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Bauerntopf im Wettbüro

Bauerntopf im Wettbüro
Bau­ern­topf im Wettbüro

Auf der An­ton­straße be­fin­det sich das "Alte Wett­büro". Im Hof habe ich dort schon tolle Fuß­ball­spiele er­lebt und abends wilde Par­tys. Seit ei­ner klei­nen Weile gibt es in der wun­der­schö­nen Villa auch Mit­tags­tisch. Grund ge­nug für mich mal durch die Kälte zu wan­dern und dort vor­bei zuschauen.

Im Ge­gen­satz zu vie­len an­de­ren Clubs macht das Wett­büro auch tags­über eine gute Fi­gur. Die Win­ter­sonne strahlt in den Raum und der rie­sige Tre­sen mit den al­ten Ra­dios kommt noch bes­ser zur Gel­tung. Es ist recht voll. Wenn ich mir die Fri­su­ren und Kla­mot­ten der sons­ti­gen Gäste an­sehe, ver­sam­meln sich hier of­fen­bar Ver­tre­ter der Krea­tiv­wirt­schaft. Das eine oder an­dere be­kannte Ge­sicht ist auch dabei.

Heute im An­ge­bot: Bau­ern­topf – mit oder ohne Fleisch. Nun, wenn es schon kein Schnit­zel gibt, nehme ich we­nigs­tens die Fleisch-Va­ri­ante. Der Topf ist reich­hal­tig, schmack­haft und gut ge­würzt. Das Ge­müse hat ge­nau die rich­tige Kon­sis­tenz. Ich bin be­geis­tert. Für ei­nen kräf­ti­gen Kerl hätte die Por­tion si­cher nicht ge­reicht, aber ich bin für gut fünf Euro satt und dank der da­zu­ge­reich­ten Cola auch nicht mehr durs­tig. Die Kell­ne­rin nimmt sich trotz recht gro­ßem An­drangs die Zeit, noch ein Scheib­chen Zi­trone in das Ge­tränk zu tau­chen. Der Aus­flug hat sich gelohnt.

  • Prak­tisch: Vor dem Aus­flug kann man die Spei­se­karte stu­die­ren. Das Wett­büro ist bei Middagstisch.de gelistet.
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36 Ergänzungen

  1. Schön das es schmeckt aber wie ist denn die Luft in ei­nem Raum, wo sonst ge­tanzt und ge­schwitzt wird? ;)

  2. Ich habe das Wett­büro heute pro­biert. Es war schon 13:45 und nicht viel Be­trieb. Ser­vice, Es­sen und ja, so­gar die Luft wa­ren i.O..
    Wer be­reits den Mit­tag bei loun­gi­ger Club­at­mo­sphäre ge­nie­ßen möchte, fin­det dort die Al­ter­na­tive zu Kan­tine, Im­biss­bude und Re­stau­rant. Fehlt nur noch der DJ zur Inbetween-Work-Party.

  3. Ach, noch was:
    Mid­dags­tisch ist eine sehr prak­ti­sche Web­seite. Danke für den Linktipp!

  4. Herr Lau­ner, und wie wäre es mal mit "Ohne Fleisch"? Ich meine da­mit, dass eine sol­che zur Schau ge­tra­gene Fleisch­ver­göt­te­rung in der heu­ti­gen Zeit ein­fach är­ger­lich ist, noch dazu in ei­nem In­ter­net­fo­rum ei­nes der fort­schritt­lichs­ten Stadt­vier­tel Deutsch­lands. Bil­lig solls sein, aber bitte im­mer mit Fleisch! Ich hoffe im­mer, dass die Men­schen lang­sam be­wuß­ter kon­su­mie­ren. Wir ha­ben Ver­ant­wor­tung für die Tier­hal­tung und un­sere Um­welt! und nicht zu­letzt für un­sere Gesundheit…

  5. "Ohne Fleisch" hab ich schon pro­biert. Ist nicht so meins. Falls Du gerne sol­che Spei­sen tes­ten magst, kannst Du mir gern ent­spre­chende Be­richte schicken.

