Corona: Museen, Bibo und Spielplätze öffnen wieder

Wie die Stadtverwaltung heute mitteilt, werden ab morgen Spielplätze, Museen und der Zoo wieder geöffnet, außerdem müssen in Verwaltungsgebäuden Mund-Nasen-Masken getragen werden.

Nachdem auf Bundes- und Landesebene die pandemiebedingten Einschränkungen gelockert wurden, bereitet die Landeshauptstadt Dresden die Öffnung der Ämter und Einrichtungen vor. Die Dresdner Verwaltung arbeitete am Feiertag und am Wochenende, damit Spielplätze und Tagespflege ab 4. Mai wieder öffnen können.

Öffnung der Dresdner Spielplätze am Montag, 4. Mai

Ab Montag, 4. Mai 2020, öffnen die städtischen Dresdner Spielplätze wieder. Dafür gibt es Regeln: Kinder dürfen nur mit einer Aufsichtsperson auf den Spielplatz, der Mindestabstand von 1,50 Meter soll grundsätzlich eingehalten werden und Spielgeräte dürfen nur dann gemeinsam genutzt werden, wenn dieser Abstand gewahrt bleibt. Die aktuellen Regeln zur Spielplatznutzung unter www.dresden.de/spielplaetze

Städtische Museen starten am Dienstag, 5. Mai

Die Museen der Stadt Dresden öffnen ab Dienstag. In der Neustadt öffnet das Kunsthaus Dresden auf der Rähnitzgasse, ab Mittwoch dann das Kraszewski-Museum an der Prießniz und das Kügelgenhaus auf der Hauptstraße. Öffnungszeiten und Adressen unter www.dresden.de/museen. Das Militärhistorische Museum ist weiterhin geschlossen.

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Mund-Nasenschutz im Rathaus

Der im März festlegte Notbetrieb der Verwaltung wird schrittweise aufgehoben, um die Öffnung der Ämter vorzubereiten. Aktuell finden Termine nur mit vorheriger Vereinbarung statt. Ab Montag müssen Besucher*innen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie ein Verwaltungsgebäude betreten. Ausgenommen sind Kinder bis sechs Jahre und Menschen, mit entsprechender medizinischer oder psychischer Beeinträchtigung.

Bibliotheken wieder geöffnet

Ab Montag, den 4. Mai 2020 sind alle städtischen Bibliotheken in Dresden wieder geöffnet. Aufgrund der geltenden Vorgaben zum Gesundheitsschutz ist dies zunächst nur mit eingeschränktem Service möglich. Der Zutritt wird nur mit Termin nach vorheriger telefonischer Anmeldung für Einzelpersonen oder Familien gewährt, der Aufenthalt darf maximal 15 Minuten dauern, Abstand und Mund-Nasen-Masken sind vorgeschrieben, Bibliothekslieferdienst gibt es weiterhin.

Kontaktbeschränkung mit Mini-Schritt

In der neuen Corona-Schutzverordnung des Freistaates, die ab morgen bis zum 20. Mai gelten soll, gibt es eine winzige Lockerung. Erlaubt ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie mit einer weiteren nicht im Hausstand lebenden Person und, das ist neu, deren Partnerin bzw. Partner. Die Verordnung im Detail auf www.sachsen.de

Infektionen, Genesene, Todesfälle

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Bei den Infizierten handelt es sich um die Fälle, die durch Tests bekannt sind. Wie hoch die Dunkelziffer an Infizierten ist, ist unklar. Schätzungen von Epidemiologen liegen bei dem zwei bis fünffachen des bekannten Wertes.

Seit etwa zwei Wochen veröffentlicht das Dresdner Gesundheitsamt auch eine Schätzung der Genesenen. Da es keine Pflicht gibt, sich bei Genesung wieder beim Gesundheitsamt zu melden, gibt es darüber keine genauen Zahlen. Die Schätzung geht davon aus, dass Patienten 14 Tage nach Meldung wieder genesen sind, bzw. bei Einlieferung ins Krankenhaus 30 Tage nach Meldung.

Nachtrag 4. Mai

Die Forscher um den Virologen Hendrick Streeck haben am Montag die Ergebnisse der Heinsberg-Studie vorgestellt. Die Wissenschaftler sind der Ansicht, dass sich deutschlandweit bereits 1,8 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben – rund zehnmal mehr als die vom Robert-Koch-Institut bekannt gegebenen registrierten Fälle.

Corona-Dashboard

Der grüne Landtagsabgeordnete Daniel Gerber hat auf seiner Website ein Corona-Dashboard erstellt. Dort gibt es tagesaktuell auch Zahlen und Auswertungen aus Dresden. Der Informatiker schätzt aus den Zahlen auch die Reproduktionsrate, die schwankte in den vergangenen Tagen um 0,8. Das bedeutet, dass es im Durchschnitt fünf Infizierte braucht, um vier weitere zu infizieren. Solange diese Reproduktionsrate unter 1 bleibt, sinkt die Anzahl an Neuinfizierungen.

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