11. November MyLöffelei eingezogen. Die war zuvor an der Königsbrücker Straße ansässig.

Kulinarische Nostalgie

Mit dem Umzug reagiert Chefin Anna auf die Wünsche des Publikums: „Wir haben gemerkt, dass die Leute lieber gern länger sitzen, anstatt nur mitzunehmen.“ Das war in dem winzigen Lokal schlecht möglich. In der ehemaligen Suppenbar findet sich dagegen Platz für mehrere kleine Tische.

Der Teil-Lockdown lässt momentan nur den Verkauf außer Haus zu, weswegen es ruhig zugeht. Einige Ideen müssen so erst einmal auf Eis gelegt werden. „Wir haben die Corona-Pause für den Umzug genutzt“, sagt Anna, die neben MyLöffelei eine Consulting-Agentur leitet.

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Sie und ihr Mann stammen aus Österreich und sind berufsbedingt nach Dresden gezogen. Die Idee zu MyLöffelei entstand aus kulinarischer Nostalgie: Die Suppenrezepte sind österreichische Familientradition. Sie stammen aus Feder und Topf der Großmütter des Paares. „Wir wollten diese einfachen, leckeren Rezepte wiederbeleben“, sagt Anna.

Futtern wie bei Großmuttern: Die Fotos zeigen die beiden Rezept-Geberinnen von MyLöffelei. Foto: Philine
Futtern wie bei Großmuttern: Die Fotos zeigen die beiden Rezept-Geberinnen von MyLöffelei. Foto: Philine

„Würstel-Mentalität“ wie auf dem Wiener Naschmarkt

In der Neustadt komme das saisonal und regional abgestimmte Konzept gut an. Die Karte wurde nach vielen Nachfragen um Soljanka ergänzt. Für den festen Biss gibt es Quiche, für den süßen Appetit Milchreis. Zu jedem Gericht können verschiedene Toppings ausgewählt werden. Speisen zum Mitnehmen werden in ein Glas abgefüllt, das wieder zurück gegeben werden kann.

Der große Plan für „Nach-dem-Lockdown“ ist der Verkauf von Würstchen auf die Hand, gepeppt mit Meerrettich oder Senf. „Mal was anderes als immer nur Burger“, erklärt Anna den Speiseplan für das „Neustädter Partyvolk.“ Anna will den Dresdner*innen die „Würstel-Mentalität“ des Wiener Naschmarkt näher bringen. Geöffnet soll der Laden dann bis 23 Uhr sein. Die Karte soll um eine vegetarische Quiche, Chili con Carne und veganes Eis ergänzt werden. Ab Dezember ist auch der Verkauf von Bio-Glühwein geplant.

Quiche vegetarisch und mit Fleisch soll bald auf der Speisekarte der MyLöffelei stehen. Foto: Philine

Erweitern soll sich die Löffelei auch insgesamt. Anna berichtet von Plänen einer weiteren Filiale an der Ostraallee. Parallel wollen Familienangehörige MyLöffelei auch in Salzburg und Wien eröffnen, verrät sie. Für den Laden auf der Rothenburger sind zum Team zwei neue Mitarbeiter*innen dazu gekommen. Anna ist begeistert: „Wir sind wirklich sehr dankbar. Das Team ist klasse!“ Sie freue sich darauf, dass die Abende in der Neustadt wieder länger werden.

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Suppen-Bistro MyLöffelei

  • Rothenburger Straße 37, 01099 Dresden
  • Montag bis Freitag 11 bis 19 Uhr, derzeit nur Abholung. Caterings sind möglich.
  • MyLöffelei bei Facebook
Sitzplätze für die Zeit nach dem Lockdown
Sitzplätze für die Zeit nach dem Lockdown

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