  6. @hypochonder: Die Neu­stadt ist "ei­nes der fort­schritt­lichs­ten Stadt­vier­tel Deutsch­lands"? Wie kommst du denn darauf?
    […bei so vie­len tra­di­ti­ons­rei­chen Fleischerfachgeschäften!]

  7. da kommt gleich wie­der die ve­gan-po­li­zei, wenn ir­gendwo "fleisch" ge­sagt wird… F L E I S C H ! :evil:

  8. Freut mich, dass An­ton sich erst auf den wei­ten Weg ge­macht hat und dann noch meine Mei­nung zum AW teilt. Ein wirk­li­cher Tip! 

    @ Dave: Es ist ab­so­lut nichts zu rie­chen von den nächt­li­chen Aktivitäten…war auch für mich überraschend!

  9. @hypoventilierer
    warum wol­len ei­gent­lich so viele ve­ge­ta­rier den an­de­ren im­mer ihre le­bens­weise auf­drü­cken? so un­si­cher, ob ihr ei­gent­lich das rich­tige macht?
    glaub mir, fleisch­ver­wei­ge­rung macht euch nicht zu bes­se­ren men­schen, und auch un­se­rer erde ist da­mit nicht ge­hol­fen. es dient ein­fach nur eu­rer gewissensberuhigung.
    wo kommt dein soja her, wie wird dein tofu ei­gent­lich her­ge­stellt, dein obst, dein ge­müse, wie wird es be­han­delt, hybride.….….….….….….….……?

  10. @p‑har: wenns bio ist, sollte es im bes­ten fall gar­nicht be­han­delt werden

    und falls dich wirk­lich in­ter­es­siert, warum ve­ge­ta­risch oder ve­gan le­ben die rich­tige ein­stel­lung ist, dann be­schäf­tige dich mal mit dem res­sour­cen­ver­brauch (was­ser, flä­che, vor­pro­dukte) bei der pro­duk­tion von pflanz­li­cher und tie­ri­scher nahrung

    rat doch mal vor­her, was we­ni­ger res­sour­cen ver­braucht und was da­her eher ge­eig­net wäre, die mensch­heit auch in zu­kunft zu ernähren…

  11. Und zu­künf­tig wer­den noch mehr Kin­der mit All­er­gien und Neu­ro­der­mi­tis pro­du­ziert. Prima.

  12. Res­sour­cen­ar­gu­ment:
    Bes­ser wäre es, nackt in ei­ner Höhle zu le­ben. Und mög­lichst kein Feuer machen!

  13. ja ge­nau, und der an­bau von obst und ge­müse braucht na­tür­lich kein was­ser und keine an­bau­flä­che. schon klar…
    den zu­sam­men­hang zwi­schen dem auf­tre­ten von all­er­gien oder neu­ro­der­mi­tis und dem ge­nuss von fleisch hätte ich gerne mit ei­ner zu­ver­läs­si­gen stu­die er­klärt. ich halte das für ziem­li­chen unsinn.

  14. @SO: um­ge­kehrt ;-) ob­wohl hier­für kei­ner­lei Stu­dien exis­tie­ren, habe ich im Laufe mei­nes Le­bens fest­stel­len müs­sen, dass be­son­ders häu­fig Kin­der, de­ren El­tern sich in der Schwan­ger­schaft ve­ge­ta­risch er­nähr­ten, an di­ver­sen All­er­gien lei­den, auf tie­ri­sche Ei­weiße u.ä. ex­trem reagieren…

  15. @sylvia: das er­gibt schon eher ei­nenn sinn und ent­steht si­cher dar­aus, dass pflan­zen gift­stoffe ent­hal­ten, um sich ge­gen fress­feinde weh­ren zu kön­nen. diese kön­nen si­cher­lich so et­was aus­lö­sen, weil der or­ga­nis­mus ei­nes kin­des noch keine ge­gen­stoffe ent­wi­ckeln konnte.

  16. als Ge­gen­maß­nahme soll­ten kleine Kin­der laut ei­ner Stu­die an ei­ner re­no­mier­ten Uni­ver­si­tät rgel­mä­ßig! mit Ha­cke­pe­ter oder Le­ber­wurst ein­ge­rie­ben werden!

