Polizeimeldungen am Montag

Fahrstuhlsturz – Einfluss von Betäubungsmitteln

Bei dem Unfall gestern Mittag auf der Martin-Luther-Straße wurde die 33-jährige Fahrerin leicht verletzt, sie war mit ihrem Auto in einen Fahrstuhlschacht gestürzt (Neustadt-Geflüster vom 1. Dezember 2019).

Wie die Polizei heute mitteilt, ist die genaue Ursache noch unklar. Die Frau war durch die geschlossene Tür eines Auto-Fahrstuhls zur Tiefgarage gefahren und anschließende mit dem Wagen mehrere Meter tief in den Schacht gestürzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 70.000 Euro.

BMW stürzt in Tiefgarage - Foto: Roland Halkasch
BMW stürzt in Tiefgarage – Foto: Roland Halkasch

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten Polizeibeamte fest, dass die 33-Jährige augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine. Darüber hinaus war die Frau nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen die Deutsche wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie unter Betäubungsmitteleinfluss ermittelt. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall und zum Fahrverhalten der Frau machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer 0351 4832233 entgegen.

Mutmaßliche Drogenhändler gestellt

Am Sonntagmorgen gegen 8.40 Uhr nahmen Dresdner Polizeibeamte haben drei junge Frauen im Alter von zweimal 18 und einmal 21 Jahren und einen 19-jährigen Mann fest. Der Gruppe wird vorgeworfen gemeinsam mit Betäubungsmitteln gehandelt oder Drogen besessen zu haben.


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Die Polizisten kontrollierten auf der Hermann-Mende-Straße einen Ford Mondeo. Die Beifahrerin (21) war zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Bei der Durchsuchung des Wagens fanden die Beamten neben geringen Mengen von Cannabis und Crystal auch weitere Drogenutensilien.

Die 21-Jährige räumte ein, dass es sich zum Großteil um ihre Gegenstände handelte. Kurz darauf erschien ein Bekannter (19) der Frau am Kontrollort, der angab, dass ihm ein Teil der Betäubungsmittel gehörte. Die beiden wurden vorläufig festgenommen.

Im Verlauf einer Wohnungsdurchsuchung bei der 21-Jährigen fanden die Polizisten weitere geringe Mengen Betäubungsmittel und Utensilien, die auf einen Handel mit Drogen schließen ließen. Die beiden Mitbewohnerinnen (18,18) wurden ebenfalls vorläufig festgenommen.

Gegen die vier Deutschen wird unter anderem wegen Handelns mit Betäubungsmitteln oder Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt.

Handy geraubt

In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag ist ein 21-jähriger Mann auf der Riesaer Straße seines Handys beraubt worden. Er erlitt leichte Verletzungen. Drei Unbekannte sprachen ihn zunächst an und fragten nach Feuer. Plötzlich hielten zwei der Männer ein Messer an den Oberkörper des 21-Jährigen und raubten sein Handy. Anschließend flüchtete das Trio. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.