Adé Café Olé

Kaffeehaus statt Café Olé
Kaffeehaus statt Café Olé
Noch weist kein neuer Schriftzeug über dem Café Olé auf dem Bischofsweg auf das neue „Kaffeehaus No. 15“ hin. Aber wer durch die großen Glasfenster späht, sieht, dass das Lokal eine Renovierung erfahren hat und sich in einer neuen Aufmachung zeigt. Bereits im Oktober wurde es von Ralf Schieback übernommen. Der vorherige Besitzer Michael Zesch betreibt in Zukunft nur noch das benachbarte Gästehaus Brix und die Gästezimmer über dem Café. Das „Kaffeehaus No. 15“ verabschiedet sich von dem bisherigen lateinamerikanischen Flair. Seit der Eröffnung am letzten Sonnabend gibt es hier vom hauseigenen  Kuchen, Snacks vom Curryhuhn über Backcamembert bis Schnitzel und ab März auch selbstgemachtes Eis. Passend zum lecker Gebäck wird Kaffee aus der Dresdner Kaffee- und Kakao-Rösterei angeboten.

Bis jetzt tun sich neue Kunden mit der Einkehr etwas schwer, meint Schieback. Der alteingesessene Latino-Kundenkreis sei durch die Neu-Konzeption gänzlich weggefallen. Der frischgebackene Besitzer hofft auf die Neugier und Aufgeschlossenheit neuer Gäste. Der gelernte Koch und Eiskonditor plant, auch weiterhin kulturelle Events wie Konzerte in dem Café stattfinden zu lassen. Neustädter (Nachwuchs-)Bands können sich gern um einen Auftritt bewerben. Trotz neuem Konzept bleiben alte Traditionen also erhalten. Wie auch die frisch gebackenen Empanadas.

15 Kommentare zu “Adé Café Olé

  1. Nachdem ich heute hier darüber gelesen hatte, wollte ich es ausprobieren. Angeblich ist ab 14 Uhr geöffnet; um zehn nach zwei stand ich aber vor verschlossener Tür. Und bei diesen Temperaturen wartet man nicht gern.

  2. Jetzt haben die auch diese doofen Diner-artigen Kunstleder-Wandsitzreihen. Die verschandeln neuerdings auch das St. Pauli und das Raskolnikoff. Woher kommt diese Geschmacksverirrung?

  3. Ja, beim St. Pauli habe ich kürzlich über die Renovierung auch gestaunt. Besonders schade: die Lampen werfen nun nicht mehr Lichtkringel an die Decke, bei denen man sich wie ein Hecht unter Wasser vorkam. Ich dachte immer, das sei Absicht und fand das schön.

  4. Also ich war schon vor dem Umbau da,jetzt ist es hell,freundlich und modern (über Geschmack lässt sich streiten). Man kann sehr lecker essen und der Kaffee ist auch richtig gut.

  5. Der Vorher – Nachhereffekt ist sehr erfreulich:)ich kenne es aus meinem früheren Nachtleben und jetzt ist es einfach gemütlich,besonders der hintere Teil hat es mir angetan.Man kann einfach rumlümmeln auf der Couch.Der vordere Teil ist hell und freundlich,lädt zum Kaffeetrinken am Tresen ein.(besonders bei dem Mädel dahinter)Dazu kann ich nur empfehlen,den leckeren Kaffee mit Kardamon und Honigmilchschaum,sowie den Mandelkuchen.
    Und wenn wir mal ehrlich sind,wie hat sich die Neustadt über die vielen Jahre verändert?Die Läden,die Gastronomie,die Mietpreise!!wo ist das Flair von früher…Leute,die Welt dreht sich und ist bunt!!bleibt im Kopf einfach mal frei und geht mit der Zeit!!in dem Sinne:))

  6. @carolina: Die bisherige Telefonnummer vom Café war, laut Homepage: 8 99 61 83
    Kann gut sein, dass die sich (noch) nicht geändert hat.
    Oder du rufst in der Pension an, die ja, so Anton, vom alten Besitzer des Cafés weiter betrieben wird. 30 93 41 17

  7. Da ich schon da war und glücklicher weise meine Rechnung mitgenomm hab, kann ich dir die Kontaktdaten genau geben: 01097 Dresden – Bischofsweg 15
    Tel. (0351)8996183 (S.Ebnitzer hat recht)
    Mo Ruhetag
    Di-Fr ab 14Uhr und Sa-So ab 11Uhr

  8. Sehr schön!

    Und es tut auch gut, mal zu lesen, dass man recht hat
    (auch wenn es sich lediglich um eine richtig kopierte Telefonnummer handelt).

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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