  17. Ihr fresst un­sere Erde auf und fa­selt was von Le­bens­ein­stel­lung auf­drü­cken. Habt keine Ah­nung von Agrar­wirt­schaft, keine Ah­nung von Tier­hal­tung, Fut­ter­zeu­gung und Groß­vieh­ra­tio­nen aber schreit so­fort, dass Soja für Tofu den Re­gen­wald zer­stört. In­for­miert euch ver­dammt noch­mal über die Fak­ten, be­vor solch ewig durch­ge­kau­ter Mist zur Ver­tei­di­gung ei­ner so lieb ge­won­ne­nen, seit 50 Jah­ren durch Wer­bung ein­ge­trich­ter­ten An­ge­wohn­heit, aus euch herauskommt.

    Oder macht doch ein­fach mal ein Prak­ti­kum im Schlacht­haus, in ei­ner Milch­vieh­an­lage oder der Schwei­ne­mast. Wenn ihr im­mer noch sagt „Es schmeckt halt“, wenn ihr dem wahn­sin­nig laut schrei­en­dem Fer­kel den Schwanz ku­piert und die Ho­den ent­fernt oder wenn ihr die Kuh näch­te­lang brül­len hört, nach­dem ihr ihr Kalb weg­ge­nom­men habt, weil die Milch ja für EUCH ist und nicht für das Kalb, dann schmeckt’s euch eben und kei­ner me­ckert mehr.

  18. @line: kei­ner sprach von ver­nich­tung von re­gen­wald! es reicht, mal nach spa­nien zu fah­ren und nach­zu­se­hen, wie un­sere lie­ben "to­ma­ten" so auf­wach­sen. sehr ethisch ver­tret­bar, wenn in ei­nem teil der welt die men­schen ver­durs­ten und in dem an­de­ren, hoch­ge­züch­te­tes ge­müse und obst an­zu­bauen, was dann zu gro­ßen tei­len auf dem müll landet.
    die "wer­bung" funk­tio­niert üb­ri­gens nicht seit 50, son­dern seit un­ge­fähr 200.000 jah­ren und das teil­weise ganz ohne die wer­be­in­dus­trie. keine ah­nung, hm? das hat was mit der evo­lu­tion des men­schen zu tun und wenn man so will, mit un­se­rer "kul­tur". der mensch hätte bei­spiels­weise ohne den ver­zehr von fleisch keine spra­che ent­wi­ckeln kön­nen und das ge­hirn hätte nicht die heu­tige größe. das sind be­wie­sene fak­ten, wie man sie z.b. an der uni­ver­si­tät im fach "sprach­ge­schichte" lernt, also kein "ewig durch­ge­kau­ter Mist".

    dass das was in der mas­sen­tier­hal­tung pas­siert, so nicht hin­nehm­bar ist, und zwar für fleisch- und pflan­zen­fres­ser glei­cher­ma­ßen, steht au­ßer frage. ich würde die de­ge­ne­ra­tion nur gern auch auf die agrar­wirt­schaft ausweiten.

    es ist doch eine ziem­li­che lu­xus­mo­ral/-ethik, die nur wir uns hier leis­ten kön­nen, denn für mil­lio­nen von men­schen stellt sich die frage über­haupt nicht, ob sie die­ses oder je­nes es­sen wol­len, da ist es eine frage des überlebens.
    wenn kein mensch auf der welt mehr hun­ger oder durst lei­den muss, dann kön­nen wir uns über ein ge­ne­rel­les ja-oder-nein zu fleisch wei­ter unterhalten.

  19. Line, in­for­miere dich verdam…bitte dar­über, seit wann der Mensch Fleisch kon­su­miert. 50 Jahre, oder doch et­was länger?

    Wenn es in die­sen Dis­kus­sio­nen um das Wie der Fleisch­pro­duk­tion ge­hen würde, dann könnte man sich si­cher rasch an­nä­hern, aber es geht ja meist darum, dem Fleisch­kon­su­men­ten (Kom­plett-) Ver­zicht na­he­zu­le­gen bzw. aufzudrücken.

    Um mal wie­der eine Ver­bin­dung nach ganz oben zu knüp­fen – Stich­wort Bauerntopf:
    Weil An­ton gerne Fleisch ist, hat er ihn mit Fleisch be­stellt und dies als komp­te­ten­ter ;-) Im­biss-Tes­ter auch er­wähnt – le­dig­lich dies.
    Aus­drück­lich po­si­tiv her­vor­ge­ho­ben hat er aber die Ge­würze und das Ge­müse – na so­was! Ist euch das über­haupt auf­ge­fal­len? Wo ist da die "Fleisch­ver­göt­te­rung"?

  20. Kann nicht sein, chris­toph. Ich hatte kurz vor­her im Bot­toms Up le­ckere Kalbs­le­ber gegessen.
    Siehst du: Ich kann auch ohne…

  21. "Else", mit Ver­laub, das ist ein­fach nur naiv.

    Ja, auch pflanz­li­che Le­bens­mit­tel wer­den nicht über­all ethisch kor­rekt an­ge­baut und da­ge­gen muss was ge­tan wer­den aber al­les das was du auf­zählst gilt um ein viel­fa­ches mehr für Fleisch. Für 1 KG Fleisch wer­den bis zu 16 Kilo Ge­müse und Ge­treide ver­wen­det, ganz zu schwei­gen von 15.000l Wasser.
    Evo­lu­tion, hm? Wir su­chen uns also aus, ob uns ge­rade Kul­tur oder Na­tur zum ar­gu­men­ta­ti­ven Vor­teil ge­reicht auch wenn diese Dinge im all­ge­mei­nen di­me­tral ge­gen­sätz­lich sind.
    Hab auch ei­nen Aus­druck für dich "Na­tu­ra­lis­ti­scher Fehlschluss"
    Das ist ein Lo­gik­feh­ler der kurz ge­sagt so geht: A kommt in der Na­tur vor, A ist da­her ethisch rich­tig. Kom­plet­ter Un­sinn. Wenn du ir­gend­wann in ei­ner Höhle Lebst und jeg­li­che kul­tu­rel­len Er­run­gen­schaf­ten ab­lehnst, dann bin ich be­reit mir deine Ver­weise auf die Na­tur als Ar­gu­ment an­zu­hö­ren. Bis da­hin ist das Heuchelei.

    Dass der Zu­sam­men­hang von Fleisch­kon­sum und Sprach­ent­wick­lung bes­ten­falls ein se­kun­dä­rer ist, ist euch Kar­nis­mus-Apo­le­ge­ten oh­ne­hin egal. In ers­ter Li­nie war das al­ler wahr­schein­lich­keit nach eine Wech­sel­wir­kung von Werk­zeug­ge­brauch und Hirn, so­wie ei­ni­gen an­de­ren Fak­to­ren. Jetzt ein­fach nur Fleisch her­vor­zu­kra­men ist un­auf­rich­tig und naiv.
    Oder flapp­sig for­mu­liert: Wenn Fleisch­kon­sum al­lein ein ent­schei­den­der Fak­tor ge­we­sen wäre, wä­ren die Kro­ko­dile die Herr­scher die­ses Planeten.

    Orang Utans und Go­ril­las le­ben prak­tisch ve­gan und es gibt wel­che die tau­sende von Wör­tern in Zei­chen­spra­che be­her­schen. Der Un­ter­schied ist ma­xi­mal ein gra­du­el­ler. Spre­chen kön­nen Sie nicht weil ih­nen die Stimm­ritze fehlt. Das hat we­der mit Hirn noch mit Fleisch zu tun. 

    Es gibt auch die Theo­rie, dass un­sere Vor­fah­ren, also die Cro-Ma­gnon-Men­schen, er­folg­reich bis heute über­leb­ten, weil sie die Ne­an­der­ta­ler aus­rot­te­ten. Nach die­ser Ar­gu­men­ta­tion würde uns das zu Ge­no­zid be­rech­ti­gen da es „uns“ zu Vor­teil ge­reichte. Und ob­wohl man na­tür­lich nur ra­ten kann ob sie leis­tungs­fä­hi­ger wa­ren, war das Hirn der Ne­an­der­ta­ler deut­lich grö­ßer und wa­ren nach ak­tu­el­len Zahn­ana­ly­sen wohl al­les an­dere als große Fleischfresser.
    Das al­les ist si­cher­lich auch furcht­bar in­ter­es­sant und lässt das An­thro­po­lo­gen­herz hö­her schla­gen aber das spielt über­haupt keine Rolle denn es han­delt sich hier wie so oft in die­sem Be­reich wie ge­sagt um ei­nen na­tu­ra­lis­ti­schen Fehl­schluss, ein lo­gi­scher Feh­ler in der Ar­gu­men­ta­tion. Weil es zu ei­ner Hand­lung äqui­va­lente Ver­hal­tens­wei­sen in der Na­tur gibt folgt dar­aus kei­nes­wegs was als ethi­sches Ver­hal­ten zu be­wer­ten ist oder sa­lopp ausgedrückt:

    Wer möchte, dass sein Ar­gu­ment erns­ter ge­nom­men wird, als das Grun­zen ei­nes blö­den Höh­len­men­schen, des­sen Ar­gu­ment sollte nicht dar­aus be­stehen was grun­zende blöde Höh­len­men­schen ge­tan haben.

    Und von Lu­xus­mo­ral zu spre­chen ist schlicht ein­fach nur schä­big. Wir ha­ben es ge­schafft eine Ge­sell­schaft auf­zu­bauen in der wir kein Leid zum Über­le­ben mehr zu­fü­gen müs­sen, und wenn wir das tun ist das LUXUS? WIRKLICH? Ist das dein Ernst? Sind Al­ten­pflege, So­zi­al­ver­si­che­rung und Kran­ken­häu­ser dann auch de­ka­den­ter Lu­xus? So eine Aus­sage ist doch ge­ra­dezu pervers.
    Es ist Lu­xus auf et­was zu verzichten?
    Un­ser gan­zes Le­ben ist Luxus.
    Kaf­fee, Scho­ko­lade, Ge­würze, PC, Mo­bil­te­le­phon, Fern­se­her, Auto, Fahr­rad, Kla­mot­ten, Schuhe…
    Du ver­zich­test auf diese Dinge und ich fang an mit dir über den "Lu­xus" Ge­walt­frei­heit zu debattieren.

    In an­de­ren Re­gio­nen auf die­ser Welt le­ben Men­schen Jahr­zehnte ve­ge­ta­risch bzw. ve­gan. Diese so­ge­nann­ten Men­schen le­ben nicht in Lu­xus, son­dern in der drit­ten Welt! Dazu ge­hö­ren viele alte Völ­ker in Asien (In­dien, China etc.). Diese Völ­ker ha­ben keine Ent­zugs­er­schei­nun­gen und le­ben deut­lich län­ger, ge­sün­der und bei Ih­nen exis­tiert auch viele Al­ters­krank­hei­ten nicht. Luxus?

  22. Er­gän­zung zu So­meone Else: Auch der Säch­si­sche Dia­lekt wäre ohne F.….. nicht denk­bar, zu­min­dest nicht ohne Gänsef.……

  23. na toll… jetzt wo ge­rade un­ter Ju­gend­li­chen das Ko­ma­saufen so ak­tu­ell ist, steht das Kälb­chen ohne Le­ber jetz ganz schön blöd da

  24. ich fange jetzt nicht an, die ent­wick­lungs­ge­schichte von kro­ko­dil und mensch durchzukauen.
    "Wir ha­ben es ge­schafft eine Ge­sell­schaft auf­zu­bauen in der wir kein Leid zum Über­le­ben mehr zu­fü­gen müs­sen" – AHA! so ist das also. ich scheine da ir­gend­wie au­ßer­halb be­sag­ter ge­sell­schaft zu leben.
    "weit­schei­fig" würde der deutsch­leh­rer un­ter solch ei­nen bei­trag schrei­ben und er ist es lei­der auch. gu­ten abend und wei­ter­hin viel er­folg mit dem "lo­gi­schen schließen". ;)

    p.s.: re­li­giös be­grün­de­ten ve­ga­nis­mus nehme ich aus­drück­lich aus mei­ner (un­lo­gi­schen) be­trach­tung heraus!

  25. Ich freue mich über die Did­kus­sion, die ich hier aus­ge­löst habe. Zur Be­ru­hi­gung von @Herr Lau­ner und @S.Ebnitzer so­wie @SomeoneElse und weiß der Geier wer noch: Ich bin gar keine Ve­ge­ta­rie­rin!!! Ich esse auch gern Fleisch, aber eben BEWUSST!!!
    Und ich bin der Mei­nung, dass wir ALLE Ver­ant­wor­tung ha­ben, uns dar­über zu in­for­mie­ren, un­ter wel­chen Be­din­gun­gen und mit wel­chen Aus­wir­kun­gen das pro­du­ziert wird, was wir uns in un­se­ren ge­frä­ßi­gen Schlund hineinschieben!!!

    Am Ende habt ihr dann von nichts ge­wußt, wenn der nächste Um­welt- oder Le­bens­mit­tel­skan­dal auf­war­tet. Es ist nicht nur das CO2, wel­ches auch durch über­mä­ßige Rin­der­hal­tung ent­steht, son­dern auch der Hun­ger der 3. Welt und die Zer­stö­rung uns­re­rer Bö­den und un­se­res Was­sers. Wir alle tra­gen Ver­ant­wor­tung und ich kann es kaum aus­hal­ten, wenn ihr mit die­sem Thema noch eure Späße macht!

  26. Mein Fa­zit: Mon­s­anto, Mül­ler & Co kön­nen sich bei sol­chen Kon­su­men­ten, wie Herr Lau­ner und Un­ter­stüt­zer nur die Hände rei­ben. Da klin­gelts in der Kasse, auf wes­sen Kos­ten ist egal. Glückwunsch!!!

  27. @hypochonder: Eine Frau! Und dazu eine Fleisch­essende! Jetzt sind "Herr Lau­ner und Un­ter­stüt­zer" aber beruhigt… ;-)

    Ob­wohl du mir jetzt – zu­ge­ge­ben – auch ein we­nig leid tust, bin ich der Mei­nung, dass man auch bei ers­ten The­men, und viel­leicht ge­rade da, Späße ma­chen dür­fen sollte.
    Und diese Späße rich­ten sich be­stimmt nicht ge­gen arme Krea­tu­ren in der Tier­hal­tung, son­dern ge­gen die Ar­gu­men­ta­tion und den mis­sio­na­ri­schen Ei­fer von so man­chen Fleisch­ver­wei­ge­rern (oder sol­chen, von de­nen man denkt, sie sind wel­che…). Und erst seit es diese(n) gibt, gibt es wohl auch die von dir so­ge­nannte "Fleisch­ver­göt­te­rung", die aber be­reits im Er­wäh­nen des Wor­tes zu be­stehen scheint. Und wehe man tut dann noch kund, dass man es gerne isst. Das scheint schon Pro­vo­ka­tion ge­nug zu sein. 

    Okay, ein Le­bens­mit­tel all­ge­mein sollte im Ide­al­fall Bio sein, es sollte fair ge­han­delt sein, es sollte aus der Re­gion kom­men, der Fah­rer, der es trans­por­tiert, sollte nicht ge­zwun­gen sein, seine ge­setz­lich vor­ge­ge­bene Fahrt­zeit zu über­schrei­ten, kein Zeit­ar­bei­ter sein…; noch bes­ser, man holt sein Le­bens­mit­tel selbst mit dem Fahr­rad vom Bau­ern­hof, aber nur, wenn letz­te­res auch fair pro­du­ziert wurde.….
    Und dann muss man es sich auch noch fi­nan­zi­ell leis­ten kön­nen, wenn es für die meis­ten auch nicht bil­lig sein muss.

    Be­wuss­tes Le­ben mit Ver­ant­wor­tung ja; aber auch be­grenzt, denn sonst wird ei­nem nicht nur kein Es­sen mehr schme­cken, son­dern man wird vor lau­ter Nach­den­ken nicht mehr froh. 

    hy­po­chon­der, ich glaube, ich habe jetzt eine Ah­nung da­von, was du meinst, wenn du die Neu­stadt als "ei­nes der fort­schritt­lichs­ten Stadt­vier­tel Deutsch­lands" bezeichnest:
    Man hat hier (über­haupt erst) die Mög­lich­keit, sich BEWUSST zu er­näh­ren, z.B. auch eine breite Aus­wahl an Ge­schäf­ten und Su­per­märk­ten mit Bio­an­ge­bot um die Ecke. Diese Mög­lich­keit ha­ben viele an­de­ren Men­schen in Deutsch­land, ge­schweige denn in an­de­ren Län­dern tat­säch­lich nicht. Es ist Luxus.
    Auf dem Dorf gibt es viel­leicht nur den bö­sen Flei­scher und (viel­leicht noch) den Schle­cker. Was dann? Je­des Mal meh­rere 100km mit dem Auto fah­ren oder be­stel­len und kom­men lassen? 

    @Anton: Zu­künf­tig kannst du ja beim Im­biss-Test noch kla­rer kund­tun, dass du dich be­wusst, für die Fleisch­va­ri­ante ent­schie­den hast. Und du kannst ja auch mal nach­fra­gen, wo das Fleisch her­kommt. Viel­leicht schmeckt's dir ja da­nach so­gar im­mer noch und wo­mög­lich (fast) al­len Kommentatoren.

  28. Mein Gott, dann iss doch dein Fleisch! Ich will es euch ja gar nicht ver­bie­ten. Ich finde es nur po­li­tisch un­kor­rekt, auf ei­ner sol­chen Seite zu pro­pa­gie­ren, dass man sich NATÜRLICH DAFÜR ent­schei­det. "Je­dem Tier­chen (in dem Falle aber nur Menschlein)sein Plai­sier­chen" und "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht". Also bleibt bitte schön bei eu­ren Ge­wohn­hei­ten, die euch wahr­schein­lich eure Frei­heit be­deu­ten, nur ver­brei­tet es nicht noch so, dass an­dere eben­falls glau­ben, dass dies ja völ­lig harm­los sei.
    Ich muß dir nicht leid tun, aber wenn Tier und Erde leid­tä­ten, fäne ich das sinnvoller.

  29. @ Hypo: Also der An­ton hat hier nur ei­nen klei­nen Run­ning-Gag ge­macht. Da er als Tes­ter na­tür­lich eine gleich­ar­ti­ges Test­ob­jekt braucht (in sei­nem Fall eben Schnit­zel) musste er auf die Fleisch­va­ri­ante zu­rück­grei­fen. Au­ßer­dem schrieb er nicht "na­tür­lich" (was zwar im sprach­ver­ständ­nis ok wäre, in dem Rah­men aber auch miß­ver­ständ­lich sein könnte), son­dern "we­nigs­tens".

    Ent­spann dich – An­ton ist nur ein Frei­zeit-Tes­ter, der bissl Hu­mor hat – und keine Institution.

  30. Ich habe mei­nen Na­men eben nicht um­sonst ge­wählt. ;o) Aber auch ein hy­po­chon­der kann sich ent­span­nen, er(sie hat nicht ge­wußt, dass sich das "We­nigs­tens" auf eine Schnit­zel-Test Reihe be­zieht. Sorry, @Anton! Dann mußt du aber auch der Fair­ness we­gen ein Bio-Schnit­zel tes­ten, wo­bei ich echt nicht weiß, wo man so­was als Im­biss in der Neu­stadt er­hält. (so fort­schritt­lich sind wir dann lei­der doch noch nicht.)

  31. Als ich ges­tern im Kühl­re­gal zum Bio­Bio-Rin­der­hack­fleisch ge­grif­fen habe, musste ich an dich den­ken, hy­po­chon­der! :lol:

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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